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Schläger zur Kasse bitten
- Ersteller Metzlor
- Erstellt am
Akula
Commander
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- Juni 2004
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- 2.409
Lest Makarenko, dort wurde schon viel zu euren Thesen etwas beschrieben und festgestellt, dass es nicht so wirklich funktioniert. 
Ansonsten wie würde ich damit umgehen? Einerseits eben Makarenko und andererseits Rousseau und Voltaire in die Hand drückend. Wenn dies gelesen und begriffen, folgen weitere Denker und Humanisten.

Ansonsten wie würde ich damit umgehen? Einerseits eben Makarenko und andererseits Rousseau und Voltaire in die Hand drückend. Wenn dies gelesen und begriffen, folgen weitere Denker und Humanisten.
Thema Notwehr...Warum darf Ich Mich nicht hier Deutschland, richtig wehren. Immer dieser bullshit, von wegen "verhältnismässig".
Wenn jemand Mich angreift (körperlich!) und Er, der Angreifer möchte Mir massiven körperlichen Schaden zufügen, dan werde Ich Ihn definitiv Abwehren und KAMPFUNFÄHIG machen.
Damit muss er rechnen, wenn nicht...hat er Pech.
Kommt Mir nicht mit intellektuellem Gewäsch...
Ich werde definitiv so handeln, auch wenn Ich bei einem Prozess, gewaltigen Ärger bekomme.
Da geht es schon um die Menschenwürde und die nimmt Mir keiner, das ist Mein Recht und auch euers!!!
Wenn jemand Mich angreift (körperlich!) und Er, der Angreifer möchte Mir massiven körperlichen Schaden zufügen, dan werde Ich Ihn definitiv Abwehren und KAMPFUNFÄHIG machen.
Damit muss er rechnen, wenn nicht...hat er Pech.
Kommt Mir nicht mit intellektuellem Gewäsch...
Ich werde definitiv so handeln, auch wenn Ich bei einem Prozess, gewaltigen Ärger bekomme.
Da geht es schon um die Menschenwürde und die nimmt Mir keiner, das ist Mein Recht und auch euers!!!
Zuletzt bearbeitet:
BobbyBest
Lt. Commander
- Registriert
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- 1.534
@Akula: Habe ich dich gerade richtig verstanden?
Du willst Leuten, die nicht bereit sind auf dem Acker zu ackern philosophische Bücher zum Lesen geben.
Typischerweise waren diese Leute schon von der üblichen Schulkost "hart abgefuckt".
Man kann Leute zum Arbeiten zwingen, aber nicht zum lesen und lernen.
BTW: Ich bin absolut deiner Meinung, dass Besserung Einsicht voraussetzt. Jedoch kann man nicht alles im Leben erreichen
@rentex: Genau das wird ja kritisiert.
Das Problem ist jedoch, dass man bei anderer Gesetzlage einen Alkoholisierten einfach nur provozieren muss, eine Schelle von ihm kassieren muss und ihm dann unbehelligt die Hälfte der Rippen brechen kann.
Du willst Leuten, die nicht bereit sind auf dem Acker zu ackern philosophische Bücher zum Lesen geben.
Typischerweise waren diese Leute schon von der üblichen Schulkost "hart abgefuckt".
Man kann Leute zum Arbeiten zwingen, aber nicht zum lesen und lernen.
BTW: Ich bin absolut deiner Meinung, dass Besserung Einsicht voraussetzt. Jedoch kann man nicht alles im Leben erreichen

@rentex: Genau das wird ja kritisiert.
Das Problem ist jedoch, dass man bei anderer Gesetzlage einen Alkoholisierten einfach nur provozieren muss, eine Schelle von ihm kassieren muss und ihm dann unbehelligt die Hälfte der Rippen brechen kann.
Zuletzt bearbeitet:
GNR
Lt. Junior Grade
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- Feb. 2010
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- 330
Sehr, sehr nettes Thema..auch ein paar Worte von mir hierzu.
Das ist mal totaler Bullshit. Jemand der den Staat finanziell Abzieht wird härter bestraft, als einer der Kinder u/o Frauen vergewaltigt. Zumal dieser dann meist auf Kosten des Staates in den Knast/Therapie soll.
Solche Menschen haben generell nichts in einer Gesellschaft zu suchen. Man lebt ja schließlich in einer Gesellschaft um ihr etwas beizutragen und sie nicht zu missbrauchen. Abschieben kann man diese ja schlecht, daher würde ich die mal eben ums Eck bringen.
Und die Argumentation von wegen Menschenrechte könnt ihr behalten, wer anderen die Menschenrechte nimmt, verwirkt sein eigenes Recht darauf.
MfG, GNR
BTW: Dürfte ich mal Fragen, worum es bei Makarenko geht?
Andererseits finde ich es schade wenn hier der Schrei nach, wie ich finde, härteren Strafen laut wird. Es gibt harte Strafen in D. Sowas wie die Todesstrafe ist mit guten Gründen abgeschafft.
Das ist mal totaler Bullshit. Jemand der den Staat finanziell Abzieht wird härter bestraft, als einer der Kinder u/o Frauen vergewaltigt. Zumal dieser dann meist auf Kosten des Staates in den Knast/Therapie soll.
Solche Menschen haben generell nichts in einer Gesellschaft zu suchen. Man lebt ja schließlich in einer Gesellschaft um ihr etwas beizutragen und sie nicht zu missbrauchen. Abschieben kann man diese ja schlecht, daher würde ich die mal eben ums Eck bringen.
Und die Argumentation von wegen Menschenrechte könnt ihr behalten, wer anderen die Menschenrechte nimmt, verwirkt sein eigenes Recht darauf.
MfG, GNR
BTW: Dürfte ich mal Fragen, worum es bei Makarenko geht?
homer092
Lieutenant
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- 589
Also ich finde die Kosten sollten allemal die Täter übernehmen müssen. Außerdem bin ich für empfindliche Haftstrafen oder wie bereits erwähnt wurde boot camps. Solche Leute einfach nur in den Knast stecken bringt meiner meinung nach nicht viel. Da sitzen sie ihre Zeit ab und bauen noch mehr agressionen auf denke ich, das macht es eventuell noch schlimmer. Nicht alle schreckt das ab. Aber ein Boot Camp mal für 2-3 Monate, am besten nach einer Haftstrafe, das würde einigen ganz gut tun. Gewalttäter werden hier zu Lande viel zu harmlos bestraft. Habe demletzt von einem Fall gehört von einem Jugendlichen (17 Jahre) bereits 96 Verfahren wegen Gewalttaten. Aber noch nicht eine Haftstrafe, immer nur Sozialstunden oder verfahren eingestellt. Sowas kann es wohl nicht sein oder?
Ich finde Gewalt ist das LETZTE, und Gewalttäter sollten dafür die gerechte strafe bekommen.
Ich finde Gewalt ist das LETZTE, und Gewalttäter sollten dafür die gerechte strafe bekommen.
