News Grafikkartenpreise: Das extreme Niveau von Mai ist fast wieder erreicht

calippo schrieb:
Ja und ja und ja, aber man müsste auch mal wissen, wie viele Karten aktuell tatsächlich an Gamer gehen, die damit gar nicht schürfen wollen.
Na ja, ich hab da auch die Hitlist von Geizhals im Kopf, wo regelmäßig (superteure) Grakas ganz oben stehen. Ich denke, über die bekannten Portale kaufen Miner vermutlich nicht ganz so viel, oder? Die haben eher Bots am laufen und/oder mindestens Verfügbarkeitsthreads im Blick.
 
gidra schrieb:
Zudem kauft man eine GK die mindestens 70% schneller ist als die alte. Mit meiner GTX 1080 wäre das eine 3080ti.

Wie so viele Andere auch überschätzt du die 1080. Maßlos.
 

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Alles kann man auch nicht auf die Miner schieben, klar die verschärfen die Situation nochmal, aber bei den Konsolen schaut es auch nicht besser aus. Im Gegenteil, da ist bei den Händlern regulär gar nichts lieferbar, nichtmal überteuert.
 
Raptor85 schrieb:
über die bekannten Portale kaufen Miner vermutlich nicht ganz so viel, oder?
Gibt wohl sehr unterschiedliche Formen von Mining. Hier im Forum liest man doch immer wieder von Leuten, die mit ihrer Gamingkarte auch noch ein bisschen Minen. Vielleicht zahlen die keinen Strom selbst oder wie auch immer.
Auf jeden Fall erzielen sie gewisse Erträge oder hoffen zumindest, Erträge zu erzielen, was dazu führt, dass sie einen höheren Preis bereit zu zahlen bereit sind
 
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Mitte nächsten Jahres werden die Grafikkarten wieder den Tiefpunkt erreicht haben, dann kaufe ich eine Sparsame.

Es hat auch Vorteile keine Grafikkrate zum spielen zu haben - ist vielleicht sogar besser so.
 
Ich mein, ich könnte mich jetzt künstlich aufregen, aber die Wahrheit ist, dass ich die 3060TI wegen 8 GB nicht haben wollte und die 3060 war mir für 21:9 zu langsam. Ich wollte eine Grafikkarte von Nvidia schon damals nicht haben und heute noch weniger. Also, von mir aus können die Preise auch so bleiben, zumindest bis zu der nächsten Generation. Das nächste Weihnachten verspricht mit Intel und vielleicht auch noch mit neuen APU’s von AMD deutlich interessanter werden.
 
Intel wird eher im Bereich RX6400 / RTX3050 mitspielen, also bis 200 300€.
 
Raptor85 schrieb:
Ich denke, über die bekannten Portale kaufen Miner vermutlich nicht ganz so viel, oder?
Doch, bei ebay schon.
Deshalb gehen NON-LHR Founder Editions Karten da ja auch zu höchstpreisen weg:
NON-LHR FE:
3060ti ~ 1150 EUR, 3070 ~ 1400 EUR, 3080 ~ 1900 EUR, 3090 ~ 2700 EUR.
LHR FE:
3070ti ~ 1000 EUR, 3080ti ~ 1650 EUR

LHR wird also (überwiegend) von Gamern gekauft.
NON LHR von Minern, die eben bereit sind, nochmal was auf die (überzogenen) Marktpreise draufzupacken.
 
bin gespannt ob PoS von ETH, was ja gerade auf Testnet online ging, auswirkungen auf den markt haben wird oder obs einfach so weiter geht nur mit anderen coins
 
Nur noch nervig. Mein Mainboard ist mir vor einigen Monaten abgeraucht und da ich noch auf der Sandybridge unterwegs habe ich die Gelegenheit genutzt und mein System (bis auf Grafikkarte) geupgradet mit der leisen Hoffnung auch da bald upgraden zu können. Jetzt sitze ich da mit diesem Flaschenhals (RX580) und ärgere mich. Bin nicht mehr wählerisch und 100€ über UVP würde ich ja noch zahlen.. aber diese Mondpreise... nö.
 
