Alternativen zu Macrium und/oder Acronis...

Tech-Dino schrieb:
Danke für den Hinweis auf die Software, scheint nicht uninteressant zu sein..
(konnte leider kein Angebot zu finden).
Du meinst zu Hasleo Backup?
Es gibt kein Angebot, da die Software kostenfrei ist. 😉
Ergänzung ()

petzi schrieb:
Hasleo lässt einem voll im Stich, wenn man einen Ordner aus einer Partitionssicherung braucht!
Entwickler und Fanboys von Hasleo streiten ab,
...und ich auch, denn gerade das habe ich getestet.
Werkzeuge => Image ein-/aushängen
Das betreffende Laufwerk/Volume (NICHT PARTITION!) mounten und einfach umkopieren. Fertig.
 
mchawk777 schrieb:
Laufwerk/Volume (NICHT PARTITION!) mounten
Bei uns versagte jede Hasleo Installation auf jeden Rechner auch damit.

Detto, wenn man die normale Wiederherstellungsroutine (statt mounten) wählt.
Einzelne Sicherungen ("Versionen" wie die das nennen) werden einfach nicht mehr (*) zusammengeführt. Wählt man zB. die letzte Teilsicherung einer Partitionssicherung, dann bekommt man genau das: Den Inhalt der letzten (zB. differenziellen) Teilsicherung, sonst nichts! 1001 % Tatsache!

Also müsste man ALLES, also die ganze Sicherungskette vorher zusammenführen, auch wenn man nur einen Ordner oder ein paar Dateien braucht. Das klappt, ist aber extrem zeitaufwändig.

Ob sich das auch per Restore per Stick auch so komisch verhält, weiß ich nicht, will es auch nicht mehr wissen.
Das Tool ist nun überall weg und auch die, dieses seltsame Verhalten beweisenden Screenshots, Notizen usw.
Die Enttäuschung war zu groß, als das man sich damit noch weiter befassen will ...

* mit V. 5 irgendwas gings ja noch, seit V. 5.2 oder so nicht mehr.
 
Ich meinte Angebote in Form von Gutscheincodes ;)
Sorry für die Verwirrung :)

Habe jetzt ein 4er-Pack von Macrium Reflect im Abo verlängert.
Ich nutze die Software schon so lange und hat mich noch nie im Stich gelassen.

Hier weiß ich, dass die Software auch zukünftig noch existieren wird.

So ist der Entwickler vom Autorenprogramm Patchwork verstorben.
Webseite und Aktivierungsserver sind down - die (teure) Software nutzlos.
 
Tech-Dino schrieb:
Ach so, ne.

Glaube, die werden das auch nicht machen. Habe ja vor einiger Zeit mit dem verantwortlichen Mann dort einige Mails gewechselt und dabei eher den Eindruck gewonnen: Er will da nicht mehr viel machen, die SW bleibt mal wie sie ist. Also am Stand von 2022 wird sich nichts mehr ändern.
Ergo gibts keine Jubiläen, Meilensteine, neueste Versionen usw. zu feiern, also auch keine Aktionen um das unter die Leute zu bringen.
Was halt sehr Schade ist, weil das Tool einfach super ist.

Aber 40 € für eine Lifetime Lizenz ist echt wenig. Oder 70 für 3 Rechner, (wenn man die braucht - denn das Tool kann aus dem Netzwerk ins Netzwerk sichern, also reicht eine Lizenz um unseren Haushalt (die wichtigsten 3 Rechner) auf ein Ziel zu sichern)
 
Tech-Dino schrieb:
Habe jetzt ein 4er-Pack von Macrium Reflect im Abo verlängert.
Dh. Beitrag #157 bezieht sich auf MR?


Tech-Dino schrieb:
Webseite und Aktivierungsserver sind down - die (teure) Software nutzlos.
"Patchwork" ... kannte ich nicht wirklich, nur dem Namen nach.
Da ist in jeder Hinsicht bedauerlich ...

Es scheint auch eine webbasierte SW, eher gar nur ein Dienst? gewesen zu sein und somit ist alles down.
Desktop-SW sollte halt normalerweise weiterlaufen ... (wobei ich von einem, hier thematisierten Tool hörte, dass dessen ältere Versionen ihre Tätigkeit automatisch einstellen. Also ja, das gibts auch ...)

