Wo entsteht das Geld?

AW: Wo entsteht das Geld

Ich würde lediglich von dir gerne erfahren, was dir ein "was wäre wenn"-Szenario beim Verständniss des momentanen Szenarios einbringt. Kannst du darauf eine konsistente Antwort geben?
Inwiefern eine berechtigte Nachfrage "selbstentwürdigend" ist und weswegen, selbst wenns so wäre, das einen stören sollte, das wäre noch eine andere Frage; gleichwohl aber die viel langweiligere. :)
 
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Im kopf des menschen, die gier danach, schaft arbeisplätze, krieg und hunger, danach musst du für die medizin deine seele verkaufen, solange du atmest. So kann man es auch sehen oder mit schönen worten um/beschreiben. Auf jeden fall, nettes system nur vergöttern die einen und das geld hat mehr wert als das leben eines menschen.

lg

2006
 
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OK, das war nur ein Beispiel. Da du mit I. Kant kommst und mir auch seine Literatur nahe

legst, bringe ich dir jetzt ein Bsp. das sich direkt auf I. Kant bezieht. I. Kant war ein großer

Anhänger der französischen Revolution. Dabei wurde auch die sog. Systemlogik durchbrochen.
 
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Viele Denker der Aufklärung waren Anhänger und/oder Befürworter der Franz. Revolution. Es fand lediglich ein Systembruch mit der äußerlichen Autorität der Kirche und der persönlichen Abhängigkeit der Menschen von Feudalherren statt. An die Stelle dieser äußerlichen Autoritäten trat die Autorität der Staaten und die sachlichen Abhängigkeiten der Menschen untereinander als Rechtspersonen. Der Glaube an die Kirchen und ihre Macht wich dem Glauben an Nationen und die Kirchen begnügten sich mit der Abgabe der politischen Macht; behielten aber den Anspruch über das geistige Heil der Menschen zu bestimmen.
Kant und in seiner Nachfolge auch Fichte und Hegel haben in ihren Systemen dann versucht Staat und Gott (Kirche) zu vereinbaren und sie als Komplemente betrachtet.
Es kann also von keinem Systembruch die Rede sein, sondern lediglich von Formwandlungen, von unterschiedlichen Erscheinungsweisen der Autorität und Abhängigkeit.
 
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Da kann ich dir doch nur noch mit einem Zitat antworten:

"Der Teufel hat die weitesten Perspektiven für Gott, deshalb hält er sich von ihm fern: - der

Teufel nämlich als der älteste Freund der Erkenntnis."

(F. Nietzsche)
 
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Also beim besten Willen, aber dieser Mann hat mehr als nur ein Rad ab ;). Ich könnte fast aus jeder Passage etwas herauspicken und ihn in der Luft zerreissen. Er spricht von einer neuen Weltordnung und super Crash in diesem Jahr? lächerlich ;) was der gute Mann da ablässt.

Wo das Geld entsteht? diese Frage war früher einfach mit "da wo gearbeitet wird" zu beantworten. Heute muss nicht mehr viel Geld entstehen, da es ja schon vorhanden ist. Die Kunst liegt im jonglieren und wer das beherrscht kann anderen die Kohle abzwacken ;)
 
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So traurig das ist .. aber unsere Geldordnung muss man abschaffen oder ein Strich ziehen mit den Schulden.

Vor 100 Jahren haben wir noch Regeln gehabt, und diese Regeln wurden eingeführt wie Banken mit Geld umgehen sollen.

schon nach 40 Jahren wurden die Wichtigsten Regeln abgesetzt oder umgangen.. und die Banken konnten und können fast alles machen..

Heute wird 90% der Börse ohne Menschliches einwirken entschieden.. also Computer! Und diese Computer sind gnadenlos und die Programme die dafür geschrieben wurden sollen nur Geld machen nicht den Menschen helfen.

Wir haben nur zwei Auswege .. das hier Stoppen oder verrecken.

Sehr gute Videos und News dazu gibt es bei GeldGeil


http://www.facebook.com/pages/GeldGeil/167451386626823


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Ich könnte fast aus jeder Passage etwas herauspicken und ihn in der Luft zerreissen.

Wenn er dir gegenübersitzen würde und auf deine Einwände reagieren könnte, dann würdest du ihn sicher nicht in der Luft zerreißen. Da bin ich mir sehr sicher.

