[SammelThread] Tour de France

Salut,

was das heißen soll ? Armstrong hat sich mit dem Hinweis auf seine Krebsnachsorge die halbe Apotheke freischalten lassen, ein Schelm wer böses dabei denkt ... es ist ja auch wöllig normal, daß jemand, der bei einer Krebserkrankung 30% seiner Muskulatur verliert, danach 7 mal die Tour gewinnt :freak:


Mal eine andere Frage:

die Rückstände von Evans und Leipheimer auf Contador mit 23/31 sec sind ja marginal - würdet ihr attackieren oder nicht ? Ungeschriebenes Gesetz hin oder her (danach darf man ja auch nicht dopen) ich würde angreifen, denn noch ist es ein Rennen und keine Touristikfahrt.
 
Dann hättest Du aber zukünftig im Fahrerfeld schlechte Karten:evillol:
Sowas wird einem verdammt übel genommen...
Leider ein ungeschriebenes, ärgerliches Gesetz, denn somit kommt nicht wirklich nochmal Spannung auf bei der letzten Etappe:rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet: (Drückfehler)
armstrong wurde mehrmals doping nachgewiesen, nur es blieb ohne konsequenz...


(soviel zu was das heißen soll)
 
Wann wurde ihm denn Doping nachgewiesen? Bei der Tour?


Edit:
Neuer Stoff im Fall Contador.
Prof. Franke schrieb:
"Dieser Herr Contador ist mehrfach in den Listen geführt, auch in den eigenen Entdeckungslisten der Guardia Civil", fährt Franke schweres Geschütz auf, "dann hat es aber in der jüngsten Zeit gewissermaßen einen Vertrag gegeben zwischen der UCI und den spanischen Justizbehörden, die das alles vertuscht und einfach gelogen haben."
http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1515197.html
 
Zuletzt bearbeitet:
von wikipedia
In ihrer Ausgabe vom 24. August 2005 schrieb die französische Sporttageszeitung L'Équipe, dass in sechs an verschiedenen Tagen entnommenen Urinproben von Lance Armstrong aus dem Jahr seines ersten Tourerfolgs 1999 das Dopingmittel EPO (Erythropoetin) nachgewiesen worden sei. Die anonymisierten und nur mit einem Nummerncode versehenen Proben konnten durch L'Équipe eindeutig dem Sportler Lance Armstrong zugeordnet werden, nachdem L'Équipe von Lon Schattenberg, dem medizinischem Chef der UCI – vermutlich unter Vorspiegelung anderer Absichten – mehrere von Armstrongs Dopingprotokollen erhalten hatte. Zwar wollten weder das Labor LNDD in Châtenay-Malabry, das die Tests durchführte, noch der französische Sportminister Jean-François Lamour diese Zuordnung bestätigen, doch räumt der Leiter des Labors ein, dass die von L'Equipe vorgelegten Beweise für die Zuordnung zu Armstrong eindeutig seien. Über die namentliche Zuordnung der restlichen Proben liegen L'Équipe nach eigenen Angaben keine Informationen vor. Die A-Proben von damals sind zwar vernichtet worden, aber die tiefgefrorenen B-Proben Armstrongs sollen EPO enthalten. 1999 gab es noch keine so genauen Testverfahren, um EPO verlässlich nachweisen zu können. Lance Armstrong erwiderte die Vorwürfe noch am gleichen Tag auf seiner Homepage und erklärte: „Ich habe niemals leistungssteigernde Mittel genommen!“ Die UCI setzte eine Kommission zu diesem Fall unter dem Vorsitz des ehemaligen Vorsitzenden der niederländischen Anti-Doping-Agentur, Emile Vrijman, ein. Das Ergebnis war ein Report, in dem Armstrong vom Vorwurf des Dopings entlastet wurde. Die WADA wies als Reaktion darauf hin, der abschließende Bericht der UCI-Kommission sei inhaltlich fehlerhaft und treffe auf den vorliegenden Fall nicht zu. Sie gehe weiter von einem korrekten Nachweis für das Doping von Lance Armstrong aus.

Seit 1999 offiziell dokumentiert ist ein Doping-Befund von Lance Armstrong während der Tour de France 1999, der zusammen mit 16 anderen Fahrern einen ungewöhnlichen Kortikoid-Wert in einem 10 Tage vor der Tour neu eingeführten Test aufwies und mit einem nach dem Test eingereichten Rezept erklärt wurde. Obwohl die Satzung bei dieser Art Vergehen eine Strafe für den betroffenen Fahrer vorsieht, blieb dieser Befund folgenlos.

Schon vor der Veröffentlichung der positiven B-Proben durch L'Equipe musste sich Lance Armstrong mit der Anschuldigung auseinandersetzen, er setze gezielt illegale Mittel zur Leistungssteigerung (Doping) ein, beziehungsweise missbrauche seine Erkrankung zum erhöhten Medikamenteneinsatz.

