Navi 48 - RX 9070 XT / 9070 Overclocking / Undervolting

Ist der nicht bei allen 9070XT von Hynix?
 
Habe ich nämlich auch gedacht. Beim Auslesen wird mir aber Samsung angezeigt 😅 habe mich gefragt, ob das ein Fehler ist.
 
FormatC schrieb:
Das mit den RAM-Temperaturen habe ich auch rausbekommen. Die betroffenen Hersteller werden ein BIOS-Update machen, denn ich habe ein falsch gesetztes Value in deren UEFI gefunden. Da gibt es den Artikel, wenn ich das Go bekomme. Naja, alle wollten mal wieder besonders leise sein. XFX war ja auch hier im Test die etwas lautere Ausnahme, aber das hatte schon gute Gründe... :D
Das von Igor sollten wir auch mal im Auge behalten. Bin gespannt was dort kommt und wie sich das dann mit den neuen Versionen verhält.

Insbesondere auf was dieses falsch gesetzte Value einen Einfluss haben soll.

Zumindest in meinem Fall habe ich ja keine Probleme mit 90°C auf dem VRAM. Mal abwarten.
 
Bei meiner RX 9070 XT Sapphire Pulse erreicht die VRAM Temperatur bisher keine 80 Grad. Sofern die Auslesung des VRAMs stimmt, scheint dieser wirklich von Samsung zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der VRAM Hersteller wird dir doch im GPU-Z angezeigt. Schau mal nach!
 
Sooo... ich hab meine Hellhound XT von Alphacool zurück. Das PTM7950 ist dabei erst mal durch normale WLP ersetzt worden von deren Seite aus (ist ok bis der Wasserkühler kommt, Temps sind nicht groß schlechter dadurch geworden). Ebenfalls sind neue Wärmeleitpads drauf. Die Speicher-Temp ist unter Volllast bei gedrosselten 230Watt TBP und ~1300rpm Lüfter jetzt bei ~85°C, das ist etwas besser als im Auslieferungszustand und auch besser als bei der Asus 9070 Prime bei selber TBP.

Dafür lässt sich die Asus aber jetzt über Wochen so bespielt mit -100mV betreiben, die Hellhound XT wurde bei -70mV leider schon instabil, die -60mV sind bisher stable, den Zwischenbereich von -65mV schaue ich mir die nächsten Tage mal an.

Es ist natürlich eine Einzelerfahrung/Stichprobe und damit nicht auf alle Modelle des jeweiligen Herstellers zurück zu führen, aber Spulenfiepen/-rasseln ist bei der Asus Prime nahezu nicht wahrnehmbar gewesen (nur im offenen Gehäuse ein paar CM von der Karte entfernt vllt.). Die Hellhound XT ist auf default TDP fast schon nervig und um 25% gebremst aber fast so gut wie die Prime.

Die FPS machen dabei kaum einen Unterschied, es ist reine elektrische Leistung, die man hier hören kann.
Ein Netzteilwechsel kann helfen (mein 600W Netzteil ist sowieso an der Grenze, wenn ich die 9070XT mal voll ausfahren wollen würde, die Lastspitzen sind laut HWinfo bei ü500Watt), denn auch "Resonanz" spielt beim Spulenfiepen ja eine Rolle. Mein Mainboard rasselt tatsächlich auch ein wenig, wenn der 5950X ordentlich zu tun hat.

Als Load Test für Dauerlast ist das Black Myth WuKong Benchmark Tool sehr cool, denn es nutzt die aktuelle Bandbreite der Grafikkarten-Technologien und sollte alle Transistoren auslasten, die die GPU zu bieten hat UND es lässt sich in den Optionen in den Loop Modus bringen, so dass man das auch unbeaufsichtigt für einige Zeit laufen lassen kann.
 
