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abgesehen davon ist spinnenseide ohnehin ungeeignet weil die reißfestigkeit ein resultat ihrer enormen dehnbarkeit ist. dementsprechend schwer ist es aber, so ein seil unter einwirkung von seitenkräften auf spannung zu halten. eine leichte böhe und unser aufzug macht hunderte meter umweg.
Vergleich das mal mit Stahl. Hast du dich da selber zitiert?
Stahl mag zwar eine Zugfestigkeit in der selben Größenordnung haben, wiegt aber 60 mal soviel.
Sorry da hab ich mich wohl teilweise verlesen . Sie wiegt nur sechsmal weniger als Stahl.
In der Quelle steht nur die Zugfestigkeit der Seide einer 0815-Spinne auf Seite 9 (bzw. 143).
Aber dennoch bezweifel ich wiki in dem Fall sehr stark. Was ich an dem Kommentar des Authors dieser Textstelle und seiner Quellenangabe, bzw. der Interpretation der Quelle festmache.
Überhaupt scheinen die meisten Information bezüglich dieses Themas sehr widersprüchlich zu sein...
Nur ein Beispiel: Woanders hab ich gelesen, dass Seile bis etwa 90 Km Länge aus Spinneseide möglich wären.
Aber was hat das eigentlich mit Außeridischen zu tun, frag ich mich schon die ganze Zeit.
der bezug zum thema ist etwas weitschweifiger: es geht um methoden für eine interstellare raumfahrt. eigentlich sind wir vom eigentlichen thema schon sehr weit weg.
Nur ein Beispiel: Woanders hab ich gelesen, dass Seile bis etwa 90 Km Länge aus Spinneseide möglich wären.
(1,13 GPa)/(1,3 g cm^-3 * 9,81 m s^-2) = (max. Zugspannung)/(Dichte * Fallbeschleunigung) ~ 90 km bis es von selbst reißt.
Die Rechnung direkt hab ich nicht gefunden aber so wird das in etwa aussehen.
Jedenfalls ist Spinnenseide sicher zur Zeit realistischer als Nanoöhrchen ehm ich meine -röhrchen .
was soll eine solche kraft aufbringen, um das seil strammhalten zu können
an nanoröhrchen wird tatsächlich schon seit einigen jahren geforscht. nanoöhrchen hingegen sind wohl eher zukunftsmusik und wären vllt was für unsere spinnen
deine formel, so sie denn korrekt ist, benötigt aber noch ne menge zusätzlicher faktoren wie wettereinflüsse, krafteinwirkung durch wind aus unterscheidlichen richtungen in verschiedenen luftschichten, auswirkung der erdrotation, strahlenbelastung insbesondere oberhalb der mesopause, temperatureinflüsse, etc.
ich bleib bei meiner einschätzung: auch spinnenseide kann den belastungen nicht standhalten
Im letzten Punkt will ich dir auch gar nicht widersprechen. In ihrer jetzigen Form ist die künstliche Seide sogar weniger belastbar als die echter Spinner^^.
deine formel, so sie denn korrekt ist, benötigt aber noch ne menge zusätzlicher faktoren
Ja das ist alles hochgradig idealisiert und vor allem ohne das oben noch irgendetwas dranhinge.
Wollte eigentlich darauf hinaus, dass ich glaub künstliche Spinnenseide wird noch lange vor Nano(r)öhrchen in größeren Mengen verfügbar sein und dann vielleicht in zugfesterer Form als sie im Moment herstellbar ist.
Das meinte ich mit 'realistischer'.
ok das ist möglich. denke auch dass spinnenseide in der forschung schon weiter ist. aber beides wird wohl auf absehbare zeit die reife für industrielle nutzung erreichen vermute ich.
aber auf spinnenfaser bin ich auch schon sehr gespannt vorallem was da im textilen bereich möglich wird. und um den bogen zum thema zu bekommen: vllt ist das was für raumfahreranzüge um den belastungen fremder planeten standzuhalten
Nur gegen die mögliche Strahlenbelastung, die evtl. auf fremden Planeten und während des Fluges herrscht wird die Seide allein nicht reichen.
Ein Problem mit dem die Außerirdischen auf dem Weg zur Erde vielleicht auch zu kämpfen hätten, um mal wieder auf das Thema zurück zufinden .
Wie schirmt man z.B. Gamma-Strahlung ab?
meine idee hierzu wäre umlenkung. man bräuchte einen weg wie z. b. ein kraftfeld, was die strahlen um das schiff herumlenken könnten. der aufwand, die bahn der strahlen zu verändern dürfte ungleich geringer sein als diese vollständig abzublocken. und dieses kraftfeld sollte idealerweise die gammastrahlen nicht hemmen um sie umzulenken, sondern besonders gut leiten, um sie in die gewünschte bahn zu "ziehen". in dem fall wäre nämlich die intensität der gammastrahlen irrelevant, weil sie sich diesen weg suchen.
wenn ich so recht überlege vom prinzip also ähnlich eines faradayschen käfigs, oder?
Naja schon so ähnlich, nur dass sich der Strom sehr leicht lenken lässt und der Richtung des Käfigs folgt, während die Strahlung sich fast unbeeinflussbar im Raum ausbreitet.
Aber eleganter als in einem riesigen Bleiklumpen umher zu fliegen wäre es sicherlich .
naja die einzige alternative zur umlenkung der strahlen sehe ich in ihrer transformation in eine andere form. nur das dürfte noch sehr viel komplizierter sein. ich denke dass umlenkung schon der richtige ansatz ist. das prinzip ist relativ simpel und man kann so eben wahnsinnig große intensität unschädlich machen. man weicht dem problem sozusagen einfach aus.
Also Alpha- und Betastrahlung kann man ja sehr leicht ablenken, aber halt auch leicht abschirmen.
Nur wie du Gamma-Strahlung, also hochenergetische Photonen ablenken willst...?
es ist ja nur ein denkansatz. ne ausgeklügelte lösung für das problem kann ich leider nicht liefern, sonst hätte ich bestimmt schon nen dr. titel und wäre auf dem weg zum nobel-preis
aber wieviel blei bräuchte man, um intensive gammastrahlung abzuschirmen? und viel dichter und träger als blei bekommen wir so ohne weiters auch nicht hin. alles was massereicher ist als ein pb-atom ist soweit ich wieß radioaktiv...
abschirmung durch ein kraftfeld? aber das müsste unglaublich stark sein, um entsprechend widerstand zu liefern und der energieaufwand wäre dementsprechend hoch.
ich glaube nicht, dass plumpe abschirmung uns hier helfen wird.
womit schon mal grundsätzlich die möglichkeit einer umlenkung belegt wäre... na dann scheinen wir ja immerhin mit der ablenkung auf dem richtigen weg zu sein
btw: schicker hut ochse. aber selbst ein aluhut kann keine gammastrahlen aufhalten
aber wieviel blei bräuchte man, um intensive gammastrahlung abzuschirmen? und viel dichter und träger als blei bekommen wir so ohne weiters auch nicht hin. alles was massereicher ist als ein pb-atom ist soweit ich wieß radioaktiv...
Laut wikipedia ist die Halbwertsbreite für Gammastrahlung mit 2 MeV, also die Dicke bei der nur noch die Hälft der Strahlung durchkommt, für Blei 14 mm. Man bräuchte also schon ganz schön viel Blei, um einen einigermaßen erträglichen Schutz zu erhalten. Eine Bleiplatte mit 1 x 1 x 0,014 m³ würde schon ca. 160 kg wiegen.