So langsam glaube ich, dass es sinnvoller ist, dass das Volk ignoriert wird und unsere Regierung weiterhin den EU-Zusammenwuchs selbst in die Hand nimmt.
Warum? -->
EU Kasse: Deutschland lässt 66 Millionen Fördermittel verfallen
Wenn die Deutschen solche Artikel nicht lesen wollen, gäbe es sie auch nicht. 66 Millionen Euro Fördergelder nicht angefordert - ja, ganz großes Kino. So eine miese und amateurhafte Meinungsmache sieht man selten beim Spiegel.
Deutschland hat im vergangenen Jahr 66 Millionen Euro aus der EU-Kasse verloren. [...] Deutschland zahlt Rekordbeiträge. Der zeitgleich veröffentliche Finanzbericht der EU-Kommission zeichnete für Deutschland ebenfalls eine wenig erfreuliche Bilanz: Wie aus dem Papier hervorgeht, sind die Nettobeiträge Deutschlands im vergangenen Jahr immens gestiegen. [...]
Außerdem: "Die Nettobelastung Deutschlands entspricht 0,30 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung."
Ich sag euch, wie der Autor die EU sieht: Als ein Zusammenschluss von Staaten, bei der ein Staat möglichst alles versuchen muss, um das Maximum für sich selbst rauszuholen, ohne Rücksicht auf die anderen Mitglieder. Von Rekordbeiträgen und einer 'wenig erfreulichen' Bilanz ist die Rede - der Hinweis darauf, dass die Niederländer, Dänen und Luxenburger gemessen an der Belastung pro Person mehr für die EU tun als wir, ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen.
Und die Tatsache, dass 66 Mio. nicht gebraucht wurden, schafft es tatsächlich ganz vorne auf die Seite. 66 Millionen, dass sind 0,059% des Gesamthaushalts (oder 0,3% des dt. Beitrags).
Die EU mag ja nicht perfekt sein, aber wenn wirklich einige Menschen sich darüber aufregen können, dass wir das nicht das Letzte aus dieser Gemeinschaft kratzen und die bösen Griechen das meiste Geld bekommen - dann steh ich 100% dafür, dass dieser ganze Reformvertrag und Entwicklungsprozess ausschließlich über unsere Regierung weiterläuft. Die EWG wurde nicht durch den Wunsch der Bevölkerung geboren, der Euro gegen ihren Widerstand auf den Weg gebracht und jetzt kommen auch noch Nachrichten, die den Sinn der EU total untergraben. Ich sage, es wäre ein Fehler, dem Bürger am Unionsprozess zu beteiligen - Geschichte ist dazu da, um daraus zu lernen.