Zukunft der Menschheit

Es gibt derzeit keine Überbevölkerung auf diesem Planeten Erde.

Der Mensch Lebt im überfluss Deutsche werfen 313 Kilo Lebensmittel weg


Ich kenne ein Familie die haben 8 Kinder, Wohnung 90 qm
gegenüber lebt eine Familie 2 Kinder Haus ca 300 qm Grundstück ca 1000,
okay da leben auch die Karnickels im Kaninchenstall :D
irgendwo lebt auch einer bzw. eine alleine und besitzt 300 qm und mehr und so weiter...

Einwohner: Russland 143,6 Mio
Fläche:17.075.400 km²

Einwohner: Deutschland 81.197.537

Fläche: 357.340,08 (61.)[2] km²

Da ist noch sehr viel platz oder?

Sicher gibt es Orte wo sehr viele leben und es geht nichts mehr, aber auf dem Planeten hier, ist noch sau viel platz, doch wenn einer 100 Fußballfelder Große Ländereien besitzt und nur ne Ziege drauf lebt und an der Zaungrenze 322214 Menschen, wie Kaninchen gehalten werden ja das stimmt.

Ist nicht richtig verteilt das ganze, da kannte ich auch einen aus der Kirche der hatte ein haus er lebte allein da mit seiner Dienerin ka wie die heißt, doch es passten da ca 20 Familien a zwei Kinder, der andere aus der Kirche hatte eine 3 Zimmer Wohnung voll mit Büchern.

Zukunft der Menschheit
Die kennt niemand, auf jeden fall ist sehr viel Rassismus zu sehen und alle werden belogen zum Vorteil von was?
Und viele andere leben glücklich und zufrieden (noch) da ist alles okay.

Wann ist eine Oase in der Wüste Überbevölkert?
Mensch vs Tier

Zum Jahreswechsel leben 7.284.283.000 Menschen auf der Erde. 2014
Krieg, Elend, Gier, Pest die Eigene Dummheit und vieles mehr

Was hat der Mensch doch für sorgen, was macht er bei 14.000.000.000 Menschen ?
Krieg, Elend, Gier, Pest die Eigene Dummheit und vieles mehr Ins All, oder aber er baut eine zweite Etage auf der Erde Riesige Wolkenkratzer, wo 10 Millionen Menschen drin/drauf leben können. Das mal 1000000 Wolkenkratzer x 10Millionen Menschen, natürlich sind Haustiere erlaubt ect...

Dann Leben die einen weit oben und die anderen weit unten, ist doch alles normal oder?

Die Realität ist aber, auf der einen Seite krieg auf der anderen Seite Frieden und das ändert sich von Zeit zu Zeit, es kann jeden treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist nicht der flächenmässige Platz.
Es sind die Ressourcen.
 
die Ressourcen sind da, man sollte sie nur richtig nutzen.

angefangen von brücken die mit Steuergeldern nicht zu ende gebaut wurden und es gibt jedes Jahr eine Liste davon, es ist keine farbige liste sondern eine Schwarze Liste. Das System zwingt Menschen ihren Überfluss sinnlos zu vernichten Milch, Brot, Gemüse ect... also wo und wie beginnt man die Ressourcen Flächendeckend sinnvoll zu nutzen? Europa hat angst vor Afrika würde die ihre Waren Weltweit verkaufen "dürfen" aber nicht. Dann würden in Europa viele Hungern. Warum sollte einer dem anderen also den Vorteil überlassen? Wir Leben Luxus doch vergeuden es sinnlos. Ich habe Menschen gesehen die sich essen kaufen einmal reinbeißen und den Rest wegwerfen, jammern aber dann warum sie hungern ect.. kennt sicher ein fast jeder solche dinge, aber wo fängt es an ...

Ach ja schaut doch mal in den Schulen, Schulhof, Mülleimer, so leckere Butterbrote köstlich, Käse, Schinken, hmm Erdbeer Marmelade, Bananas, Äpfel, Brötchen ect... aber es liegt im MüüüÜll WAAaRuuM?

Wer ist da schuld die Mutter oder der Vater oder die Schule oder die Regierung, der Hund Weiß es nicht und
doch noch essen sie alle und Hungern nicht- hmm.