Zz Thema: Bei eher kleineren Entwicklern, gar Einzelkämpfern ist das halt ein Risiko.
Das erinnert an "Personal Backup", auch von einem einzigen Entwickler.
Der Stil ist aber bei denen allesamt gleich: Meist sehr detaillierte, liebevoll ausgearbeitete Programme mit vielen Extras, wunderbaren Dokus, ... und einer Zuverlässigkeit, welche manche Global-Player nicht bieten.
 
Das mit Hasleo hab ich nicht verstanden. Gut, ich mache keine Dateibackups mit Macrium, sondern nur 1xVoll +1x/Woche Diff. Mounte ich das letzte Diff kann ich den kompletten Ordner von A nach B kopieren und nutzen. Restores gehen eh Pipieinfach. Da ich Mails zu 100% im Postfach (IMAP) habe ist ein Backup quasi unwichtig. Neu einrichten, alles da.

Backup der C Partition 145Gb Nutzlast -> werden zu ~70Gb Backupdaten und das in unter 6 Minuten (NVMe auf SSD). Wobei mir die Zeit nicht wichtig ist, wird halt gesnapshotet und dann abgezogen. Da ist die Zeit egal.
 
Tech-Dino schrieb:
So ist der Entwickler vom Autorenprogramm Patchwork verstorben.
Webseite und Aktivierungsserver sind down - die (teure) Software nutzlos.
In der Tat kann so was passieren.

Vielleicht wirfst Du mal einen Blick auf dieses GitHub-Projekt "patchwork".
Klingt sehr ähnlich zu dem, was über Patchwork geschrieben steht.
Vielleicht entwickeln einige diese Software weiter oder neu. 🤔
 
sun-man schrieb:
Das mit Hasleo hab ich nicht verstanden.
Seit einem der letzten Updates versagt es bei der Zusammenführung von Teilsicherungen, wenn man eben Images von ganzen Laufwerken, bzw. Partitionen macht.
Eine Wiederherstellung einzelner Ordner/Dateien aus der letzten Teilsicherung wird nicht mehr automatisch mit dem, dieser zugrunde liegenden Vollsicherung zusammengeführt.
Man muss dies alles vorher zeitaufwändig selbst zusammenführen, ansonsten bekommt man nur den Inhalt der letzten Teilsicherung.

Bei Dateibackups läuft alles wie gewohnt. Langsame Sicherung, aber dafür kann man im Fall einer Wiederherstellung aus der letzten Teilsicherung auch einzelne Ordner wieder herauskopieren. Sie sind dann komplett, so wie es immer sein soll.
So wie es eigentlich alle Tools des Genres machen, egal welche Sicherungsart man fährt.

sun-man schrieb:
mache keine Dateibackups mit Macrium
Glaube, das freie MR konnte das gar nicht?

Denke aber, die meisten hier werden ohnehin hpts. ganze LW/Partitionen oder gleich das komplette System sichern. Das geht immer, mit jeder SW sehr schnell und man hat nichts vergessen.
Und ausgerechnet bei der, bei Auskennern beliebteren Methode versagt Hasleo's Restore.

Ich bin kein Auskenner, "meine" Leute (Freunde, Bekannte, Kollegen, Mitarbeiter, ...) auch nicht und daher fahren wir meist nur Dateisicherungen. Hier ist halt nur das wichtigste drinnen.
Das ist halt stets langsamer (außer mit Advanced Backup und NovaBackup).
Aber wofür C:/ komplett sichern, wenn man nur einen Ordner (in meinem Fall eben Thunderbird) braucht?


sun-man schrieb:
145Gb Nutzlast -> werden zu ~70Gb Backupdaten und das in unter 6 Minuten
Mit so Werten (bei so einer, gefühlt hohen Kompression) können wir nicht mithalten. (hier gibts nur normale HDs, manchmal SSD als Quellen, aber Ziel ist immer eine ext. HD per USB)
Aber Speed soll immer an der Hardware, der Verbindung liegen - nicht an der Software. Das war stets das Ziel aller meiner/unserer Tests: Dass selbst Dateisicherungen möglichst nahe an die Speed-Grenzen der eingesetzten Hardware kommen.
95 % aller Backuptools dümpelten bei der Testanordnung bei einem unterirdischen "Tempo", einem Bruchteil des möglichen, herum.
4 % wollten gar nichts tun, weil ihnen das (von allen ext. HD's) verwendete Dateisystem nicht passte!
1 % kann, was wir wollten. Eben die 3 von mir am meisten thematisierten Tools, welche selbst Dateisicherungen fast so schnell abhandeln, wie Images von ganzen Partitionen/LW.

