Bericht Glasfaser, Kabel und DSL: Wie viel teurer ist ein Glasfaseranschluss?

Rein staatlich macht’s aber auch nicht günstig. Hatten wir schon.
 
@Kommando
Naja, das muss nicht zwangsläufig so sein, wenn lediglich die Infrastruktur staatlich ausgebaut wird.

Die Schweiz hat im Prinzip ein solches Modell (Ausbau Swisscom für alle), in dem Open Access jedem ISP zur Verfügung steht.
Selbst in der Alpenrepublik, mit Höchstlöhnen im europäischen Vergleich, sind die meisten Tarife deutlich günstiger, als alles was wir hier in Deutschland von den konkurrierenden GF Providern kennen.

Mehr als 1Gbit im Down- und Upload ist da sowieso keine Seltenheit mehr für einen fairen Preis.
 
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Das VDSL50 und der FTTH500er Tarif kosten bei uns das gleiche.
Somit war der Umstieg nicht schwer. Da die DTAG bei uns weder das VDSL noch das FTTH ausgebaut hat, muss man sich den Tarifen den lokalen Anbieters förmlich hin geben.

Wo 2019 das Glasfaser kam, wurden sogar die kompletten Anschlussgebühren incl. Tiefbau etc. übernommen.
Man hatte also nur die Abschaltung des DSL und die Zuschaltung des FTTH mitbekommen.

Und ein Anschluss mit 500Mbit Down / 250 Mbit Up als XGSPON mit Telefonflat & TV für 44,95€ ist meiner Meinung nach OK.
 
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basti2k schrieb:
Und ein Anschluss mit 500Mbit Down / 250 Mbit Up als XGSPON mit Telefonflat & TV für 44,95€ ist meiner Meinung nach OK.
Etwa der Vodafone Preis für GigaZuhause CableMax 1000 mit 1.000/50 MBit/s.

Zudem, man sollte zumindest die Anschlusskosten 'Homes Connected' nun jeder Immobilien aufdrücken, egal ob Glasfaser dann auch angeschlossen wird. Damit bekämen die Anbieter die Möglichkeit deutlich unter DSL ihre Tarife anzubieten, da bei Ihnen ein Infrastruktur Kostenblock entfällt.

Zudem, der Telekom sollte man Tarife unter DSL max. untersagen, also nicht mehr durch Dumpingangebote Glasfaserumstieg behindern.
 
Also ich verstehe das nicht warum Glasfaser teurer sein soll. Bei der Telekom ist es egal ob Glasfaser oder DSL. Ich war auch nicht verpflichtet eine größere Leitung zu nehmen.

Letztens 1&1 Werbung im Kasten gehabt. .Die werben auch mit relativ guten Preisen.

Vorteil ist definitiv die stabilere Leistung. Gegenüber früher auf jeden Fall eine Verbesserung ohne Aufpreis
 
Unterm Strich kann man verallgemeinert sagen, dass bei den meisten Platzhirschen in Deutschland sämtliche "Kommunikationsangebote" ohne Rabattaktionen (teilweise die Mobilfunk, aber vor allem die DSL-, und die Glasfasertarife) im westeuropäischen Vergleich viel zu teuer sind.
 
DLMttH schrieb:
Weil bei der Telekom DSL 16 so viel kostet, wie man bei Anderen für VDSL 250 zahlt. Das ist, wie auf dem Dorf Premium-Sprit zu tanken, mit der Begründung dass auf der Autobahn schon Super so viel kosten würde.
Ja sind 5 Euro mehr als bei 1&1.
Finde ich aber auch nicht schlimm. Ich bin aktuell sehr zufrieden mit der Leitung
 
Die Leitungsstabilität hat ja mit dem Provider nichts zu tun, die ist immer gleich.

1&1 ist auch nicht der dauerhaft günstigste Anbieter, das gleiche Internet lässt sich über die Drillisch-Marken noch günstiger bestellen, wenn man nicht immer wieder kündigen und neu bestellen möchte.
 

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sentry0815 schrieb:
Unterm Strich kann man verallgemeinert sagen, dass bei den meisten Platzhirschen in Deutschland sämtliche "Kommunikationsangebote" ohne Rabattaktionen (teilweise die Mobilfunk, aber vor allem die DSL-, und die Glasfasertarife) im westeuropäischen Vergleich viel zu teuer sind.
Das mag für einige Länder sicherlich stimmen. Aber ziehen wir doch einfach mal nach Irland oder zypern. Im Verhältnis zum durschnittseinkommen würde der Anschluss dort ca 120 Euro monatlich kosten.
Frankreich ca 60 Euro durchschnittlich.

Ich denke das sind wir mit unseren durschnittlichen ca 35 Euro pro Monat schon ganz gut bedient
 
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Bitte nicht mit Fakten kommen als Antwort auf Stammtischparolen. Wo kommen wir denn da hin!?!
 
@cptlars

Stichwort Westeuropa mit "annähernd" vergleichbaren Einkommensstrukturen (also keine reinen ehemaligen, bzw. "Noch-Billiglohnländer") ...

