Die Zukunft der Menschheit

lol ich habe heute 1,36 fürn liter Diesel getankt, wohin soll das Ganze noch führen :(
 
Ich denke, dass ihr einen ganz entscheidenen Punkt vergessen habt. Nämlich die stetige Vermehrung der Rasse Mensch. Irgendwann sind wir an einem Punkt angelangt an dem es nicht mehr genügend ressourcen für all die Menschen geben kann. Mal abgesehen von Öl.
Unter umständen wird es in ein paar hundert jahren ein extremes massensterben bedingt durch nahrungs und wassermangel geben.

Jedoch müssen wir uns um Öl keine alzu großen sorgen machen, da es forschern vor einem Jahr gelungen ist aus Mais Öl herzustellen, dass für die Herstellung von Plastik zu gebrauchen ist. Außerdem werden in spätestens 50 Jahren benzin-autos von den wasserstoff-autos oder ähnlich umweltfreundlichen gefährten komplett ersetzt sein.

Ob dies jedoch den Angerichteten Schaden wieder gutmacht ist eine ganz andere Frage ;)

Noch mehr besorgt mich auch die immer verherenderen Aussagen über das Klima und den Zustand vom Planeten Erde.

Das wars von mir ;)
 
Diese 50 jahre haben wir aber nicht wirklich, denn die gerngenommenen und angesagten 50 jahre meinen, dass öl so teuer wird dass es sich nichtmehr lohnt zu fördern, und das bei einem heute so unbedingt benötigten rohstoff...die genannten alternativen sind noch nicht massenkonform und verbrauchen auch wieder ackerland, ebenfalls eine Ressource die uns zu neige geht, denn wir brandschatzen was da unter unseren füßen haben.
Zu wasserstoff ist zu sagen dass es keinen bekannten weg gibt ihn so herzustellen, dass man weniger energie reinsteckt als man rausbekommt->wasserstoffautos sind nett anzugucken, bisher aber reiner werbenepp.
Überbevölkerung ist ein thema dem man sich heute mit sicherheit schon durch versagte unterstützung, sei es medizienisch oder wirtschaftlich bewusst geworden ist...stirbt ein rohstoffreicher, aber armer kontinent aus bleibt viel nettes land für die listigen reichen...........
 
general-of-omega schrieb:
Erste anzeichen sieht man ja schon, damals waren allergien, asthma und andere Volkskrankheiten nicht sehr verbreitet Heutzutage gibt es fast niemanden mehr der keine vererbte Krankheit hat

Nicht alles auf die Gene schieben. :rolleyes:

Die Asthma-Häufigkeit hat sich in den vergangenen zwölf bis 14 Jahren in Deutschland mehr als verdoppelt


Auf den ersten Blick könnten genetische Veränderungen für die Zunahme der Allergiehäufigkeit verantwortlich sein. Der rasante Anstieg der Zahl der Erkrankungen, sowie die räumlichen Unterschiede der Allergie-Häufigkeiten (bei gleichem ethnischem Hintergrund) lassen sich jedoch durch genetische Faktoren allein nicht erklären. Studien mit Familien allergischer Individuen belegen darüber hinaus eine nur geringe genetische Kopplung von Allergien. Die Komplexität der physiologischen Regelkreise und die Vielzahl der beteiligten Genprodukte erlauben keinen eindeutigen Rückschluss auf ein oder mehrere Allergie-auslösende Gene. Dennoch geht man heute davon aus, dass eine Vielzahl möglicher Mutationen zu einer Deregulation des Immunsystems und damit zu einer genetischen Prädisposition für Allergien führen kann. Als die entscheidenden Auslöser für das Ausbrechen allergischer Symptome werden jedoch Risikofaktoren der Umwelt angesehen.

Die plausibelste Erklärung für die stark gestiegene Häufigkeit allergischer Erkrankung ist daher eine Zunahme Allergie-unterstützender Umweltfaktoren

Das sind nicht nur Asthma und Allergien.
Die Zahl der an Neurodermitis erkrankenden Personen steigt ständig.
USA: Keine Erklärung für drastischen Autismus-Anstieg. usw.


Antibiotikaresistenzen - Ausbreitung und Konsequenzen
http://www.vdbiol.de/vdbiol/content/e3/e132/e1548/index_ger.html
 
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Eine äußerst reizvolle Diskussion, das muss ich schon betonen.
Was mich nachdenklich stimmt, dieser Thread hat zum jetzigen Zeitpunkt (Laufzeit ~ anderthalb Jahre) neun Seiten, der über die Verfügbarkeit eines Konsumgutes (Laufzeit ~ anderthalb Monate) 120. Man könnte daraus schließen welche Probleme im Alltag wirklich bedeutsam erscheinen …
Nur als Gedankenanstoß um die Debatte weiter am Laufen zu halten, Intelligenz, welches Lebewesen hat den Begriff definiert? Es ist also kaum verwunderlich weshalb wir bei diesem Kriterium so gut abschneiden, da der homo sapiens quasi als Skala für alles andere verwendet wird.
 
dazu fällt mir ein Zitat ein.... keine ahnung vom wem das war :)

Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.

darüber kann ich nur schmunzeln
 
Jace schrieb:
Über die Erde mach ich mir keine Sorge.
Erderwärmung.. dann wird die Evolution ihren Lauf nehmen.

Richtig. Wer definiert denn, dass die Erde "Lebt", wenn wir uns darauf wohlfühlen, und die Erde "stirbt", wenn es für Menschen zu unwirtlich wird?
Der Gesteins- und Wasserhaufen Erde wird nicht doch nicht weniger Erde wenn die Menschen und alles andere Leben tot ist. Egal was wir darauf anstellen.