Da gab's doch letztens den Fall, dass ein nicht-vorbestrafter Kerl zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, weil er sich mit einem Messer gegen ein paar Angreifer in der U-Bahn gewehrt hat, die ihn berauben und umbringen wollten. Damit hat er sich selbst zum Täter gemacht, da das Messer laut dem Richter unverhältnismäßig war, da die Täter ihre mitgeführten Messer noch nicht offen gezückt hatten sondern bis zu dem Zeitpunkt nur mit Fäusten und Tritten auf ihn einschlugen.
Jetzt ist der "Täter" im Knast und vorbestraft, während der Jugendliche mit Migrationshintergrund 25.000 Euro Schmerzensgeld für den erlittenen Messerstich erhalten hat und natürlich auch nie ein Verfahren wegen des gemeinschaftlichen räuberischen Überfalls eingeleitet wurde.
Bei solchen Urteilen wird mir schlecht, auch wenn ich Voltaire gelesen habe...
Jetzt ist der "Täter" im Knast und vorbestraft, während der Jugendliche mit Migrationshintergrund 25.000 Euro Schmerzensgeld für den erlittenen Messerstich erhalten hat und natürlich auch nie ein Verfahren wegen des gemeinschaftlichen räuberischen Überfalls eingeleitet wurde.
Bei solchen Urteilen wird mir schlecht, auch wenn ich Voltaire gelesen habe...
Akula
Commander
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BobbyBest schrieb:Habe ich dich gerade richtig verstanden?
Leider nein.
Man kann Leute zum Arbeiten zwingen, aber nicht zum lesen und lernen.
Stimmt, ...
"Artikel 12
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig."
...aber darum ging es mir nicht.
Welche Mittel für Straftäter pädagogisch sinnvoll sind, kann ich nicht beurteilen, da ich in dieser Hinsicht kein Pädagoge bin. Dennoch kann man, wie ich schon bereits erwähnte, bei Makarenko viel lernen. Es ist ein gutes praktisches Beispiel, vorallem beim, was alles nicht funktioniert.
Acrylium schrieb:Damit hat er sich selbst zum Täter gemacht, da das Messer laut dem Richter unverhältnismäßig war, da die Täter ihre mitgeführten Messer noch nicht offen gezückt hatten sondern bis zu dem Zeitpunkt nur mit Fäusten und Tritten auf ihn einschlugen.
Und deswegen streifst Du Dir jetzt die Richterrobe über und urteilst? Erstens verstieß das Messer sicherlich gegen das Waffengesetz und zweitens ist es natürlich unverhältnismäßig das Messer zu zücken, wenn die Gegenseite noch von keiner Waffe Gebrauch gemacht hat. Nach Deiner Logik, könnte man mutmaßen, der Gebrauch eine Schusswaffe wäre dann auch gerechtfertigt. Der nächste nimmt dann zur Selbstverteidigung den Panzer.
Auch Deine Mutmaßung, man wollte das Opfer auch umbringen, ist maßlos überzogen und polemisiert.
Jetzt ist der "Täter" im Knast und vorbestraft, während der Jugendliche mit Migrationshintergrund 25.000 Euro Schmerzensgeld für den erlittenen Messerstich erhalten hat und natürlich auch nie ein Verfahren wegen des gemeinschaftlichen räuberischen Überfalls eingeleitet wurde.
Ist das so? Oder hast Du das nur gehört?
Was sagt die Wirklichkeit? Es ging einzig um einen Täter und nicht um eine Gruppe. Der besagte Student mit dem Messer ist bereits durch das BGH freigekommen. Die wichtige Information, das es sich um einen Stich in den Hals (!), wurde von Dir wohl bewusst ausgeblendet. Das "Opfer" Sven G. sei zudem in einer Gruppe unterwegs gewesen, im Gegensatz zum Täter.
Wenn man schon Beispiele bringt, dann bitte mit richtigen Informationen und ohne Stammtischpolemik -> Streitfall Notwehr
Bei solchen Urteilen wird mir schlecht, auch wenn ich Voltaire gelesen habe...
Hätte man Voltaire gelesen und auch verstanden, hätte man sachlicher argumentiert, anstatt bewusste Falschinformationen zu streuen.

GNR schrieb:Zumal dieser dann meist auf Kosten des Staates in den Knast/Therapie soll.
Man sollte schon zwischen einer Tat aus einer psychischen Störung heraus und bewussten Tat unterscheiden können. Schon einmal mit psychisch kranken Menschen gearbeitet? Wäre vielleicht mal sinnvoll. Hier zu urteilen, ist verdammt schwer und es ist noch eine Menge Forschungsarbeit notwendig. Auch heißt das nicht, der Täter sei deswegen unschuldig. Krankheiten bedürfen jedoch einer Behandlung, soweit der Täter dies zulässt.
Solche Menschen haben generell nichts in einer Gesellschaft zu suchen.
Haben Sie das? Bei dieser Selektion wird mir schlecht. Das Gleiche hat man noch vor Jahrzehnten über Menschen mit Behinderung geschrieben und gesagt. Früher waren es gewisse Volksgruppen. Das solltest Du bedenken.
Es geht hier generell um die Grundeinstellung zum Leben, um ein Menschenbild. Ganz egal, was dieser ist, getan und wo er herkommt. Wenn einem Menschen nichtmehr geholfen werden kann, dann muss man daran arbeiten, dies zu ändern, auch wenn es bis zum Tode desjenigen dauert. Man kann es sich natürlich auch einfach machen und ins tiefste Mittelalter zurück gehen. Und genau deswegen bin ich mir nicht sicher, das Du nicht begreifen möchtest, was dies auch für Dich bedeuten würde. Wieso soll man sich eigentlich von solchen Intensivtätern etwas kaputt machen lassen, was die Menschheit in Jahrhunderten erkämpft und aufgebaut haben, wozu das GG zählt, wozu all die tollen Schrift- und Kunstwerke von all den Denkern zählen?
Arbeitest Du eigentlich mit solchen Intensivtätern, dass Du beurteilen kannst, weshalb diese Menschen in einer Gesellschaft nichtsmehr zu suchen haben?
Man lebt ja schließlich in einer Gesellschaft um ihr etwas beizutragen und sie nicht zu missbrauchen. Abschieben kann man diese ja schlecht, daher würde ich die mal eben ums Eck bringen.
Sehr, sehr bedenklich...
Und die Argumentation von wegen Menschenrechte könnt ihr behalten, wer anderen die Menschenrechte nimmt, verwirkt sein eigenes Recht darauf.
Du nimmst mit Deinen Worten, Anderen die Menschenrechte. Hast Du damit auch Dein Recht darauf verwirkt?

BTW: Dürfte ich mal Fragen, worum es bei Makarenko geht?
Wie wäre es mit Google oder einem Buchladen?
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homer092 schrieb:Also ich finde die Kosten sollten allemal die Täter übernehmen müssen.
Und was, wenn sie nichts haben? Meine Güte, muss man eigentlich wieder Fässer aufmachen, die schon ein paar Seiten vorher durchgelutscht wurden?
Außerdem bin ich für empfindliche Haftstrafen oder wie bereits erwähnt wurde boot camps.
Es ist so einfach - vor dem heimischen PC zu sitzen und irgendetwas in die Tastatur zu tippen. Ich würde mir wünschen, dass man ein wenig mehr nachdenkt, bei dem, was man verfasst - zumindest beim Inhalt.