Die Preise sind einfach unglaublich hoch, das ist Wahnsinn. Das hat aber nicht nur mit Mining zu tun, dazu kommt noch der allgemeine Chipmangel, der ja mittlerweile offenbar überall herrscht. Da hat man gleich mehrere Engpässe und als Gamer hat man dann halt ein Problem, wenn man nicht gerade Krösus ist.

Und Entspannung ist ja auch nicht wirklich in Sicht. Alle Nase lang gibt es neue Kryptowährungen, die zumindest kurzfristig Höhe Gewinne versprechen und Chips werden laut Aussagen von u.a. Intel oder TSMC wohl noch bis weit in 22, vielleicht sogar 23 Mangelware sein.
 
Das wäre ja schön, wenn dadurch mehr Nachhaltigkeit einkehren würde. Aber die Zahl der produzierten Karten verändert sich ja nicht.

Stattdessen gehen sie in den Miningbereich, wo sinnlos wertvolle Ressourcen und Strom verschwendet werden. Natürlich kann man streiten, ob "Zocken" eine wertvollere Tätigkeit ist. Auf jeden Fall laufen die Karten dabei aber viel seltener bei Volllast und der Verbrauch ist wesentlich geringer.

Der Chipmangel ist ja auch nur ein Symptom einer seltsamen globalen Mangelerscheinung. Es fehlt ja auch an Baustoffen und Sand! Irgendwo müssen ja riesige Mengen gehortet werden (Klopapiersyndrom?). Oder gab es sie vielleicht nur virtuell im Optionenhandel?
 
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NighteeeeeY schrieb:
Man bin ich froh dass ich damals meine 2080 Ti nicht für 450€ verhökert habe wie alle anderen :D seit 2 Jahren sehr glücklich. Und für damals 1200€ ein echtes Schnäppchen das bis heute liefert. Träumchen.
Hier genau das gleiche

2080ti für 1400 gekauft und alle Spiele laufen konstant mit 60fps. Sogar battlefield 5 mit RTX auf 140% Bildschirmauflösung perfekt spielbar.
Und jetzt kommts, da ist noch ein i7 4790k drin. Und ich weiß auch dass in Sachen Grafik erstmal nichts dolles mehr kommt was Situationen wie um Zeiten zu frühen 00ern auslöst, wo plötzlich die Grafik von heute auf morgen so einen heftigen Sprung nach vorne macht dass man unbedingt neue Hardware haben WILL. Die Zeiten sind eben vorbei, die Grafik ist auf einem Niveau das zwangsläufig zu Stagnation führt, Man sieht es ja. Die Spiele machen keine heftigen Fortschritte mehr. Das kommt uns zugute die damals top Grafikkarten gekauft haben. Ich frage mich was ich mit einer 3080 Ti soll, dafür gibs keine Spiele die das abrufen

und was solls, ist sowieso egal^^
 
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mr_capello schrieb:
bin gespannt ob PoS von ETH, was ja gerade auf Testnet online ging, auswirkungen auf den markt haben wird oder obs einfach so weiter geht nur mit anderen coins
Wenn man das wüsste, wäre es die Lizenz zum Gelddrucken.
Vielleicht bin ich zu vorsichtig, aber ebenso sollte ein Aktiendepot mehr langfristig und angelegt sein.
Dann mischt man halt Betongold, etwas Gold, Aktien Fonts und Index Fonts bei.
Auf Coins zu setzen ist vergleichen mit der Börse Zocken einer Aktie.
Das kann dich u.U. reich machen, aber eben auch arm.
 
Meine etwas fatalistische Meinung dazu:

Wenn sich am Preisniveau nicht noch massiv etwas noch unten bewegt (was ich inzwischen nicht mehr erwarte), ist PC Gaming in dieser Form, also mit der ganzen Selbstbastelkultur rundherum (so wie wir es kennen und lieben) mittelfristig defakto für viele gestorben, weil:

- Um die Leistung von fix fertig konfigurierte Systeme (und da zähle ich Konsolen dazu) zu erreichen muss man heute (und wohl auch in Zukunft) locker mal das vierfache ausgeben. Das werden sich noch ein paar Enthusiasten antun, aber nicht mehr die Masse.

