Andy schrieb:
Mag ja sein, dass viele Parteien drin sind, aber wenn die alle dasselbe sagen, ist das immer noch keine politische Vielfalt.
Die Wahrscheinlichkeit das ein Parlament, welches sich aus 27 Nationalstaaten zusammensetzt in allen Punkten immer einig ist, ist so groß, wie die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden.
Tatsache ist, durch die Größe ist die Wahrscheinlichkeit eine politische Vielfalt anzutreffen deutlich höher als in Berlin.
Andy schrieb:
Des Weiteren Washington mag vielleicht der größe Platz für Lobbyisten sein, dafür gibts dort meines Wissens ein halbwegs vernünftiges Lobby-Register, was in Brüssel fehlt. In dem von dir verlinkten Artikel wird zudem erwähnt, dass sich in Washington aufgrund der beständigen Institutionen eine gewissen Stabilität entwickelt hat, die in Brüssel ebenso fehlt.
Du sollst kein falsches Zeugnis geben, steht in den 10 Geboten! In meinem Quellink findet sich deine Aussage nicht, zumindest nicht in der Form.
Der nicht stabile Lobbyismus in Brüssel im Vergleich zu Washington ist hier
positiv bewertet und nicht negativ, wie du das in deinem Satz einmal mehr falsch versuchst umzuinterpretieren.
Während das institutionelle Umfeld in Washington seit Jahrzehnten stabil ist, unterliegt die EU ständigen Veränderungen und Machtverschiebungen zwischen den Institutionen sowie zwischen ihnen und den Mitgliedstaaten.
In den USA gibt es bereits eine lange Lobbying-Tradition. Aus diesem Grund sind Lobbying-Praktiken dort weitgehend akzeptiert und eine Vielzahl verschiedener Gruppen – darunter Nichtregierungsorganisationen und Bürgerbewegungen – unternimmt große Anstrengungen, um die Aufmerksamkeit der Politiker zu erlangen. Europäer dahingegen stehen Lobbying als einem legitimen Bestandteil des politischen Prozesses sehr viel skeptischer gegenüber. In Brüssel sind Lobbying-Aktivitäten daher nicht ebenso ausgeprägt – auch obgleich sie in den letzten Jahren spürbar zugenommen haben.
Auch weiter oben hattest du schon behauptet Brüssel sei der größte Lobbyplatz, was
falsch war.
Ganz zu schweigen von der Tatsache das der Umstand in Brüssel gäbe es Lobbyismus ein dämliches Argument ist, weil Lobbyismus überall anzutreffen ist, auch in Berlin.
Andy schrieb:
Und wenn man von Nationalisten sowie "diese Leute vor 1950 nicht mehr an der Macht sehen" redet und ein passendes Bild verlinkt, darf man sich nicht beschweren, wenn der Nazivergleich kommt.
Du solltest lernen Zusammenhänge zu begreifen.
1. Das Bild ist ein Bild der EU-
Gegner, weshalb logischerweise die Anschuldigung des Nationalismus keinen Sinn ergibt.
2. Das Bild fiel im Kontext der irrationalen Kampagnen der EU-Gegner und sollte verdeutlichen mit welchen Mitteln diese Stimmung machen.
3. Ich bin an deinen Nazivergleichen nicht sonderlich interessiert.