Aber ein Boot Camp mal für 2-3 Monate, am besten nach einer Haftstrafe, das würde einigen ganz gut tun.
Kannst Du belegen, dass BootCamps zur erfolgreichen Reintegration nützlich und sinnvoll sind?
Ich finde Gewalt ist das LETZTE, und Gewalttäter sollten dafür die gerechte strafe bekommen.
Wenn Du Gewalt als das "LETZTE" finden würdest, würde Deine Forderung nicht BootCamp heißen. Aber auch Du bist durchschaubar und im Grunde äußerst Du arg Bedenkliches von Dir - ich gehe sogar so weit, dass es schädlich für eine Demokratie in diesem Lande ist. Meine Meinung.
GNR
Lt. Junior Grade
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Menschen die bewusst Kinder oder Frauen missbrauchen, also die keine psychischen Probleme haben, kann man nicht wirklich Helfen.
Tut mir ja leid, aber für mich ist es eine absurde Vorstellung, das meine Tochter missbraucht würde und der Täter dann im Knast sitzt, der besser ausgestattet ist als ein 3 Sterne Hotel eines Schwellenlandes. Und das im Bewusstsein, das sie kein normales Leben mehr führen könnte.
Insofern würden sie sich durch Ihre Taten, ihre Menschenrechte selber(!) verwirken.
Das kann man natürlich drehen, wie man möchte. Schlichtweg meine prsl. Meinung dazu.
Und was die Hilfe angeht, gerne. Aber niemals im Risiko, das ein unbeschuldigter die Kosten trägt. Klick
MfG, GNR
Tut mir ja leid, aber für mich ist es eine absurde Vorstellung, das meine Tochter missbraucht würde und der Täter dann im Knast sitzt, der besser ausgestattet ist als ein 3 Sterne Hotel eines Schwellenlandes. Und das im Bewusstsein, das sie kein normales Leben mehr führen könnte.
Insofern würden sie sich durch Ihre Taten, ihre Menschenrechte selber(!) verwirken.
Das kann man natürlich drehen, wie man möchte. Schlichtweg meine prsl. Meinung dazu.
Und was die Hilfe angeht, gerne. Aber niemals im Risiko, das ein unbeschuldigter die Kosten trägt. Klick
MfG, GNR
Akula
Commander
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@GNR
Gibt es Menschen, die bewusst Menschen missbrauchen und keine psychischen Probleme haben? Ich weiß es nicht, habe aber große Probleme damit.
Wenn man ausnahmslos emotional denkt, ist es natürlich absurd, sich selbst und seine Tochter nach solch einer Tat zu sehen. Würden wir ausnahmslos emotional denken, lebten wir noch in der Steinzeit. Der Mensch ist zu mehr als emotionalem Denken und dem "Schwanzab"- Denken fähig. Deswegen appeliere ich auch immer daran, ein wenig Verstand walten zu lassen.
Gibt es Menschen, die bewusst Menschen missbrauchen und keine psychischen Probleme haben? Ich weiß es nicht, habe aber große Probleme damit.
Wenn man ausnahmslos emotional denkt, ist es natürlich absurd, sich selbst und seine Tochter nach solch einer Tat zu sehen. Würden wir ausnahmslos emotional denken, lebten wir noch in der Steinzeit. Der Mensch ist zu mehr als emotionalem Denken und dem "Schwanzab"- Denken fähig. Deswegen appeliere ich auch immer daran, ein wenig Verstand walten zu lassen.
Falsch. Es handelte sich um eine Gruppe junger Serben die auf Streit aus waren. Eine Gruppe, nicht einen Einzelnen. Sven G. hingegen war mit einem Freund unterwegs, also waren diese nur zu zweit. Das Messer hat Sven dem Rudelführer der Serben erst in den Hals gerammt, nachdem sein Freund bereits zu Boden geschlagen worden war und sich die Serben nun ihm zuwandten.Akula schrieb:Was sagt die Wirklichkeit? Es ging einzig um einen Täter und nicht um eine Gruppe. Das "Opfer" Sven G. sei zudem in einer Gruppe unterwegs gewesen, im Gegensatz zum Täter.
Meiner Meinung nach lag hier eindeutig eine absolute Notwehrsituation vor. Laut dem Gericht hätte er warten und hoffen sollen, dass sie ihn am Leben lassen und nur zusammentreten. Aber genau das ist doch so lächerlich! Er hätte genausogut damit rechnen können, dass sie ihrerseit Messer zücken und ihn abstechen.
Wenn es um das eigene Überleben geht, sollte jedem das Recht zugestanden werden, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen. Das hat übrigens auch Hobbes so gesehen.
Es ist beschämend, dass die Richter offensichtlich bereits so weit in ihren Elfenbeintürmen leben, dass sie nicht mehr sehen, wie viel Angst man heut zu Tage auf deutschen Straßen haben kann.
SIDESTRE4M
Rear Admiral
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Kennte jemand die ersten Kapitel des Mangas Akumetsu? Beim zeiten Akt mit dem Verkehrstyp musste ich gerade an dieses Thema hier denken.^^
Akula
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@Acrylium
Bitte verschone mich mit Deinem Wissen, wenn es keine einzige Quelle nennen kann und wahrscheinlich eine ganz andere Tat meint. Den Fall, den du meinen könntest, beschreibt auch keine Gruppe, sondern es handelt sich um einen Griechen und einem Türken, die einen Rentner angegangen haben.
Und ich denke nicht, dass sich Spiegel Online komplett was ausdenkt und nur Du die Wahrheit erzählst. Nenn mir die Quelle, die auch nur eine einzige Gruppe von Serben benennt - dann kann man das auch gegenüber stellen. Du schreibst ja gerade so, als wärst Du selbst dabei gewesen. Mehrere Quellen und Gerichte sahen die völlig überzogene Notwehrreaktion für gegeben und auch ich habe bis heute das Gerichtsurteil unterstützen können. Selbst das BGH hat das festgestellt. Mach Dich also bitte nicht lächerlicher, als Du bist.
Ansonsten kannst Du ja nach Good-Old Amerika ziehen, da kannst Du Dich dann in "Notwehr"-Situationen so richtig austoben. Auch mir sei bitte ein wenig Polemik verziehen.
Und ansonsten kann ich zu Deiner "Angst" nur sagen, du bist ein Fall für Volker Pispers. Und wenn du Hobbes schon "zitierst", dann bitte richtig. Und den Kontext sollte man wahren, Hobbes lebte im 16. Jhrdt, da hätte wohl jeder gewisse Ansichten zur Selbstverteidigung gehabt.
Bitte verschone mich mit Deinem Wissen, wenn es keine einzige Quelle nennen kann und wahrscheinlich eine ganz andere Tat meint. Den Fall, den du meinen könntest, beschreibt auch keine Gruppe, sondern es handelt sich um einen Griechen und einem Türken, die einen Rentner angegangen haben.
