News Im Test vor 15 Jahren: ATis Radeon 9500 wurde per BIOS-Mod zur 9700 (Pro)

@habichtfreak Und Grafikkarten mit DirectX 9 gab es eben noch weniger. Da ist 200 Euro gegenüber den 400/500 der 9700 (Pro) halt dann doch günstig.
 
Ich war einer von denen, zu weihnachten für 159€ bekommen(im gleichen jahr oder ein jahr später?)(ich habe sie gekauft, meine Eltern haben sie dann dem Christkind gegeben, welches es dann Heiligabend unter den Baum gelegt hat.).

Ab an den Duron 1300 mit 1600mhz und neues Bios drauf. hat sofort geklappt, nur die Chipfrequenz der Pro schaffte ich nicht ganz.
 
Da werden Erinnerungen wach, gab immer mal Hardware die so zu modden war.
Ich selbst hatte damals eine 6800LE die sich per Rivatuner zur Ultra freischalten lies, dann der FSB-Bleistift-Mod bei C2D und zuletzt eine Radeon 6950 von Sapphire mit Dual-Bios, bei der das 2. Bios die Karte zur 6970 freigeschaltet hat.
 
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habichtfreak schrieb:
R9200 damals für ~30 euro mit MM, DAS ist ein günstiger einstieg.

Ich will die hohen Preise dieser Branche keinesfalls rechtfertigen, aber um welchen Einstieg geht es dir? Einstieg in die Spielewelt oder Einstieg in Monitor überhaupt etwas anzeigen lassen?

Mit einer 9200 konntest du letzteres machen, mit einer 9500 ersteres, verstehst du diesen Unterschied?
 
Also an der Speicheranbindung lässt sich per BIOS nichts freischalten. Entweder war der mit 128 Bit angebunden (64MB Variante) oder mit 256 Bit (128MB Variante) der 9500.
 
Ach das waren noch Zeiten. Ich hatte eine 9500er die als 9700pro lief. Auf netzwerkpartys konnte ich gut mithalten :)
 
Oh man, das waren noch Zeiten. Allerdings konnte ich mir so ein Ding nicht leisten und blickte neidisch auf alle Besitzer. Da musste meine Geforce 2 Pro (von Elsa) noch bleiben, mehr ging nicht. Bin dann von Geforce 2 auf X800Pro gewechselt mit einem P4 (was ein verdammter Fehler) :D

Toller Bericht aber!
 
a-u-r-o-n schrieb:
Erinnere mich damals an die nvidia 6800le welche zur 6800 und mit mehr Glück zur 6800 Ultra gemacht werden konnte.

Das Glück hatte ich nicht ganz, aber aus meiner 6800le wurde immerhin eine 6800gt. Und bei meoner 9500 64mb konnte ich immerhin alles freischalten. Schade das es so etwas nicht mehr gibt
 
Wie cool! Ich wollte schon fast vorschlagen, dass sich CB diesem Prachtexemplar annimmt und *zack*, ist der Artikel da. Ich hatte auch das Glück so eine Karte zu besitzen und habe aber nur den Softmod angewendet, da dieser relativ problemlos wieder entfernt werden konnte. Die Grafikkarte liegt hier sogar noch rum und wird eines Tages eingerahmt. Leider hatte ich danach nie wieder so viel Spaß mit der Hardware zu spielen...
 
hattet ihr die Tests nochmal neu gemacht gehabt von den Ergebnissen her bei 3DMark2001? weil die GF4 kommt mir da doch etwas schnell vor und wir alle wissen ja wie Nvidia damals betrogen hat. Wenn man die Exe umbenannt hat hatte die auf einmal 40% Einbußen!
 
Habe damals die 6800LE mit RivaTuner die Pixel-Pipelines und die Vertex-Shader freigeschaltet. Ich habe mich gefühlt als hätte ich den Planeten gehackt.
 
Hab meine noch :)
Per Hard mod um gelötet und 9700 bios drauf.

Dabei hatte ich längst ne 9800pro zu der Zeit
Und die 9500 gehörte meiner Schwester
 
Erinnere mich immer wieder gerne an diese Karte, hatte die 64MB Version.
 
