News Microsoft: Flight Simulator 2020 hebt am 18. August in drei Versionen ab

moreno111 schrieb:
So hab mir jetzt das Set aus Joystick und Schubregler bestellt.

Thrustmaster T.16000M FCS Hotas

Mal sehen wie ich als Anfänger damit klar komme ;)

mfg
Ich habe mir genau das gleiche Set bestellt. Meins soll morgen geliefert werden. Fehlt nur noch das Spiel. Bin gespannt, wie ich mich damit anstellen werde als blutiger Anfänger:-)
 
LES1306 schrieb:
Ich habe mir genau das gleiche Set bestellt. Meins soll morgen geliefert werden. Fehlt nur noch das Spiel. Bin gespannt, wie ich mich damit anstellen werde als blutiger Anfänger:-)
Ich bin auch gespannt ob ich den Vogel hoch bekomme ;)
 
Marcel55 schrieb:
Was hat es beim Joystick mit dieser Z-Achse auf sich? Mein Billig-Joystick bewegt sich quasi wie ein überdimensionale Controller-Analogstick. Wo würde die Z-Achse hinzu kommen? Stick nach oben oder unten drücken, Stick drehen?
"Stick drehen" ist die Z-Achse.
"Vor und Zurück drücken" ist das Höhenruder. "Rechts und Links drücken" das Querruder. "Im / gegen den Uhrzeigersinn drehen" ist für das Seitenruder da, wobei das in einem Flugzeug über die Steuerpedale erfolgt.

cru5h3r schrieb:
bist du selber in dieser Szene unterwegs? Fliege seit 1 1/2 Jahren und bin lange Zeit am Anfang ohne Pedale geflogen und ja es lohnt sich Pedale zu holen. Mit einem Joystick mit einer Z-Achse lässt es sich schwerer landen.
Ich selber habe das erste mal Kontakt mit irgendeinem Flugsimulator am heimischen PC mit dem MS Flight Simulator 2, dicht gefolgt von diversen MicroProse Sims, gehabt, danach folgten diverse Versionen des MS Flight Simulators und auch andere Simulatoren, teilweise auch Arcadelastige (wobei MS mit Crimson Skies für mich den besten Mix aus Arcade und Flug Simulator hingezaubert haben dürfte). Das endete dann irgendwann um 2011 herum, als mein alter MS Sidewinder Precision 2 verreckt ist und ich keinen alternativen Stick finden konnte (die Sticks die ich damals in die Finger bekam, waren alle von Natur aus möglichst schwergängig, so dass man sie nur mit Kraft bewegen kann, was aber grundlegend falsch für den Einsatzzweck Flugsimulator ist. Ich vermute das waren die Nachwehen der Force Feedback Zeiten), der mir wirklich zugesagt hat. Bei einem Bekannten konnte ich auch mal eine Pedalerie auch mal testen, konnte aber nicht feststellen, dass es damit besser oder schlechter geht.

Des weitern habe ich Ende der 80er den PPL-C gemacht und bin etwa 9 Jahre geflogen, bis ich es wegen Heuschnupfens an den Nagel gehängt habe. (Mit einer Allergie gegen alle Gräser und Birken den ganzen Tag in der frischen Luft auf einer riesigen Wiese verbringen... und dann die Vorstellung, dass ich im Landeanflug auf den letzten Metern eine Niesattacke bekomme... nein danke.. das musste irgendwann nicht sein.).

Das es sich schwerer mit einem Stick mit Z-Achse am Computer umgehen lässt / landen nur schwerer möglich ist, kann ich nicht nachvollziehen, außer du reißt zu sehr am Steuergerät. Im Simulator wie auch in Echt, geht man gefühlvoll mit dem Knüppel / Yoke und den Pedalen um, fließende und saubere Bewegungen sind angebracht. Beherzigt man das, dann "verreißt" man den Stick nicht, wenn man den Stick dreht für die Z-Achse dreht.

Ach ja... und bitte... sei es am PC, im Simulator oder im echten Flugzeug... nur eine Hand an den Knüppel... mir rollt es noch heute die Zehennägel auf, wenn ich Videos aus Segelflugzeugen sehe, in denen die Leute den Knüppel mit beiden Händen festhalten (und sei es auch nur für Sekunden), denn dass ist der schnellste und beste Weg, um unsauber zu fliegen.
 