Sorry wg. der Leier. Aber anlässlich des morgigen Welt-Backup-Tages soll ich für unsere Redaktion einen Beitrag machen. "Du hast uns ja Monate damit genervt, die Redaktionscomputer okkupiert und jetzt mach was draus" ... so die Order der Chefin. Immer ich, der Laie ...
Daher also diese Erinnerungsschübe an die Tests ...
 
Ich denke das jeder seien Strategie hat. "Bei Auskennern" empfinde ich schwierig, wer bewertet das? Ich bin SAN und Storagespezialist und verwalte im Team um die 50PB an Daten bei einem Kunden - und anderen. Backupstrategiene funktionieren hier problemlos, soweit bekannt. Backupzeiten laufenbder Server zwischen 30 Minuten und auch mal 5h, bei Millionen Dateien.

"Dateibackup" im Privatbereich ist sicher Ansichtssache. Alle Fotos meiner Familie gehen per Handy auf eine Nextcloudinstanz und dann irgendwann auf ein NAS. Die Kamerafotos werden auf den Nas gesichert. Mehr Einzelbackups brauche ich persönlich nicht. Email per IMAP mit einer Domain bei Serverprofis - wozu sollte ich etwas wegsichern? Das machen die. Bei meinem letzten Domainumzug, wen von Webhostone, war das Backup und Restore der IMAP Sicherung eine Sache von wenigen Minuten.

Der Rest ist im Netz schwer zu erörtern. Ich lese, verstehe aber nur zum Teil was das Problem ist oder war. Wer im Unternehmensbereich auf freie Software setzt sollte sehr genau wissen was er tut.

"If you think it's expensive to hire a professional to do the job, wait until you hire an amateur."
 
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sun-man schrieb:
SAN und Storagespezialist und verwalte im Team um die 50PB
🤨 na sag ichs doch. Ich bin von Profis umzingelt!

sun-man schrieb:
"Dateibackup" im Privatbereich ist sicher Ansichtssache.
Wie gesagt/gefragt: Warum 100e GB sichern, wenn man 2 GB braucht? Daher Dateibackup.

sun-man schrieb:
Wieder was ich nur vom hörensagen kenne (ja, vllt. hat man mir es eh schon mal erklärt).
Nehme aber an, es ist eine Cloud und somit bei größeren Mengen ein unerreichbares Ziel für uns hier in der Gegend.
Außerdem käme es nie infrage, diese Sachen bei jemand anderen zu lagern.

sun-man schrieb:
Das wäre vllt. eine Lösung, in die man Geld und sicherlich viel Lehrzeit investieren könnte. (Nur bei dem lahmen Heimnetzwerk macht es auch keine Freude. (Aber das ist eine andere Geschichte))

sun-man schrieb:
Das hingegen mache ich relativ oft. Und das läuft alles wie geschmiert, wenn man die richtigen Hoster, Anbieter und Tools für hat.

sun-man schrieb:
verstehe aber nur zum Teil was das Problem ist oder war
Ich verstehe es gar nicht mal ansatzweise, warum sich besagtes Tool plötzlich so verhält.
Bin nur enttäuscht davon, man hatte es doch einige Zeit auf etlichen Standorten laufen und plötzlich ändert sich das Verhalten. Und enttäuscht, dass die die Logs und Screenshots ignorieren und die Unfehlbarkeit des Tools behaupten.

Wäre ich SW-Hersteller (und nicht ein kleiner Webbastler, usw.) würde ich dem nachgehen, die Anfrage eines Nutzers ernst nehmen, selbst wenn 99999 andere zufrieden sind und das so nicht nachvollziehen können.
Aber in den Augen zu vieler Entwickler, Anbieter, Dienstleister des IT-Bereiches ist zu 99,9 % der Nutzer Schuld.

