Wie sieht Eure Altersvorsorge aus?

Moinsen !

@Boogeymann

Das mit der kaptitalbildenden LV sehe ich ja genauso...aber soll er jetzt seinen Vertrag wegwerfen ? :D
60.000 Euro sind mehr, als einige Menschen je in ihrem Leben zu sehen bekommen werden.

Mitnehmen...und glücklich sein.

@JulesBärle

Respekt und Anerkennung......das "Alter" sollte mit solchen Werten gesichert sein, aber hier gilt, wie oben, der "normale" Verdiener wird das nie hinbekommen, ausser durch Erbschaft.

Stellt sich immer noch die Frage: was bleibt als Vorsorge ?

Auch ich kann das relativ gelassen sehen, sicher nicht wie "Mr. Vollstecker Bärle" :D:D:D (kein Neid !)
Allerdings muss ich echt sagen, dass man sich auch tot sparen kann (bin Ü50, keine 18).
Ergo gebe ich zur Zeit recht viel aus...eigentlich müsste ich bei Amazon schon eine V.I.P-Card bekommen....hach, so viele Pakete, ist ja wie 365-Tage-Dauer-Weihnachten (ich freue mich auch über kleine Dinge).

Wäre ich heute 18....mit meinem derzeitigen Wissensstand....und ich es irgendwie kann:
Ein Haus bauen (oder kaufen), nicht übertreiben, alle fiesen Möglichkeiten mit einrechnen, Zinsbindung so lange wie möglich mit Tilgung zu hoch wie möglich und dann kann man, pi mal Daumen, nach 15-20 Jahren fertig sein...die Miete sparen, nur noch NK (die auch in einer Mietwohnung nicht weniger werden) zahlen.
Klar kann mal hier und da was kaputt gehen....muss aber nicht :)

Eine super-tolle-67-Jahre-Lösung habe ich auch nicht...ausser Politiker werden. Da bekommt man recht schnell viel Kohle, auch wenn man vorzeitig geht. :evillol:

CU...Dierk

P.S.: Wenn ich es mit 60 (hihi...ich darf eher in Rente !) gesundheitlich kann...verkloppe ich hier auch alles und werde ein Ösi :)
Ich mag das Land und die Leute einfach (Kärnten, Südtirol): Gruss an alle aus Lienz...Irschen...Würmlach...Toblach.
 
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Nehme ich € 2.000 zu meiner Rente von € 2.000 dazu, kann ich mit den mir monatlich zur Verfügung stehenden € 4.000 ~ 27 Jahre gut davon leben. Die Rente meiner Frau müßte in der Zeit fürs Essen reichen.

jedoch sollte in dieser Planung mit einberechnet werden, dass das Thema Pflege im Alter auf der Matte stehen kann.

Plant man das pauschal in seine Altersvorsorge mit ein ohne hiergegen expliziet mit einer Pflegeversicherung abgesichert zu sein, stur der Meinung es durch Besitztümer und deren Wert finanziell stämmen zu können, sieht es in manchen Fällen leider echt verdammt finster aus. Das muss nicht so kommen, es weiss niemand wie man sich gesundheitlich in 10 Jahren fühlt, ist aber ein existentes Problem, dass einen treffen kann.

Natürlich kann man auch daheim gepflegt werden und umgeht die horrenden Kosten für ein Heim, von der psychischen und körperlichen Belastung der Angehörigen über Jahre hinweg wollen wir hier jetzt aber nicht reden. Der Idealfall wäre da im hohen Alter mit möglichst wenig Beschwerden einschlafen und nicht mehr aufwachen, - bleibt allerdings den Wenigsten vergönnt.