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RoboHackfeld schrieb:
Wie funktioniert das, dass man bei der Landung auch bei schlechter Sicht einen optimalen Winkel zu Landebahn bekommt.
Man hat ja den Flug über diese grüne Linie auf den Instrumenten, die einem den Weg weist. Bei der Landung habe ich bisher in vielen Videos gesehen, dass man davon abweicht, bzw. diese gar nicht mehr angezeigt wird.
Kleine Flugplätze "nach Auge" und Sinkrate, besser ausgestattere Flugplätze haben neben der Landebahn eine Anzeige, ob man auf dem richtigem Gleitpfad ist (VASI / PAPI https://de.wikipedia.org/wiki/VASI ). Bei solchen Flugplätzen hast Du auch in der Regel kein ILS (was Dir diese grüne Linie gibt).
Siehst Du die Bahn nicht, darfst Du auch nicht landen (außer ILS CAT 3, da gibt es aber auch Unterkategorien), es gibt da auch eine Entscheidungshöhe.

Edit: Ok, ist auch etwas vereinfacht erklärt.
 
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@catch 22 danke dir für die Ausführliche Antwort. Es war kein Angriff auf dich. Man weiß halt auch nie was jemand für Erfahrung hat ;)

Meine Meinung bleibt weiterhin, dass man mit Pedalen besser fliegen kann. Gerade auch Anfänger und echte Flugzeuge haben so etwas ja nicht ohne Grund ;)
Mit der Z-Achse beim Joystick lässt sich zwar das Seitenruder bewegen, aber finde es dann schon nervig. Ist halt meine Meinung.
 
cru5h3r schrieb:
Du wirst aber schnell merken das du diese brauchst
Das sehe ich ganz anders, aber das muss er selber herausfinden. Er hat jetzt schon zwei Möglichkeiten das Seitenruder zu bedienen. Die Drehachse am Joystick und das Wipp-Dings am Schubhebel.
 
cru5h3r schrieb:
und echte Flugzeuge haben so etwas ja nicht ohne Grund
Der Grund ist, dass es in den Anfangszeiten der Fliegerei mechanisch einfacher war die Steuerung des Querruders per Seilzüge über die Pedale abzubilden. Auch bei heutigen Flugzeugen mit Seilzügen ist es immer noch mit Pedalen mechanisch einfacher abbildbar, vor allem da der Hubweg für die Pedale mit gut 20 bis 30cm mehr Raum für Abstufungen zulässt, als ein Stick, den man vielleicht nur um 2 oder 3cm rotieren kann. Dafür bräuchte es entsprechend eine mechanisch potentiell anfällige Übersetzung, um den richtigen Ruderausschlag, entsprechend der Strömungsgeschwindigkeit an der Fläche, abzubilden
.
Bei modernen Flugzeugen, die die Rudersteuerung digital verarbeiten, könnte man sicherlich ohne weiteres von den Pedalen auf den Knüppel wechseln, allerdings würde die Steuerung aufgrund der Vielfalt von Yoke mit Pedalen, Knüppel teils mit teils ohne Pedale so nur unnötig diversifiziert, was es den Piloten nur unnötig schwer macht sich für die unterschiedlichsten Flugzeug Typen zu qualifizieren.
 
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@catch 22 letzter Absatz ist sehr gut und meiner Meinung nach richtig. Es ist halt auch eine Frage der Gewohnheit. Wobei man hier auch echte Airline Piloten befragen müsste.
Man bräuchte ja auch heute keine Lenkräder und Pedale mehr bei Autos. Gab ja schon div. Studien die das gezeigt haben. Aber es wird weiterhin verbaut.

Wer sich ein gutes HOTAS holt muss sicherlich selber entscheiden ob er Pedale braucht, oder nicht. Ich persönlich möchte diese haben ;)
 
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Wollt ihr nicht langsam einen Extra Topic für Flightsim HW aufmachen? :D
 
ja darüber könnte man langsam überlegen. Gerade wenn der MSFS rauskommt, werden viele fragen
 
catch 22 schrieb:
"Stick drehen" ist die Z-Achse.
"Vor und Zurück drücken" ist das Höhenruder. "Rechts und Links drücken" das Querruder. "Im / gegen den Uhrzeigersinn drehen" ist für das Seitenruder da, wobei das in einem Flugzeug über die Steuerpedale erfolgt.
Okay, danke. Also müssen wie vermutet die beiden Tasten die Z-Achse ersetzen.
Wobei ich sagen muss dass ich für den Seitenruder jetzt nicht unbedingt feinen analogen Input brauche.
Gut, ich denke fürn Anfang reicht mein Setup. Jetzt muss nur noch der 18. kommen. "Vorbestellt" ist es auch schon.