Ob der Total-Crash noch in diesem Jahr erfolgt.., ok.., das weiß ich auch nicht. Aber dass das Zinssystem viele Nachteile bringt, total ungerecht ist und abgeschafft gehört, das steht wohl außer Frage. Es ist immer leicht, irgendwo einen Haken zu finden. Aber vielleicht sollte man die Sache mal anders herum angehen und nicht immer nur nach Dingen zu suchen, die vielleicht nicht funktionieren, sondern mal zu schauen, was vielleicht geht.
 
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naja, .... meiner Meinung nach, haben Zinsen durchaus eine Berechtigung. Warum sonst sollte jemand Geld verleihen? Warum sonst sollte ich mein Geld zur Bank bringen? (von den Sicherheiten einmal abgesehen) Letztendlich ist das Bankgewerbe auch nur eine Art von Dienstleistung, die irgendwie finanziert werden möchte. Banken funktionieren natürlich auch nicht von allein. Ein Verwaltungsapparat wie tausende von Mitarbeiter verursachen nämlich auch Kosten, die irgendwie zumindest ausgeglichen werden müssen. Weiterhin darf man nicht vergessen, dass Banken keine sozialen Einrichtungen sind und an Gewinnen und Profiten interessiert sind. Schon allein aus diesem Grund liegen Welten zwischen Soll- und Habenszinsen. ;-)

Was ist jetzt eigentlich mit den USA? Letzte Woche noch lief auf allen Sendern eine Countdown Clock bis zur Staatspleite. Zumindest Steven Colbert hat seine recycled: sein Countdown zeigt die Zeit bis zur nächsten Wiederholung von Futurama an. :-D
 
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meiner Meinung nach, haben Zinsen durchaus eine Berechtigung. Warum sonst sollte jemand Geld verleihen?

Also ich hab in meinem ganzen Leben noch keine Zinsen verlangt, wenn ich Geld verliehen habe.

Letztendlich ist das Bankgewerbe auch nur eine Art von Dienstleistung, die irgendwie finanziert werden möchte.

Selbst dafür sind keine Zinsen notwendig. Das ließe sich auch über eine Gebühr regeln.

Weiterhin darf man nicht vergessen, dass Banken keine sozialen Einrichtungen sind und an Gewinnen und Profiten interessiert sind.

Das ist ja auch ein Problem an sich, das von vielen Experten kritisiert wird. Warum sind Banken privat und nicht in staatlicher Hand? Alle Macht soll doch vom Volke ausgehen, und nicht von privaten Konzernen. Oder wird durch Geld keine Macht ausgeübt?

Dazu ein Zitat:
"Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht." - Mayer Amschel Rothschild-
 
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Zinsen sind in der Tat ein Ding des Teufels.
Wo Geld aus dem Nichts entsteht, bilded sich eine groooße Luftblase.
Diese wird wieder abgedeckt mit Geld.

Was übrig bleibt ist ein Geld/Luftgemisch mit Schaumkonsistenz.
Eine kleine Erschütterung und alles liegt flach.
 
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Der Gedanke an Zinsen ist schon i.O.. Wenn du dein Auto verleihst, dann willst du doch auch Kohle dafür sehen etc.? also warum bei dem Verleih von Geld nicht? macht doch keinen Sinn! ;)

Es fehlt an Regulierungen um wilde Spekulationen zu unterbinden. Aber irgendwie will da keiner rangehen.
 
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Der Gedanke an Zinsen ist schon i.O.. Wenn du dein Auto verleihst, dann willst du doch auch Kohle dafür sehen etc.? also warum bei dem Verleih von Geld nicht? macht doch keinen Sinn!

Das Problem ist, dass es Leute gibt, die riesige Gewinne machen, ohne dafür zu arbeiten, ohne eine tatsächliche Gegenleistung zu bringen. Der Vergleich mit dem Auto-Verleih hinkt nämlich, da du ein Auto durch Gebrauch herunterwirtschaftest. Und natürlich muss das zumindest einen Ausgleich erfahren.
Vielleicht muss man nicht jede Form von Zins abschaffen. Aber das System gehört (nicht nur) für mich gehörig überdacht.
 
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Der Gedanke an Zinsen ist schon i.O.. Wenn du dein Auto verleihst, dann willst du doch auch Kohle dafür sehen etc.? also warum bei dem Verleih von Geld nicht? macht doch keinen Sinn!
Das Problem ist, dass es Leute gibt, die riesige Gewinne machen, ohne dafür zu arbeiten, ohne eine tatsächliche Gegenleistung zu bringen.
Erläutere bitte einmal, wer das ist und worin das Problem in Bezug auf Verleihung von knappen Gütern (hier konkret: Geld) besteht!
Wer glaubt, dass Papiergeld sich nicht abnutzt/an Wert verliert oder beim Verleihen auch verlustig gehen kann, der hat meines Erachtens keine praktischen Grunderkenntnisse, erst recht keine Theoretischen.
 
