Undervolting Phenom II X4 955 BE

Wie genau hast Du das mit den Einzeltaktungen der Kerne umgesetzt?
Per Tool oder per Bios?

Gruß
sunzi
 
Athlonscout schrieb:

Danke für die Antwort!
Aber ich habs einfach nicht hinbekommen K10stat automatisch zu starten. Auch mit diesem Tut nicht.

Die Problematik besteht nämlich darin das ich 2 Benutzer habe und dazu auch noch Win 7 Pro. Wollte einfach nicht laufen :(

Aber da es nun über Bios klappt hat sich das erledigt :)

Mfg
 
@sunzi:

Ich hab einfach bei K10Stat "Clock Control" aktiviert. Dadurch sind alle Kerne unabhängig voneinander taktbar.
 
Eine Frage...

Wie bekommt ihr das hin, dass euch C'n'Q die CPU auf 0,8V Spannung laufen lässt? Bei mir läuft es nähmlich bei 800Mhz mit 1,032V. Muss ich dafür etwas im Bios umstellen? Sonst läuft die CPU auf 3,7Ghz@1,38V meint ihr da kann ich noch etwas runter gehen? Hab direkt paar Schritte höher gemacht und nicht direkt getestet so step by step.

CPU: AMD Phenom II X2 550
Mainboard: MSI DKA790GX
 
@chb@
Kann sein, dass Du einfach Pech mit Deiner CPU hast. Oder Du hast übersehen, dass sich die Einstellmöglichkeiten von K10stat auf die "Normal"-Spannung Deiner CPU beziehen und Du immer die Differenz zur Realspannung beachten musst.

@*maNuel*
Eine *.bat ist eine text-Datei, die eine Kommandozeile enthält. Kopiere die Kommandozeile von pctreiber.net in diese text-Datei, benenne sie in *.bat um und lege sie in den Autostart-Ordner von "All Users".

Diese Kommandozeile ergänzt Du um den Befehl runas mit entsprechenden Parametern.
Welche Parameter stehen denn unter Win 7 zum Befehl "runas" zur Verfügung?
Evtl. /user:xxxxx /env /savecred?

@btong1
???
Habe das noch nicht probiert. Schaue bald mal nach!
THX

Gruß
sunzi
 
Zuletzt bearbeitet:
Der letzte Beitrag hier ist zwar schon etwas länger her, dennoch werf ich meinen Senf mal rein da ich sonst dasselbe Thema nochmal neu eröffnet hätte.

Habe seit wenigen Tagen eine neue CPU: eben jenen 955 BE im C3-Stepping. Davor den 9950 BE und ich muß sagen der Umstieg hat sich gelohnt, allein schon der Stromersparnis wegen.

Nun aber zum eigentlichen Thema: Zur Zeit versuche ich mich am undervolten mit K10Stat. Habe nach diesem Tutorial gehandelt: http://www.greencomputingportal.de/index.php/artikel/phenom-ii-undervolting-mit-k10stat/3/.

Zur Zeit befinde ich mich allerdings noch in der Testphase bei der P3 State und arbeite mich langsam Schritt für Schritt hoch - oder runter (wie mans nimmt :D). Nun muß ich jedoch "entsetzt" (mehr oder weniger :evillol:) feststellen daß, entgegen vieler Kommentare im Netz, meine Werte doch stark abweichen:

K10Stat
P3 - 800 Mhz / 0,5875 V eingestellt (CPU-Z Wert: 0,640 V, CoreTemp: 31°C), seit mehr als 2,5 Std. Primestable. Bei eingestellten 0,5625 V gabs n Bluescreen mit anschließendem Kaltstart meinerseits. Bei 0,5750 V ergab sich laut CPU-Z keine weitere Spannungsabsenkung und ich bin höher gegangen um ganz sicher stabil zu bleiben.

Ist das möglich? Habe ich etwa ne gute CPU erwischt oder handelt es sich vll um Auslesefehler? Kann ich mir zwar nicht vorstellen aber wäre ja möglich. Evtl. hat ja jmd sogar ähnliche Werte/ähnliches System und kann dies bestätigen.

Werde die nächsten Tage die restlichen P-States konfigurieren und hier wieder berichten. Ich bin halt gerade überrascht das es so tief geht.

