News Für iOS 19 & iOS 20: EU zwingt Apple zu neuen Funktionen für iPhone & iPad

So, wie die Einschränkungen hier von einigen verteidigt werden, grenzt das ja fast schon an Stockholm-Syndrom. Es kämen ja nur neue Funktionen dazu, oder?

USB-C war schon ein großer Schritt und ich hatte mit dem Eintritt in die iOS-Welt geliebäugelt. Aber die vielen Einschränkungen haben mich dann doch überrascht und abgeschreckt.
 
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Sind ja alles relativ banale Sachen, die eigentlich Standard sein sollten. Für uns Konsumenten auf jeden Fall ein guter Ansatz. Komisch, dass wir Konsumenten das nicht selber einfordern, sondern der Staat so nett ist.
 
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Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, bekomme ich das Gefühl 80 - 90 % haben den Artikel entweder gar nicht gelesen, oder nicht verstanden.
 
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Mimir schrieb:
Du verstehst die Kritik nicht, weil du die Auswirkungen nicht verstehst. Die Forderungen werden dafür sorgen, dass das Energiemanagement unter iOS nicht mehr in gewohntem Maße funktionieren kann, wenn man Anwendungen einen freibrief gibt, im Hintergrund praktisch tun und lassen zu können, was sie wollen ohne dass iOS die App killen darf.

Ich z.B. schränke Apps so weit es geht ein und entziehe alle Rechte wenn möglich. Ich will nicht, dass z.B. eine Facebook App im Hintergrund schnüffelt und Geräte in meiner Umgebung abfrägt und dadurch Daten sammelt. Mit der EU richtlinie könnte sie das aber ungehindert, was potenziell meine Privatsphäre einschränkt und die Akkulaufzeiten verschlechtert. Letztendlich wird mir hier Kontrolle genommen, weil dem Betriebssystem selbst praktisch Rechte entzogen werden.

Aus meiner sicht ein absoluter SuperGAU.

Also am Ende ist doch jeder immer noch selbst verantwortlich dafür, welche Apps er sich auf sein Handy packt.
Wenn du statt der gut integrierten Apple Apps lieber auf Drittanbieter-Software zurückgreifst, dann kannst du das jetzt ohne Einschränkung machen, musst aber mit möglichen Nebenwirkungen wie schlechterem Energiemanagement oder Datenschutz leben.
DU bist der "Herr" über dein Handy. Nicht Apple, nicht die EU.

Ich verstehe nicht, wie man sich darüber aufregt, dass man jetzt SELBST entscheiden kann, was man nutzen will. Ich habe das Gefühl, dass die Leute immer mehr (vom Unternehmen / vom Staat / von der EU / ...) gepampert werden wollen und nicht mehr klarkommen, wenn sie auf einmal eine freiere Entscheidungen treffen können.
 
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Crank_Sir schrieb:
Ein Unternehmen betreibt eigene Innovation um Daten auszutauschen. Hat damit Erfolg und bringt ein geiles Feature auf die eigenen Produkte. Nun kommt die EU daher und wirft Wettbewerbsverzerrung vor, da man ja etwas besser entwickelt hat als die Konkurrenz?
Das verstehst du falsch. Es geht nicht darum, dass jetzt auf einmal alle nicht Apple-Geräte AirDrop unterstützen können dürfen, sondern dass auch andere Firmen ein Airdrop ähnliches Feature auf dem iPhone anbieten können.

Beispiel iCloud Photos. Apple hat hier auf ihren Geräten für die Funktion, Bilder extern zu synchronisieren einen immensen Vorteil gegenüber der Konkurrenz: iCloud Photos darf jederzeit im Hintergrund laufen und synchronisieren, andere Apps dürfen das nicht, da sie nur ganz kurz im Hintergrund laufen dürfen. Apple besorgt sich hier also einen harten Vorteil und egal wie innovativ und gut deine App ist, iCloud Photos wird immer besser synchronisieren. Genau darum geht es, hier soll ein fairer Markt geschaffen werden, damit die verschiedenen Anbieter miteinander konkurrieren können, damit Marktmechanismen richtig greifen können.
 
