Zuletzt gesehener Film (1. Beitrag beachten!)

samuelclemens schrieb:
Es gibt gefühlt millionen Hundefilme, die im Grunde in Abwandlungen immer dasselbe tun (Timmy aus dem Brunnen retten)... :rolleyes:
Du vergisst die “der Hund ist der beste (und einzig wahre) Freund des Menschen und muss (spätestens) am Filmende sterben”-Filme.

Ich mag keine Hundefilme…
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Thane
@Axxid Habe ich unter"Abwandlungen" ebenfalls drinn. Dabei muss Timmy nicht immer zwangsläufig ein Kind oder männlich sein. Wobei das mit dem Heldentod bei Hunden sehr selten vorkommt.
Der Zuschauer akzeptiert eher das die halbe Stadt dahingerafft wird als das dem Hund was ernsthaftes widerfährt. husthust**JohnWick**husthust :mussweg:

Aber nen Film wo die Katze Timmy frisst um ihn vor noch böseren Monstern zu retten und hinterher wieder auskotzt (lebendig) würde ich sowas von feiern. Sowas wie Rocket Racoon, nur in fies halt! xD
 
Mickey 17

3/10 - so ein unfassbarer schlechter Bullshit! Story belanglos langweilig, gleicht eher einem Theaterstück, dt. Synchro erbärmlich.

Da nimmt man absolut nichts mit.

Bin beim "Ziegelstein als Speichermedium" schon ausgestiegen, das Niveau wird nicht besser.
 
The Adam Project


Mit Ryan Reynolds kann man nix falsch machen. Auch der kleine Adam, Walker Scobell scheint ein Naturtalent zu sein. Jemanden wie Reynolds zu imitieren ohne zu sehr zu übertreiben ist eine Kunst für sich.
Zuletzt habe ich so was bei Joseph Gordon-Levitt in Looper gesehen. Gut, da konnte man auch mit Maske und mehr Eigenheiten von Willis arbeiten die Wiedererkennungswert haben.
Es macht einfach Laune zuzusehen wie Reynolds (Adam) schon als Teenager gewesen sein könnte und ein aufs andere mal für sein Mundwerk eine gesemmelt bekommt und sein erwachsenes ich ihn dafür auch noch aufzieht obwohl er immer noch genauso drauf ist.

Die beste Aktionszene fand ich wo klein Adam im Showdown mit diesem futuristischen Kampfstab aufs Geländer springt in typischer Marvel Heldenpose und auf oberpro macht... und gleich ne Sekunde später wieder eine gewischt bekommt vom Bösewicht. Wundertechnik macht einen eben doch nicht gleich zum Martial Arts Kampfexperten.
Das Ende allerdings fand ich sehr lahm und zu schmalzig.
Es wäre wirklich besser gewesen das man es offen lässt ob Adam trotz der veränderten Zeitlinie seine Frau wiedertrifft.
Überhaupt fand ich das ganze Konzept des Schlusses daneben. Im Grunde werden die Charaktere/ Personen die all das erlebt haben aus der Zeitlinie gelöscht. Die hat es so nie gegeben. Genaugenommen sterben diese also alle.
Ich finde dieses Erzählelement schon aus Philosophischer Sicht bei SciFi/Fantasy extrem unschön wenn es zu inflationär eingesetzt wird nur um beim Drehbuchschreiben die Continuität über Bord werfen zu können. husthust*flash...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wolf Warrior 2 LINK

Ein chinesischer Ex-Elitesoldat muss eine Ärztin aus einer blutigen Rebellion in Afrika evakuieren.

Chinesischer Propagandafilm mit billigen Effekten und übertriebenen Actionszenen die einfach viel zu lange dauern während massenweise Afrikaner mit Maschinengewehren niedergemäht werden. China ist hier ganz klar der “white savior” und Afrika generell ein Höllenloch voller Gewalt und Blutvergießen.

3/10
 
Waterworld LINK

In einer Welt in der der Wasserspiegel um 7600m gestiegen ist, sucht Kevin Costner nach dem letzten trockenen Fleck auf Erden.

Klassiker der 90er mit schön viel Mechaniker-Porn: ständig klappt irgendetwas auf, wird umgeschaltet oder ausgefahren. Hier hat man sich noch Mühe gegeben zu zeigen, wie die Welt funktioniert (obwohl ich nicht weiß wo die ganzen Zigaretten herkommen) und alles hat seinen eigenen Charm. Auch die Action ist noch echt und erinnert nur manchmal an Wasserski-Shows.

Dennis Hopper scheint als extrem charismatischer Chef der Banditen, während Costner emotional das „Fisch“ in Fischmensch betont.