Das restliche System stellt sich zusammen aus:

Asus Crosshair II Formula
Corsair Dominator TWIN2X4096-8500C5D (Standardtakt/-latenzen 800 MHz 5-5-5-18-2T) 4GB
Zalman CNPS-9900a LED
MSI 5770 Hawk 1 GB (Standardtakt)
BeQuiet! Dark Power Pro P8 750W
Gehäuse Thermaltake Spedo Advance mit Seitenwandlüfter

Ich denke ich habe nichts vergeßen, andernfalls schicke ich Edith vorbei.
 
Dann ist es anscheinend nicht selten daß man doch so weit runter gehen kann. Und allzu viel Unterschied ist da nicht zwischen meinen und deinen Werten. Gut, das beruhigt mich etwas :)

Edith:
P2 erfolgreich getestet:
2100 MHz - 0,8250 V (real 0,880 V), 35°, mehr als 2 Std. Primestable

sehr schön, weiter so :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

habe nun auch einen X4 955BE und versuche mit K10stat was auszuloten. Ich hatte vorher im Last ca. 210W im Betrieb, jetzt ca. 170W. Ist schon beachtlich.

Vielleicht postet ihr doch mal eure P-States. Ich habe im P0-State ca. 1.15V eingestellt und es lief ca. 3 Stunden lang problemlos durch.

Den Rest werde ich noch nachreichen.
 
Meine sehen wie folgt aus:

Alle Werte sind mehr als 2 Std. Prime stabil. Habe aber jeden Wert um zwei Stufen höher gestellt nachdem es bei niedrigeren zu Abstürzen kam.

P3 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V
P2 - 2100 MHz - 0,8250 V (0,880 V) - 1,1250 V
P1 - 2500 MHz - 0,9250 V (0,992 V) - 1,2125 V
P0 - 3200 MHz - 1,0750 V (1,136 V) - 1,3250 V

Allerdings ist mir durch Zufall aufgefallen daß in der Ereignisanzeige Warnungen auftreten wenn CnQ agiert. Dort ist immer die Rede von WHEA-Logger ID 19. Nach (mehr oder weniger) erfolgloser Recherche ist hier ein Defekt des L2 Caches gemeint. Die Warnung tritt NUR dann auf wenn wie gesagt CnQ tätig wird. Habe nen Prime Small Test gemacht wo der L2 Cache strapaziert wird und es kamen keine Fehler nach 1,5 Std. Also während dieses Tests sind keine neuen Warnungen hinzukommen was wohl daran liegt daß die CPU auf max. MHz läuft und nicht runterschaltet. Sobald ich ausgemacht habe wurden wieder diese Warnungen verzeichnet. Seltsam auch daß sie minütlich sind und immer 1-4 Stück davon.

Jetzt weiß ich natürlich nicht obs wirklich ein Defekt ist oder einfach nur was anderes. Wobei ich es nicht wahrhaben will da die CPU erst wenige Tage alt ist.

Vll. kannst du das Verhalten bei dir auch beobachten und mir Rückmeldung geben.
 
Also Fehler in der Ereignisanzeige habe ich nicht beobachten können. Ich benutze auch Win7 64Bit und soweit ist alles ok.

Was mich jedoch ein wenig stutzig macht ist Prime. Oftmals läuft alles in Prime stundenlang alles stabil, wenn man jedoch ein Game oder eine Anwendung startet krachts. Klar, man geht dann mit der Vcore etwas höher, aber ein ungutes Gefühl bleibt immer noch.

Außerdem ist mir nicht klar, vor allem bei den anderen P-States, ob das Testen diese States nur mit Prime ausreicht. Meistens hat man ja eh nur die P0 und P3-States, die da dazwischen treten seltener auf.

Deshalb habe ich bisher nur den höchsten P-State betrachtet und den Rest erstmal gelassen. Vielleicht gibts auch ne andere Möglichkeit :freak:.
 
Hi Itsibitsi!

Weißt du, was ich gemacht habe?
Ich habe jeden P-State einzeln auf seine Zuverlässigkeit geprüft.
Das ist zwar recht aufwendig und dauert auch lange, dafür weiß ich dann aber, dass die Hütte zuverlässig läuft, und mir nicht wie früher im P1-State irgendwann irgendwas mal crasht.