Ich bin gespannt ob die Server standhalten werden. Und mein Rechner :D
 
catch 22 schrieb:
Der Grund ist, dass es in den Anfangszeiten der Fliegerei mechanisch einfacher war die Steuerung des Querruders per Seilzüge über die Pedale abzubilden

Du meinst Seitenruder. Oder?

Seitenruderpedale sind schon wichtig beim Sim. Beim sachten hin und her schaukeln geht es auch ganz gut ohne. Aber wenn wenn es Spaß machen soll, beim Starten und landen bei Kreuzwind, Slippen, Messerflug, Turns usw.
Aber: ich hatte viele Jahre einen Microsoft Sidewinder Force Feedback mit Twist. Der war präziser und besser als meine komischen Seitec-Pedale. Dann hatte ich noch welche von ch-sonstwas. Richtig Spaß hat es nicht gemacht. Wichtig ist auch, dass die Pedale fest am Boden befestigt sind!
Jetzt habe ich Pedale von Thrustmaster, die Pendular. Festgeschraubt am Boden. Vieeeeel besser. Und auch hier ein Aber: die Ruderkräfte sind, trotz starker eingehängter Federn, viel zu klein. Man kann zwar dadurch präzise treten, entspricht aber nicht so ganz der Realität.
Zudem habe ich sofort eine Pedale abgebrochen. Man tritt wie gewohnt in die Parkbremse, knack, Halterung abgebrochen.
Stick habe ich den Mongoose von VIRPIL mit Stick-Verlängerung und Mountsystem. Erst mit diesen Geräten schaffte ich es auf Brücken und Sportplätzen zu landen. (Über den Fluss, unter der Hochspannungsleitung, knapp über die Bäume kurz vorm Tor zum Stehen kommen ..., puhhhh)
Für Hubschrauber habe ich dann noch ein Colektiv.

Diese Ausrüstung ist schon sehr ambitioniert. Das Muss aber nicht sein um Spaß zu haben. Ich war auch über 10 Jahre mit meinem Sidewinder zu frieden. Am C64 hatte ich sogar mit meinem CompetionPro mein Fun.
 
horror schrieb:
Aber: die Ruderkräfte sind, trotz starker eingehängter Federn, viel zu klein.
Ich kann was das angeht jetzt nur für Segelflugzeuge (relativ langsame und kleine Flugzeuge mit reinen Seilzügen) gesichert sprechen, aber (so viel) Kraft ist eigentlich nicht erforderlich.
Bei langsamen Flug (also, Strömungsgeschwindigkeit), bis etwa 120km/h kann man sprichwörtlich mit dem kleinen Finger steuern. Entsprechend braucht es auch bei den Pedalen für die Seitenruder praktisch keine Kraft und man muss sich wirklich darauf konzentrieren den Knüppel und Pedale wieder in Nullstellung zu bringen (daher ist der Wollfaden an der Außenseite der Cockpithaube so unglaublich wichtig, um sicherzustellen, dass man "gerade fliegt", damit das Flugzeug sauber angeströmt wird).
Erst bei höheren Geschwindigkeiten braucht es "mehr" Kraft, wobei ich jetzt nicht von "anstrengender Kraft" spreche, ein Kleinkind bekommt das hin. Im Gegenzug sind die dann benötigten Ruderausschläge minimal. Und auch dann noch ist man auf den Wollfaden angewiesen, um die Ruder wieder sicher auf Neutral zu stellen, selbst wenn man mit 200 bis 250km/h wirklich schnell unterwegs ist)

Ältere Großraumflugzeuge haben eine hydraulische Unterstützung für die Seilzüge, die entsprechend bei den hohen Geschwindigkeiten den "Kraftakt" übernehmen (wobei ich da sogar vermute, dass die unterstützende Kraft eher benötigt wird, um die "großen" / "schweren" Ruder überhaupt zu bewegen), während moderne Flugzeuge mit Fly by Wire Systemen theoretisch keinerlei Kraft benötigen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass dort ein gewisser Widerstand eingestellt ist, um zu verhindern, dass man aus versehen zu sehr an den Steuerelementen "herumrührt" (ein Muskelzucken soll bei solch einem Flugzeug schließlich nicht zu einem Ruderausschlag führen)
 
Ich kann das nur mit ner Cessna 150-182 und ner Emeraude vergleichen. Und da muss man bis Anschlag schon relativ hart treten. Jedenfalls im Vergleich zum Horn oder Knüppel. Das kommt ja auch auf die Auslegung des Seitenruders an ---> Pendelruder. Mich würde da auch mal eine Mooney interessieren, weil da ist ja das Seitenruder zusätzlich noch schräg nach vorn angeschlagen.
Im allgemeinen ist das Seitenruder für den Sim oder im Erstflug gar nicht mal so wichtig.
Neueinsteiger im Sim sollten da vorerst das Geld für Pedale sparen und sich mit dem Twist im Stick begnügen.
 