Wenn einer meiner Web-Kunden ein Problem bei einem Projekt meldet, gehe ich dem persönlich nach und nehme das 100 % ernst. Ja, oft ist es ein Bedienungsfehler oder eine Umstellung am Host oder ... Aber manchmal hat man auch selber etwas ein- oder umgebaut uo. das letzte Update hat echt einen Fehler.
Da "meine" Leute wissen: "der nimmt uns ernst und sucht solange nach Ursachen bis sie gefunden sind und behebt das dann auch", daher hat man seit Erfindung des WWW treue Kunden.

sun-man schrieb:
Wer im Unternehmensbereich auf freie Software setzt sollte sehr genau wissen was er tut.
Stimmt!
Hasleo hatten wir eh nur im privaten Bereich und im Verein.
Firma und Redaktion lief mit NovaBackup (für privat viel zu teuer) und eben dem Evorim Tool. (wobei letzteres eben wegen der unsicheren Weiterentwicklung auch ein bisschen ein Risiko ist - denn bezahlte Software ist allein kein Garant für Support usw.)

Wie auch immer:
Jetzt fehlt mir halt (wieder) ein kleines, einfaches, unkompliziertes Tool wie es Hasleo war, um wieder etwas für jene Leute zu haben, die sich mit all dem Kram noch weniger auskennen wie ich.
Ja, sichern tut es eh. Doch bei allen muss ich für ein Restore vorbeikommen oder per Fernwartung helfen. Und da mag ich mir das manuelle Zusammenführen nicht antun ...
 
Wie gesagt/gefragt: Warum 100e GB sichern, wenn man 2 GB braucht? Daher Dateibackup.
Auch hier. It depends. Wer entscheidet was man von einem System braucht und was nicht?
"Wir brauchen nur /var" oder irgendwas von Windows. Aha, OK. Wenn Du also einen Dateisystemcrash hast oder einen Einfall von irgendwelchen Verschlüsselungstrojanern spielst Du erstmal 5, 10 oder 200x ein Betriebssystem auf, setupst dieses (Mailserver, Logs usw usw) um dann nur den Order /var/irgendwas aus dem Backup zu holen? Das ist aus meiner Sicht im Moment das ineffizienteste, was ich lange gehört habe.

Versteh ich nicht, wirklich nicht. Über welche Datenmengen reden wir denn? Über welche Backupstrategie? Ihc kann weiter nicht unterscheiden ob man hier vom Privatbastler redet oder irgendeiner Redaktion mit XY GB an Daten.

Netxtcloud: Ich hab kaum Ahnung davon. Aber privat in 10 Minuten auf dem NAS oder dem ThinClient mit Proxmox aufgesetzt. Da geht nichts nach außen und nichts verlässt den Standort.
Warum Acronis, Macrium und CO nicht gehen ist mir weiter nicht ganz klar. Es gibt duzende Lösungen und das man kaum alle kennt ist auch klar. Im Unternehmen sind Tapes durchaus ein Thema. Sicherung erst auf Disk, von dort aus auf Tape.
 
sun-man schrieb:
Versteh ich nicht, wirklich nicht. Über welche Datenmengen reden wir denn? Über welche Backupstrategie? Ihc kann weiter nicht unterscheiden ob man hier vom Privatbastler redet oder irgendeiner Redaktion mit XY GB an Daten.
Ich kann nur für mich reden - Aber ich mache ausschließlich Image-Backups und schließe bei Bedarf bestimmte Ordner oder Dateitypen aus.... wobei, das auch nicht konsequent.
Meine Erfahrung ist halt, dass es durchaus vorkommen kann, dass man DIE eine Datei oder DEN einen Pfad, den man meinte nie zu brauchen, dann doch mal benötigt.

Daher tägliche inkrementelle Backups meiner Datenträger, am Monatsanfang ein Vollbackup, in der Monatsmitte ein Differentielles.
Vollbackups lagere ich bis zu 6 Monate, Differentielle 3 Monate und Inkrementelle 21 Versionen (obschon ich am überlegen bin, ob nicht 14 Versionen reichen! 🤔)
Dazu laufen Dateibackups von den wirklich wichtigen Daten über ein Cloud-Backup.
Damit wäre 3-2-1-Backup erledigt. 😉

Es ist klar, dass so ein Vielfaches der Daten "auf Halde" liegt, als ich produktiv benötige.
Andererseits: Sollte der Systemdatenträger abrauchen dauert das Recovery um ein vielfaches kürzer, als Windows & alle Apps wieder neu installiere, registriere und aktiviere.