Und ich denke nicht, dass sich Spiegel Online komplett was ausdenkt und nur Du die Wahrheit erzählst. Nenn mir die Quelle, die auch nur eine einzige Gruppe von Serben benennt - dann kann man das auch gegenüber stellen. Du schreibst ja gerade so, als wärst Du selbst dabei gewesen. Mehrere Quellen und Gerichte sahen die völlig überzogene Notwehrreaktion für gegeben und auch ich habe bis heute das Gerichtsurteil unterstützen können. Selbst das BGH hat das festgestellt. Mach Dich also bitte nicht lächerlicher, als Du bist.
Ansonsten kannst Du ja nach Good-Old Amerika ziehen, da kannst Du Dich dann in "Notwehr"-Situationen so richtig austoben. Auch mir sei bitte ein wenig Polemik verziehen.

Und ansonsten kann ich zu Deiner "Angst" nur sagen, du bist ein Fall für Volker Pispers. Und wenn du Hobbes schon "zitierst", dann bitte richtig. Und den Kontext sollte man wahren, Hobbes lebte im 16. Jhrdt, da hätte wohl jeder gewisse Ansichten zur Selbstverteidigung gehabt.
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Zuletzt bearbeitet:
Ich meine genau den Fall den Du auch meinst. Nur kenne ich ganz offensichtlich mehr Fakten dazu, während Du Fakten einfach zu ignorieren scheinst. Aber Quellen dazu gibt's mehr als genug:Akula schrieb:Bitte verschone mich mit Deinem Wissen, wenn es keine einzige Quelle nennen kann und wahrscheinlich eine ganz andere Tat meint.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,659320,00.html
Allein von der von Dir verlinkten Quelle braucht es genau einen Klick um zu dieser Quelle zu gelangen. War das denn nun so schwer?

Hier (und in etlichen anderen Berichten) steht eindeutig dass es sich um eine Gruppe Serben gehandelt hat und nicht um einen Einzeltäter. Du brauchst mich deswegen auch nicht zu beschimpfen, ich nenne nur Fakten welche Dir unbekannt sind oder (was ich Dir aber nicht unterstellen möchte) Du absichtlich ignorierst.
Ich bin ja nicht dafür, dass man jemanden gleich beim geringsten subjektiven Bedrohungsgefühl ins Jenseits befördern darf. Jedoch finde ich es in diesem Fall dennoch völlig unzureichend gewürdigt, in welcher Lage sich Sven befand. Er konnte und musste in dieser Situation einfach damit rechnen, jeden Augenblick ermordet oder zum Krüppel geschlagen zu werden. In solch einer Lage kann ich jeden verstehen, der ausnahmslos jedes geeignete Mittel ergreift um sein Leben zu schützen.
Dass die Richter gefordert haben, er hätte sich ja auch anders wehren können, zeigt nur wie realitätsfern die Richter leben. Was hätte er denn realistisch gesehen machen sollen um sich zu wehren? Mit den Serben diskutieren nachdem sie bereits seinen Freund zu Boden geschlagen haben? Den Zeigefinger heben und sie ausschimpfen? Sich allein mit Händen und Füßen wehren, während er damit rechnen musste dass die angreifende Gruppe die zudem in der Überzahl war Messer oder gar Schußwaffen ziehen? Was hätte ihm in der Situation denn tatsächlich die notwendige Sicherheit für sein eigenes Leben verschafft ausser den Rudelführer und Agressor schnell ausser Gefecht zu setzen?
SIDESTRE4M
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Überzogene Notwehrreaktion hin oder her. Ich meine, wenn ich einen Menschen angreife, mache ich das mit dem Eingeständnis, ein Risiko einzugehen.
Wer das in seiner Selbstherrlichkeit verkennt, rennt mit dem Damoclesschwert über sich schwebend durchs Leben.
Ich wette, die haben sich darüber keine Gedanken gemacht, da sie sich für die Pwner gehalten haben und tragen dafür die Konsequenzen. Eine extreme Situation halt, in der man oder viele vermutlich relativ instinktiv reagieren.
Ist nur ne Mutmaßung meinerseits.
Das Gericht in Frage zu stellen ist eine Sache, allerdings frage ich mich manchmal auch, wie weit manche Urteile noch an die Realität gegknüpft sind.
Wer das in seiner Selbstherrlichkeit verkennt, rennt mit dem Damoclesschwert über sich schwebend durchs Leben.
Ich wette, die haben sich darüber keine Gedanken gemacht, da sie sich für die Pwner gehalten haben und tragen dafür die Konsequenzen. Eine extreme Situation halt, in der man oder viele vermutlich relativ instinktiv reagieren.
Ist nur ne Mutmaßung meinerseits.
Das Gericht in Frage zu stellen ist eine Sache, allerdings frage ich mich manchmal auch, wie weit manche Urteile noch an die Realität gegknüpft sind.
DDM_Reaper20
Lieutenant
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@ Darkwonder
Tut mir Leid, da habe ich zu kurz gedacht.
Jau, es gibt viele Länder, in denen Schusswaffen frei zugänglich sind und trotzdem wenig Gewalttaten mit diesen verübt werden. Diese sind allerdings, was dieses Recht auf Waffenbesitz angeht, weitaus weniger "militant", als dies in den USA der Fall ist, und auch das Recht auf Selbstverteidigung ist in den USA schon ziemlich . . . locker.
2nd Amendment -- The Right to Bear Arms -- ist ohnehin eine kniffelige Angelegenheit. Immer wieder ist z.B. um die Bewaffnung gestritten worden. Ursprgl. ging es immerhin um Milizen, die sich mit der neuesten Bewaffnung eindecken konnten und auch sollten. Heutzutage? Feuerkraft für Privatpersonen.
Das Problem bei der Bewaffnung sehe ich wie folgt: Wer eine Waffe bei sich hat, und sie zieht, risikiert IMMER eine Eskalation der Situation. Wer eine Waffe zieht und nicht den festen Vorsatz hat, sie zu nutzen, riskiert, getötet zu werden -- mit einer fremden oder der eigenen Waffe. Ersatzweise kann es ihm zum Verhängnis werden, weil er voreilig handelte und jemanden abknallte, der gar nicht bewaffnet war und (blödes Beispiel) nur eine Kippe aus der Jackeninnentasche ziehen wollte.
Ich habe mich jedenfalls noch nie durch eine Waffe sicherer gefühlt. Wenn mein großes Maul mich nicht aus einer Situation retten kann, und auch nicht meine Füße, was soll mir dann eine Waffe bringen, die vielleicht noch gegen mich gerichtet wird oder (Stichwort Eskalation) die Sache noch verschlimmert?
Jedenfalls Danke für sehr sachliche und wohlfundierte Argumente!
Nee, Pazifist bin ich übrigens NICHT.
Gruß
DDM_Reaper20
Tut mir Leid, da habe ich zu kurz gedacht.

2nd Amendment -- The Right to Bear Arms -- ist ohnehin eine kniffelige Angelegenheit. Immer wieder ist z.B. um die Bewaffnung gestritten worden. Ursprgl. ging es immerhin um Milizen, die sich mit der neuesten Bewaffnung eindecken konnten und auch sollten. Heutzutage? Feuerkraft für Privatpersonen.