Ich gehe davon aus, dass die Kraft auf die Steuerflächen und die benötigte Kraft zur Betätigung durch ein den innerhalb des flight envelope zu erwartenden Kräften entsprechendes Hebelverhältnis aufeinander eingestellt werden, so dass man einerseits nicht zu viel Kraft aufwenden muss und andererseits ein bisschen Gegenkraft hat bei passender Feinfühligkeit. Was die Kraftrückmeldung bei Sidesticks betrifft, sind sich selbst die Piloten uneins, ob man das braucht oder will (hab ich mal gelesen). Ich mag FFB deshalb, weil es neben dem Popometer, das auch manchmal nichtssagend sein oder gar irreführen kann, eine weitere Rückmeldung liefert, was das Flugzeug gerade macht und welche Einflüsse gerade darauf wirken. Am PC noch wichtiger, weil da das Popometer schlicht wegfällt.
 
Vindoriel schrieb:
Kleine Flugplätze "nach Auge" und Sinkrate, besser ausgestattere Flugplätze haben neben der Landebahn eine Anzeige, ob man auf dem richtigem Gleitpfad ist (VASI / PAPI https://de.wikipedia.org/wiki/VASI ). Bei solchen Flugplätzen hast Du auch in der Regel kein ILS (was Dir diese grüne Linie gibt).
Siehst Du die Bahn nicht, darfst Du auch nicht landen (außer ILS CAT 3, da gibt es aber auch Unterkategorien), es gibt da auch eine Entscheidungshöhe.

Edit: Ok, ist auch etwas vereinfacht erklärt.

Okay danke schon mal, das war mir so tatsächlich nicht bekannt.

Mal angenommen ich fliege auf einen gut ausgestatteten Flughafen mit meinem A320. Nehmen wir an Düsseldorf, bin noch auf Reiseflughöhe. Dann bekomme ich ja denke ich mal eine Landebahn zugewiesen. Diese ist allerdings absolut nicht in dem Winkel anzusteuern in dem ich gerade ankomme. Demnach werde ich wohl nicht drum herum kommen und eine "Schleife" fliegen, die mich perfekt für die Landung ausrichtet.

Fliegt man solch eine Schleife komplett manuell/nach Gefühl oder gibt es da irgendwelche Instrumente die einem vorgeben, wie man fliegen muss um Optimal rein zu kommen.
 
Das "Popometer" ist in der Tat etwas, was mir an meinem Setup fehlt. Alleine der Aufsetzpunkt beim Landen - fehlt. Sind die Räder nun am Boden oder nicht? Das war auch der Punkt warum mir anfangs unter der VR-Brille so schlecht wurde. Das Bild hat nicht zu dem gepasst was ich sah und kannte. Aber so ein 3D-Moving-Sitz kommt mir nicht ins Haus. Das ist für mich viel zu teuer, geil, aber zu teuer. Dieses Geld wird dann lieber in "richtiges" Fliegen investiert.
 
Zuse schrieb:
Was tut man eigentlich zwischen Start und Landung? Einfach nur die Gegend bestaunen, Instrumente ablesen und ab und an die Richtung korrigieren? Ich stell mir das irgendwie recht langweilig vor.
Aus dem Fenster schauen und langweilen. Ist mir halt auch etwas zu langweilig, aus dem Grund hatte ich nach sowas wie "Aufträgen" gefragt, aber ist wohl tatsächlich so das man sich die Route aussucht und nur fliegt. Was letztendlich auch ok ist für einen Simulator, aber langfristig ist es wohl eher nix für Casuals.
Die meisten werden wohl ein paar Stunden mal durch die Map fliegen um sich das alles ein bisschen anzuschauen und dann doch recht fix die Lust verlieren.

Langfristig ist das Game eher für Leute die sich mit den Einstellungen etc. beschäftigen wollen, so wie eine Simulation halt ist. So Leute wie der @cru5h3r halt... der schon Tausende Stunden in den FlugSims verbracht hat ^^
 
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