Die einzige Frage ist nur, wollen/können wir auf so einer Erde leben, wie wir sie gerade ansteuern?
 
In meinen Augen ist der Mensch die momentane Krone der Evolution. Denn der Mensch ist das erste Wesen, das sich nicht direkt an seine Umgebung anpasst, sondern die Umgebung an sich - er formt die Natur mit.
Wenn der Mensch es einmal fertigbringen sollte, sein Denken wirklich frei zu machen und sich von jeglichen Gefühlen lösen kann, wenn die Menschheit das eigene Genom versteht und bearbeiten kann und dementsprechend sich selbst verbessern kann ohne auf die entsprechende Mutation zu warten, wenn der Mensch seine Umgebung komplett versteht und dementsprechend total anpassen kann, wenn der Mensch seine Fortpflanzung komplett denaturalisiert hat - dann ist der Mensch das, was "perfekt" ist. Leider hat der Mensch dann auch verloren was ihn zum Menschen macht.

Der logische Schritt in der Evolution wäre für mich, wie angetönt, das komplette Lösen von der natürlichen Selektion und der Natur. Nichts soll mehr dem Zufall überlassen werden. Im Laufe der Zeit wurde der Spielraum für Mutationen immer kleiner, Veränderungen folgten immer schneller - bis die Evolution implodiert und sich selbst unnötig macht.

Meine Meinung mag vielleicht etwas radikal erscheinen - plausibel wäre sie allerdings...
Irgendwie traurig und deprimierend - hoffentlich ändert sich meine Stimmung im Frühling wieder:D
 
Aus einem anderen Forum:

Treffen sich zwei Planeten, fragt der eine: "Na, wie geht's?"

Darauf der andere: "Schlecht."

Rückfrage des ersten: "Wieso? Was ist denn?"

Antwort: "Ich hab' Homo sapiens."

Darauf wieder der erste, gelassen abwinkend: "Ach, das geht vorbei."

Soviel zur Krone der Schöpfung. :freak: Was das Erdöl angeht: http://www.spektrum.de/artikel/856850&_z=798888 ;)
 
Vielleicht sollten wir, bevor wir uns um unsere Ressourcen Gedanken machen, lieber um die immer noch vorhandenen Massenvernichtungswaffen sorgen machen. Mit der Menschheit könnte es schlecht bestellt sein, wenn unsere grossen Brüder das nicht in den Griff bekommen.
Dennoch muss sich die Menschheit ganz schön umkrempeln, wenn wir aus der Ressourcenkrise heil raus kommen wollen. Einerseits werden wir immer mehr auf der Erdkugel, andererseits müssen wir uns die immer weniger werdenden Rohstoffe teilen. Ich denke, es wird letztendlich eine gewisse Selbstregulierung innerhalb der Menschheit stattfinden. Wie auch immer das passieren wird( Kriege, Hungersnöte, Krankheiten usw.), es wird defenitiv diesen Trend geben. Das Schlimme an der ganzen Sache wird sein, das sich einige Herren Gedanken darüber machen, oder machen werden, wie das Problem steuerbar wird.
 
das größte Problem wird die Überbevölkerung sein... wo wir wieder beim Thema Massenvernichtungswaffen sind ;) ...nein mal im Ernst... das ist wirklich das größte Problem. 2050 soll es 9 Millarden Menschen geben, also etwas ein drittel mehr wie jetzt. Das heist auch es wird mindestens ein drittel mehr von allem (nahrung, energie ..was weis ich) benötigt wenn wir unseren Lebensstandart halten wollen. Das wird lustig ;)
 
Bis 2050 ist aber noch eine ganze Menge Zeit um die Ressourcenprobleme/Ueberbevoelkerung in den Griff zu bekommen. Auch so denke ich, dass sich das irgendwie alles regulieren wird, wie Dusa schon sagte, auch wenn dies leider durch z.B. Hungersnoete passiert. Die Massenvernichtungswaffen sind natuerlich auch ein wichtiges Thema, besonders wenn sie in falsche Haende geraten, sonst war es ja immer nur Abschreckung.
 
Man muss immer bedenken, dass wir Menschen auch nur eine einzige Art darstellen, homo sapiens eben. Noch nie in der Geschichte der Erde hat eine Art so eine hohe Population erreicht, wie wir sie zur Zeit erreicht haben. Wir widersetzen uns dank unserem Verstand erfolgreich der Evolution bzw. Selektion, die unsere Bevölkerung ziemlich schnell dezimiert hätte. Und dabei verbrauchen wir nicht so viele Ressourcen wie ein wildes Tier, sondern so viel, wie nötig sind, um unseren vollkommen überhöhten Lebenssandart zu halten. Sowas hält doch kein Biosystem aus...
 
deSeis schrieb:
Bis 2050 ist aber noch eine ganze Menge Zeit um die Ressourcenprobleme/Ueberbevoelkerung in den Griff zu bekommen. Auch so denke ich, dass sich das irgendwie alles regulieren wird, wie Dusa schon sagte, auch wenn dies leider durch z.B. Hungersnoete passiert..
Ja, das wird sich regulieren.
Und es wird nicht so stattfinden, wie wir uns das vllt. vorstellen oder haben wollen.
Es wird nicht friedlich passieren oder human.

Wie haben noch nie wirklich aus unserer Geschichte gelernt und werden es vorraussichtlich wohl auch nicht mehr.
Es wird geregelt werden, wie bisher und eh und je.
Mit Gewalt.

Und so makaber es klingen mag...
Ich sehe die Seuchen/Epedemien als eine Art der Selbstregulierung der Natur.
Ist eine Überbevölkerung vorhanden, dann gibt es eine Krankheit und dünnt die Population aus.
Wie es aussieht, werden wir den Kampf gegen die Krankheiten verlieren.
 
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