ThomasK_7
Vice Admiral
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AW: Wo entsteht das Geld
Dabei versuchen "die Herrscher", die Geldentstehung mit der Ausweitung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (BIP) in Übereinklang zu bringen, um Deflation zu vermeiden und Inflation zu begrenzen. Aufgrund unzureichender Nachhaltigkeit brechen Papiergeldsysteme nach rd. 70-90 Jahren regelmäßig zusammen, weil den Verlockungen der inflationären Geldausweitung nicht widerstanden werden konnte (Wahlversprechen usw.). Allein der Zinseszinseffekt reicht dabei für das Zusammenbrechen der Papiergeldsysteme aus, weil im Laufe der Zeit der Zinseszins exponentiell ansteigt.
Übertrieben gesagt, kein Milliardär hat Milliarden in Geld zu Hause gebündelt rumliegen. Fast alles Geld wird wieder investiert (Immobilien, Firmenbeteiligung, Güter, Dienstleistungen). Nur ein kleiner Teil, als jederzeit verfügbares Geld wird zurück gehalten und selbst dieses Geld wird in der Regel in den Wirtschaftskreislauf als Tages- oder Termingeldeinlage eingebracht.
Der Wikipedia-Artikel zum Geld ist sehr trocken geschrieben, aber enthält viel mehr Wahrheiten als die Fabian-Videos. Die darin gemachten Aussagen sind oftmals Spinnereien von Verschwörungstheoretikern. Das die Kluft zwischen Arm und Reich derzeit auseinandergeht ist ein einfacher nachvollziehbarer Prozess der Kapitalansammlung. Finanztheoretisch einfach vorrechenbar, auch mit dem Zinseszinssystem. Nur spricht die Politik darüber nicht sehr gerne, man will ja keine schlafende Hunde wecken! Da wird das Volk viel lieber mit Brot und Spielen ruhig gestellt und die obere Kaste (Superreiche, Politiker) sichert sich ihre Pfründe durch günstige Gesetzgebung. Solange das Volk nicht rebelliert, wird sich daran auch nichts ändern.
Im übrigen besteht unser Papiergeldsystem jetzt seit 1948 mit einer kleinen Währungsreform (weil siehe jetzt Länderfinanzausgleich in der EU) zum 1.1.1999 (Euroeinführung). Wer rechnen kann, ist also klar im Vorteil! Die 750 Milliarden Rettungsfonds für den € wurden eingesammelt + "erschaffen", um das System noch am Laufen zu halten. Der Euro-Stabilitätspakt ist ja praktisch am Ende = tot.
Schon jetzt finden sich für rund 40% der Staatsanleihen vieler Länder gar keine Käufer mehr, so dass die Zentralbanken sich gegenseitig die Staatsschuldverschreibungen abkaufen müssen. Auch keine Geheiminformation, kommt halt nur nicht auf RTL, RTL 2 usw.
Ehrlicherweise muss man auch feststellen, dass das derzeitige Papiergeldsystem den größten materiellen Reichtum für uns in Europa geschaffen hat, auch für den arbeitslosen faulen ALGII-Empfänger.
Ich habe das Ganze übrigens als Vertiefung an einer deutschen Universtät studiert - kenne mich also gut aus. Zum Zwecke der besseren Verständlichkeit habe ich auf Fachausdrücke und Detailschilderungen weitestgehend verzichtet, kann diese aber im Einzelfall nachliefern.
Wo: bei den Geschäftsbanken als Giralgeld/Buchgeld (!) ; Wie: durch Kreditausreichung auf hinterlegte Sicherheiten (Hypotheken, bestimmte Wertpapiere)Wo entsteht das Geld in unsere Gesellschaft überall und wie?
Durch Kreditgewährung auf ein wirtschaftliches Projekt, im Regelfall die Erschließung einer neuen Resource (Rohstoffe, Güterproduktion, Dienstleistung).Meine jetzt nicht die Währung oder wie das Geld/Währung gedruckt wird ect. Sondern wie entsteht das Kapital wenn an das so nennen kann?
Da Geld gesetzliches Zahlungsmittel ist (!), bestimmen auch die Herrscher der Gesetze (müssen nicht zwangsläufig Regierungen sein) formal juristisch über die Geldentstehung. In Europa die EZB, in den USA die FED usw.Milliarden ist gleichzeitig in der Wirtschaft, die Staaten haben Milliarden und sogar Billionen wenn es nötig ist. Meine das muss ja wo her kommen?