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Crank_Sir schrieb:
Apple hat eine sehr geile Lösung für das Zubehörpairing durch Anhalten geschaffen. Wenn nun Android oder Google so ein Feature nicht hinbekommt, warum muss Apple dann das Protokoll öffnen?
Die sollen das öffnen, damit die Produkte anderer Hersteller das gleiche Feature bei Apple-Geräten anbieten können. Sonst sind Apple-Produkte innerhalb des Apple-Ökosystems übervorteilt. Nur darum geht es.
 
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Die sollten sich lieber echte Monopole anschauen. Das geht viel zu Weit was die EU da abzieht. Zum Glück sind wir in der CH nicht teil der EU, aber das hat für alle Konsequenzen. Leider….

Das Bild zeigt Besitzverteilung aus dem Jahre 2017. Das war noch vor der grössten Vermögensumverteilung der Weltgeschichte (Coronazeit).
IMG_9290.jpeg
 
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guillome schrieb:
Die Art und Weise wie sich ein Kopfhörer verbinden darf ist für mich einen Basisfunktion
…die bei AirPods und Android ebensowenig auf diese Art und Weise funktioniert. Darüber lese ich aber eher keine Beschwerden.
 
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Krik schrieb:
Die sollen das öffnen, damit die Produkte anderer Hersteller das gleiche Feature bei Apple-Geräten anbieten können. Sonst sind Apple-Produkte innerhalb des Apple-Ökosystems übervorteilt. Nur darum geht es.
Und was ist daran ein Problem?
 
iSight2TheBlind schrieb:
Und die ganzen neuen Funktionen - die für diejenigen die voll im Apple-Ökosystem sind quasi unnötig sind - entwickeln sich von selbst und ziehen keine Entwickler von der eigentlichen Fortentwicklung von iOS ab und reißen keine Lücken in Sicherheitsfunktionen
Je nachdem wie Apple es macht nicht, Sie könnten einfach ihre internen APIs freigeben, denn diese existieren ja schon damit Apple sie selbst nutzen kann.

iSight2TheBlind schrieb:
(weil dann jede App alle Benachrichtigungen lesen kann, sie könnte sie ja an eine Smartwatch weiterreichen müssen (faktisch aber nach China schicken))
Daran ist dann der Kunde schuld, so eine Smartwatch sollte man halt nicht kaufen.

iSight2TheBlind schrieb:
und erhöhen nicht massiv den Akkuverbrauch wenn Apps nun dauerhaft im Hintergrund aktiv sind?
Aber es ist okay, dass Apples eigene Apps aktuell dauerhaft im Hintergrund laufen können weil...?
Ergänzung ()

Kalsarikännit schrieb:
…die bei AirPods und Android ebensowenig auf diese Art und Weise funktioniert. Darüber lese ich aber eher keine Beschwerden.
Das liegt aber daran weil Apple das nicht implementiert, Google elgt ihnen aber keine Steine in den Weg, sie könnten es jederzeit machen.
 
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R4nd0 schrieb:
Und was ist daran ein Problem?
Weil Apple dann in gewissen Subkomponenten ein Monopol hat und ein freier Markt verhindert wird. Und Konkurrenz in einem freien Martk ist nun mal das, was Innovation fördert.
 
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SavageSkull schrieb:
Für mich war damals beim Sprung von Windows Phone auf iPhone die Bedienbarkeit ein massiver Rückschritt
An Windows Phone von damals kommt nichts ran. War schon Genial.
Nur einen Dritten AppStore wollten die App Entwickler nicht haben deshalb ist es leider zugrunde gegangen.
Schade.
 
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NJay schrieb:
Google elgt ihnen aber keine Steine in den Weg, sie könnten es jederzeit machen.
So? Könnten sie das? Das hätte ich gerne belegt.
 