- APUs werden gerade im gehobenen Einstiegsbereich (bis Full HD) im Laufe der nächsten 1-2 Jahre gut aufschließen. Dass es technisch geht zeigen Apple M1, tw. das SteamDeck (ist ja ultramobile) und die Konsolen, die klassichen PC Indie Games würden damit mehr als gut laufen. Ich bin da jetzt kein Spezialist, was die Architektur betrifft, und was da dzt. noch einschränkend wirken kann bzgl. Kompatibilität, ist aber das imho nicht fundamental.

- PC Gamer sind für GPU Hersteller eine weitgehend vernachlässigbare Kundengruppe geworden (zumindest was den direkten Verkauf an die Gamer betrifft). Damit müssen wir uns abfinden. Früher waren die Kunden von nVidia und Co Gamer und Leute die GPUs zum Arbeiten brauchten. Heute ist Rechenleistung ein Asset, mit dem "Wert" geschaffen wird (und zwar deutlich mehr als durch Gaming, dem Trainieren von Neuronalen Netzen oder Content Creation).
 
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Chris_S04 schrieb:
Das hat aber nicht nur mit Mining zu tun, dazu kommt noch der allgemeine Chipmangel, der ja mittlerweile offenbar überall herrscht.
Nicht nur offenbar.
Ich hab im September ein Triggermodul für meine Drums bestellt, da war es eigentlich noch als lieferbar angezeigt, bzw. mit 1 Woche Beschaffungszeit.
Mittlerweile heisst es "März 2022" :B
 
Die Preise sind einfach völlig überzogen. Hier bin ich dafür, das rechtliche Obergrenzen festgelegt werden. Der ein oder andere Marktteilnehmer nutzt es nämlich aus.
Gerade in dem Bereich wo wenig Konkurrenz herrscht ist die Gefahr extrem groß das die Preise dauerhaft hoch bleiben.
Mining ist zwar eine Ursache und die fehlenden Fabrikkapazitäten auch. Aber es beeinträchtigt den Markt und insbesondere das Leben massiv. Der Markt kann nicht über das Menschenwohl gestellt werden.

Übrigens hat der Herr Musk (Tesla) gerade die Preise für seine Ladestationen erheblich erhöht, nämlich auf 45 Cent je kWh.
Überraschung: In dem Bereich soll es tatsächlich eine gesetzliche Preisobergrenze geben.
 
Die Situation bietet doch viele Möglichkeiten,
nicht lange her (2-3 Monate) und ich habe meine MSI RTX 2080 Trio X für exakt den gleichen Preis verkauft wie ich 2,5 Jahre vorher bezahlt habe.

Dann gabs eine EVGA FTW3 3070ti die sofort wieder für 200€ mehr raus ging, meine derzeitige EVGA 3080 gebe ich auch wieder mit viel Gewinn ab, da eine günstige ASUS TUF 3080ti unterwegs ist und Morgen an kommt.

Schon vor paar Jahren als der Mining Boom los ging habe ich meine Strix 1070 ohne einen Cent Aufpreis gegen eine Strix 1080 "tauschen" können. Lag damals am Speicher :)

Ich lach mich wirklich kaputt, wenn ich daran denke, wie hoch meine realen Kosten seit 2017 waren.

Dadurch habe ich aber auch Sprünge von FHD zu WQHD und jetzt zu 4K gemacht.

Will ich alles nicht mehr missen.

2017, mit meiner 1070,
habe ich mir angewöhnt den Markt zu beobachten und flexibel zu upgraden und alles auch mit Gewinn zu verkaufen.
 
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@Duran

Welches Menschenwohl wird denn tangiert weil du dir keine RTX 3090 leisten kannst? Es sind sämtliche Grafikkarten gut verfügbar PUNKT!
 
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mike2105 schrieb:
Mitte nächsten Jahres werden die Grafikkarten wieder den Tiefpunkt erreicht haben, dann kaufe ich eine Sparsame.
Mitte nächsten Jahres, ist kurz vor dem Release der neuen Generation. Zu diesem Zeitpunkt würde ich gar keine Grafikkarte mehr kaufen, außer es gibt die weit unter UVP, was aber nicht passieren wird.
 
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