Das Problem bei der Bewaffnung sehe ich wie folgt: Wer eine Waffe bei sich hat, und sie zieht, risikiert IMMER eine Eskalation der Situation. Wer eine Waffe zieht und nicht den festen Vorsatz hat, sie zu nutzen, riskiert, getötet zu werden -- mit einer fremden oder der eigenen Waffe. Ersatzweise kann es ihm zum Verhängnis werden, weil er voreilig handelte und jemanden abknallte, der gar nicht bewaffnet war und (blödes Beispiel) nur eine Kippe aus der Jackeninnentasche ziehen wollte.
Ich habe mich jedenfalls noch nie durch eine Waffe sicherer gefühlt. Wenn mein großes Maul mich nicht aus einer Situation retten kann, und auch nicht meine Füße, was soll mir dann eine Waffe bringen, die vielleicht noch gegen mich gerichtet wird oder (Stichwort Eskalation) die Sache noch verschlimmert?
Jedenfalls Danke für sehr sachliche und wohlfundierte Argumente!
Nee, Pazifist bin ich übrigens NICHT.

Gruß
DDM_Reaper20
GNR
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Insofern das stimmt was Acrylium sagt, und die Quellen dies nicht verfälschen, so würde ich sagen ist Sven zu Unrecht verklagt worden.
Schaut euch doch an, was er hätte machen können, weglaufen und die Polizei verständigen (Hilfe holen) - negativ, abgesehen davon, das die Serben ihn warscheinlich dann eh bekommen hätten; sich mit Fäusten und Füßen wehren - hätte wohl in Unterzahl nur ins Krankenhaus geführt; nur das Messer ziehen - auch hier, hätte er dann wohl Pech gehabt und nur mehr Zorn provoziert; letztlich das Unfähig machens des Aggressors - sollte dafür sorgen, das er ohne Schaden davon kommt.
Letzten Endes schützt man in diesem Falle sein Leib & Leben (wie es der Gesetzgeber vorgibt) nur, in dem man den haupt Aggressor "ausschaltet" und somit die Gruppe von dem gewollten abhält. Das Sven diesen beinah mehr als "Kampf"-unfähig gemacht hat, ist aufjeden Fall nicht gut zu heißen, doch sollte berücksichtigt werden, dass dieses auch warscheinlich nicht gewollt sein könnte. Das einzige was man ihm wirklich vorwerfen kann ist, das er danach weder die Polizei oder (vorallem nicht) den Notarzt informiert hat.
Es ist doch so, das in Deutschland die Rechtssprechung oftmals sehr, naja "verfehlt" ist.
Allein die Tatsache, das zwei Geschädigte bei einem Verkehrsunfall gegen den Verursacher geklagt haben und in den beiden Fällen unterschiedlich Urteil gesprochen wurde, zeugt schon von echter ******** . Oder ein Kind / Eltern, die Nahrungsmittel klauen eine Geldstrafe aufzubrummen, wenn die nicht mal in der Lage sind die Nahrungsmittel zu kaufen. Wie sollen die dann erst die Geldstrafe zahlen (abgesehen von denen, die klauen weil sie ganz einfach das Geld nicht ausgeben möchten)?
MfG, GNR
Schaut euch doch an, was er hätte machen können, weglaufen und die Polizei verständigen (Hilfe holen) - negativ, abgesehen davon, das die Serben ihn warscheinlich dann eh bekommen hätten; sich mit Fäusten und Füßen wehren - hätte wohl in Unterzahl nur ins Krankenhaus geführt; nur das Messer ziehen - auch hier, hätte er dann wohl Pech gehabt und nur mehr Zorn provoziert; letztlich das Unfähig machens des Aggressors - sollte dafür sorgen, das er ohne Schaden davon kommt.
Letzten Endes schützt man in diesem Falle sein Leib & Leben (wie es der Gesetzgeber vorgibt) nur, in dem man den haupt Aggressor "ausschaltet" und somit die Gruppe von dem gewollten abhält. Das Sven diesen beinah mehr als "Kampf"-unfähig gemacht hat, ist aufjeden Fall nicht gut zu heißen, doch sollte berücksichtigt werden, dass dieses auch warscheinlich nicht gewollt sein könnte. Das einzige was man ihm wirklich vorwerfen kann ist, das er danach weder die Polizei oder (vorallem nicht) den Notarzt informiert hat.
Es ist doch so, das in Deutschland die Rechtssprechung oftmals sehr, naja "verfehlt" ist.
Allein die Tatsache, das zwei Geschädigte bei einem Verkehrsunfall gegen den Verursacher geklagt haben und in den beiden Fällen unterschiedlich Urteil gesprochen wurde, zeugt schon von echter ******** . Oder ein Kind / Eltern, die Nahrungsmittel klauen eine Geldstrafe aufzubrummen, wenn die nicht mal in der Lage sind die Nahrungsmittel zu kaufen. Wie sollen die dann erst die Geldstrafe zahlen (abgesehen von denen, die klauen weil sie ganz einfach das Geld nicht ausgeben möchten)?
MfG, GNR
Akula
Commander
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@Acrylium
Hätte ich den Spiegel Artikel nicht als Quelle gebracht, wären noch Jetzt Deine Worte Fakten. Es gibt genug Quellen? Dann zitier Sie bitte. Und anhand des ersten Spiegel Artikels habe ich meine Argumentation gestützt. Scheinbar hat diese Quelle aber etwas versagt bezüglich der Details. Deswegen ein Dankeschön für den weiteren Link. Dennoch hättest Du das auch gleich zitieren können und nicht irgendwas als faktisch darstellen, ohne es zu belegen.
Fakt bleibt aber weiterhin und hier hat auch der erste Artikel weiterhin recht, es blieb ein Einzelangriff auf Sven G. - die Gruppe der Serben hat sich scheinbar nicht eingemischt. Es ist stets nur von Mergim S. die Rede, nicht von einer Massenschlägerei, indem die Messerattacke geschah. Und genau aus diesem Grund war sein Verhalten überzogen. Zudem war Sven G. 31 Jahre alt, ebenfalls in einer Gruppe, Mergim gerade mal 17 Jahre alt. Das BGH hat hier relativiert, Sven G. seine Tat eingesehen und einen fünf stelligen Schmerzensgeldbetrag gezahlt.
Vielleicht mag es noch weitere Details geben, diese sind mir dann aber unbekannt. Das Urteil bleibt jedoch weiterhin nachvollziehbar und trotz der neuen Details im zweiten Artikel, stütze ich das Urteil gegen Sven G. und finde es richtig, auch wenn es insgesamt eine sehr unglückliche Situation war.
Deine Auffassung, er musste sich jederzeit so fühlen, als ob er "jeden Augenblick ermordet oder zum Krüppel geschlagen" wird, halte ich ungeheuerlich übertrieben, zumal Du selbst nichteinmal dabei warst und in seiner Haut gesteckt hast. Man kann hier nichts vergleichen und auf sich übertragen, weder für, noch gegen ihn. Wenn ich bedroht werde, kann alles passieren. Hier jedoch immer zum äußersten Mittel zu greifen, kann Dich einmal genau in dieselbe Lage vors Gericht bringen und auch noch ein Leben zerstörren. Woher willst Du denn wissen, was derjenige von Dir möchte, der Dich belästigt, vielleicht sogar angreift? Muss er gleich zum Mörder werden? Du spielst gefährlich mit der Angst.