Ich habe das so gemacht:
den P0-State ganz normal getestet, also z.B. so

P3 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V
P2 - 2100 MHz - 0,8250 V (0,880 V) - 1,1250 V
P1 - 2500 MHz - 0,9250 V (0,992 V) - 1,2125 V
P0 - 3200 MHz - 1,0750 V (1,136 V) - 1,3250 V

den P1-State dann als Maximum angenommen / als Maximum genommen und erneut getestet, sähe dann z.B. so aus:

P3 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V
P2 - 2100 MHz - 0,8250 V (0,880 V) - 1,1250 V
P1 - 2500 MHz - 0,9250 V (0,992 V) - 1,2125 V
P0 - 2500 MHz - 0,9250 V (0,992 V) - 1,2125 V

für P2-State dann entsprechend:

P3 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V
P2 - 2100 MHz - 0,8250 V (0,880 V) - 1,1250 V
P1 - 2100 MHz - 0,8250 V (0,880 V) - 1,1250 V
P0 - 2100 MHz - 0,8250 V (0,880 V) - 1,1250 V

und für P3-State dann:

P3 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V
P2 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V
P1 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V
P0 - 800 MHz - 0,5875 V (CPU-Z: 0,640 V) - Std. 0,95 V

Beim P3-State-Test schleicht die Hütte dann zwar mächtig. Muss aber wohl sein.

(Außerdem macht sich als P2-State evtl. 1600 MHz und als P1-State evtl. 2100 MHz besser. Aber das nur so am Rande. Dann läuft die Kiste evtl. runder.)

Und dann alles unter Volllast mit Prime-95 testen!
So habe ich rausgefunden, dass bei mir bei 2100 MHz kaum was geht im Gegensatz zu anderen MHz-Werten.

Habe ich irgendwas verpasst? Wenn ein vorhergehender Post irgendwie schon einmal in diese Richtung lief, dann entschuldige ich mich schon mal. Deine Probleme sind aber auch zu komisch.

Außerdem lasse ich immer noch etwas Luft. Zwar nicht viel, es gibt mir aber ein Gefühl von Sicherheit. Sollte der Prozessor mal nicht so gut drauf sein oder mal eine Stromschwankung auftreten. (Netzteil, Mehrbelastung in Games bspw.)

Noch was: mit Prime-95 habe ich die jeweiligen P-States immer nur maximal 15 Minuten getestet um Zeit zu sparen. Alles, was instabil war, hat sich schon in der Zeit bemerkbar gemacht und falls dann doch noch etwas sein sollte, was sich da nicht bemerkbar macht, dafür gibt's ja den Puffer, den man sowieso immer haben sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal zu den Beobachtungen meines "Problems":
Es liegt wohl an K10Stat bzw. den eingestellten Werten (die ich demnächst nochmal überprüfe). Wie ich dazu komme?

1. Habe im BIOS CnQ ausgestellt, K10Stat wird über Aufgabenplanung beim Start geladen -> Werte werden übernommen, jedoch läuft die CPU auf max. -> keine Warnungen.

2. CnQ an, K10 aus -> keine Fehler.

3. CnQ an, K10 an -> Fehler.

Es muß also daran liegen daß es Schwierigkeiten beim Schalten zwischen den Werten gibt die vom Programm verursacht werden.
Hier noch ein Bild vom besagten Fehler:

Anhang anzeigen 197659

Wenn jemand dasselbe Problem hat möge er sich doch melden.


Wenn Prime stundenlang stabil läuft und du startest ne Anwendung würde ich den Fehler dann nicht der CPU zuschreiben. Möglich daß da woanders was nicht paßt.

Ich konnte bislang beobachten daß bei mir doch relativ oft geschaltet wird. Zumindest von P3 auf P2 und danach dann direkt auf P0. P1 konnte ich noch nicht sehen. Wird wohl daran liegen daß nur 400 MHz dazwischen liegen und es mit der Auslastung nicht klappt diesen State zu nutzen. Naja, stört mich jetzt nicht wirklich :).

Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten daß mir Prime dafür gereicht hat. Sicher gibts noch andere Programme mit denen man die CPU streßen kann aber am Ende bleibt das Ergebnis dasselbe.