Ich hab die XFX Mercury Radeon RX 9070XT OC Magnetic Air Edition und wenn ich das PT anhebe um 10% (also max. im Adrenalin) und dann -80 undervolte, dann crashed PoE2 garantiert nach ca. 30 Min. - bin auf -60, leider auch gecrashed, einfach etwas später. Frage mich, ab wann das "stabil" läuft. Wie lange testet ihr, bis ihr sagt "jop, nun hält das"? Und sollte ich am VRAM Takt noch was ändern?
Takt ist über 3.4ghz :D
 
@someoneElse666
Ich teste ne halbe Stunde, ob's stabil läuft. Wenn's dann beim Zocken abschmiert irgendwann, wird's halt noch weiter reduziert, immer in -10mV Schritten. Ein Game kann auch abstürzen, ohne dass GPU UV Schuld daran trägt. Wenn der AMD die GPU im Treiber zurück setzt (die Meldung hast du dann in den Radeon Treibern und all deine Custom Werte werden wieder auf Standard zurück gesetzt), dann ist es sehr eindeutig :)

VRAM ändert (ich denke mal dank Infinity Cache) wenig an der Gesamtperformance. Man merkt ja auch wie sehr die Karte mit erhöhter TBP und steigendem GPU Takt nach oben skaliert in der Leistung, während der RAM statisch bei seinen 2.5GHz läuft. Die Karte ist also nicht wirklich limitiert durch Speichertakt/-bandbreite.
 
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Ja, genau das passiert, Adrenaline setzt alle Werte auf Standard zurück weil die das erkannt haben, dass es gecrashed ist. Ist aber auch eine alte Kiste, blöderweise kam die Graka vor all den anderen Komponenten. Der Rest vom neuen System kommt am Montag.
 
someoneElse666 schrieb:
Wie lange testet ihr
ist nicht so das ich einen Wert nehme und den dann sofort 10 Stunden am Stück Teste. Eher so das der Test dann über Wochen läuft da bei 2-3 Stunden täglich zocken viele verschiedene Spiele gespielt werden und somit ein Test Szenario entsteht.
In der Regel wird getestet bis es stabil läuft. Das kann Monate dauern. Sprich ich geh immer mit dem Gedanken ins Spiel das meine aktuelle Einstellung nicht final ist uns es crashen könnte.
Ohne wen angreifen zu wollen aber ein stabiles System ist für mich wenn es unter allen Umständen und in jedem Szenario stabil läuft...nicht wie so manche Tech youtuber die den Slider nach ganz links ziehen und im Video dann zeigen...ja läuft stabil für die 5 min im Video.
Deswegen....bei mir Monate.
 
Ja schade, ich nehme an, sehr viel mehr kann ich nicht machen. Dann werde ich mal mit -50 testen. Finds halt noch spannend, weil ich aus mehreren Quellen gelesen habe, es würde mit -80 stabil laufen. Was ich mir aber fast kaum vorstellen kann. Oder die haben noch was anderes eingestellt. Oder ich hatte Pech in der Lotterie :)
 
riOrizOr schrieb:
Deswegen....bei mir Monate.
oder
mit jedem neuen Treiber von vorn
(meine jetzt nur größere Builds, die 1-2 mal im Jahr wechseln)
 
GerryB schrieb:
mit jedem neuen Treiber von vorn
Halte ich nix von... Treiber beheben Software-Bugs aber bewirken nicht, dass ein Transistor, der mit einer bestimmten Spannung seinen Zustand nicht zuverlässig ändert, dank Software zuverlässig arbeitet.
Wenn es dazu verlässliche Tests mit guten Schlussfolgerungen gibt, bin ich gerne bereit mich fort zu bilden :)

Ich könnte mir (um "Zufälle" zu erklären) höchsten vorstellen, dass bestimmte Grafik-Engine Anweisungen dank neuem Treiber anders oder auf anderen Teilen der Hardware ausgeführt werden, so dass man den kritischen Teil vermeidet in besagter Rechen-Operation. Aber das lässt mich ein OC oder UV nicht als stabil bezeichnen.
 
Treiber ändern die internen Vorgänge und schalten neue Extensions frei.
(gerade bei Vlk hat sich nach m.E. im letzten Jahr etwas getan)

Dadurch könnten dann schon Teile des Rechenwerkes anders belastet werden.
Manche mehr und manche weniger.
Die Balance ändert sich.