PS: sind es die Eltern die nicht kochen können bzw. dieses nicht kontrollieren gibt es doch gar nicht ....
 
Naja das ist aber knifflig. Platz so ganz total gesehen ist sicher genug. Zur Not kann man noch in Meere ausweichen. Der Punkt ist eher das die meisten Gebiete wo Platz ist nicht geeignet sind um da zu leben. Das heisst man müsste diese Gebiete erstmal urbar machen. Dazu wäre es aber notwendig das man zum einen die notwendigen Technologiern beherrscht und zum anderen bereits ein Konsens besteht. Es muss politisch gewollt sein das man z.b. die Sahelzone begrünt. Dort liegen einige Staaten die das derzeit wahrscheinlich nicht toll finden. Vielleicht wäre Sibirien eher möglich. Nur dazu wäre z.b. eine deutliche Erwärmung notwendig. Das könnte dazu führen das der Meeresspiegel steigt und anderswo Land untergeht. Am leichtesten wäre wahrscheinlich die komplette Abholzung des Regenwalds. Da ist man ja schliesslich schon fleissig dabei. Nur die Probleme die man sich damit einhandeln würde bzw. bereits hat sind nicht wirklich überschaubar. Aufjedenfall verknappe ich meine Ressourcen damit weiter. Ohne allgemeinen Willen das alles in Kauf zu nehmen um die Bevölkerungszahl ungebremst nach oben gehen zu lassen funktioniert das nicht. So oder so muss man sich irgendwie auf ein Niveau des Lebensstandards einigen. Der wiird mit Sicherheit höher liegen müssen als heute in der dritten Welt aber auch deutlich niedriger als z.b. in Westeuropa.
Mal ganz abgesehen davon wenn der Bevölkerungszahl kein entsprechnder Platz zur Verfügung steht wird es schnell gefährlich. Jder Menscch reagiert aggressiv wenn sein persönlicher Freiraumld eingeschränkt wird. Das kann man bei jeder beliebigen Demo beobachten.
 
Gucky10 schrieb:
Platz ist nicht geeignet sind um da zu leben.

Mit Energie ist das alles zu meistern. In Sibierien ist es auch nicht kälter als in Nordschweden usw.

Die logistischen Systeme müssten natürlich über kurz oder lang auf lokal statt überregional oder gar global umgestellt werden. Wasser ist das wichtigste, mit Energie kann man das an den meisten Orten auf dieser Welt (mit Ausnahme der Wüsten) gewinnen, auch wenn es nicht überall effizient wäre. Mit Wasser und Energie kann man Nahrung produzieren. Hat man diese 3 Dinge muss man nur mehr einen Kanal und Unterkünfte bauen, fertig.

Möglich ist das bereits mit heutigen Technologien, mit zukünftigen sollte noch weitaus mehr möglich werden.

Die Alternative wäre die Menschen weiter in Großstädte zu ballen (ja die Versorgung und Infrastrukur ist billiger und einfacher) und die großen Flächen für Nahrung usw. zu verwenden. Kann auch funktionieren, ist aber unter Umständen schwieriger zu kontrollieren.

Was das alles aber sicherlich braucht ist eine Erziehung die nicht dazu führt, dass man "anderen" etwas wegnehmen will (Rohstoffe, Umweltverschmutzung, ja sogar Platz, usw.)
 
Mit unbegrenzt verfügbarer el. Energie geht überall alles, ohne Ressourcenverknappung und
ohne Umweltverschmutzung, während Robotik Griffeleien erübrigt.
Die Menschheit ist epigenetisch fehlgeprägt, womit sie noch steinzeitlich orientiert ist.
Kann doch aber Jeder begreifen: gibts unendlich viel Strom, sind Steinzeit und Mittelalter überwunden.
Sich einfach mal vorstellen, was da so alles möglich wäre.
Da gibts keine Grenze.
 
PaladinX schrieb:
Das Problem ist nicht der flächenmässige Platz.
Es sind die Ressourcen.

Natürlich ist der Platz ebenso das Problem. Wir rotten in den nächsten Jahren mehrere große Säugetierarten aus. Grund: Habitatverlust aufgrund des Flächenverbrauchs der Menschen. Grund: Überbevölkerung.

