Was verdient ihr so (Brutto)?

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Gar nichts dagegen. Wenn ich dir jetzt sage, dass ich auch über 50k brutto habe nebst Dienstwagen, kannst du das glauben oder nicht. Abgeschlossenes Informatikstudium, vier Jahre Berufserfahrung, das ist ziemlich normal, da werden diese Gehälter einfach gezahlt.

Ein Kommilitone von mir verdient sogar schon fast 80k, wobei er schon damals schlicht ein Überflieger war und etwas Glück bei seiner Stellenwahl hatte.

Die Gehaltsangaben sind dann mit Vorsicht zu genießen, wenn Rechtschreibung und Auftreten nicht so recht passen wollen. Letztendlich ist es eine Form der Selbstorientierung und der Außendarstellung.

Was verdienen andere, wenn ich in einem ähnlichen Berufsfeld arbeite?
"Die anderen sollen mal schön sehen, was ich für ein toller Hecht bin!"

Der c't Gehaltsspiegel ist zwar eine gute Orientierung, aber auch nicht repräsentativ. Wie in allen Umfragen hängt viel davon ab, wer mitmacht, wie die Fragen gestellt sind und ob ehrlich geantwortet wird.
 
Doc Foster schrieb:
Im Öffentlichen Dienst wird das Gehalt ganz sicher nicht verhandelt und das ist auch gut so.

Bitte hier lesen - www.handelsblatt.com/politik/deutschland/verdi-droht-harten-tarifstreit-an/6046350.html

"Ganz ohne den Druck eines Tarifkonflikts beschloss die VKA vor Weihnachten eine „Richtlinie zur Gewinnung und Bindung von IT-Fachkräften“.

Sie erlaubt es kommunalen Personalmanagern künftig, Computerspezialisten neben dem Tarifgehalt bis zu 1000 Euro monatlich als „Fachkräftezulage“ zu zahlen.

Solche Anreize seien nötig, um im Wettbewerb um IT-Fachkräfte „marktfähig zu sein und mit anderen Arbeitgebern konkurrieren zu können“, begründet die VKA den Schritt. Bereits 2010 hatte die Bundesregierung eine ähnliche Zulagenregelung für ihre Tarifbeschäftigten geschaffen. Zudem beschloss die schwarz-gelbe Koalition jüngst ein „Fachkräftesicherungsgesetz“ für den Beamtendienst, das auch eine höhere Besoldung für Ingenieure erlaubt."

Ich war bis 2008 im ÖD (TV-L) und selbst damals gab es dort schon Fachinformatiker mit E10 und E11 - also weit oberhalb der eigentlichen Eingruppierungsrichtlinien.
 
1) Bundesland: Bayern
2) Beruf/aktuelle Position: Maschinen und Anlagenbediener
3) Bruttolohn pro Monat: 2800
4) Nettolohn pro Monat: 2200
5) Wochenarbeitszeit: 33,6 h
6) Alter: 20
7) Geschlecht: m
8) Ausbildung: Zerspanungsmechniker
9) Wie lange schon im Berufsfeld tätig: 5 Jahre
10) Arbeitsverhältnis: unbefristet.
 
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^^wie kommst du denn bei 2800,- Brutto auf 2200,- Netto? Verheiratet und die St.-Kl. 3/5?
Und mit 15 Jahren angefangen zu arbeiten?

Grüße
franeklevy
 
Aber Leute ganz ehrlich, dieser Thread lädt doch gerade zu zum Spammen und Angeben ein, oder etwa nicht?
Volle Zustimmung
Ich muss immer lachen wenn ich hier so manch Beiträge lese welchen Verdienst derjenige hat. Ich Arbeite im Max-Planck Institut bin Beamter und kenne die Lohngruppen ziemlich genau. Aber hey, hier ist ein 20-Jähriger schon Spitzenverdiener :D

PS: Die Wahrheit werden hier nur sehr wenige preisgeben
 
Zuletzt bearbeitet:
@franeklevy
diverse Zulagen, niedrig versteuerte Schichtarbeit, niedrig versteuerte Überstunden,...