Gruß Killa
 
Brauche ich eine Rüruprente UND eine Riesterrente UND eine betriebliche Altersvorsorge überhaupt? Oder ist das überdimensioniert und Geldmacherei?

jegliche art einer versicherung ist in der regel geldmacherei und bewegt sich in einer grauzone.

ich kenne ein paar pensionisten die trotz einzahlung in verschiedenste vorsorgesysteme keinen cent gesehen haben.
der schlimmste fall bis jetzt den ich im bekanntenkreis aufgeschnappt habe war ein schaden von 70.000€.

ich zahle in keine versicherung ein und werde es auch nie tun.

ich lege mein erspartes aber auch nicht in euro an sondern in kanadischen dollar.
der euro ist viel zu unsicher und durch die hohe inflation bringt dir der euro in der rente nicht viel.
ein besseres altersheim bei uns in der gegend kostet heute schon 3000€+!

die immobilien kannst du im vergleich zum durchschnittsgehalt auch vergessen. das was bei uns eine 70m^2 bude kostet ... da bekomm ich in montreal oder vancouver bereits luxusvillen für.


klar auch ich bin "erbe" dennoch versuche ich etwas auf die beine zu stellen; nur das ist in der heutigen zeit fast unmöglich.
die ganzen verschuldeten freunde von mir sind im prinzip nur noch arbeitssklaven.
das ist echt nicht meine welt und deswegen versuche ich so gut es geht keine schulden zu machen und konzentriere mich längefristig gesehen auf kanada da du dort mehr für weniger bekommst und das durchschnittliche einkommen auch wesentlich höher ist als in deutschland.
weniger kriminalität - gut bürgerlicher mittelstand ... deutschland versifft mir immer mehr zu einem assi staat.

ps.: war schon einige male dort und werde gegen 2014 umziehen - mit meinen CD kann ich selbst ohne arbeit gute 3 jahre überbrücken.
6118vancouver-bc.jpg
 
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Ich hab keinerlei Altersvorsorge. Meine Einstellung ist einfach, dass ich jetzt lebe und eh keiner weiß, was in ein paar Jahrzehnten ist und wer was anderes behauptet ist ein Lügner.
Man sieht doch gerade dieser Tage, wie schnell Geld vernichtet wird.
Haltet davon was ihr wollt, aber ich finde es viel befriedigender heute mein Geld auszugeben.

https://www.youtube.com/watch?v=gIr7ejD7fFA&feature=player_detailpage#t=67s
 
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pensionen werden nach dem umlageverfahren ausbezahlt - es ist demografisch unmöglich die babyboom generation zu erhalten.

tut mir leid - aber die babyboom generation wird es im hohen alter nicht "schön" haben.
vor allem dann nicht wenn man als pfleger nur lachhafte 1250€ netto bekommt.

ich wollte mal pfleger werden ... aber bei dem gehalt ist es für mich unmöglich!
 
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@GTX999

Sorry für meine Unwissenheit, aber.....

"mit meinen CD kann ich selbst ohne arbeit gute 3 jahre überbrücken."

Was bitte ist Dein CD ?????

Dierk
 
Meine Bildung hab ich aus'm Youtube :lol:

Der Clip macht (wie viele andere auch) schon mal den Kardinalsfehler, nicht zwischen Bank und Zentralbank zu unterscheiden!
Eine normale Bank kann sich kein eigenes Geld drucken, sonst gäbe es nämlich die derzeitige Krise nicht, Basel 3 wäre absolut verzichtbar - ganz einfach nachvollziehbar.
 
Naja versprechen bei ner priv. Rentenversicherung sind immer relativ.

Bei meiner Basisrente (Vertragsabschluss 2010) zum Beispiel steht in der Police ne Garantierte Rente, die ich später haben werde. Bei der Hochrechnung damals mit unserer Software hat das Programm nen recht niedrigen Zins angesetzt und versprach schon deutlich mehr Rentenkapital was man erwarten kann -> nur garantiert wird dir da eben nichts.

Auch find ich bisher kurios, dass sich die zu erwartende Rente nach 42Jahren Beitragszahlung, 2 Jahre nach Vertragsabschluss schon um 50 Euro monatl. reduziert hat (was mir da Anfangs prophezeit wurde waren 746 Euro) ich habe das ganze Teil progressionsfrei abgeschlossen, der Beitrag ist jetzt dieses Jahr um 5,00 Euro angestiegen (>.<), um die niedrigere versprochene Rente (jetzt nur noch 696 Euro) gewährleisten zu können. -> Da läuft irgendwas gewaltig verkehrt =) Werde die wahrscheinlich bald beitragsfrei stellen, wobei auch schon 2500 Euro drin sind in dem Vertrag.