Tiger und Nashorn haben beide weniger als 10 Jahre.
Ergänzung ()

L 1 schrieb:
die Ressourcen sind da, man sollte sie nur richtig nutzen.


Nein sind sie nicht. Alleine die Betrachtung des EROIE macht das Problem luzide.

Wer sich dafür interessiert, schaue sich die Arbeiten von Tainter an:

http://www.amazon.com/Collapse-Complex-Societies-Studies-Archaeology/dp/052138673X

Und das bezieht sich nur auf isolierte Gesellschaften, nicht auf eine planetare Population. Für die die Aussichten noch bedeutend schlechter aussehen.
Ergänzung ()

overflow schrieb:
Mit unbegrenzt verfügbarer el. Energie geht überall alles, ohne Ressourcenverknappung und
ohne Umweltverschmutzung, während Robotik Griffeleien erübrigt.
Die Menschheit ist epigenetisch fehlgeprägt, womit sie noch steinzeitlich orientiert ist.

Absolut korrekt. Wobei noch zu ergänzen ist, dass es nur sehr wenige Phasen hoher Verfügbarkeit von Energie gab. Diese wurden immer in kürzester Zeit verwendet und dann kommt wieder eine "Korrektur". In diesen Phasen ist die technologische Entwicklung immens, aber die Menschen schaffen es nicht Komplexität* und Bevölkerungsexplosion bewusst einzuschränken. Der derzeitige Energieträger für unser Zeitalter lautet: Öl.

Und für die Technikoptimisten: Auch für Technologie gibt es einen EROIE. Und der ist mindestens so schlecht wie der für Energie. Wenn nicht schlechter.

* Als Energieverbrauchsäquivalent
 
Zuletzt bearbeitet:
für mich ist die "kritische masse" an menschen überschritten. lange wird es so nicht weiter gehen. max 50 jahre tippe ich mit ordentlich stress überall auf der welt bis zum untergang. Dazu kommt noch der kapitalismus wo es immer nur um "mehr wachstum" und "mehr, mehr, mehr / meins, meins, meins" geht. wozu das alles führt kann man sich in den letzten 50 Jahren ansehen und was aktuell in syrien passiert, ist auch allein dem "kapitalismus" geschuldet.

dazu kommt noch eine geisel der menschheit.... religion. was nicht alles schon im nahmen gottes (welcher / wie viele auch immer) gemordet wurde. es könnte so schön sein auf diesem planeten aber leider machen wir ihn in dieser form kaputt.

naja, egal: wir pusten vor unserem ableben ordentlich dünger in die atmosphäre (ja, CO2 ist dünger für pflanzen), sind demnächst wech von der oberfläche und irgendwann nur noch eine geologische schicht im erdreich. in der findet sich viel müll, gift, strahlungsrückstände usw. aber im grunde ist es egal. was hier passiert interssiert das universum kein stück bzw. die erde wird sich weiter drehen bis zu ihrem ende, was die menscheit mit sicherheit nicht erleben wird. ^^

Charlie Chaplins große Rede an die Menschheit

70 jahre alt und aktueller den je...
 
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Selbst wenn das so wie du sagst geändert wäre wäre die Aussagekraft für den Rest der Welt gleich Null.
In dem Falle ist der gesamte Thread hier null und nichtig, weil wir keinen Einfluss auf die Zukunft der Menschheit haben und einfach abwarten was in der kurzen Zeit in der wir leben passiert. Was nach uns kommt, ist ja wurscht.

Wenn irgendjemand Deutschland als erstrebenswert hält dann tut er das heut schon.
Eben, ein Fehler wenn man sich die Probleme in Deutschland ansieht. Daher muss man ja in Deutschland was tun.

Was in mienen Augen diskutiert werden sollte ist was man den eigentlich will und ändern sollte. Es gibt keine ideale Gesellschaftsform aber man macht sich auch keine Gedanken wie die aussehen könnte. Die Kommunisten hatten zumindest eine Utopie.
Das ist doch recht simpel. Ein kommunistischer Staat mit einer kapitalistischen Wirtschaft und einer sozial kompetenten Gesellschaft.