Crank_Sir schrieb:
Dafür gibt es aber bereits das Kartellamt um Monopole zu vermeiden. Technologieoffenheit politisch einzufordern und die teuer bezahlte Entwicklung zwanghaft zu öffnen ist aus meiner Sicht auch Wettbewerbsverzerrung.
Das Kartellamt ist auch dazu da Oligopole zu verhindern. Man wäre hier das Geheule groß wenn das Kartellamt beschließen würde Apple in mehrere Unternehmen für Hardware und Software zu zerschlagen. Dann wäre Apple auch aus dem DMA raus. Dann doch lieber so.

Das ist doch genauso wie die Auflage der freien Browserwahl für Microsoft. Da hat sich doch auch niemand beschwert und es war mehr als gut für die Nutzer
 
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Finde ich super, dass Apple gezwungen wird, ihre proprietären Schnittstellen zu öffnen, sodass andere Dienste umgesetzt und implementiert werden können, was vorher mit der Gängelei nicht möglich war.
 
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Mein Gott ist das anstrengend hier die Kommentare zu lesen. Die EU tut etwas zum Wohle aller Konsumenten, und die Reaktion mancher Leute ist "Oh nein, dann kann Papa Cook mich nicht mehr so einfach einsperren! Ich mag meinen Käfig!" :rolleyes:
kachiri schrieb:
Solche Sachen werden immer von Leuten gefordert, die selbst kein Apple nutzen und auch gar nicht nutzen wollen.
Habe noch keinen Apple-Nutzer klagen hören [...]

Man nimmt Apple ein Alleinstellungsmerkmal wegen dem nicht Wenige überhaupt zu Apple greifen
Dann gibt es für alles ein erstes mal. Ich bin iOS Nutzer seit 2009 und ich wünsche mir all diese Dinge sehr. Früher konnte man viele Probleme von iOS mit Jailbreaks umgehen, mittlerweile ist das deutlich komplizierter geworden und zum Glück auch nicht mehr so wichtig, weil Apple selbst viele Dinge nachgerüstet hat, aber es gibt immer noch Verbesserungsbedarf.

Dein "Alleinstellungsmerkmal" ist doch damit nicht weg? Deine Apple Watch wird kein Stück weniger gut funktionieren, nur weil ich meine Pebble dann auch benutzen kann, um mit Benachrichtigungen zu interagieren. Gleiches gilt für AirPods und all die anderen Dinge.

Jakop schrieb:
Kann ich dann auf dem Mercedes, BMW, Tesla etc. demnächst meine eigene RadioSW installieren und mein eigenes Navi kann ich einfach wieder ein voll unterstütztes Drittanbietergerät als Radio-Navi-Bedieneinheit einbauen?
Das wäre doch unironisch total klasse? Ich meine, hast du kürzlich mal die aktuelle CARIAD-Software von VW benutzt? Die würden glaube ich viele liebend gerne gegen ein völlig anderes System austauschen, und das ist jetzt nur ein einzelnes Beispiel. Generell ist es halt so, dass ein Auto in der Regel eine deutlich höhere Lebensdauer aufweist als z.B. ein Smartphone, weshalb die Soft- und Hardware nach ein paar Jahren bereits veraltet ist. Zugegeben, dank CarPlay und Android Auto ist das heutzutage nicht mehr ganz so schlimm wie früher, weil das Infotainment da ohnehin nur noch das Display ist, aber trotzdem wäre es ein Gewinn wenn man zumindest die Möglichkeit hätte, Infotainmentsysteme in Autos sozusagen nachzurüsten.
 
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forumular schrieb:
Dann möchte ich aber auch einen Dacia mit 12 Zylinder, so wie bei Ferrari.
Kannst du machen. Nichts hindert dich daran einen dacia zu nehmen und mit einem 12 Zylinder Ferrarimotor zu verkaufen. Aber Apple macht genau das, sie hindern dich daran bestimmte Dinge zu verkaufen.
 
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