Aber der Thread ist wirklich ein Witz:D


Doc Foster schrieb:
Im Öffentlichen Dienst wird das Gehalt ganz sicher nicht verhandelt und das ist auch gut so. Für Beamte gibt es die für jeden nachvollziehbare Besoldung, bei Tarifbeschäftigten eben Tarifverträge mit festgelegten Entgeltgruppen und Stufen.
Das glaubst du doch wohl selbst nicht, oder? Bei Postenausschreibungen für Leitende Angestellte wird auch im ÖD auf Teufel komm raus verhandelt. Es gibt genug Beamte und Vertragsbedienstete, die allmonatlich weit jenseits der Tariftabelle abcashen. Im ÖD heißen diese "Boni" eben Zulagen. (Postenbestellungszulage, Kopierbedienzulage, Außendienstzulage, Keindienstfahrzeugzulage, Beamten-Haltungszulage (vor allem bei Univ. Prof. ein fetter Brocken))
 
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@franeklevy

Hab mit 15 meine Ausbildung begonnen, das ist korrekt. Bin ledig.

Auf das Netto kommt man mit steuerfreie Schichtzuschläge. Da wir im 5 Schichtmodell arbeiten muss ich auch regelmäßig am Wochenende arbeiten! Allerdings hab ich eigentlich nur ne 33,6 Stundenwoche. :D

Aber hey, sucht euch halt auch einen gut bezahlten Arbeitsplatz. Wenn ich bei der internen Stellenausschreibung die Stelle als Programmierer bekommen hätte, dann würde ich mit mind. 3750 Euro Brutto im Monat nach Hause gehen + einem fetten Urlaubsgeld und einer Dividende.
 
^^kann mich bei meinem Brutto nicht beklagen, nur bleibt da Netto nicht mehr viel mehr als bei dir übrig (eher sogar noch weniger), von daher war ich etwas verwundert über dein Netto - aber gut, die Zulagen etc. erklären dies, gibt es bei uns alles nicht...

Grüße
franeklevy
 
Zuletzt bearbeitet:
^^Im Bereich Marketing/Vertrieb.

Grüße
franeklevy
 
micci!!! schrieb:
@franeklevy

Hab mit 15 meine Ausbildung begonnen, das ist korrekt. Bin ledig.

Auf das Netto kommt man mit steuerfreie Schichtzuschläge. Da wir im 5 Schichtmodell arbeiten muss ich auch regelmäßig am Wochenende arbeiten! Allerdings hab ich eigentlich nur ne 33,6 Stundenwoche. :D

Aber hey, sucht euch halt auch einen gut bezahlten Arbeitsplatz. Wenn ich bei der internen Stellenausschreibung die Stelle als Programmierer bekommen hätte, dann würde ich mit mind. 3750 Euro Brutto im Monat nach Hause gehen + einem fetten Urlaubsgeld und einer Dividende.
Hui, solche Bedingungen hätte ich auch gern. ;)
 
1) Bundesland: Hessen
2) Beruf/aktuelle Position: Consultant (Automobilindustrie)
3) Bruttolohn pro Jahr: 71.000€ im letzten Jahr
4) Nettolohn pro Jahr: ohje, es ist traurig:mad:
5) Wochenarbeitszeit: 40-70h
6) Alter: 30
7) Geschlecht: männlich
8) Ausbildung: promovierter Maschinenbauer
9) Wie lange schon im Berufsfeld tätig: zählt man die Doktorandenzeit mit etwa 6 Jahre
10) Arbeitsverhältnis: Angestellter, unbefristet

Da der Studentenanteil hier recht hoch ist, ist vielleicht die Gehaltsentwicklung für einige ganz interessant.

* bis zum Diplom mit ein paar Hiwi-Jobs über Wasser gehalten: ~3000€ p.a für Urlaube und "Luxus". Meinen Lebensunterhalt haben dankenswerterweise meine Eltern finanziert.

*Zeit als Doktorand: Halbe Stelle an der Hochschule als wissenschaftlicher Mitarbeiter + Stipendium der Firma die mein Forschungsprojekt finanziell unterstützt hat:
18.000€ + 3600€

* Erster Job nach Abschluss des Studiums (Vollendung des Projektes meiner Promotion bei besagter Firma):
52.000€ p.a.

*Jetzt bei meiner aktuellen Firma als Consultant für einen Automobilhersteller:
55.000€ fix + variabler Anteil zwischen 5.000€ und 25.000€ abhängig von persönlicher Performance und Geschäftsergebnis

Mal sehen wie lang ich das jetzt durchhalte mit dem Arbeitspensum von teils 70 Wochenstunden. Vermutlich werd ich mir nach ein 4-5 Jahren was "gemütlicheres" suchen und Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.
 