Das muss also ausgehandelt werden wenn ich dafür Geld umverteilen will den irgendjemanden nehme ich es weg. Das sagt der Begriff "Umverteilung" aus.
Wenn ich denen, die bisher 3000€ Rente bekamen nur noch 1500€ gebe und denen, die 500€ hatten nun 1500€, dann habe ich zwar jemandem was weggenommen, aber die Lebensgrundlage reicht. Das deutsche Sozialsystem ist zum überleben da, nicht für Luxus. Aber das ist nen anderer Thread.

Die Deutschen an und für sich sterben aus. Es gibt im übrigen eine einfache Nachwuchskontrolle, die wirkt zuverlässig und kommt ohne staatliche oder sonstige Regulierung aus. Wohlstand. In allen Industrienationen kennt man das Thema, sobal ein gewisses Mass an Wohlstand erreicht wird gehen die Geburtenraten zurück.
Wohlstand ist auch nur ein Wort. Ist es Wohlstand, wenn alle arbeiten gehen und sich Luxus kaufen, dafür aber kein erfülltes, glückliches Leben führen? Im Grunde kann man das mit den drei Gesellschaftsformen in den Asimov-Büchern vergleichen. (die drei Caliban) Die eine Zivilisation lässt später alles durch Roboter durchführen und rührt so gut wie überhaupt keinen Handschlag mehr aus. Die Mehrheit sitzt daher zu hause, isst, trinkt, schläft und lässt sich bedienen. Die Anderen reisen durchs All und benutzen Roboter nur als Werkzeuge, als Hilfe und Entdecken/Verbreiten sich. Im weiteren Verlauf der Bücher (Foundation-Trilogie) geht es weiter. Die einen Menschen leben unterirdisch, sie sind alle Einzelgänger, es fehlt keinem an etwas. Alles wird von Robotern erledigt, auch die Kindererziehung etc. Die Anderen schließen sich zusammen zu einer Art kollektivem Geist mit gemeinschaftlichem Bewusstsein aber einem Rest Individualität.

Was davon nun Wohlstand ist.. wer weiss? Ein Rückgang der Bevölkerung hat aber auch wiederum einen Nachteil: Weniger Kunden.

#224
So oder so muss man sich irgendwie auf ein Niveau des Lebensstandards einigen. Der wird mit Sicherheit höher liegen müssen als heute in der dritten Welt aber auch deutlich niedriger als z.b. in Westeuropa. Mal ganz abgesehen davon wenn der Bevölkerungszahl kein entsprechnder Platz zur Verfügung steht wird es schnell gefährlich. Jeder Menscch reagiert aggressiv wenn sein persönlicher Freiraumld eingeschränkt wird. Das kann man bei jeder beliebigen Demo beobachten.
Eben. Lebensstandard. Aber wer definiert den? Platz ist doch genug, wenn ich genügend Hochhäuser baue hat jeder Platz genug, wenn man Hochhäuser baut mit ner Mitte einen Sonneneinlass, dann bekommt auch jeder genug Sonne. Möglich ist das alles, architektonisch auch machbar. Aber wer könnte was dagegen haben, wenn Luxus aufgeteilt würde?

@hallo7
Mit Energie ist das alles zu meistern.
Energie lässt sich auch ganz einfach transportieren. In meinen Augen. Gas. Mit Gas kannst du alles machen, jegliche Infrastruktur aufbauen. Du kannst mit Gas fahren, heizen, kochen, Warmwasser aufbereiten, du kannst Energie erzeugen (am besten im BHKW) und Wasser aufbereiten. Du kannst ne Biogasanlage bauen bei denen bei der Wasseraufbereitung der "Rest" genutzt wird. Den Rest kann man verbrennen oder verbuddeln.

Ein weltweites Gasnetz ist das ideale System. Es transportiert Energie von einem Ort zum anderen mit wenig Verlust (im Gegensatz zu direkter Stromübertragung). Du kannst wo auch immer du bist jegliche Energieform auch wieder in Gas umwandeln. Mit Gas meine ich vorwiegend Methan. Methan wird wieder zu CO2 und Wasser. Wasserstoff + CO2 = Wasser und Methan. Also ein Kreislauf. Unendlich.

Würden wir dann noch CO2 binden, welches "übrig" ist, dann könnten wir auf Holz als Rohstoff bauen. Arboform oder Dauerholz. Super Sachen, lange haltbar, und am Ende wenns nichts mehr taugt: Verbrennen. Völlig neutral.