Dabei versuchen "die Herrscher", die Geldentstehung mit der Ausweitung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (BIP) in Übereinklang zu bringen, um Deflation zu vermeiden und Inflation zu begrenzen. Aufgrund unzureichender Nachhaltigkeit brechen Papiergeldsysteme nach rd. 70-90 Jahren regelmäßig zusammen, weil den Verlockungen der inflationären Geldausweitung nicht widerstanden werden konnte (Wahlversprechen usw.). Allein der Zinseszinseffekt reicht dabei für das Zusammenbrechen der Papiergeldsysteme aus, weil im Laufe der Zeit der Zinseszins exponentiell ansteigt.
vollkommen korrekt = BIP (Bruttoinlandsprodukt).Meine Überlegung es entsteht doch bestimmt aus Dingen wie Erdöl oder Produkte die in der Natur wachsen oder Dienstleistungen oder?
Üblicherweise hamstert der Ölförderer nicht den Gewinn (!), sondern bringt es in Form von Investitionen wieder in den Wirtschaftskreislauf (Luxusautos, Luxusbauten, Firmenbeteiligungen usw.) Die Ölförderkosten sind auch nicht ohne. Die Ölförderkosten bestimmen zum Großteil den Ölpreis.Um genau mal Erdöl zunehmen, Erdöl gehört ja in den Sinne kein. Wenn jetzt jemand das Öl fördert und es den Menschen anbiete hamstert er sich so gesagt das Geld der Mitmenschen ein, den er hat ja nur gerade Ausgaben wenn er es allein zum Beispiel fördert.
Um das Öl fördern zu können braucht es Kapital. Dieses Kapital wird sich auf dem Kapitalmarkt besorgt. Sparer "bunkern" ihr Geld in Form von Krediten/Firmenbeteiligungen über Banken vermittelt in das Ölförderunternehmen. Das kann jeder Sparer tun - auch Du. Alles "gebunkerte" Geld fließt als Kosten der Ölförderung wieder in die Wirtschaft zurück. Der finanzielle Gewinn der Ölförderung steht dem Ölförderer zu. Das kann 1 Scheich sein, aber auch eine Kapitalfirma, an der sich jeder Sparer beteiligen kann. Egal wer, dieser Gewinn wird auch wieder ausgegeben!Die Leute haben ja aber dann kein Geld sondern das Staat reguliert ein Ausgleich doch und Druck mehr Geld und mehr Geld so entsteht doch immer mehr Geld und Wirtschaft/Industrie oder reiche Leute bunkern es dann in Aktien, Goldbarren oder als Bündelscheine irgendwo.
Übertrieben gesagt, kein Milliardär hat Milliarden in Geld zu Hause gebündelt rumliegen. Fast alles Geld wird wieder investiert (Immobilien, Firmenbeteiligung, Güter, Dienstleistungen). Nur ein kleiner Teil, als jederzeit verfügbares Geld wird zurück gehalten und selbst dieses Geld wird in der Regel in den Wirtschaftskreislauf als Tages- oder Termingeldeinlage eingebracht.
Der Wikipedia-Artikel zum Geld ist sehr trocken geschrieben, aber enthält viel mehr Wahrheiten als die Fabian-Videos. Die darin gemachten Aussagen sind oftmals Spinnereien von Verschwörungstheoretikern. Das die Kluft zwischen Arm und Reich derzeit auseinandergeht ist ein einfacher nachvollziehbarer Prozess der Kapitalansammlung. Finanztheoretisch einfach vorrechenbar, auch mit dem Zinseszinssystem. Nur spricht die Politik darüber nicht sehr gerne, man will ja keine schlafende Hunde wecken! Da wird das Volk viel lieber mit Brot und Spielen ruhig gestellt und die obere Kaste (Superreiche, Politiker) sichert sich ihre Pfründe durch günstige Gesetzgebung. Solange das Volk nicht rebelliert, wird sich daran auch nichts ändern.
Im übrigen besteht unser Papiergeldsystem jetzt seit 1948 mit einer kleinen Währungsreform (weil siehe jetzt Länderfinanzausgleich in der EU) zum 1.1.1999 (Euroeinführung). Wer rechnen kann, ist also klar im Vorteil! Die 750 Milliarden Rettungsfonds für den € wurden eingesammelt + "erschaffen", um das System noch am Laufen zu halten. Der Euro-Stabilitätspakt ist ja praktisch am Ende = tot.
Schon jetzt finden sich für rund 40% der Staatsanleihen vieler Länder gar keine Käufer mehr, so dass die Zentralbanken sich gegenseitig die Staatsschuldverschreibungen abkaufen müssen. Auch keine Geheiminformation, kommt halt nur nicht auf RTL, RTL 2 usw.
Ehrlicherweise muss man auch feststellen, dass das derzeitige Papiergeldsystem den größten materiellen Reichtum für uns in Europa geschaffen hat, auch für den arbeitslosen faulen ALGII-Empfänger.
Ich habe das Ganze übrigens als Vertiefung an einer deutschen Universtät studiert - kenne mich also gut aus. Zum Zwecke der besseren Verständlichkeit habe ich auf Fachausdrücke und Detailschilderungen weitestgehend verzichtet, kann diese aber im Einzelfall nachliefern.
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