Ergänzend: Jedem neuen Laptop oder PC - und noch vor dem ersten Booten in Windows fertige ich via Boot-Datenträger ein Imagebackup des Auslieferungszustandes an. Wenn ein Systemdatenträger abraucht wäre ja auch die Recovery-Partiton mit betroffen. Diese Art von Problemen beobachte ich ständig in irgendwelchen Supportbereichen. 🤷‍♂️
 
petzi schrieb:
Aber 40 € für eine Lifetime Lizenz ist echt wenig. Oder 70 für 3 Rechner, (wenn man die braucht - denn das Tool kann aus dem Netzwerk ins Netzwerk sichern, also reicht eine Lizenz um unseren Haushalt (die wichtigsten 3 Rechner) auf ein Ziel zu sichern)

40 € bzw. 70 € "Lifetime" heißt in diesem Falle aber nur permanent Lizenz mit 1 Jahr kostenlosen Updates.

mchawk777 schrieb:
In der Tat kann so was passieren.

Vielleicht wirfst Du mal einen Blick auf dieses GitHub-Projekt "patchwork".
Klingt sehr ähnlich zu dem, was über Patchwork geschrieben steht.
Vielleicht entwickeln einige diese Software weiter oder neu. 🤔

Vielen Dank, es ist aber leider eine andere Software :)
Es ist so etwas wie Papyrus 12 oder DramaQueen.


BTW:
Neben Macrium Reflect Home (Abo) habe ich noch für Dateibackups:

ViceVersaPro:
https://www.tgrmn.com/
(kommt mit mehreren Millionen Dateien klar)

Syncovery (gibt es auch für Mac & Linux)
https://de.syncovery.com/

und natürlich:

BeyondCompare:
https://www.scootersoftware.com/
 
Zuletzt bearbeitet:
sun-man schrieb:
Wer entscheidet was man von einem System braucht und was nicht?
Ich allein natürlich (für uns hier) oder jene, wo das halt läuft. Andere wollen vllt. andere AppDatas behalten, wer weiß. Muss jeder für sich entscheiden. Nur sind wir alle der Meinung, wofür so viel unnützen Kram sichern, wenn man nur ein paar Sachen braucht? Dafür wurde das Dateibackup erfunden.

sun-man schrieb:
Dateisystemcrash ... Verschlüsselungstrojanern spielst Du erstmal 5, 10 oder 200x ein Betriebssystem auf, ... um dann nur den Order /var/irgendwas aus dem Backup zu holen?
So liest sich das echt ineffizient.

Ja sicher setzte ich in manchen Fällen lieber neu auf und spiele nur die wichtigen Sachen zurück.
In manchen anderen Fällen kommt halt ein komplettes Image einer Platte oder des ganzen Systems zurück.
Das muss halt jeder für sich und für den Fall entscheiden.
Deswegen brauche ich Backuptools, die beides komfortabel, flott und unkompliziert machen und das auch zuverlässig wiederherstellen können. Beides muss gehen.

sun-man schrieb:
Über welche Datenmengen reden wir denn?
Puhh von 100 GB bis ... ja weiß ich auswendig jetzt nicht. Ich kenne Privatleute, die im Jahr mehr Kram angehäuft haben als die Redaktion in 10 Jahren und ... ja das ist komplett unterschiedlich.
In der Firma habe ich wohl mehr Daten (da kommen ja auch Kundendaten dazu), da gehts pro Rechner schon eher bei 500 GB los oder so.

sun-man schrieb:
Über welche Backupstrategie?
Wie gesagt: Ich für Privat bevorzuge ich Dateisicherung und in vielen anderen Fällen am besten gleich einen Systemklon mit allen Drum und dran.

sun-man schrieb:
Netxtcloud: ...Da geht nichts nach außen und nichts verlässt den Standort.
Aha. Na bei "Cloud" denkt man halt schnell an Datenversand nach draußen. Dh. also damit ist was gemeint, was auf einem lokalen Server läuft. Ok.