@moo-moo--moogle: Habe jeden einzelnen so getestet wie es in dem Tutorial stand und ging reibungslos. Jeder Wert lief über 2 Std. stabil, aber das habe ich ja alles bereits erwähnt. An sich läuft der PC ja stabil bis auf andere Probleme die aber nicht dadurch verursacht wurden. Mich stören halt die andauernden Warnungen die ich durch Zufall bemerkt habe ungemein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bekomme K10stat unter Windows 7 64Bit nicht dazu, automatisch beim Hochfahren des Betriebssystems zu starten.

Über die Aufgabenplanung klappt es nicht. Habt ihr eine Idee ? Es könnte aber auch sein, dass das Profil nicht geladen wird mit den eigenen P-States Werten.
 
Hallo!

Läuft bei mir unter Windows 7 in 64-Bit automatisch beim Hochfahren des Betriebssystems über die Aufgabenplanung. Ich vermute den Fehler mal bei den Einstellungen in der Aufgabenplanung. Kann ja nachher noch mal genau nachschauen. Bin jetzt mit Linux unterwegs.

Das Profil mit den eigenen P-States-Werten wird normalerweise richtig geladen. Es werden (bei mir) immer die zuletzt eingestellten P-States-Werte behalten. Kannst das ja so testen, indem du einfach mal K10Stat startest und schaust, ob die Werte stimmen. Halt! Aber Moment mal! Da gab es ja einen kleinen Bug. Mit den Rechten. Du musst es mit den höchsten Rechten laufen lassen. Ich hatte das auch schon mal, dass K10Stat meine eigenen Werte nicht geladen hat. Ist aber auch schon eine ganze Weile her. Lag glaube ich an den Rechten, aber ich kann ja noch mal schauen.

Welche K10Stat-Version verwendest du denn?
Ergänzung ()

Du hast wahrscheinlich den Trigger nicht aktiviert! Schau mal nach!

So, noch mal alles im Überblick:

ALLGEMEIN
Beim Ausführen der Aufgaben folgendes Benutzerkontos verwenden:
bla/bla
Nur ausführen, wenn der Benutzer angemeldet ist. (Kann man so und so sehen.)
Mit höchsten Berechtigungen ausführen

TRIGGER
Bei Anmeldung -> Aktiviert!

AKTIONEN
Programm starten "C:\Program Files\K10STAT\K10STAT.exe" -NoWindow -LoadPstate

Unter Aktion bearbeiten also
Argumente hinzufügen -NoWindow -LoadPstate
und WICHTIG nicht vergessen
Starten in C:\Program Files\K10STAT\
wird auch gern vergessen.

Lässt du "Starten in" weg, weiss es auch nicht, wo es deine P-States-Einstellungen suchen soll.
Das ist blöd (gemacht), ist aber so. Das ist wohl eher der Fehler, wenn ich so darüber nachdenke.
Ergänzung ()

@Itsibitsi: Bei mir treten solche Cache-Hierarchie-Fehler nicht auf. Vielleicht habe ich sie auch einfach nicht gefunden. Vom ganzen WHEA-Logger fehlt nämlich bei mir bislang jede Spur. Wo findet man den denn? (halb-rethorisch) Jedenfalls schau ich auch selten in die Ecke mit den ganzen System-Logs. Toll! Jetzt weiß ich, dass was mit den Microsoft Security Essentials bei mir nicht richtig läuft. Irgend ein Teil davon wird vorzeitig mit Fehler 0xbla-blubb beendet. Naja. Wenigstens keine Cache-Hierarchie-Fehler in der Hardware.

Die neueste K10Stat-Version gibt's übrigens jetzt wieder hier http://sites.google.com/site/k10stat/ war ja mal eine Zeit lang offline.

Um nochmal allgemeiner zum Thema zurückzukommen: bei K10Stat fehlt mir auch die Möglichkeit, die Kerne einzeln zu takten. Aber damit, dass es nicht geht, kann ich auch leben. Bei PhenomMSRTweaker gefiel mir die ganze Benutzeroberfläche nicht, wenn ich mich recht entsinne.

Beim Undervolting über's Bios habe ich noch nie Glück gehabt. Das ging immer nur sehr rudimentär und machte mich nicht glücklich.
 