7/10
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bolder
Captain America - Brave new world

Die letzten Marvel Filme waren ja bis auf wenige Ausnahmen eher grausig und für mich keinen Kinobesuch mehr wert aber die Cinema hatte ihn recht gut bewertet also habe ich mich nochmal hinreissen lassen. Aber meine Güte, was für ein Quatschfilm. Mein Grundproblem ist aber das Captain America ohne Steve Rogers einfach nicht funktioniert. Als einfacher Mensch hätte sich Sam Wilson mehrmals im Film mindestens alle Knochen brechen müssen. Trotz der ganzen technischen Spielereien wirkt seiner Überlegenheit einfach unglaubwürdig. Das Drehbuch wirkt wie von einem 5-jährigen geschrieben, es gibt entweder die patriotischen, selbstaufopfernden Gutmenschen oder eben die durch und durch Bösen. Der lächerliche Auftritt eines 82 jährigen red Hulk in den letzten 10 Minuten hat mir den Film dann vollends versaut.
Ich muss mir jetzt nochmal the first Avenger ansehen um meinen Seelenfrieden wieder herzustellen.
2/10
 
Buttkiss schrieb:
Die letzten Marvel Filme waren ja bis auf wenige Ausnahmen eher grausig und für mich keinen Kinobesuch mehr wert aber die Cinema hatte ihn recht gut bewertet also habe ich mich nochmal hinreissen lassen.
Die Bewertungsinflation ist halt mittlerweile wirklich übel und die Kindlich-Juvenilen Drehbücher leider der "Goldstandard" in Hollywood geworden so wie bei diesem hier:

Gladiator II

Ich hatte generell keine hohen Erwartungen, aber für einen Filmabend sollte der Film eigentlich ausreichen – mit einer IMDB-Bewertung von 6,6 zumindest kein völliger Reinfall.

Leider ist jedoch genau das der Fall: Der Film enttäuscht mit einer blassen Story, die vergeblich versucht, an den Glanz des Originals anzuknüpfen. Im Großen und Ganzen wurde die Figur Maximus in zwei neue Charaktere aufgeteilt, deren Geschichten parallel erzählt werden, begleitet von den üblichen Hofintrigen und Kämpfen. Trotz imposanter Kulissen fehlt es dem Film an emotionaler Tiefe. Die dramaturgische Qualität des Vorgängers wird bei Weitem nicht erreicht, zudem gibt es völlig unnötige und teils katastrophale CGI-Ausrutscher. Die Charaktere bleiben insgesamt oberflächlich, und die Handlung wirkt konstruiert. Insbesondere ab etwa einer Stunde Laufzeit wird die Geschichte zunehmend unglaubwürdig und geradezu absurd. Auch das teilweise extreme Overacting zerstört regelmäßig die Atmosphäre.

Das ist sehr bedauerlich, denn eigentlich war genügend schauspielerisches und produktionstechnisches Potenzial vorhanden. Am Ende muss man aber einfach feststellen, dass „Gladiator“ eine vollständig abgeschlossene Handlung hatte, weshalb ein Sequel vollkommen unnötig war.

IMDB aktuell bei 6,6/10 – ich würde eine 4/10 vergeben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: FrankenDoM
Oh nein, der Film steht schon ungesehen bei mir im Regal.... :rolleyes:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: FrankenDoM
@Buttkiss Bei mir zwar nicht im Regal aber ganz oben auf meiner Watchlist....

Sehr schade die Bewertung von @Nazrael, aber leider muss ich zugeben, dass ich nichts anderes erwartet habe und deshalb das schauen vor mir her schiebe.
Der erste Teil war einfach zu genial. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme mit einem überragenden Russel Crowe und einem Djimon Gaston Hounsou, der mich in der Schlusssequenz immer wieder erwischt.
Anschauen muss ich ihn trotzdem, aber ich befürchte eine ähnliche Enttäuschung wie bei Alien Romulus.

Ich freue mich auch auf I am Legend 2, weil mir Teil eins immer wieder Spaß macht, aber auch hier erwarte ich nichts Gutes.

Meistens sollte man einfach auf Nachfolger nach vielen Jahren verzichten.......
 
Buttkiss schrieb:
Captain America - Brave new world
Da hab ich noch nichtmal Lust mir den anzuschauen.

Ich war echt ein riesen Marvel Fan, von Iron Man bis Endgame fand ich alle zumindest gut. Hab mir auch mehrmals die komplette Infinity Saga reingezogen. Aber was Marvel/Disney mit dem MCU nach Endgame gemacht hat ist einfach traurig.
Die einzigen Filme danach die ich gut fand, waren Spiderman No Way Home und Guardians 3. Der Rest war einfach nicht gut, bis hin zu einer Vollkatastrophe (Thor Love and Thunder)
Auch viele der neueren Serien hab ich noch gar nicht angeschaut, weil es mich einfach null reizt.

