Speicher oder eine Solarbank? Jahre kann ich nicht bieten, ich habe die solarbank 2 Pro seit 1,5 Jahren und einen Zusatzspeicher seit einem Jahr.
Ich hatte Probleme mit einem Firmware Update, dass mir die solarbank zerschossen hat. Sowas kann passieren, das hin und her mit dem Support war aber langwierig und nervig.
Immer wieder sollte ich dies und jenes testen, obwohl ich das schon gemacht hatte und dann Sitz jemand anderes vor dem Ticket und ließt den Verlauf nicht, sondern fragt und verlangt die gleichen Sachen wieder aufs neue.
Irgendwann durfte ich dann die solarbank einschicken, die dann über einen serviceport eine neue Firmware bekommen hat. Aber es war wohl damit nicht getan und es ist etwas mit der Verbindung zum Zusatzakku schief gegangen. Der wurde nicht mehr erkannt und sobald er verbunden war, hat auch die solarbank nicht mehr funktioniert.
Nach wieder viel hin und her sollte ich den Zusatzakku einschicken und habe einen neuen bekommen...gleiches Fehlerbild....viel hin und her und dann wieder dem neuen Zusatzakku einschicken und auch der dritte Akku hatte das gleiche Fehlerbild.
Teilweise mangelte es auch am Leseverständnis und man konnte nicht verstehen, dass ich zwar mit drei verschiedenen Zusatzakkus das gleiche Fehlerbild gehabt hatte, aber immer jeweils nur einen Akku da hatte, da ich die anderen ja wieder zurück geschickt hatte.
Man wollte dann mehrfach, dass ich nur einen Akku anschließe, ohne zu verstehen, dass ich auch nur einen(den dritten) da hatte.
Irgendwie konnte ich sie dann doch davon überzeugen, dass es unwahrscheinlich ist, dass ein vierter Zusatzakku das Problem löst und ich durfte erneut die solarbank einschicken. Da haben sie dann geschrieben, dass sie die nicht repariert bekommen und ich habe eine neue bekommen...die lief und läuft nun.
Hat mich aber 4 Wochen im Sommer und zwei Wochen im Herbst gekostet, wo die solarbank weg war. Davor schon einige Tage wo sie sporadisch ausgefallen war und über den Sommer ging kein Zusatzakku, was mich auch Ertrag gekostet hat, weil die 1,6kWh schnell voll laufen.
Auch bei einem anderen Problem ist der Support taub.
Es ist für mich unverständlich, warum die Steuerung den Speicher erst auf Minimum+3% auflädt, ohne einzuspeisen...und wenn dann der Stromverbrauch größer als die Produktion ist, wird der Speicher wieder bis aufs Minimum leer gemacht und dann beginnt es von vorne....keine Einspeisung, bis Minimum+3% erreicht ist usw.
Aus meiner Sicht ist das nur dumm. Je nach Verhältnis aus Produktion und Verbrauch, wird weit über 50% der Energie erst unnötig gespeichert und nimmt daher die Speicherverluste(ca.20%) mit.
Der Speicher hat unnötige Ladevorgänge.
Und wenn nach Eigenverbrauch eingespeist wird, ist das nie perfekt, denn die Regelung ist ja nicht perfekt und es wird auch Strom verschenkt, wenn der Verbrauch sinkt und der Wechselrichter verzögert reagiert.
Es wäre viel sinnvoller, wenn einfach eingespeist wird, was produziert wird(sofern das weniger als der Verbrauch ist.).
Gretchen Frage.... Würde ich wieder Anker kaufen?
Kommt darauf an! Ich hatte sicherlich Pech mit dem Firmware Update. Am Ende wurde es gelöst... Es ist schon ein qualitativ gutes Produkt und es läuft anfängerfreundlich vor sich hin.
Aber man ist halt der Cloud ausgeliefert und das ganze ist von fragwürdiger Rendite. Inzwischen sind die Preise pro kWh gesunken und Module sind günstig. Trotzdem ist ein Balkon Kraftwerk mit Speicher von Anker sehr teuer und als Mieter stark limitiert. Und als Eigentümer kann man gleich eine richtige Anlage aufbauen, ohne die Beschränkungen.
Eine billige Lösung ist aus meiner Sicht deutlich wirtschaftlicher. Das Anker System ist eine teure Spielerei, die mir durchaus Spaß bereitet hat. Die Investition wird sich aber wohl nie amortisieren. Dafür bräuchte ich bessere Aufstellorte der Solarmodule.