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Erläutere bitte einmal, wer das ist

z.B. die Banken?!

worin das Problem in Bezug auf Verleihung von knappen Gütern (hier konkret: Geld) besteht!

Habe ich doch bereits erklärt. Es wird doch so gerne von einer Leistungsgesellschaft gesprochen. Dann darf es doch nicht sein, dass man, ohne einen realen Gegenwert zu liefern, riesige Gewinne einfahren kann, oder?
Wenn du 1 Million Euro hast, kannst du alleine von den Zinsen leben. Du kannst dir dein Leben lang immer wieder neue Dinge kaufen, ohne auch nur einen Handschlag zu tun.
Für diese Dinge, die du dir kaufst, müssen andere aber arbeiten.
Wenn du das Problem nicht siehst, tut es mir leid.
(Die 1 Million Euro kannst du sogar an deine Nachkommen vererben. Und auch die können dann von den Zinsen umsonst leben)
Außerdem werden private Leute und ganze Staaten in Schulden gestürzt, die sie allein aufgrund der anfallenden Zinsen nie mehr begleichen können.

Wer glaubt, dass Papiergeld sich nicht abnutzt/an Wert verliert..

Wenn die Banken immer wieder Geld aus dem Nichts erschaffen können, dann ist es klar, dass das Geld an Wert verliert. Das gehört ja m.M.n. auch geändert.
 
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z. Bsp. die Banken?!
Aha, unter den 25 Reichsten der Welt 2010 befindet sich z. Bsp. 1 Banker. Unter den aktuell 10 Reichsten Deutschlands ebenfalls nur 1 Banker.
Und dieses 1/10 bzw. 1/25 ist also das große Problem?

Wenn du 1 Million Euro hast, kannst du alleine von den Zinsen leben. Du kannst dir dein Leben lang immer wieder neue Dinge kaufen, ohne auch nur einen Handschlag zu tun.
Für diese Dinge, die du dir kaufst, müssen andere aber arbeiten.

Zwischen können und tun liegen in der Realität Welten. Schaue Dir die verlinkten Listen an und teile mir bitte mit, auf wen der dortigen Personen dies zutrifft? Ich sehe nur Namen von Leuten, die aktiv am Wirtschaftsleben unternehmerisch teilnehmen. Ich sehe keine Playboys o.ä.
Selbst eine Type wie Paris Hilton vermarktet sich unternehmerisch und arbeitet dabei mehr wie Du - das glaubst Du mir jetzt bestimmt nicht.
Wo/wer sind die Leute, die durch Nichtstun das große Problem sind? Zahlen, Daten, Fakten - bitte her damit!
Ich kenne beruflich/privat einige Millionäre - alles ohne Ausnahme tüchtige Leute - kein jetset!

Für diese Dinge, die du dir kaufst, müssen andere aber arbeiten.
Wenn du das Problem nicht siehst, tut es mir leid.
Ich sehe kein Problem, sorry! Fallen die Waren/Dienstleistungen alternativ vom Himmel? Kommen sie von den Leuten mit dem gewünschtem Grundeinkommen? Ich als Unternehmer muss auch arbeiten ! ansonsten ist die fiktive 1 Million aufgebraucht!
Ich bin z. Bsp. 41 Jahre alt. Nehmen wir einmal an, ich werde 81 Jahre alt. 1.000.000 € : 40 Restjahre = 25.000 € / Jahr, das sind je Monat 2083 € - falls es keine Zinsen gibt! Und zum Vererben ist dann auch nichts mehr da! Und wofür werde ich die 2083 € im Monat ausgeben - zum Leben! Es werden Vermieter, Lebensmittelverkäufer, Tankstellenpächter, Friseure, Gaststätten, Baumärkte, der Staat über Verbrauchssteuern usw. meine 1 Million erhalten. Was ist daran schlecht? Viel die 1 Million einmal vom Himmel? Nein, sie wurde erarbeitet - egal ob geerbt erarbeitet oder selbst erarbeitet!