Schlecht ist relativ;)
Wenn ich das jetzt mit deinem Netto vergleiche, weiss ich nicht ob ich mich freuen soll:D
Bei mir:
~3500€ bei durchschnittlich 50h Woche macht: 17,50€ pro Stunde
Bei dir:
~2200€ bei durchschnittlich 35h Woche macht: 15,71€ pro Stunde

Gut, Schichtdienst ist jetzt nicht unbedingt etwas wofür ich dich beneide aber die Relationen sind schon irgendwo seltsam:)
Mal sehen ob ich später etwas finde bei dem ich auch einfach nach 8h nach Hause gehen kann:D
 
Hab aber auch nur jedes 3 Wochenende frei und die steuerfreie Zuschläge machen ganz schön was aus.

Aber dafür zahlst du mehr in die Rente ein und bekommst dann (falls es noch ne Rente) gibt auch mehr. Ich bekomm mit 65 ne theoretische Rente von nur 1100 Euro obwohl ich 50 Jahre eingezahlt hab.
 
micci!!! schrieb:
Netto dürften es über 3200 Euro sein. Privat Versichert und bei der Kirche augetreten, sogar über 3500 Euro. So schelcht ist das auch wieder nicht.
Privat versichern kann böse ins Knie gehen.
Sobald man(n) älter wird, werden die Kosten saftig. Steigerungen von bis zu 20% p.a. sind nicht ungewöhnlich. Das tut enorm weh. Obendrein muss man seine Kinder extra versichern und die Frau ggf. auch. Das kostet dann RICHTIG Geld. :freak:
Und dann mal eben zurück flüchten zu den Gesetzlichen ist verboten. Ausser Du bist "zwischendurch" ALG-Empfänger.
 
ostzonaler schrieb:
Mal sehen wie lang ich das jetzt durchhalte mit dem Arbeitspensum von teils 70 Wochenstunden. Vermutlich werd ich mir nach ein 4-5 Jahren was "gemütlicheres" suchen und Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.

70 Wochenstunden sind laut Arbeitnehmergesetz doch überhaupt nicht mehr zulässig? generell halte ich das mehr als überzogen, bist du sicher, dass du soviel arbeitest?

Der Lohn ist auf die Stunden verrechnet eher schlecht, vorallem wenn du einen Dr. Titel hast. Ich arbeite 35 Std und verdiene nur unwesentlich weniger und habe erst 1 Jahr Berufserfahrung und keinen Doktortitel ;)

Aber dennoch beeindruckend das Arbeitspensum!
 
in seinem Arbeitsvertrag stehen bestimmt auch nur 40h oder so drin ...aber ab einer gewisssen Position erwarten die Ag´s einfach das du ausstempelst und nochmal ne stunde oder 2 dranhängst. Bei 20 Arbeitstagen haste dann die 70 h zusammen.

Ausserdem schreib er was von Boni mit 5k- 25k wenn ich mich recht entsinne... aber nur bei guter performance, deswegen macht er vermutlich die Überstunden damit er den "grossen" Boni bekommt.
 
Das ist recht schwammig...bei uns sind viele als "leitende Angestellte" tätig. Hat also jeder seine eigene Abteilung (auch wenn die nur aus 2 Leuten besteht) inkl. Entlassungsvollmacht und Entscheidungsfreiheiten die Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens haben und somit kann das Arbeitszeitgesetz in gewissen Grenzen "ausgehebelt" werden.
Dazu dann das Vergütungsmodell, was einen auch nicht gerade dazu verleitet um 16 Uhr zusammenzupacken.

70h sinds wenns auf ne Deadline zugeht oder irgendwas größeres ansteht. Im Schnitt pendelt es sich bei ~50h ein und wenn mal nix anliegt geh ich auch mittags wieder heim, danach schaut dann keiner.

Für 70k als Einstieg braucht man aber auch verdammt viel Glück:) Die meisten die ich kenne sind mit 45-50k eingestiegen mit Diplom. Ganz selten mal einer mit 60k, dann aber auch nicht mit ner 40h Woche und festem Arbeitsplatz:)
 
Bookstar schrieb:
70 Wochenstunden sind laut Arbeitnehmergesetz doch überhaupt nicht mehr zulässig?

Interessiert doch heutzutage keine Sau. Arbeitsrechtlich sind meines Wissens auch maximal 12 Arbeitstage am Stück erlaubt, bei mir in der Firma sind aber eher so 15 bis 20 die Regel, manchmal auch noch mehr. Und das sind keine "leitenden Angestellten" sondern stinknormale Schichtarbeiter. Und das ganze trotz Tarifvertrag, Betriebsrat und Gewerkschaft und allem drum und dran.
 
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