Weglaufen!? Das, was tagtäglich Opfer tun - ich kann nur für mich sprechen. Es ist doch nicht so, als wenn jeden Tag jedes Opfer fast den Täter umbringt. Hilfe gibt es irgendwo immer und ich spreche da aus Erfahrungen, weil auch ich selbst schon, ausgeraubt worden bin. Zum Krüppel geschlagen oder ermordet, wird man in den seltensten Fällen. Der Fall um Sven G. war ein Einzelfall und das ist auch gut so. Er hätte sich auch einfach mit seinen Händen und Füßen wehren können. Das Messer hätte er dann im äußersten Notfall noch immer ziehen können. Hat er aber nicht. Man ist eben das Opfer und nicht der Täter. Vom Opfer zum Täter zu werden, das ist wirklich der falsche und dümmste Weg und ich hoffe innig, dass auch Dir das irgendwann mal auffällt.
Im übrigen sind Deine Ansichten alt - in den USA denkt der Großteil wie Du und deckt sich mit den tollsten Waffen zur Selbstverteidigung ein. Dabei wird erstens vergessen, die Täter machen dasselbe und zweitens, die Gewaltrate ist zig mal höher. Damit befindet sich deine Grundargumentation weiterhin auf dem Holzweg. Das Mehr bringt nichts und Gewalt und daraus resultierende Opfer und Täter wird es zudem immer wieder geben. Die Gründe für Straftaten sind vielfältig und sind sehr häufig mit sozialen Aspekten verknüpft. Anstatt zu mehr Selbstverteidigung und Waffen aufzurufen, ist eine wesentliche Prävention und Bildung weit effektiver.
@GNR
Würdest Du sagen - als Laie.
Was soll am Weglaufen negativ sein? Lieber den Harten Macker spielen? Wie ritterlich. Man hätte ihn eingeholt und dann so richtig verprügelt? Pure Theorie, Spekulation und Mutmaßung. Darauf seine Meinung zu begründen und Forderungen zu stellen, halte ich weiterhin für mehr als polemisch und undurchdacht. Zumal Ihr Beide scheinbar selbst keine Kinder habt, was kein Vorwurf ist, man aber lieber sein Kind schützt, als den Helden zu spielen und als Held zu sterben.
Und werter GNR, es gab zwar eine Gruppe von Serben, die taucht seltsamerweise im Kampfgetümmel überhaupt nicht auf - einzig allein Mergim wird als Täter genannt. Und keiner von uns war dabei.
Die restlichen genannten Fälle haben mit der Diskussion nicht wirklich viel zutun. Es wird immer Urteile geben, die einige nicht nachvollziehen können und die andere sehr wohl nachvollziehen können. Trotzdem richtet alles immer nach der Gesetzeslage. Mal gut, mal schlecht. Dennoch kein Grund, alles über den Haufen zu werfen und nach dem Ordnungsstaat oder nach Anarchie zu rufen.
Hätte ich den Spiegel Artikel nicht als Quelle gebracht, wären noch Jetzt Deine Worte Fakten. Es gibt genug Quellen? Dann zitier Sie bitte. Und anhand des ersten Spiegel Artikels habe ich meine Argumentation gestützt. Scheinbar hat diese Quelle aber etwas versagt bezüglich der Details. Deswegen ein Dankeschön für den weiteren Link. Dennoch hättest Du das auch gleich zitieren können und nicht irgendwas als faktisch darstellen, ohne es zu belegen.
Fakt bleibt aber weiterhin und hier hat auch der erste Artikel weiterhin recht, es blieb ein Einzelangriff auf Sven G. - die Gruppe der Serben hat sich scheinbar nicht eingemischt. Es ist stets nur von Mergim S. die Rede, nicht von einer Massenschlägerei, indem die Messerattacke geschah. Und genau aus diesem Grund war sein Verhalten überzogen. Zudem war Sven G. 31 Jahre alt, ebenfalls in einer Gruppe, Mergim gerade mal 17 Jahre alt. Das BGH hat hier relativiert, Sven G. seine Tat eingesehen und einen fünf stelligen Schmerzensgeldbetrag gezahlt.
Vielleicht mag es noch weitere Details geben, diese sind mir dann aber unbekannt. Das Urteil bleibt jedoch weiterhin nachvollziehbar und trotz der neuen Details im zweiten Artikel, stütze ich das Urteil gegen Sven G. und finde es richtig, auch wenn es insgesamt eine sehr unglückliche Situation war.
Deine Auffassung, er musste sich jederzeit so fühlen, als ob er "jeden Augenblick ermordet oder zum Krüppel geschlagen" wird, halte ich ungeheuerlich übertrieben, zumal Du selbst nichteinmal dabei warst und in seiner Haut gesteckt hast. Man kann hier nichts vergleichen und auf sich übertragen, weder für, noch gegen ihn. Wenn ich bedroht werde, kann alles passieren. Hier jedoch immer zum äußersten Mittel zu greifen, kann Dich einmal genau in dieselbe Lage vors Gericht bringen und auch noch ein Leben zerstörren. Woher willst Du denn wissen, was derjenige von Dir möchte, der Dich belästigt, vielleicht sogar angreift? Muss er gleich zum Mörder werden? Du spielst gefährlich mit der Angst.
Was hätte er denn realistisch gesehen machen sollen um sich zu wehren?
Weglaufen!? Das, was tagtäglich Opfer tun - ich kann nur für mich sprechen. Es ist doch nicht so, als wenn jeden Tag jedes Opfer fast den Täter umbringt. Hilfe gibt es irgendwo immer und ich spreche da aus Erfahrungen, weil auch ich selbst schon, ausgeraubt worden bin. Zum Krüppel geschlagen oder ermordet, wird man in den seltensten Fällen. Der Fall um Sven G. war ein Einzelfall und das ist auch gut so. Er hätte sich auch einfach mit seinen Händen und Füßen wehren können. Das Messer hätte er dann im äußersten Notfall noch immer ziehen können. Hat er aber nicht. Man ist eben das Opfer und nicht der Täter. Vom Opfer zum Täter zu werden, das ist wirklich der falsche und dümmste Weg und ich hoffe innig, dass auch Dir das irgendwann mal auffällt.
Im übrigen sind Deine Ansichten alt - in den USA denkt der Großteil wie Du und deckt sich mit den tollsten Waffen zur Selbstverteidigung ein. Dabei wird erstens vergessen, die Täter machen dasselbe und zweitens, die Gewaltrate ist zig mal höher. Damit befindet sich deine Grundargumentation weiterhin auf dem Holzweg. Das Mehr bringt nichts und Gewalt und daraus resultierende Opfer und Täter wird es zudem immer wieder geben. Die Gründe für Straftaten sind vielfältig und sind sehr häufig mit sozialen Aspekten verknüpft. Anstatt zu mehr Selbstverteidigung und Waffen aufzurufen, ist eine wesentliche Prävention und Bildung weit effektiver.
@GNR
Würdest Du sagen - als Laie.