@Checkup
Wen interessiert die Nashörnern? Wenn der Mensch nicht in die Pötte kommt, stirbt JEDES Lebewesen auf dem Planeten in naher Zukunft aus.

@ tochan01
Ohne den Kapitalismus hast du Stillstand. Ist auch nicht prickelnd.
 
overflow schrieb:
Kann doch aber Jeder begreifen: gibts unendlich viel Strom, sind Steinzeit und Mittelalter überwunden.
Ich hab drüber nachgedacht, und damit wäre vieles möglich ... leider ist mir prompt auch ein Problem aufgefallen.
Unendlich viel Energie, für jeden frei zugänglich - das ist bei alldem Grundvorraussetzung, und um diese zu schaffen, muss Mensch zunächst die Steinzeit und das Mittelalter hinter sich lassen (damit meine ich ein Ende der profitorientierten Kontrolle Weniger über die Verteilung der vorhandenen Energie bzw. die Technologie zu deren Gewinnung).

Ähnliches gilt auch für deine Biorobotik, wenn man damit nicht massiv Geld verdienen kann, wer finanziert dann ihre Entwicklung. Und wer gibt sie frei, wenn er die Entwicklung finanziert hat?
Ich fürchte, deine Utopie geht sehr in Richtung Zweiklassengesellschaft ... die Sterblichen, und die, welche sich die entsprechende Technologie leisten können.

Um diese Utopie zu schaffen, die die Steinzeit überwinden hilft, müssten wir zunächst mal die Steinzeit überwinden, oder es wird dadurch noch etwas steinzeitlicher.

Henne oder Ei?
 
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@ Onkel
Der Thread ist nicht umsonst aber er zeigt eben das es im Grund noch nicht mal eine halbwegs konkrete Idee gibt wie es aussehen könnte. Deutschland ist nicht der Mittelpunkt der Welt und unserer Probleme hier sind nicht mal ansatzweise representativ für die absolute Mehrheit der Menschen auf diesen Planeten. Die allermeisten dürften die Punkte die angesprochen werden noch nicht mal im Ansatz verstehen geschweige den nachvollziehen und beurteilen können. Das was du hier ändern willst istvielleicht wichtig und richtig für D es ist aber komplett unwichtig ausserhalb von D und löst keins der wirklichen Probleme in der Welt. Zumal diese Lösung darauf zugeschnitten ist im wesentlichen den Status Q mit Modifikationen zu erhalten.
P.S. Deine Umverteilung. Du entscheidest das die 1500 Euro Rente reichen. Auf Grundlage von was? Deinem Bauchgefühl? Wahrscheinlich hast du Recht wenn dazu noch Rahmenbedingungen angepasst werden. Aber am Ende läuft es darauf hinaus das es rechtlich durchgesetzt werden muss. Das geht aber nur im Rahmen der Demokratie. Selbst dann könnte man nicht einfach lustig anfangen umzuverteilen sondern könnte nur die z.b. Rente langsam nach unten fahren. Aber halt das wird ja jetzt schon gemacht. Nur das egalisieren fehlt noch.


Unendliche Energie naja das ist sicher eine wichtige Voraussetzung für die Lösung von bestimmen Fragen. Aber sie ist definitiv kein Allheilmittel. Wenn es gelingt die Sonne anzuzapfen dann sollten die Energieprobleme gelöst sein. Natürlich brauche ich dann immer noch Ressourcen um Nahrung zu erzeugen. Mir ist zumindest keine Technologie bekannt die es schafft aus Energie ohne die Verwendung von weiteren materiellen Dingen etwas materielles zu schaffen. Ich kann damit sicher die Pole entfrosten und käme an die dortigen Bodenschätze ran. Natürlich würde ich damit etwas Festland unter Wasser setzen. Aber selbst das könnte ich mit genügend Energie verhindern. Damit nicht verhindern könnte ich aber das Aussterben von Tier und Pflanzenarten. Die brauchen nun mal eine bestimmte Umgebung. Die Menscheit würde trotzdem weiter ungehindert wachsen so das im Laufe der Zeit auch die neu gewonnen Flächen besetzt wären .
Das Problem was wir hier diskutieren ist meiner Meinung nach kein in erster Linie technologisches. Technologie eröffnet nur neue Möglichkeiten. Es ist aber ein gesesllschaftliches Problem. Den Hunger in der Welt könnte man heute schon besiegen. Die Frage ist welchen Preis man dafür bezahlen müsste und wer wirklich bereit ist diesen zu bezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seh es doch so: Wir haben die Welt jetzt momentan so wie sie ist, und gewisse Möglichkeiten. WÜNSCHEN würde ich mir auch so einiges, da sind wir dann bei den Utopien. Was also zukünftig kommt können wir nicht anhand von Utopien ausmachen, die sind ja nur das Resultat eines Prozesses. Was wir also tun müssen ist den Ist Zustand in die Utopie umzusetzen, das geht (außer durch radikale Maßnahmen) nur Schritt für Schritt.

