News Breitbandausbau würde fast 20 Mrd. Euro kosten

Suxxess schrieb:
Lassen wir die Griechen ihre Schulden bei uns einfach abarbeiten indem sie uns mit Glasfaserkabel ausbauen. :rolleyes:

Irgendwie hat die Gehirnäscheabteilung der Bild hier ganze Arbeit geleistet. AFAIK haben wir bisher in Griechenland genau 0€ gepumpt. Wir bürgen nur für die und ihre Kredite, das heißt wenn sie wirklich den Staatsbankrott erklären sind wir in der Pflicht und zahlen.
 
kaan80 schrieb:
da wird man schnell als Verschwörungstheoretiker abgestempelt

Stimmt, ist auch ein Saupack diese Verschwörungstheoretiker. Für mich ist sonnenklar: Wenn die Benzinpreise zur Ferienzeit steigen, geht selbstverständlich alles mit rechten Dingen zu. So ist die Welt auch viel schöner :)

Kenneth Coldy schrieb:
Weil die öffentliche Hand mehr als ausreichend nachgewiesen hat das sie unfähig ist flexibel auf veränderte Marktsituationen, veränderte Nachfrage, veränderte Technik, ... zu reagieren.
Weil die öffentliche Hand mehr als ausreichend nachgewiesen hat das sie von Lokalmafiosi, Landesmafiosi, Interessengruppen, Lobbygruppen, Verwandtschaftsgruppen, Kirchengruppen...gegängelt und zu entscheidungen die nicht sachdienlich sind gezwungen wird.
Weil die öffentliche Hand mehr als ausreichend nachgewiesen hat das sie Projekte mit einem mehrfachen des Geldbedarfs und trotzdem geringerer Leistung realisieren kann und dafür auch noch ein mehrfaches an Zeit benötigt.

Stimmt, die privaten Hände haben natürlich bewiesen, dass durch den daraus resultierenden und enormen Wettbewerb all dies nicht geschieht. Wer es nicht glaubt, kann sich bei den stets sinkenden Energiepreisen überzeugen.

Und um jetzt ganz zum Ketzer zu mutieren und zum Thema: Kabelgebundener Ausbau ist notwendig, da soll sich die Telekom nicht so zieren. Ansonsten sollen die Landbewohner froh sein, nicht auch langsam zu Tode gepulst zu werden. Ach was, sind ja alles Ökospinner von der WHO und Verschwörungstheoretiker natürlich,
 
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@mambokurt

Na ja kann schneller passieren als einem lieb ist ;)
 
An Mutti Merkel und die aktuelle bzw. kommende Bundesregierung.

Nehmt einfach mal die 100 Milliarden in die Hand und wir haben für die nächsten Jahrzehnte ausgesorgt. :)
 
Alles außer in FTTH zu investieren ist Schwachsinn. Einmal verlegt und die Sache ist für Jahrzehnte save.

Auch fördert sowas endlich mal INet-Firmen. Dann kann jeder von der Garage aus seine Services anbieten. So wie das jetzt läuft wird ja jede Geschäftsidee schon an den Investitionskosten für die Infrastruktur sterben.

Zumindest für Gemeinden >1000 Einwohner FTTH und fertig!
 
Ich frage mich ehrlich gesagt, warum bei der Studie 50Mbit/s als Referenz genommen wird. Ich kenne mehrere Leute die 100er oder 50er Leitungen haben könnten, aber aus Kostengründen lieber mit 10er - 16er DSL surfen.
Ich könnte mir auch 100Mbit in die Wohnung legen (lassen), aber die Verlegung im Haus wäre recht kompliziert. Da bleib ich lieber bei meinem völlig ausreichenden 12 Mbit/s DSL.
 
h00bi schrieb:
aber die Verlegung im Haus wäre recht kompliziert.

Was ist so kompliziert an:

Ein Loch bohren und ein Kabelkanal (z.B. vom Keller ins Dachgeschoss) davor bzw. dazwischen legen? Ein Cat 6 oder 7 Kabel rein und das an den WAN Port vom Router. Nicht wirklich schwer :)

Alternative Kabelkanal inkl. TAE, SAT/Kabel und RJ45 Anschluss; Zwar mehr aufwand aber auf lange sicht gesehen besser und schöner.


@Lex32

Es muss ja nicht mal alles vom Bund kommen. Ich würde auch sagen die TKom Unternehmen mal in die Pflicht nehmen. Vodafon, Telekom, 1&1 und wie sie sich alle nennen. Wenn jeder davon nur 8-10 Milliarden aufbringne würde wäre das ohne Probleme für rund 50-60 Milliarden Bund kosten tragbar.
 
h00bi schrieb:
Ich frage mich ehrlich gesagt, warum bei der Studie 50Mbit/s als Referenz genommen wird. Ich kenne mehrere Leute die 100er oder 50er Leitungen haben könnten, aber aus Kostengründen lieber mit 10er - 16er DSL surfen.
Ich könnte mir auch 100Mbit in die Wohnung legen (lassen), aber die Verlegung im Haus wäre recht kompliziert. Da bleib ich lieber bei meinem völlig ausreichenden 12 Mbit/s DSL.

Das ist ja schön für dich, mal sehen wie du in 1~3 Jahren über dieses Thema denkst. Das Datenaufkommen wird nicht kleiner und wenn jeder so denken würde, gäbe es garkeinen Fortschritt :rolleyes:
 
Was man mit dem Geld was in Afganistan "verpulvert" wurde, alles hätte anstellen könne ...
 