Was soll am Weglaufen negativ sein? Lieber den Harten Macker spielen? Wie ritterlich. Man hätte ihn eingeholt und dann so richtig verprügelt? Pure Theorie, Spekulation und Mutmaßung. Darauf seine Meinung zu begründen und Forderungen zu stellen, halte ich weiterhin für mehr als polemisch und undurchdacht. Zumal Ihr Beide scheinbar selbst keine Kinder habt, was kein Vorwurf ist, man aber lieber sein Kind schützt, als den Helden zu spielen und als Held zu sterben.
Und werter GNR, es gab zwar eine Gruppe von Serben, die taucht seltsamerweise im Kampfgetümmel überhaupt nicht auf - einzig allein Mergim wird als Täter genannt. Und keiner von uns war dabei.
Die restlichen genannten Fälle haben mit der Diskussion nicht wirklich viel zutun. Es wird immer Urteile geben, die einige nicht nachvollziehen können und die andere sehr wohl nachvollziehen können. Trotzdem richtet alles immer nach der Gesetzeslage. Mal gut, mal schlecht. Dennoch kein Grund, alles über den Haufen zu werfen und nach dem Ordnungsstaat oder nach Anarchie zu rufen.
Zuletzt bearbeitet:
Ich gebe Dir durchaus recht was die Ursachen von Gewalt und die Gewaltprävention angeht. Ich halte auch die gegenseitige Aufrüstung für den völlig falschen und kontraproduktiven Weg. Doch leider ist es noch niemandem gelungen, dies auch den "Bösen" klar zu machen. Denn solange die aufrüsten, um ihre Straftaten leichter durchführen zu können, wird es immer Menschen geben, die ebenfalls aufrüsten um ihr Leben zu schützen.
Bisher hat unser Staat hier ganz gute Arbeit geleistet, denn Schußwaffen sind lange Zeit die Ausnahme gewesen. Ich habe keine aktuellen Zahlen, aber hoffe inständig, dass sich hierbei noch eine Weile nichts ändert, auch wenn der langfristige Trend wohl doch noch dahin geht dass Schußwaffen von jedem Möchte-gern-Ghetto-Gangster als Statussymbol mit sich geführt werden.
Und wer dann noch Zivilcourage zeigt indem er sich einmischt, ist schneller tot als er "Stop" rufen kann.
Mir fallen allerdings auch keine Rezepte gegen dieses unheilvolle Wettrüsten auf. Die Möchte-gern-Gangster wird man kaum mit mehr Bildung erreichen, da die ja schon vom Grundschulbesuch "hart abgefuckt" waren.
Auf Deine Idee mit dem Weglaufen möchte ich gern noch eingehen. Das ist im Grunde eine effektive Möglichkeit. Doch sprechen in diesem Fall folgende Faktoren dagegen:
Vor Gericht beschwören Mitbrüger mit Migrationshintergrund nur all zu häufig, dass sie alle bis auf einen ja nur passiv dabei standen und von ihnen keine Gefahr aus ging. In der konkreten Situation jedoch kann auch gerde solch einfach passives Dastehen sehr bedrohlich werden wenn dadurch der einzelne Agressor offensichtlich unterstützt wird, Fluchtwege abgeschnitten werden, eine Drohkulisse aufgebaut wird, etc. Von dem her lasse ich die Schutzbehauptung, dass die anderen Serben ja nur so da standen nicht gelten. Wenn sie so vernünftig waren, wieso haben sie dann ihren Anführer nicht von der Tat abgehalten?
Wie bereits erwähnt ist die Variante sich mit Händen und Füßen zu wehren äusserst riskant, da er durchaus damit rechen konnte, dass die Serben ihrerseits Messer ziehen. Und wenn es soweit kommt, hat er in der Regel keine Zeit mehr seinerseits sein Messer zu ziehen. Wobei ein Messerkampf mitunter das Dümmste ist was man machen kann. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche, ich mache seit Jahren Kampfsport. Gegen jemanden der mit einem Messer bewaffnet ist, kämpft man nur, wenn ALLE Fluchtwege und ALLE Alternativen abgeschnitten sind, weil solch ein Kampf eine extreme Gefahr birgt, selbst für geübte Sportler.
Sven hat sein Messer nur etwas gebracht, weil er das Überaschungsmoment auf seiner Seite hatte. Hätte er erst mit dem Messer gedroht, wäre er aller Wahrscheinlichkeit nach entwaffnet worden oder hätte es damit zu einem Aufrüsten der Angreifer getrieben. Denn gerade dumme 17-jährige Schläger haben in der Regel keine Ahnung, worauf sie sich bei einem Kampf mit Messern einlassen.
Wobei ich vermute, dass Sven sich nicht darüber im Klaren war, dass er mit einem Messer den anderen eher umbringen als verletzen wird.
Bisher hat unser Staat hier ganz gute Arbeit geleistet, denn Schußwaffen sind lange Zeit die Ausnahme gewesen. Ich habe keine aktuellen Zahlen, aber hoffe inständig, dass sich hierbei noch eine Weile nichts ändert, auch wenn der langfristige Trend wohl doch noch dahin geht dass Schußwaffen von jedem Möchte-gern-Ghetto-Gangster als Statussymbol mit sich geführt werden.
Und wer dann noch Zivilcourage zeigt indem er sich einmischt, ist schneller tot als er "Stop" rufen kann.
Mir fallen allerdings auch keine Rezepte gegen dieses unheilvolle Wettrüsten auf. Die Möchte-gern-Gangster wird man kaum mit mehr Bildung erreichen, da die ja schon vom Grundschulbesuch "hart abgefuckt" waren.
Auf Deine Idee mit dem Weglaufen möchte ich gern noch eingehen. Das ist im Grunde eine effektive Möglichkeit. Doch sprechen in diesem Fall folgende Faktoren dagegen:
- Sein Freund liegt verletzt am Boden
- Die Serben versperren den Fluchtweg
- Weglaufen bestätigt nur das Bild von der deutschen Opfergesellschaft
Vor Gericht beschwören Mitbrüger mit Migrationshintergrund nur all zu häufig, dass sie alle bis auf einen ja nur passiv dabei standen und von ihnen keine Gefahr aus ging. In der konkreten Situation jedoch kann auch gerde solch einfach passives Dastehen sehr bedrohlich werden wenn dadurch der einzelne Agressor offensichtlich unterstützt wird, Fluchtwege abgeschnitten werden, eine Drohkulisse aufgebaut wird, etc. Von dem her lasse ich die Schutzbehauptung, dass die anderen Serben ja nur so da standen nicht gelten. Wenn sie so vernünftig waren, wieso haben sie dann ihren Anführer nicht von der Tat abgehalten?
Wie bereits erwähnt ist die Variante sich mit Händen und Füßen zu wehren äusserst riskant, da er durchaus damit rechen konnte, dass die Serben ihrerseits Messer ziehen. Und wenn es soweit kommt, hat er in der Regel keine Zeit mehr seinerseits sein Messer zu ziehen. Wobei ein Messerkampf mitunter das Dümmste ist was man machen kann. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche, ich mache seit Jahren Kampfsport. Gegen jemanden der mit einem Messer bewaffnet ist, kämpft man nur, wenn ALLE Fluchtwege und ALLE Alternativen abgeschnitten sind, weil solch ein Kampf eine extreme Gefahr birgt, selbst für geübte Sportler.