Gruß Killa
 
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Betroffen sein können generell alle Versicherungen, die neben dem garantierten Betrag auch eine Überschussbeteiligung haben.
Die garantierte Rente bekommt man natürlich, alles darüber hinaus hängt halt davon ab, wie gut die Versicherungsgesellschaft das Geld investiert.
Wobei die aktuellen Hiobsbotschaften imo. Panikmache sind, kein Mensch weiß, wie marktübliche Zinsen in ein paar Jahren aussehen. Gerade bei einer RV, die Jahrzehnte läuft, hat man immer Hoch- und Tiefzinsphasen.

@KillaGT
Die 746 Euro sind ja nur eine Hochrechnung, die auf der Durchschnittsrendite der letzten Jahre basieren, also auf so eine Laufzeit wenig aussagekräftig. Wir sind ja nun seit spätestens 2009 in einer Niedrigzinsphase, daran werden die Prognosen natürlich angepasst. Muss aber nicht heißen, dass Du am Ende nicht doch die 746 Euro oder gar mehr rauskriegst...sind ja noch 40 Jahre...
 
Ich weiß nicht ob es an mir liegt und ob ich einfach zu pessimistisch bin aber was bringt er mir denn jetzt jeden Monat einzuzahlen um dann in 30 Jahren irgendeinen Eurobetrag zu bekommen?
Wer garantiert mir, dass ich den Betrag wirklich bekomme? Was ist wenn die einfach pleite gehen?
Und das viel größere problem ist doch was wird dieses Geld in 30 Jahren wert sein? Was ist wenn man im 30 Jahren ein Brot für 5 Euro bekommt? Was nützen mir dann meine Zahlen auf dem Papier wenn das Geld dann nichts mehr wert ist?
 
@PJack Das war einst auch mein Gedanke bei diesem Vertrag. Klar muss man den von Anfang bis Ende durchhalten, damit überhaupt was bei rumkommt. Wenn man sich die Hochrechnungen auf Papier mal ansieht, ist es ja üblich, dass solche Verträge auch erst in den letzten Jahren vor Ablauf ordentlich zulegen, damit man auch ja nicht auf die Idee kommt den statt mit 67 schon mit 63 in Anspruch zu nehmen.

Nuja, 2025 rückt näher und da kann ich ja 100% meines jährlichen Beitrags als Steuerentlastung geltend machen. Bei meinem aktuellen Niedriglohn Job mit 18000 Brutto im Jahr, aber auch nicht so das Wahre. Müsst mich mal dahinter klemmen und das sauber durchrechnen, ob's derzeit überhaupt Sinn macht. Auf der andernen Seite sag ich mir immer, solang ich nen Job hab und der monatliche Beitrag drin liegt, lass ichs bisher laufen.

Gruß Killa
 
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Was viele Vergessen ist die Frage wo das Geld herkommt… ihr wollt 25.000€ Einbezahlen aber 30.000 Erhalten… aber woher soll dieses Geld kommen?
Von den 25.000 die ihr jeden Monat einbezahlt davon nimmt sich der Versicherungsmensch etwas raus und Lebt davon. Das ist als ob sich einer bei euch in der Wohnung einquartiert sich in eurem Bett gemütlich macht und von eurem Teller isst. Ihr Finanziert dessen Leben. Diesen Fehlbetrag plus die Versprochene Rendite bezahlt der Staat durch neue Schulden. Und wer Finanziert denn Staat (?) Auch wieder ihr. Das was am Ende als plus bei rauskommt habt ihr selbst durch Steuern bezahlt, allerdings mit dem Nebeneffekt das die Staatsverschuldung steigt, denn die Versicherungsbranche nimmt sich ein Teil des Geldes das ihr einbezahlt. Durch steigende Staatsverschuldung, kommt immer auch die Inflation einher. Dies Führt wiederum dazu das euer Geld am Ende weniger wert ist.
Heute bekommt ihr für 30.000€ zwei Audi A1 aber in 30 Jahren bekommt ihr für das gleiche Geld maximal einen FIAT 500. Durch die Inflation verliert das Geld an Wert. In Deutschland gab es von 2001 bis 2011 eine Inflation von 19,4%... bei gleichbleibender Entwicklung hat man in 30 Jahren um die 60% Inflation. Da aber die Schulden immer weiter ansteigen muss man davon ausgehen das die Inflation höher ausfällt als bislang.