Unterm Strich sind viele verfügbare Angebote auch in Frankreich, Italien oder Spanien günstiger als in Deutschland. Einfach einmal bei Orange, Bougues in Frankreich, bzw. Orange/ Vodafone España oder TIM/Telecom Italia etc. stöbern...
Da findet man übrigens ebenfalls sehr häufig (quasi Standard) Tarife mit 1Gbit für annehmbare Preise.
 
Wie, jetzt werden schon Tarife ohne Angebote in Deutschland mit Tarifen mit Angeboten in FR,IT,ES verglichen? ^^

Wobei die Metrik der Kosten eh falsch ist. Der Einkommensanteil passt da viel besser. Und da siehts doch gar nicht so schlecht aus in D. Jedenfalls besser als behauptet.

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Für mobiles Internet finde ich diese Statistik auch interessant.
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Nicht wenn man z.B. die Einkommensanteile von Frankreich den Niederlanden oder Spanien betrachtet.... Auch keine bettelarmen Länder....
 
Es geht um durchschnittliche Werte.
Wenn man diese Durchschnittswert gegenüber stellt, dann wundert der deutsche Durchschnittspreis mal eben ins Mittelfeld.
 
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Die Zahlen sind aber auch irgendwie komisch, für die Schweiz würde das bedeuten, dass man für 50 MBit/s 71 € zahlt und wenn man das als 2% des Einkommens betrachtet, dann ergibt das ein Einkommen von gut 3500 €.

In der Realität bekommt man aber für 71 € längstens 10 GBit/s Fiber und das Medianeinkommen liegt Pi mal Dauen eher bei 6500 €.
 
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Ich habe jetzt auch Glasfaser bestellt, der Technikertermin ist am 11.03. Leider habe ich von 1&1 drei unterschiedliche Aussagen bezüglich der Montage erhalten. Der Verkäufer an der Hotline sagte, dass 1&1 die Verlegung des Kabels und das Setzen der Dose für 30 Meter ohne weiteres übernimmt. Einen Tag später hieß es dann, dass nur 20 Meter abgedeckt sind. Noch einen Tag später wurde mir gesagt, dass es nur 3 Meter plus 20 Meter LAN wären. Die Telekom selbst meinte, dass nur 3 Meter kostenlos sind.


Ich bin total verwirrt. Ich hätte die Dose gerne im Flur, direkt neben der alten TAE-Dose, das wären vielleicht 4 bis 5 Meter. Setzen die dann nen Kabelkanal oder nageln die das Kabel einfach an die Wand ?
 
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Oha, na dann schreibe bitte was sie wirklich machen. 1&1 ist für viele die einzige Wahl, wenn man auf den Preis schaut. 💁‍♂️
 
„Im Jahr 2024 betrug der durchschnittliche Netto-Arbeitslohn - auch als Durchschnittsgehalt
oder Durchschnittseinkommen bezeichnet - je ledigem Arbeitnehmer ohne Kinder (Steuerklasse I/0)
ca. 28.729 Euro (Schätzung), also 2394,08 Euro netto pro Monat.“
(Zitat / Quelle: statista)

Da es sich um eine Schätzung handelt, kann das tatsächliche Nettoeinkommen durchaus niedriger oder höher ausfallen.
Wobei wir aber alle wissen, das zig Millionen in Vollzeit arbeitende Menschen in unserem Land wesentlich weniger als 2394 Euro netto im Monat verdienen, zig Millionen arbeiten im Niedriglohnsektor zum Mindestlohn, was 1504 Euro Nettoeinkommen bei einem 160 Stunden/Vollzeitjob im Monat bedeutet (Steuerklasse 1, ledig, keine Kinder, keine Kirchensteuer).
Z.B. liegt die Niedriglohnschwelle in der Schweiz bei 19,60 Euro, in Deutschland liegt der Mindestlohn brutto pro Stunde bei 12,82 Euro. Wir sind die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, aber wir leisten es uns, dass Millionen von Menschen ein so niedriges Arbeitseinkommen haben, während das private Geldvermögen bei ca. 40 Prozent unserer erwachsenen Bevölkerung auf mittlerweile ca. 9.004 Billionen Euro (Stand 1. Quartal 2025) angewachsen ist, Tendenz weiter exponentiell steigend. Unser erwirtschaftetes Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2024 bei 4,772 Billionen US-Dollar (weltweit Platz 3 bei einer 84,7 Millionen Bevölkerung) nur noch die USA (BIP 28.840 Billionen US-Dollar, 340,1 Mio. Bevölkerung) und China (18,533 Billionen US-Dollar bei 1,411 Milliarden Bevölkerung) liegen vor uns.

Deshalb kann man auch dieses ständige Untergangsgeschwätz in Bezug auf unser Land in den deutschen Medien, auf Social Media und in Teilen der Politik nicht mehr hören und auch nicht mehr ertragen.
Wir sind ein extrem reiches Land, nur ist dieser immense Reichtum sehr ungleich auf die Gesamtbevölkerung verteilt.
40 Prozent unserer erwachsenen Bevölkerung besitzen zusammen fast das gesamte Produktiv- und Privatvermögen, 60 Prozent besitzen so gut wie nichts und sind ver- und überschuldet.
 
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