sverebom
Vice Admiral
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@Species
Ich habe von einem globalen Trend gesprochen, als du angefangen hast, die aktuelle Krise in unserem Teil der Welt zu einem einem globalen Trend zu erheben. Aus einer lokalen Krise, die bisher vier Jahre andauert, machst du einen globalen Trend, aus dem du ableitest, dass eine Zukunft, in der die Menschheit das Sonnensystem kolonialisiert, nicht erreicht werden kann. Vielleicht liege ich mit meinen Aussagen tatsächlich total daneben, auch wenn Langzeit-Studien und -Beobachtungen etwas anderes aussagen, aber aus den von dir zitierten "Fakten" lässt sich erst recht nichts über langzeitliche Entwicklungen ableiten. Ein Umstand, den du noch immer nicht verstanden hast, denn du ziehst weiterhin nur den Status Quo der westliche Hemispähre heran.
Immerhin versuchst du mittlerweile einige Mechanismen darzulegen, die deine Aussagen untermauern sollen. Und du liegst gar nicht mal so verkehrt. Dem System wohnt ein Faktor inne, der unweigerlich zum Kollaps führen muss. Du vergißt aber dabei, aber dass das System folgerichtig immer wieder kollabiert ist. Und was ist jedes Mal passiert? Wir haben uns vielleicht für einen Moment die Köpfe eingeschlagen, dann haben wir uns den Staub abgewischt und das System neu gestartet. Dabei verkennst du weiterhin, dass deine Argumente in den langfristigen Entwicklungen, von denen wir hier reden - sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit -, untergehen und keine Faktoren darstellen. Du diskutierst keine (wirklich) langfristigen Entwicklungen, sondern die Eurokrise.
Ich habe von einem globalen Trend gesprochen, als du angefangen hast, die aktuelle Krise in unserem Teil der Welt zu einem einem globalen Trend zu erheben. Aus einer lokalen Krise, die bisher vier Jahre andauert, machst du einen globalen Trend, aus dem du ableitest, dass eine Zukunft, in der die Menschheit das Sonnensystem kolonialisiert, nicht erreicht werden kann. Vielleicht liege ich mit meinen Aussagen tatsächlich total daneben, auch wenn Langzeit-Studien und -Beobachtungen etwas anderes aussagen, aber aus den von dir zitierten "Fakten" lässt sich erst recht nichts über langzeitliche Entwicklungen ableiten. Ein Umstand, den du noch immer nicht verstanden hast, denn du ziehst weiterhin nur den Status Quo der westliche Hemispähre heran.
Immerhin versuchst du mittlerweile einige Mechanismen darzulegen, die deine Aussagen untermauern sollen. Und du liegst gar nicht mal so verkehrt. Dem System wohnt ein Faktor inne, der unweigerlich zum Kollaps führen muss. Du vergißt aber dabei, aber dass das System folgerichtig immer wieder kollabiert ist. Und was ist jedes Mal passiert? Wir haben uns vielleicht für einen Moment die Köpfe eingeschlagen, dann haben wir uns den Staub abgewischt und das System neu gestartet. Dabei verkennst du weiterhin, dass deine Argumente in den langfristigen Entwicklungen, von denen wir hier reden - sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit -, untergehen und keine Faktoren darstellen. Du diskutierst keine (wirklich) langfristigen Entwicklungen, sondern die Eurokrise.
Und das hat es wie gesagt immer wieder gegeben, und es war jedes Mal unerquicklich für die Menschen, die diesen Zeiten erlebt haben. Die Entwicklung der Zivilisation hat das aber niemals nachhaltig beeinflusst.Ein Kollaps wie wir ihn in Europa und den USA bald erleben (weil die Schulden uns erschlagen).
Das Gleiche hätte man auch über jeden anderen Durchbruch der Zivilisation sagen können, bevor diese Durchbrüche statt gefunden haben. Mit dem Geldsystem hat das wenig zu tun. Technologische Durchbrüche führen dazu, dass Visionen in den Bereich des Möglichen eines gegebenen Geldsystems gelangen. Wir leben in der Welt in der wir leben nicht weil sich das Geldsystem irgendwann geändert hat, sondern weil jemand die Dampfmaschine, den Telegrafen, das Flugzeug, die Rakete, den Computer, den Mikrochip und das Internet erfunden hat. Projekte wie Skylon könnten der entscheidende Durchbruch zur Nutzung des erdnahen Weltraums sein, wenn die Transportkosten schlagartig um den Faktor zehn sinken und damit in die Reichweite unserer Geldsystems gelangen.Deine Vorstellung von Raumfahrt erfordert ein anderes Geldsystem.
Kein Wunder dass du dich wunderst. Du diskutierst ja auch fleißig Themen, die mit der eigentlich Fragestellung wenig bis gar nichts zu tun haben, und ich werde es langsam müde, dir das immer wieder erklären zu müssen. Du betest deinen bösen Amerikaner und fast genauso bösen Europäer herunter,Die USA baut in Europa einen Raketenschild auf, Sie tun alles um ihre Macht zu erhalten, eine Macht die auf Waffen und dem Geldsystembasiert… dieses System wird also verteidigt. Das ist die Realität. Deshalb ist es mir Rätselhaft wo du einen Trend siehst.
Städte sind auch nicht die lebensfreundlichsten Orte, in denen sich Menschen aufhalten können. Dennoch zieht es immer mehr Menschen in die Städte, welbst wenn sie in Slums leben müssen. Die gleichen Mechanismen, die zur Verstädterung der Zivilisation geführt haben, werden auch die Kolonisation des Sonnensystems antreiben - weil dort Lebensgrundlagen existieren werden. Der Mensch begnügt sich nicht damit, einfach nur zu leben. Das kann er auch als Nomade im Wald haben. Der Mensch will an der Zivilisation und deren Errungenschaften partizipieren. Das hat ihn immer dahin getrieben, wo die Arbeit und das Geld ist und große Versprechungen der Zivilisation warten, und das wird ihn irgendwann auch in Bergbau-Kolonien auf dem Mond treiben.Die Idee das die Menschen Freiwillig die Erde verlassen um auf einer Umlaufbahn, dem Mond oder Mars zu arbeiten… hmm du solltest nicht vergessen das die Erde der Lebensfreundlichste Ort im Sonnensystem ist…