Vodafone hat LTE zwei Jahre ungedrosselt laufen lassen und hier gab es 0 Probleme - teilweise mal statt 48 Mbit/s nur 27 Mbit/s, aber alles ohne Probleme ertragbar - ohne Drossel!

LTE Advanced ist eine gute Technik, aber die Verträge hinken 10 Jahre leider hinterher... Bevor dort das Volumen angehoben wird, drosseln die lieber die normalen Zugänge ab 30GB...
 
Sniper schrieb:
Was man mit dem Geld was in Afganistan "verpulvert" wurde, alles hätte anstellen könne ...

Tja der Nachteil der Nato - welche meiner Meinung nach eh aufgelöst werden sollte da es keinen Grund mehr nach dme Kalten Krieg dafür gibt.
 
Gandalf2210 schrieb:
Ich bin einfach mal so egoistisch und behaupte: selbst schuld wer auf dem Land lebt.
Muss jeder für sich selber wissen. Supermarkt direkt um die Ecke und schnelles Internet? Oder billiges Grundstück, Ruhe, kleines schönes Dorf?

eher Pech für euch deutsche, ein freund der in einem 50 Seelen Dorf lebt hat 16-20mbit
 
lol-manNr.2 schrieb:
eher Pech für euch deutsche, ein freund der in einem 50 Seelen Dorf lebt hat 16-20mbit

Die Größe hat nichts mit dem Ausbau zu tun - hier zumindest. Einfach wo historisch bedingt die Verteiler stehen. Gibt hier genug Dörfer <100 Einwohner die 150 Mbit/s über Kabel BW und VDSL 50 besitzen - einfach weil die Post damals dort den Verteiler gesetzt hat.
 
Was bringen einem 50m/bit und dann über LTE mit Volumenbegrenzung und das in der heutigen Zeit, super sind meine Helden.
 
Es würde meiner Einschätzung nach kein Hundertstel kosten, müssten nicht tausende von Aktionären daran mitverdienen.
 
LTE ist kein Breitband.

2020 50MBit für alle...
2035 Glasfaser für alle...

Das ist eine Investition in die Zukunft... wo wäre Deutschland heute, wenn wir kein flächendeckendes telefonnetz hätten?
Oder kein autobahnnetz?
 
Naja, ich bin stolz darauf, als einziger in meinem Ortsteil (einer Kleinstadt) 2,7mbit down und 1mbit up zu haben. Alle anderen bekommen 1mbit down / 256kbit up.
Da fühlt man sich wie der Großgrundbesitzer hier! :D


@SoilentGruen

Hach ja... die Autobahn. Die gute alte Idee des Konrad Adenauer, anno 1929. Fertig gestellt im Jahre 1932, von Herrn A.H. aufgegriffen und weiter fortgeführt.
Und wofür wurde das gemacht? Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme!
Könnte man jetzt im Zuge des Breitbandausbaus auch machen: LOS! GRABEN GRABEN!
 
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@Baio:
Die Telekom hat doch genug Geld, sollen sie nicht alles an anderen Märkten verblassen. Der Telekom geht es nämlich blendend

Und deshalb soll die Telekom als einziges Telekommunikationsunternehmen Deutschlands alle Kosten tragen?? :D

In welcher Welt lebst du ? Was macht eigentlich Kabel Deutschland und Vodaphone so im Moment?
Die halten schön die Füße still und warten bis die ach so gehasste Telekom/Drosselcom usw usw. die
eigentliche Arbeit gemacht hat.

Denn Tatsache ist, das die Telekom bereits Milliarden ins Deutsche Netz investiert und weitere Milliarden investieren wird.
Da machen die anderen Anbieter ein dummes Gesicht und jammern bei der Bundesnetzagentur nach Einlass in das Netz der
Telekom wegen Monopolstellung.

Vodaphone lässt seine Leitungen übrigens von der Telekom bauen weil sie es selbst nicht können! Muss ich noch mehr sagen? :evillol:
 
Naja was dabei nicht berücksichtigt wird ist aber dass ein Ausbau an sich eh nötig ist, in vielen Bereichen sind die Leitungen schon jetzt an ihren Kapazitätsgrenzen oder schon so überlastet dass nur ein Bruchteil der Sollleistung beim Kunden verfügbar ist.

Außerdem würde 100% bedeuten dass ca 40 Mio Haushalte (2011 40,4 Mio Privathaushalte) wenigstens 30€ monatlich für ihren anschluss zahlen, das macht Jährlich 40 Mio *30 € * 12 = 14,4 Milliarden € - das sind allein an MwSt 2,7 Milliarden die jedes Jahr über die privaten Anschlüsse eingenommen werden.
20 Milliarden ausgaben bis (einschl.) 2018 macht 5 Milliarden im Jahr. Wenn ich dann noch gegenrechne was das ganze durch direkte zusätzliche Jobs einspart und dass damit indirekt auch Deutschland als Standort gestärkt wird usw dann weiß ich nicht ob die Kosten unterm Strich noch so relevant sind.

Wenn ich bedenke wie an anderen Orten Geld verschwendet oder über Schlupflöcher verschenkt wird dann kann man bei sowas das wirklich etwas bringt auch mal etwas investieren. Ein Land wie Deutschland mit dem Anspruch eine der führenden Technologienationen zu sein muss sich sowas einfach leisten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe nicht warum in den Koalitionsverhandlungen wegen des Breitbandausbaues jetzt so'n Faß aufgemacht wird. Deutschland ist das wirtschaftlich stärkste Land mit der schlechtesten Breitbandabdeckung. Kleinere Staaten haben das auch gepackt und stehen besser da. Wurde auch Zeit, das in der Regierung ein Umdenken statt findet und die Preoritäten neu gesetzt werden.
 

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