Wenn du so gut wie alle Probleme für Deutschland löst, dann bist du so etwas wie die Schweiz. Ein hohes Durchschnittseinkommen, selektive Aufnahme von Menschen aus dem Ausland, hohe Rente, 3% Arbeitslosenquote. Weniger geht so gut wie gar nicht, es werden immer welche umgelegt.

Die Tragweite jedoch ist nicht nur Deutschland, sondern eben die Welt. Auch erreichst du keinen Status Quo sondern du erreichst für die Menschen in Deutschland ein Minimum, welches nicht unterschritten werden kann. Das setzt aber auch eine Deckelung der Personen in Deutschland voraus.

Das mit der Rentenhöhe ist nonsense. Es geht darum, dass es ca. (ich bin jetzt hier im Thread nicht so pingelig) 20 Millionen Männer und Frauen gibt, die entweder Rente oder Pension bekommen. Wenn der Durchschnitt von denen bei 1500€ liegt, dann können wir auch 1500€ ausgeben ohne ein Problem zu haben. Der Unterschied ist eben, dass von 1500€ selbst jemand alleine in München leben kann. Während derjenige der jetzt aktuell nur 800€ bekäme niemals damit auskommen kann.

Da brauchst du auch gar nichts hoch oder runterfahren, es muss einfach durchgezogen werden, oder hat dich bei der letzten Erhöhung einer gefragt? Du sagst die Demokratie entscheidet das, aber was entscheidet sie denn in Deutschland? Nichts. Die gewählten "Volksvertreter" machen das, was sie für richtig halten. Was da rauskommt sieht man ja.

Das schweift aber sehr weit ab. In jedem Fall prognostiziere ich, dass dies in Zukunft nicht so weiter gehen wird. Da werden noch viele Menschen aufstehen.

Zu dem Hunger. Den Hunger in der Welt könnte man jetzt besiegen, wenn jeder auf der Welt denn genau dasselbe besäße. Aber es besitzt eben nicht jeder dasselbe. Es besitzt auch nicht jeder Deutsche dasselbe. Deswegen ist es auch so wahnsinnig toll, dass man Probleme nur solidarisch lösen kann (durch Bezahlen, Steuern einfach erhöhen, dann zahlt JEDER mehr), während Gewinne privatisiert ausgeschüttet werden an diejenigen, die die Taschen eh schon voll haben. Und nicht mit: "der Deutsche wirft ja an Lebensmitteln...." wer produziert das denn? Wer wird nicht reguliert. Wer nicht kontrolliert. Wer kontrolliert nicht? Aber am Flughafen jeden durchleuchten weil potentieller Terrorist. Was ist mit der Untersuchung von jedem Politiker wegen Volksverhetzung? Er KÖNNTE das ja getan haben. ;) Es ist nur möglich von den Machthabern. Da die aber ihre Macht behalten wollen, können wir nichts tun außer uns den Untergang ansehen, das Ende kennen wir ja bereits. Revolutionen, Bürgerkrieg, Krieg. Ist ja alles nichts neues. Die Demokratie hilft uns hier überhaupt nicht. Werte würden uns helfen. Die von uns dann in andere Länder kriechen, indem wir unseren Wohlstand dann ausweiten. Wir heißen jeden Willkommen, der sich hier anpasst an den Gegebenheiten. Wir bieten Stabilität, Sicherheit, Wohlstand. Einen Wandel durch Geld, durch Macht. Aber das kommt nicht. Das würde bedeuten, dass die unteren Schichten nicht mehr auf die oberen Schichten wie jetzt unterdrückt werden könnten. Auch in Deutschland gibt es Unterschichten, der wesentliche Unterschied, und das ist das Gute, selbst wenn wir da unten sind in Deutschland, sind wir damit immer noch um Längen weiter oben, als in anderen Ländern. Das muss gefestigt werden. Nicht durch Ausbeutung sondern durch Autarkie.
 