Sven hat sein Messer nur etwas gebracht, weil er das Überaschungsmoment auf seiner Seite hatte. Hätte er erst mit dem Messer gedroht, wäre er aller Wahrscheinlichkeit nach entwaffnet worden oder hätte es damit zu einem Aufrüsten der Angreifer getrieben. Denn gerade dumme 17-jährige Schläger haben in der Regel keine Ahnung, worauf sie sich bei einem Kampf mit Messern einlassen.
Wobei ich vermute, dass Sven sich nicht darüber im Klaren war, dass er mit einem Messer den anderen eher umbringen als verletzen wird.
Akula
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@Acrylium
Richtig, es wird immer Menschen geben, die nachziehen. Das heißt ergo aber nicht, dass z.B. Du darunter zählen musst.
Zivilcourage ist natürlich immer wichtig, darf man aber nicht mit Heldentum verwechseln und schon garnicht mit noch viel extremerer Brutalität gegenüber dem Täter.
Die genannten 3 Punkte sind unerheblich. Wenn mein Freund verletzt am Boden liegt, dann versuche ich ihn zu schützen und zu sichern und nicht wie Rambo loszustürmen. So bedacht handelt man auch in der Armee, bei der Polizei, beim Wachschutz, bei Bodeyguards und auch als Laie wie ich. Die Serben haben auch keinen Fluchtweg versperrt. Das hätten Sie doch übrigens erst recht tun können, als Mergim blutend am Boden lag. Das wäre der Grund für eine Eskalation gewesen. Es ist aber scheinbar genau das Gegenteil passiert. Es ist nicht eskaliert und es ist auch zu keiner Gruppenschlägerei gekommen, sondern Mergim wurde ins Krankenhaus gebracht. Den letzten Punkt halte ich an den Haaren herbeigezogen. Ich kann damit nichts anfangen, so absurd ist dieser.
Sich zu wehren ist immer riskant, daher halte ich weiterhin von Deinen Mutmaßungen wenig. Die Argumentation, man müsse so schnell wie möglich den Überraschungsmoment nutzen und zustechen, weil die Gegenseite ja auch ein Messer oder gar eine Bazooka hervorzaubern könnte, ist ebenfalls absurd und reine Mutmaßung. Und nein, Sven war sich natürlich nicht im Klaren über seine Messerattacke, deswegen bezahlte er auch am Ende eine fünfstellige Summe und entschuldigte sich. Und wie sich auch herausstellte, war Mergim weniger gefährlich, als ihm unterstellt wird.
Ich selbst, weiß, was ein Messerkampf bedeutet. Ich musste zum Glück noch nie damit Bekanntschaft machen. Jedoch mit Quarzhandschuhen und geübten Schlägen ins Gesicht durch halbstarke Russen, die unsere Gruppe aufgrund einer Provokation eines Freundes, heimtückisch angriffen. Sie zielten gut, waren geübt, jedoch in leichter Unterzahl. Wir schützten uns alle gegenseitig, steckten viel ein - wie auch die Gegenseite. Einer viel in die Scherben einer zerbrochenen Flasche aus unserer Gruppe. Der Mensch hält viel aus. Wäre ein Messer im Spiel gewesen, wäre es nur soweit ausgegangen, das jemand Stichwunden hätte. Die Verteidigung wäre die Gleiche gewesen. Sichern, Ausweichen und gezielt zurückschlagen und das Wichtigste, auf Zeit gehen.
Zeit ist auch das Wichtigste, wenn man eine Veranstaltung organisiert. Auch hier wird man stets bedroht oder steht zwischen den Fronten. Ob Messer oder sonstige Waffen, was zählt ist die Zeit. Viel reden, viel diskutieren, viel Empathie walten lassen. Das klappt meistens. Auch hier kann ich aus Erfahrung sprechen.
Richtig, es wird immer Menschen geben, die nachziehen. Das heißt ergo aber nicht, dass z.B. Du darunter zählen musst.
Zivilcourage ist natürlich immer wichtig, darf man aber nicht mit Heldentum verwechseln und schon garnicht mit noch viel extremerer Brutalität gegenüber dem Täter.
Die genannten 3 Punkte sind unerheblich. Wenn mein Freund verletzt am Boden liegt, dann versuche ich ihn zu schützen und zu sichern und nicht wie Rambo loszustürmen. So bedacht handelt man auch in der Armee, bei der Polizei, beim Wachschutz, bei Bodeyguards und auch als Laie wie ich. Die Serben haben auch keinen Fluchtweg versperrt. Das hätten Sie doch übrigens erst recht tun können, als Mergim blutend am Boden lag. Das wäre der Grund für eine Eskalation gewesen. Es ist aber scheinbar genau das Gegenteil passiert. Es ist nicht eskaliert und es ist auch zu keiner Gruppenschlägerei gekommen, sondern Mergim wurde ins Krankenhaus gebracht. Den letzten Punkt halte ich an den Haaren herbeigezogen. Ich kann damit nichts anfangen, so absurd ist dieser.
Sich zu wehren ist immer riskant, daher halte ich weiterhin von Deinen Mutmaßungen wenig. Die Argumentation, man müsse so schnell wie möglich den Überraschungsmoment nutzen und zustechen, weil die Gegenseite ja auch ein Messer oder gar eine Bazooka hervorzaubern könnte, ist ebenfalls absurd und reine Mutmaßung. Und nein, Sven war sich natürlich nicht im Klaren über seine Messerattacke, deswegen bezahlte er auch am Ende eine fünfstellige Summe und entschuldigte sich. Und wie sich auch herausstellte, war Mergim weniger gefährlich, als ihm unterstellt wird.
Ich selbst, weiß, was ein Messerkampf bedeutet. Ich musste zum Glück noch nie damit Bekanntschaft machen. Jedoch mit Quarzhandschuhen und geübten Schlägen ins Gesicht durch halbstarke Russen, die unsere Gruppe aufgrund einer Provokation eines Freundes, heimtückisch angriffen. Sie zielten gut, waren geübt, jedoch in leichter Unterzahl. Wir schützten uns alle gegenseitig, steckten viel ein - wie auch die Gegenseite. Einer viel in die Scherben einer zerbrochenen Flasche aus unserer Gruppe. Der Mensch hält viel aus. Wäre ein Messer im Spiel gewesen, wäre es nur soweit ausgegangen, das jemand Stichwunden hätte. Die Verteidigung wäre die Gleiche gewesen. Sichern, Ausweichen und gezielt zurückschlagen und das Wichtigste, auf Zeit gehen.
Zeit ist auch das Wichtigste, wenn man eine Veranstaltung organisiert. Auch hier wird man stets bedroht oder steht zwischen den Fronten. Ob Messer oder sonstige Waffen, was zählt ist die Zeit. Viel reden, viel diskutieren, viel Empathie walten lassen. Das klappt meistens. Auch hier kann ich aus Erfahrung sprechen.
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