Außerdem werden private Leute und ganze Staaten in Schulden gestürzt, die sie allein aufgrund der anfallenden Zinsen nie mehr begleichen können.
Schuld sind natürlich immer die Anderen, nicht Derjenige, welcher über seine Verhältnisse lebt.

Lieber Andiac, solange Du nicht begreifst, das Geld ein knappes Gut ist, welches eine Verteilungs- und Anreizfunktion ausübt und allein dadurch eine Verzinsung sich zwingend ergeben muss, so lange ist es wenig erkenntnisreich mit Dir weiter zu diskutieren.
Du hast einfach kein Fachwissen, bringst keine belastbaren Beispiele, keine rational nachvollziehbaren Beispiele.

Du würdest am liebsten Morgen alles Vermögen unter allen Leuten gleichmäßig aufteilen, z. Bsp. 200.000 € für Jedermann = volle Gerechtigkeit. Was meinst Du, würde übermorgen passieren? Dein Thema ist Verteilungsgerechtigkeit, das Threadthema ist Geldentstehung. Das sollte man nicht vermischen und das eine Thema mit den Argumenten eines anderen Themas befeuern!

Wenn Banken das Geld (angeblich) immer wieder aus dem Nichts erschaffen können, dann sollte es doch möglich sein, diesen Umstand in Deinem Sinne für Dein Anliegen (Verteilungsgerechtigkeit) auszunutzen! Ich erwarte Deine konkreten Vorschläge !
 
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Lieber ThomasK_7, du hast die Thematik von andiac leider in keinster Weise verstanden.
Es geht darum dass Geld aus dem Nichts erschaffen wird - und die zugehörigen Kosequenzen.

Wer sich damit den Popo abwischt ist egal.

Ein konkretes Beispiel. Natürlich in diesem Sinne unrealistisch, dafür verständlich.
Nehmen wir an 50% ders Reichtums eines Landes befindet sich auf dem Konto einer Familie.
Diese Familie lässt es sich natürlich gut gehn. Diversen Villen, Autosammlungen ect.
Ist auch ihr gutes Recht!

Nur leider ist die Familie in keinster Weise so dumm und haut alles aus dem Fenster.
Folglich behält sie 50% des Vermögens und kassiert dafür natürlich ordentlich Zinsen.
Auch wenn es nur 2% im Jahr sind, gehst du von einem Mittelgroßen Land aus, gehen die Zinssätze schon in die Hundertmillionen.

Und nun ist es ja leider so dass bei uns im schönen Europe tatsächlich weit über 50% eines "Landesvermögens" in der Hand einiger Firmen steckt.

Was du in deiner These leider nicht beachtest.
Was du auch übersiehst ist, dass Leute dieses Reichtums keinesfalls dumm sind.
Auch ihre Anlagen und Firmen sind es nicht.
Sie verwalten das Geld Offshore, senden es hin und her und besteuern es - wenn überhaupt - woanders.

D.h. diese Leute bewegen nicht nur ihre Gewinne steuerfreu ins Ausland, nein, sie kassieren nebst auch tonnenweise Zinsen im Erzeugerland. Was daraus resultiert ist klar, Inflation.

Und was dann kommt ist noch klarer - Geld wird nachgedruckt um dem entgegen zu wirken.

Und da wären wir wieder beim Anfang, "Es geht darum dass Geld aus dem Nichts erschaffen wird - und die zugehörigen Kosequenzen."

98% des Geldes existiert nur virtuell.
Zu "Anfangszeiten" waren es 0%.
Die Masse an existentem Geld würde tatsächlich die komplette Mittelschicht des zugehörigen (Erzeuger)Landes nach oben drücken.
 
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Belege mir bitte bis heute Abend wie Geld aus dem Nichts erschaffen wird, dann reden wir weiter!

Es ist für den Zinseszins übrigens egal ob Einer 50% Gesamtvolksvermögen hält oder 50% je 1%, die Geldsumme bleibt gleich und damit auch alle Zinseffekte, sofern das Geld im Wirtschaftskreislauf steckt. Beschreibe doch einmal die positiven Auswirkungen, wenn alles Geld Morgen der Mittelschicht zur Verfügung stehen würde! Erläutere mir bitte auch die Inflationswirkung von offshore verwaltetem Geld im Erzeugerland inkl. des dortigen Zinsanfalles!
 
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Außerdem müssen doch auch Steuern für Zinsen welche man auf Ausländischen Konten erhält gezahlt werden wenn ich mich nicht irre!?!(Also zumindest in Deutschland)
 
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