Unmittelbar vor der Tour de France 2004 erschien zu diesem Thema das Buch „L.A. Confidential – die Geheimnisse des Lance Armstrong“, in dem schwere Vorwürfe gegen Lance Armstrong erhoben wurden. Unter anderem bezichtigten Armstrongs frühere Teamkameraden und der ehemalige Tour-de-France-Sieger Greg LeMond Armstrong des Dopings mittels EPO (Erythropoetin). Die Sportjournalisten David Walsh und Pierre Ballester veröffentlichten in dem Buch zahlreiche Vorwürfe, unter anderem von seiner ehemaligen Masseurin bei US Postal, Emma O'Reilly. Im Jahr 2000 hat Armstrong eingeräumt, seit 1995 von Michele Ferrari beraten zu werden. Der italienische Arzt wurde inzwischen wegen unsportlichen Verhaltens und Verletzung der „Berufsregeln eines Apothekers“ verurteilt. Ferrari wurde auch vorgeworfen, Radsportler mit Dopingmitteln versorgt zu haben, in diesem Anklagepunkt jedoch mangels Beweisen freigesprochen. Nach der Verurteilung des Italieners hat sich Armstrong von ihm losgesagt. Lance Armstrong hat stets bestritten, gedopt zu haben. Im Rahmen mehrerer Prozesse zu bisher nicht ausgezahlten Prämiengeldern einer Versicherung gab es die eidesstattlichen Versicherungen von Betsy und Frankie Andreu, die einem Gespräch zwischen Armstrong und seinem betreuendem Arzt im Jahr 1996 beigewohnt hatten, in dem er die Einnahme leistungsfördernder Mittel eingestanden haben soll. Bevor es jedoch zu einer gerichtlichen Klärung kommen konnte, gab es zwischen beiden Parteien einen Vergleich, da die Anhörung keine beweisbaren Fakten gegen Armstrong hervorbrachte. Armstrong selbst bezeichnete die Aussage als eine mögliche Verwechslung mit der Nachbehandlung im Rahmen seiner Operationen.


http://www.google.at/search?hl=de&q=armstrong+doping&btnG=Google-Suche&meta=
http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F1...F5AC0654C7BD468D15~ATpl~Ecommon~Scontent.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Neuer Dopingfall bei der Tour 2007: Iban Mayo (Spanien) vom Rennstall Saunier Duval - Prodir würde wegen EPO-Dopings überführt!

http://www.as.com/articulo/Deporte/Contador/disputara/Vuelta/dasmas/20070730dasdasmas_10/Tes/
bzw.
http://www.lequipe.fr/Cyclisme/breves2007/20070730_213013Dev.html

Deutschsprachige Webseite hab ich noch nicht gefunden...


Und nun zu meinen Liebling Armstrong:

Also die L'equipe hat nicht ganz Unrecht, wenn sie seit 1995 keine Toursieger mehr in ihren Gängen aufstellen läßt.
Ich bin auch davon überzeugt, dass er gedopt hat nur war er zu "perfekt", dass man ihm was nachweisen könnte. Die ganzen Beschuldigungen, die positiven nachträglich gemachten Dopingnachweise, die Aussagen der Ex-Kollegen, Ex-Betreuer, die Zusammenarbeit mit so machen Ärzten (Dr. Ferrari) usw. sind für mich Beweis genung, dass der gute Lance gedopt hat.
 
@ fjmi
Vielen Dank für die Infos!

Ich frage mich, weshalb dieser Depp dann immer noch so hofiert wird... Dem gehören alle Titel aberkannt.

Zu Mayonaise:
Der ist doch auch schon öfter aufgefallen... oder irre ich mich da?

Offenbar wird ja auch das Doping des diesjährigen Siegers verschleiert.

Eine Riesenschweinerei geht da ab! Kotzt mich an ohne Ende!
 
@ Seelenpflücker
gern geschehn :)


ich glaube hinter alle dem steckt viel mehr als an die oberfläche kommt. wenn lance armstrong nicht hatlbar bewesen wäre, wäre er fallengelassen worden. er war vielen wohl lieber als andere, ullrich zb.
ebenso wie rasmussen vs contador.
der eine bloß im zwielicht wegen verpasster proben, der andere auf einer liste die bei anderen sportlern (basso,ullrich) zu starverbot reichte.
 
Ich sehe das auch so.. wir haben höchstwahrscheinlich noch nicht einmal ansatzweise die Spitze eines Eisbergs gesehen. Ich will nicht wissen, was sich da hinter den Kulissen tatsächlich alles abspielt.
 
Das hat nix mit haltbar zu tun, sondern liegt einfach daran, welcher Nationalität Du entstammst. Denn das es in USA und Spanien nicht so genau mit den Dopingkontrollen genommen wird und man auch mal ein Auge zukneift, nur um seine Landsleute ganz vorn zu sehen, ist ja wohl hinlänglich bekannt. Dumm nur, wenn man in Deutschland, Frankreich oder Dänemark lebt. Da gibt´s einfach zuviele korrekte Dopingfahnder:evillol:

Gegen Armstrong gab es soviele erdrückende Beweise und nix ist passiert:mad:
 
Wundert mich kein Stück. Ich wette, daß da 90% der Fahrer gedopt sind, wenn nicht mehr. Ich schau mir den Scheiß nicht mehr an. Wenn, dann nur aus Sensationsgeilheit :D
 
Habt ihr gestern "Blut und Spiele" im Ersten gesehen? Nach dem zweiten Teil der Doku frage ich mich wirklich warum man dem ganzen in irgendeiner Form noch glauben schenken sollte. Ich kann einfach nicht glauben das so viele verschiedene Personen aus verschiedenen Rennställen, Verbänden und Ländern eine solche Geschichte erfinden sollten. Ein perverses System das mit der Faszination die ich mit Sport verbinde nichts mehr zu tun hat.
 
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