sun-man schrieb:
Warum Acronis, Macrium und CO nicht gehen ist mir weiter nicht ganz klar.
Ja, es gibt viele und jeder hat halt so seine Favoriten. Manches was ich/wir favorisieren mögen andere nicht, läuft evtl. bei anderen nicht. Deswegen sage ich aber nicht: Die machen Fehler, kenne sich nicht aus. Ist halt so. Andere Systeme - andere Anforderungen.
Gut, dass es wenigstens ein paar Tools gibt, die auch bei uns allen funken. (Es ist ja nicht leicht, bei so vielen Leuten mit so vielen verschiedenen Anforderungen einen gemeinsamen Nenner zu finden)

Zu jedem habe ich mich hier umfangreich geäußert, deren Vor- und Nachteile aus meiner Sicht dargestellt und das will ich nicht wiederholen. Bei diesem Wiedereinstieg in das Thema (der durch den Rückschlag mit Hasleo kam) wollte ich ohnehin nur über die Favoriten reden.
Und evtl. doch noch einen Ersatz für Hasleo finden.
Alles andere läuft perfekt.
 
Okokok. WIr springen zwischen Privat und Beruflich.

"Redaktion" klingt für mich danach das jeder "seinen" Rechner hat und es wieder zentrale Dateiablagen oder ähnliches gibt. Das klingt ein wenig wie IT aus dem Jahre 2000, wenn man zentral arbeitet. Mit zentralen Dateiablegen hat sich das "jeder wie er mag! erledigt. Ein, passenderweise zwei (Ausfallsicherheit), Systeme werden gesichert und alles, was nicht dort liegt, ist schlicht persönliches Pech.

Deswegen verstehe ich auch das Mailthema nicht ganz. Wer arbeitet denn heute noch mit einem lokalen Pop3 Postfach? Eine Sicherung des Mailservers ist Kinderkram, wenn gemietet muss man halt drauf achten. Wer Mails löscht, bekommt den Backup vom Vortag.

Nur sind wir alle der Meinung, wofür so viel unnützen Kram sichern, wenn man nur ein paar Sachen braucht? Dafür wurde das Dateibackup erfunden.
Für mich, sorry und bitte nicht persönlich nehmen, klingt das nach ner Altherrenbude die wirklich alles "wie immer" macht und irgendwie stehen geblieben ist. Kann aber auch täuschen. Das Thema "Einzelbackups" und so führen mich aber zu der Annahme. Am Ende kann man das hier nicht ändern. Wenn man natürlich nur die guten alten 30 Worddokumente pro Woche sichern will - nur zu.

Macrium kann Dateibackups, zeitgesteuert.
 
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mchawk777 schrieb:
mache ausschließlich Image-Backups und schließe bei Bedarf bestimmte Ordner oder Dateitypen aus
Denke, das machen die meisten Leute so und die meisten Tools des Genres können das auch gut.
Ich habe zB. den Papierkorb aus den Images ausgeschlossen uä. Bloß nicht zu viel, denn jeder Ausschluss bremst ein bisschen (meine subjektive Beobachtung)

mchawk777 schrieb:
Damit wäre 3-2-1-Backup erledigt
Klingt gut, deine Strategie.

Leider fällt hier die echte Cloud weg, daher geht das so nicht. Selbst wenn ich jemand Fremden meine Daten anvertrauen wollte: Bei dem Uploadspeed unmöglich.
Dabei gäbe es oft tolle Angebote DSGVO konformer Clouds, oft gar beim Backuptool mit dabei (zB. das tolle NovaBackup inkludiert eine Cloud)

mchawk777 schrieb:
Sollte der Systemdatenträger abrauchen dauert das Recovery um ein vielfaches kürzer, als Windows & alle Apps wieder neu installiere, registriere und aktiviere.
So isses. Deswegen fahre ich das ja auch zusätzlich (in größeren Abständen).
Doch für die schnelle Wiederherstellung ist mir das Dateibackup lieber. Am besten ohne die Software, ohne einhängen, ohne Backup-Explorer - einfach per OS-Explorer rausholen, fertig... ("Personal Backup" war da gut, weils nur zippt)