Das mag alles sein aber eher nicht. Für mich ist das klar Thema verfehlt. Warum sollte das etablieren einer 2. Schweiz irgendwas ändern? Die 1. Schweiz tut es doch auch nicht? Das was du diskutierst ist Deutschland und ausschliesslich Deutschland. Das ist klein klein und passt nicht in eine Diskussion in der es um die Zukunft de Menschheit geht. Den Menschen in Timbuktu oder auch in Tokio ist es völlig Banane was ein Deutscher an Rente bekommt. Die Probleme hier haben nichts mit den Problemen zu tun die die Leute dort haben. Für die einen ist es ein pures Luxusproblem und die anderen verstehen die ganze Diskussion nicht weil es dort ganz anders ist.

"Wenn der Durchschnitt von denen bei 1500€ liegt, dann können wir auch 1500€ ausgeben ohne ein Problem zu haben. Der Unterschied ist eben, dass von 1500€ selbst jemand alleine in München leben kann."
Diese Aussage halt ich naja zumindest für gewagt. Hier fehlen soviele Rahmenbedingungen die vorher gelöst werden müssen um so eine egalisierung erfolgreich zu machen. Es geht los mit genug bezahlbaren Wohnraum und endet bei Fragen wie man jemanden in den unteren Gehaltsklassen bzw. bei Leuten die nie gearbeitet haben da noch Anreiz schaffen will was zu tun. Man weiss schliessslich das man was bekommt was u.U. auch noch mehr ist als man jemals als Monatslohn hatte. Mal abgesehen davon ob man das generell finanziieren könnte. Da du ja im weiteren den gewählten Vertretern die Kompetenz absprichst wie willst du es dann erreichen? Am Ende bist du , wie schon gesagt, bei einer Dikatatur wo einer entscheidet weil er/sie die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und am besten weiss was gut und richtig ist. Der der das nicht so sieht muss umerzogen werden. Du weisst selber das es so nicht funktioniert.

Eine durchgreifende Änderung erreicht man nur wenn es eine Vision gibt die genug Zugkraft entwickelt um Menschen an sich zu binden und sie dazu bringt aktiv zu werden. Dann werden so nac h und nach bestimmte gesellschaftliche Prozesse in gang gesetzt die im Endeffekt eine Veränderung bringen. Jeder Ideologe oder jeder religöse Vertreter wird dir das erklären können. Der Unterschied ist halt das diese Vision hier kein Dogma ist und permanent hinterfragt werden würde und sich auch im Detail ändern kann. Aber wie gesagt im Moment ist man davon meilenweit entfernt. Man kann sich ja noch nicht mal auf Grundlagen verständigen, sowas wie Menschenrechte.
Um aber so einen Prozess in Gang zu setzen braucht es was anderes als Gesetzesanpassungen in Deutschland.
 
Das was du diskutierst ist Deutschland und ausschliesslich Deutschland. Das ist klein klein und passt nicht in eine Diskussion in der es um die Zukunft de Menschheit geht.

Dann hast du meinen Post nicht gänzlich gelesen. Alles davon hat letztlich Auswirkungen auf die Welt, und der Unterschied zur Schweiz sind die Importe und Exporte Deutschlands, sowie die Größe.

Eine durchgreifende Änderung erreicht man nur wenn es eine Vision gibt die genug Zugkraft entwickelt um Menschen an sich zu binden und sie dazu bringt aktiv zu werden.
Du willst zur ganzen Menschheit vordringen, weil Deutschland wäre ja klein klein. Und? Kommst du denn in deiner Nachbarschaft gut weg? Wir kommen alle mit nur einem Bruchteil von Menschen in Kontakt, rechne das mal auf andere Religionen, Kulturen und Nationen um und du wirst feststellen, dass eine Zukunft der Menschheit von vielen kleinen, unabhängigen Staaten abhängt. Denn die Mehrheit wird irgendwann durch künstliche Verknappung klein gehalten. Noch kleiner als jetzt.