Inflation lässt sich nicht wirklich über lange Zeiträume Kalkulieren. Das macht eine Geldanlage in der hier Diskutierten Form in der Regel zu einem Verlustgeschäft.
 
Weil heute so schönes Wetter ist....muss ich auch mal den gefrühstückten Clown rauslassen:

ICH werde mit 57, also in einigen Jahren, eine 18-jährige heiraten. Ich mache dann einen auf grosse Liebe (LOL), hucke dann, wie ich mich kenne, 2 Monate nach der Pensionierung in die Kiste. Aber immerhin kann dann das Land zahlen, bis sie grün und blau werden. Nach 1 Jahr hat sie ein Anrecht auf 50-60 % und ich konnte wenigstens etwas Gutes im Leben tun. :-)
Somit habe ich eine Altersvorsorge für "Andere".

Ansonsten...käme jetzt wieder der Hinweis, was es nutzt, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. Ich mag diesen Spruch irgendwie.
Ja, hilft dem TE nicht, sorry.
Mit dem Wissen von heute gäbe es für mich nur eine Wahl:
Haus bauen. 2,5 % Zinsen, 5 % Tilgung, ist man nach ca. 15 Jahren fertig und lebt mietfrei. Ist aber nur meine Meinung.

Dierk
 
Tja Dierk, so einfach mit 15 Jahren ist das aber nicht. Du brauchst erst einmal 15 Jahre eine feste Arbeitsstelle, dann genug Geld um das abzubezahlen und den Zins wegzubringen.

Wenn man 5000 netto im Monat hat, ist das kein Problem, aber bei 2000netto im Monat, was schon über 3000 brutto im Monat voraussetzt, ist sowas nicht ganz so einfach. Das kann eben nicht jeder machen.
 
Species 8472 schrieb:
Ihr Finanziert dessen Leben.
Komisch. Jedem gönnt man seinen Lohn, dem Handwerker, dem Einzelhändler, dem Autobauer. Nur wenn irgendein Bank- oder Versicherungskaufmann seinen Lebensunterhalt bestreiten will kann das der Deutsche Michel nicht haben.

Und natürlich will man mehr Geld raus bekommen, als man rein gezahlt hat. Das ist der Sinn vom Geld verleihen.

Gerade wegen Inflation kann man sich das Geld nicht einfach unters Kopfkissen legen sondern muss zusehen, wie man es gewinnbringend unterbringt. Und das halt möglichst zu einem Zinssatz, der über der Inflationsrate liegt. Da muss man sich halt entscheiden, ob man es komplett selbst verwaltet, oder halt doch lieber einer Bank oder gar Rentenversicherung gibt.
 
@Species 8472
Du klammerst in deiner Argumentationskette das Wirtschaftswachstum völlig aus. Geldentwertung heißt ja nichts weiter, als dass einer gleichbleibenden Menge an Gütern und Dienstleistungen eine größere, nachfragende Geldmenge gegenübersteht. Wirtschaftswachstum führt aber dazu, dass die Menge an Gütern und Dienstleistungen zunimmt. Dies erlaubt eine Vergrößerung der Geldmenge, ohne dass der Wert des Geldes abnimmt. Und genau daher kommt eben "dieses Geld", um deine einleitende Frage zu beantworten.

@KillaGT
Was genau hast du für eine private Rentenversicherung? Wenn es keine Riester- oder Rüruprente ist sondern eine kapitalbildende Lebensversicherung, dann wird das nix mit dem Absetzen. Denn Beiträge zu einer solchen Versicherung werden als "sonstige Vorsorgeaufwendungen" abgesetzt. Dabei gibt es aber einen jährlichen Höchstbetrag von 1.900 €, der bei dir bereits durch die Beiträge zur GKV und zu PV ausgeschöpft sein dürfte.
 
ist eine Basisrente (Rürup) steht glaub ich etwas weiter oben ;)

Gruß Killa
 
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