Tech-Dino schrieb:
Das weltbeste und zuverlässigste Synchrotool ever! Jeden Tag im Einsatz, aber längst nicht mehr als "Backup".
Gemessen 100x schneller als alle anderen Synchrotools oder als die Synchrofunktionen, welche manchmal bei Backuptools mit dabei sind.
Aber Synchro != Backup.


sun-man schrieb:
WIr springen zwischen Privat und Beruflich
Ja, sorry. Das ist irgendwie schon für mich etwas komplex und für andere da draußen sicher noch undurchschaubarer. Aber eben meine Situation.

sun-man schrieb:
Tja, die ist nicht groß, aber weit verzweigt ... würde jetzt zu weit führen, die Struktur darzustellen.
Da ist ein kleines Team und in der Welt sitzen weitere Autoren herum. (Mit dem oben genannten BC geht das super zu synchronisieren)
Sehr vieles mehr davon läuft aber da rein webbasiert auf eigenen Servern und mit ebensolchen Tools zur Zusammenarbeit. Das ist eine andere Geschichte und läuft eigentlich perfekt.
Bloß in dem einen echten Büro, ja da hat jeder seinen Rechner und auf einem anderen sitzen alle lokal relevanten Daten. Kein NAS in dem Sinne, aber fast. Geht mit NovaBackup perfekt.

sun-man schrieb:
ist, war nur bei mir privat relevant

sun-man schrieb:
In der Tat sind jene, für die ich am meisten mache, frage, Leute > 70. Da wäre zB. ein Verein mit einem Haufen hyperaktiver Senioren und da muss man sowas von aufpassen, was man denen empfiehlt.
Aber das ist wieder einer der eher privaten Bereiche.
Doch die brauchen möglichst einfache Tools, ansonsten muss ich weiterhin alles selber machen.
(Hier war eine Zeit lang "Nero BackItUp" gut: Ein Button für eh alles. Doch die nervigen Angebote lösten immer Anrufe bei mir aus - also auch weg damit)

sun-man schrieb:
die wirklich alles "wie immer" macht und irgendwie stehen geblieben ist
So isses. Wenn bloß das Logo einer Software ein wenig modernisiert wurde, ist Feuer am Dach! Dann wurden die "gehackt" und ich darf als IT-Feuerwehr ausrücken. Das und 999 andere Erlebnisse mehr ...

Aber: Dies liegt nicht am Alter alleine!
Ich habe auch schon oft Firmen erlebt, die über weit banalere Dinge gestolpert sind, die sich schon beim eintrudeln einer Fake-Mail am Rande der digitalen Existenz glaubten und wollten, dass ich den Rechner des Chefs neu aufsetze usw.

sun-man schrieb:
enn man natürlich nur die guten alten 30 Worddokumente pro Woche sichern will - nur zu.
Hmmm. Kann sein. Bei mir staune ich was in den wenigen Stunden am privaten PC so alles zusammenkommt ist, wenn der Tag um ist. 30 Dateien, ne, eher das zigvielfache ...

sun-man schrieb:
Macrium kann Dateibackups,
Aber nur in der Kaufversion, stimmts?
Ich habe zugegeben nur die (alte) Free (etwas mit "8") getestet, die konnte das glaub' ich nicht.
Dafür pfeilschnell beim richtigen Sichern und sonst auch: MR ist cool. Nur nicht für alle geeignet.
 
petzi schrieb:
Hasleo lässt einem voll im Stich, wenn man einen Ordner aus einer Partitionssicherung braucht!

Einer der Gründe, warum ich nach wie vor Acronis True Image nutze. Solche Dinge funktionieren einfach. Das ist auch eine Funktion, die ich deutlich öfter nutze, als das komplette Rückspielen einer Sicherung. Beim experimentieren mit Software zerschießt man sich gerne mal eine Installation (Kurioserweise bei mir auch zuletzt bei Thunderbird, also von ESR auf normalen Release-Kanal und dann wieder zurück auf ESR bin... War mein Profil kaputt. :D) und da ist das einfach sehr hilfreich.

Beim Vergleich mit einigen Platzhirschen musste ich feststellen, dass die Konkurrenz dieses für mich essentielle Feature keineswegs immer (so gut) beherscht.
 
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