Viele sagen ja, die Leute sind einfach Superheldenmüde, aber das glaub ich nicht mal. Vielleicht zu einem gewissen teil, aber wenn die Filme gut sind, dann gehen die Leute auch immer noch bei Superheldenfilme ins Kino, siehe Guardians 3 und No Way home.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vigilant
Eine gewisse Müdigkeit bezüglich Marvel würde ich mir schon attestieren. Die hat ihren Ursprung aber eher darin, dass dieses Multiversums-Global-Konflikt-High-Fantasy-Gedöns irgendwie ausgelutscht scheint und auch der Meta-Plot und dessen Verlauf sich im Multiversums-Geflecht schlicht verläuft und zerfasert.

Tatsächlich mochte ich irgendwie die kleinen Spin-Offs, sogar She Hulk, die ich ganz cool fand. Oder Loki. Jessica Jones vermisse ich auch. Schöner, kantiger Charakter, super gespielt von Krysten Ritter.

Es fehlt ein wirklich spannender Plot und sich entwickelnde Charaktere aktuell, vglb. mit Star Wars.
 
Das sehe ich auch so. Es ist einfach zuviel Superheldengedöns, auch abseits von Marvel. Gefühlt in jeder zweiten Netfilx-Serie hat irgendjemand Superkräfte. Die sind nicht zwangläufig schlecht, aber es wird einfach gewöhnlich und austauschbar. Bei Marvel kommt noch hinzu das man vorher mindestens drei andere Filme und die und die Serie gesehen haben muss um den Plot überhaupt zu verstehen. Da habe ich längst den Überblick verloren.
Vielleicht ein Grund warum ich mich in letzter Zeit eher an alte Filme mit einer einfachen aber guten Geschichte halte.
Wie z.B. Adel verpflichtet (1949) eine schwarze Komödie in der es im Prinzip um einen Serienmörder geht. Hat Spass gemacht und besonders beeindruckend war das Schauspiel von Alec Guinness der hier gleich acht Rollen vom Jungspund über eine Dame bis zum Greiss spielt und alle glaubhaft darstellt.
7/10
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vigilant
Finch, SF-Drama GB/USA 2021 - D: Tom Hanks u. a. - R: Miguel Sapochink

Inhalt (IMDb):
Auf einer postapokalyptischen Erde lernt ein Roboter, der gebaut wurde, um das Leben des geliebten Hundes seines Schöpfers zu schützen, etwas über das Leben, die Liebe, die Freundschaft und was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

Ich liebe solche SF-Märchen sehr, auch wenn dieser Streifen teilweise in meinen Augen doch einige Längen hat. Mir hat es aber vor allem Freude gemacht, dem schnell lernenden Robotor "Jeff" beim "Menschwerden" zuzuschauen.

Ich vergebe in der Höhe vielleicht etwas übertriebene Punktzahl von 7,5/10. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Blackland
@ marvel und Captain Amerika.

Bin ja damals ausser für den ersten Avangers aus Zeitgründen nie ins Kino gegangen.

Aber hab mir die Filme dann doch gerne in der ersten Woche gekauft (Cap)
(sogar als Steelbook)


vorallen weil er doch relative down to Earth war, einer von "uns"

Alles nach Endgame ist wie (für mich) so wie bei One Piece nach den TimeSkip, nachdem war irgendwie das Herz die Seele weg (+ leider ein paar der Chars)

(GoG3 war da noch ne Positive ausnahme und Deadpool war ok, aber hat ja auch nur auf member berrys gesetzt)
 

Anhänge

  • IMG_2108.jpg
    IMG_2108.jpg
    1,3 MB · Aufrufe: 19
Achja, Deadpool gabs ja auch noch :D Ganz vergessen, dass der ja jetzt Teil des MCU ist. Den fand ich eigentlich ganz gut. Aber wenn ich ehrlich bin von der Story her schon ziemlicher Murks, aber hatte trotzdem seine guten Momente.

Mit Tony Stark, Steve Rogers und Tatchalla sind halt auch 3, der für mich besten Avengers nicht mehr dabei. Dr. Strange fand ich eigentlich auch super, aber Strange 2 Multiverse gedöns fand ich schrecklich.

Das MCU hat sich halt auch in immer verrückteren Geschichten verloren, wo dann am Ende 90% vom Film reines CGI Gewitter ist, was leider auch immer schlechter wird. Ant Man Quantumania war da ganz schlimm.
 