Da kannst du aber auch "wollen". Wenn der Machthaber in Afrika mit dem Maschinengewehr wedelt kannst du auch wollen, nur nützt es dir nichts. ;)

Und zu guter letzt:
... und die anderen verstehen die ganze Diskussion nicht weil es dort ganz anders ist.
 
Wobei die Frage ist ob die Importe und Exporte in D so bleiben oder weiter anziehen wenn es Änderungen in der Politik gibt? Der wirtschaftliche Einfluss ist heute schon so gross und es ist keine spürbbare "Germanisierung" der Welt zu beobachten. Ich denke nicht das es einen solchen Sprung nach oben gibt bei deinen gewünschten Veränderungen das es relevant wird. Natürlich wir sind als Handelspartner begehrt auf die Politik hat das aber eher keine Auswirkung. Die USA sind das beste Beispiel dafür. Ohja die haben Einfluss sowohl wirtschaftlich und militärisch. Der politische Einfluss ist aber da wo das Militär nicht hinreicht eher gering. Aber selbst davon ist D weit entfernt und es ist fraglich ob wir das überhaupt wollen.
Natürlich muss man zur gesamten Menschheit vordringen sonst wird das nichts. Ob es dafür einen formalen Rahmen gibt wie man das tut darüber muss man nachdenken. Der erste Schritt wäre in meinen Augen das man sich in der Wissenschaft überhaupt mit dem Thema beschäftigt. Mit internationaler Beteiligung und im Idealfall finanziell von den verschiedensten staatlichen oder nichtstaatlichen Einrichtungen unterstützt. Vielleicht unter der Decke der UNO. Keine Ahnung. Das alles geht nicht von heute auf morgen. Das würde sich über Jahrzehnte hinziehen.
 
Weltbürger haben unbegrenzt erweiterbare materielle Freiheitsgrade individueller Selbstverwirklichung.
Das bieten uns die Naturgesetze grenzenlos an, ohne es damit Anderen abzusprechen.
Unendlich viel Energie aus dem All von der Sonne abschöpfen.
Damit die Atome immer wieder neu aggregieren.
Moleküle für sehr geschmackvolle Nahrung herstellen.
Robotik alles erledigen lassen, was heute noch Griffeleien erfordert.
Sich in Aliens reindenken, die uns besuchen und Mio Jahre weiter sind.
Was würden die wohl darüber sagen, wie hier so herum gewurstelt und sich gegenseitig angegiftet wird?
Die würden sich wundern, wieso da noch gestorben wird.
Sich mal einfach von der elenden Politdenke verabschieden, die da global grassiert
und das Mittelalter immer weiter hierher verschleppt.
 
Eine verheerende Pandemie genügt, um "die Counter auf null zurückzusetzen".
Stellt euch mal vor es sterben 60 Prozent der Menschen (aufgrund der Globalisierung nicht undenkbar).
Es würden dann nochmal 30 Prozent drauf gehen, weil sie vor Hilfslosigkeit verdursten und verhungern.
Keine Menschen die das Internet an laufen halten, keine Menschen die das Stromnetz warten, keine Menschen die die Industriemaschinen bedienen, keine Logistik, ....
Der moderne Mensch wäre in einem solchen Fall fast so hilflos wie ein kleines Baby.
 
Das würde bedeuten das sich die Verhältnisse umkehren. Mit einem Schlag wäre die sogenannte 3. Welt die ökonomisch führende Macht. Europa, Nordamerika, Australien und die Industriestaaten Asiens würden innerhalb weniger Wochen kollapieren. Nach kürzester Zeit wären sie weltpolitisch bedeutungslos. Nur Gemeinschaften die sich auf Naturalwirtschaft verstehen hätten eine Chance. Abhängig von der Art der Katastrophe könnten diese Gesellschaften überleben aber auch genau so gut untergehen. Nämlich dann wenn es nichts mehr gibt was man anbauen könnte. Ich halte dieses Szenario übrigens für wahrscheinlicher als Wohlstand für alle.
 
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