Am erstaunlichsten finde ich das SN@DX12 schlechter läuft als SN@Vlk. und
bei meiner 6800 auch mehr Watt braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
GerryB schrieb:
Das stimmt so nicht.
Da treffen zwei Behauptungen aufeinander :) Ich kann dir für meine Ansicht leider auch keine Quelle nennen. Ich bin offen dafür, dass meine Ansicht falsch ist, aber ich hätte gerne handfeste Indizien die anzupassen, sollte sie falsch sein. Mal gucken, was andere so denken/wissen darüber :)
Treiber für stabiles OC/UV aktualisieren (sollte es nicht einen spezifischen Software-Fehler geben) hat für mich im Moment den selben Stellenwert, wie wenn Leute früher gesagt haben, dass man seine HDD defragmentieren sollte, damit Windows nicht abstürzt (und ich wette auch hier gibt es Edge-Cases).
GerryB schrieb:
Treiber ändern die internen Vorgänge
Das habe ich ja angeführt als mögliche Erklärung für Einzelfälle. Geänderte Verarbeitung von Befehlen schifft vielleicht um die Operation herum, die das UV nicht mehr mit macht. Dass der betroffene Teil in anderen Operationen dann immer noch unzuverlässig läuft behebt das aber nicht. Treiber erhöhen keine Silizium-Qualität. Transistor-Versagen durch Absenkung von Spannung oder Erhöhung von Takt bedeutet, dass unkontrolliert Einsen zu Nullen werden und anders herum. Wie soll das ein Treiber verhindern? Das ist materielle Physik.
GerryB schrieb:
und schalten neue Features/Extensions frei.
Uff... ja vielleicht... man könnte für deinen Punkt argumentieren, wenn man sagt, dass ohne RayTracing Unterstützung im Treiber die RayTracing Rechenwerke vielleicht gar nicht genutzt werden. Wenn ein Treiber-Update also RayTracing bringt auf einer Karte, die es in Hardware unterstützt, dann wäre ein neuer Hardware-Bereich "freigeschaltet". Das erhöht aber auch nur die Menge an Transistoren, die arbeiten. Was sich vor der "Freischaltung" im OC/UV bereits verrechnet hat, verrechnet sich dadurch nicht öfter/seltener.
GerryB schrieb:
Dadurch könnten dann schon Teile des Rechenwerkes anders belastet werden.
Manche mehr und manche weniger.
Die Balance ändert sich.
Den Part gehe ich mit. 👍 das ist aber sowas von Edge Case. Stabil ist ein UV/OC erst, wenn der durch sowas nicht beeinflusst wird. Ist halt gemein für den Fall, dass man endlich glaubt was stabiles zu haben und nach einem Treiber Update stürzt dann doch was ab 🤷‍♂️
 
Zuletzt bearbeitet:
Trotzdem passierts ab und zu, das man mal 6mV +/- bei Treiberwechsel anpassen muss.
Siliziumqualität nimmt der Endverbraucher nicht wahr, nur was beim Spielen passiert.
wundert sich, das sein Setting nicht mehr reicht

ähnlich großen Einfluss könne Patche haben

btw.
Der wohl bekannteste Einfluss fand vor ein paar Jahren im TS statt, wo auf einmal die 6000er deutlich besser liefen.
(vermutlich konnte der IF-Cache dem Vram etwas Arbeit abnehmen)
 
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GerryB schrieb:
Trotzdem passierts ab und zu, das man mal 6mV +/- bei Treiberwechsel anpassen muss.
Das wiederum habe ich öfter beobachtet, wenn Chips altern. Dass Chips wirklich sterben, weil sie alt sind, passiert ja doch seltenst (außer es gibt einen Bug wie bei den 14000er Intels). Aber wenn man am einzelnen Sweetspot unterwegs ist per OC/UV, dann kann das schon häufiger mal vorkommen :)

Hab oben noch einmal was zu deinem letzten Punkt nachgetragen, da stimmt ich dir zu 👍
 
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