Mit Iron Man ist es wie mit dem Highlander. Es kann nur einen geben. Der erste Teil war unschlagbar. Da hat man noch gesehen das es eine Rüstung war. Mit eigenen Händen gebaut. Hatte sowas richtig urtümliches, martialisches an sich.
Teil 2 ging auch gerade noch so. Obwohl ich kein Mickey Rourke Fan bin kam der als richtiger Badass mit nachvollziehbarer Geschichte als Bösewicht richtig gut rüber. Man konnte den auch iwie verstehen wäre man an dessen Stelle.
Aber dann kam der CGI und Techoverkill, zuerst wo die Einzelteile von überall her angeflogen kommen wenn man sie ruf, dann diese ferngesteuerten Rüstungen gleich im 100er Pack. Wozu dann noch selber an die Front sein Popo riskieren wenn man per KI Assistent gleich ne ganze Armee an stählernen Supersoldaten befehligen kann von der Couch aus.
Und die Krönung war dann diese Nanotechnologierüstung die man Quasi ausschwitzt (möchte wissen wo die Naniten das Material für die ganze Munition herbekommen!? ). Da hat doch wohl unser Zauberlehrling Strange seine Griffel im Spiel!?🪄🧙‍♂️

Hätte Tony seine ferngesteurten Rüstungen mit Nanotechnologie kombiniert... :o :mussweg:
Berg abtragen in minuten, paar hunderttausend Hulkbuster formen und Thanos mal zeigen wo der Hammer hängt.:hammer_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vigilant
@samuelclemens : Das steigende Powerlevel ist ein allgemeines Problem in solchen Geschichten. Um das auszugleichen muss man die Helden entweder regelmäßig nerfen, was irgendwann auch langweilig wird, oder das weltweite Powerlevel erhöhen.
Was man in der MCU nicht machen kann, weil man ja an “Realismus” und die Erde gebunden ist. In Animes geht man einfach auf eine neue Insel/Welt/Planeten auf dem alle so stark sind wie unsere Helden. Bis auf den Bösewicht natürlich.

Die MCU braucht ein richtiges Reset-Event. Einen Schurken, der die alte Riege austrickst (hat Deadpool nicht einmal einfach alle getötet? Oder Batman die Justice League ausgeschaltet?) und Raum frei macht für eine neue Truppe.
Wobei man es hier verpasst hat, neue Charaktere einzuführen, die die Leute auch ausstehen können.

@Topic:
Eraser LINK

Arnold Schwarzenegger muss als U.S. Marshall Vanessa Williams beschützen, die Zeugin in einem illegalen Waffendeal geworden ist.

Klassischer Action-Schlock der 90er komplett mit Laserwaffen, brennendem Flugzeug und Killer-Krokodilen. Die Story gibt sich Mühe (genauso wie man sich Mühe gibt, „You have been erased“ zum Kult zu machen), kommt allerdings gegen die Explosionen nicht an.
ab der Hälfte der Spielzeit gibt man sich ganz dem Schlock hin und hier fühlt der Film sich sichtlich wohler. Arnold-Grimassen inklusive.

6/10
 
The Fifth Element LINK

Bruce Willis muss im Jahre 2214 Mila Jovovitch beschützen, damit sie die alle 5.000 Jahre wiederkehrende Manifestation des Bösen besiegen kann.

SciFi-Action-Klassiker der Neunziger, mit einer der coolsten Rollen von Willis‘. Aber auch Chris Tucker als Radio Host oder Gary Oldman als Jean-Baptiste Emanuel Zorg sind einfach Kult. Die Story ist etwas an den Haaren herbeigezogen, aber erfüllt ihren Zweck. Die Welt, das Design, der Soundtrack und die ganze Energie des Films überzeugen einfach.

9/10
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Shader, Blackland, Nazrael und 5 andere
Schneewittchen (2025) - Die Feministin mit den sieben Freunden -

... da muss ich den hervorragenden Kommentar verlinken. Nicht, dass es unfassbar schlecht gespielt oder falsch besetzt wäre .... das Ganze, also das "Konstrukt" der heutigen Hypersensibilität ist nicht wirklich ein Kindermärchen noch gesellschaftskritisch ... wird hingegen von anderen Kritikern als verzaubernd, hervorragende und moderne Interpretation der selbstbestimmenden Fau gelobt. Da schweben gewaltige Kontoversen im bunten Märchenwald.

Es sind sehr stark gegensätzliche Kritiken, da hilft tatsächlich nur die eigene Meinungsbildung - jedoch mit Hinwies oder Warnung: Es ist ein Produkt dieser Zeit. Vor Trump.
 
Zurück
Oben