@moo-moo:

Vielen Dank. Jetzt scheint es zu funktionieren. Vermutlich war "Ausführen in" das ausschlaggebende. :)
 
So, mal wieder ein Update bei mir :rolleyes:. Die Warnungen sind verschwunden, wieso? Nun, ich habe dem P3 ein wenig mehr Spannung gegeben und das wars :).
Jetzt frage ich mich natürlich wie das sein kann? Wurde der L2 Cache durch die geringere Spannung nicht "versorgt" oder wie muß ich mir das vorstellen? Bin halt ein Noob was die ganze Architektur und das Zusammenspiel angeht, aber so könnte ich mir das denken. Ein Defekt der CPU wirds wohl kaum sein denn sonst würden die Warnungen ja jetzt immer noch auftreten.
 
Ich habe gestern eine vergleichbare Festellung gemacht. Der P3-State wurde auf 0.7V (effektiv ca. 0.68V in CPU-Z) gesetzt und lief in Prime ca. 2-3 Stunden problemlos durch.

Danach habe ich einen .avi Film geöffnet und angeschaut. Mitten im Film gabs einen Absturz und direkt einen Reset. Also Prime reicht auf keinen Fall mehr aus um die Stabilität zu verifzieren. :rolleyes:
 
Congratulations itsibitsi! Toll! (Ich sollte es wohl nicht erwähnen, aber ich glaube mich dunkel erinnern zu können, dass es mir genau so ging. Auch mit dem P3-State.) Deine Werte sind insgesamt ziemlich toll. Viel besser als meine. (Das mal so am Rande.) Ja, die Cache-Frage habe ich mir auch schon gestellt. Nur dachte ich eher an den L3. Mal so vom Die-Shot aus betrachtet. Ist ja quasi eine riesige separate Farm (um mal einen von meinen Noob-Ausdrücken zu gebrauchen).

Tja, das mit Prime-95 quält mich auch schon lange. Scheint tatsächlich nicht auszureichen, um die Undervolting-Einstellungen zu verifizieren. Ich bin gestern in einem anderen Thread hier auf einen "IntelBurnTest" gestoßen, der schneller sein soll und mehr Fehler finden soll. (Soll jetzt auch AMD-Prozis unterstützen.) Vielleicht ist der als Test-Tool ja besser. Bei mir findet der aber auch keine Fehler. Von daher: habt ihr vielleicht Lust, das Teil mal zu testen? (Insbesondere itsibitsi mit seinen/deinen doch recht niedrigen Werten.) Ansonsten bin ich auch für weitere Vorschläge offen. (LinX hatte ich auch schon mal getestet. Ebenfalls ohne Befund. Hat aber anscheinend die gleiche Basis wie der neuere IntelBurnTest.)

Mein System friert jetzt noch ab und zu ohne Undervolting im Linux ein. Aber das ist wohl ein anderes Thema. Das liegt vielleicht daran, dass es noch keinen K10-P-State-Support offiziell gibt und ich mich mit K8-P-State-Einstellungen da herummogle. Kann aber auch ganz andere Gründe haben. Von daher wohl eher uninteressant für euch.
Ergänzung ()

Ich habe ja selbst noch eine Alternative in petto. Nur ist die nicht so berühmt: CrystalMark 2004! Meinen Beobachtungen nach, startet es bei zu starkem Undervolting oder zu starkem Overclocken gar nicht erst, sondern bringt nur eine unsinnige Fehlermeldung. Bei geringeren Verstößen lasse ich die CPU 5x benchen und da bringt es mir dann in mindestens 1 Durchlauf a) unsinnige Werte oder b) eine Fehlermeldung. Taugen tut's also schon was. Nur etwas noch zuverlässigeres wäre mir noch lieber.

Um mal noch etwas allgemeiner Stellung zu nehmen: ich übertakten meine Prozessoren auch nicht mehr. Der Leistungsgewinn ist nicht sehr groß und liegt immer in einem Rahmen, der mir eigentlich eher gar nichts bringt im Normalbetrieb. Das Entscheidende ist aber, dass ich festgestellt habe, dass sich einmal übertaktete Prozessoren meist nicht mehr so gut undervolten lassen wie vor dem ersten Übertakten. Das ließe sich gewiss auch anhand irgendwelcher phys. Gesetze bezüglich Halbleitertechnologie beweisen (thermischer Durchbruch oder weiß-der-Geier-was).
 
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