Ich habe damals zu Weihnachten 2002 eine Sapphire 9500 Pro gekriegt (ok, geliefert wurde sie erst im neuen Jahr und es war ein rotes ATI-Referenzmodell), als ich gerade ein Jahr die Gamestar gelesen hatte und anfing, etwas Ahnung von PCs zu bekommen. Ein Jahr zuvor hatte ich meinen damaligen PC bekommen (Athlon XP 1700+ auf ECS K7S5A mit Hercules 3D Prophet 4500 und 2x256MB Noname DDR266) und musste die KyroII-Karte, die ich ahnungslos auf Basis von einem im Dezember 2001 schon veralteten Test in der Computerbild Spiele gewählt hatte, dringend ersetzen.

Vom Freischalten habe ich evtl. schon 2003 in der Gamestar erfahren, evtl. auch erst später im Internet. Fand ich natürlich doof, wäre ja wesentlich günstiger gewesen und eine 9700 hätte mir schon eine Ecke länger Freude gemacht. Ich hab die Karte dann auch bis zu meinem nächsten, komplett neuen PC Ende 2006 benutzt. CPU, Mainboard und RAM habe ich nach und nach aufgerüstet (XP 2600+ T-Bred FSB266@ 2,2GHz FSB400, DFI U400SG-AGF, 2x512MB DDR400 MDT), aber der Graka habe ich nur einen Arctic Silencer gegönnt und die auf 330/300 übertaktet (was kaum einen Unterschied gemacht hat). Vorher musste ich schon das Netzteil aufrüsten, nachdem ich mich ein Jahr lang damit rumgeplagt habe, dass der PC nur beim 2. oder 3. Versuch anging, bevor ich auf die Ursache gekommen bin.
Natürlich musste ich da leidensfähig sein in manchen Spielen (z.B Vampire Bloodlines), aber insgesamt habe ich auch nicht so viele Spiele gespielt, die grafiklastig waren (eher Strategie und Rollenspiele, ganz lange Gothic2, AoM, Civ3, HereosIV, ein bischen BF1942/Vietnam und UT2004), obwohl ich natürlich schon die ganze DX9-Zeit auf ein Upgrade geschiehlt habe, aber einfach kein Geld hatte.
Sie ist dann durchgebrannt, als ich diese Komponenten weitervererbt und mit einem billig-Netzteil in ein Billig-Gehäuse umgebaut habe.

Mich würde aber interessieren, wie Ihr darauf kommt, dass man aus der 9500 auch eine 9700Pro machen konnte. Vom Chiptakt her bestimmt, aber der Speicher wird doch auf keiner poppeligen 9500 anders gewesen sein als auf der 9500Pro und 9700, wird also wie bei meiner nur mit ach und Krach 300MHz erreicht haben.
Das Spiel hat ATI ja dann mit der 9800SE wiederholt, wobei deren PCB AFAIK sehr oft der 9500Pro entsprach, also mit Speicherbausteinen in einer Reihe statt im L und Floppy-Stromstecker, und sie damit auf 128Bit beschränkt war, ansonsten entsprachen wohl manche der 9700 und manche der 9800, es gab auch welche mit garantierten Taktraten der 9800Pro. Aber obwohl hier wohl auch immer das Freischalten klappte, gab es eben nur sehr wenige Karten, die dann zur Vollwertigen 9800 wurden.
Erwähnenswert ist noch, wie sehr sich ATI selbst ins Knie geschossen hat mit den beiden 9500ern, die für ATI überhaupt nicht lukrativ waren, weil von der Herstellung genauso teuer wie die 9700, aber viel besser als die 9600Pro/XT.
Außerdem muss man sagen, dass erst mit dem R360/RV360 moderne Features wie ein Temperatursensor Einzug hielten. OCing mit dem R300/350 war schon irgendwie Gefühlssache.
 
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Zählt bei der Umfrage auch das trennen der Lötbrücke JP2 bei einem Amiga 500 mit Rev. 8 Mainboard damit die 512MB "Slow"-Mem Erweiterung stattdessen zu einer Chip-Mem Erweiterung auf 1MB wird? Dann ja ;-) Ansonsten hab ich nur OC betrieben, unter anderem einem Pentium 200MMX mit 75MHz FSB betrieben oder vorher schon einen AMD 468 DX2 80 als DX4 100 laufen lassen (hat mich auch gewundert dass das ging).

Zur 9500: zu der Zeit hatte ich noch meine GF4 Ultra von ASUS mit der 3D Brille in Betrieb. Ich bin dann erst später auf eine 9800 Pro von Sapphire gewechselt als die mal zu nem guten Preis erhältlich war. War so mein Wechsel von nVidia seit NV3 und bis zu einer GTX 580 bin ich auch erst mal bei ATI geblieben. War damit auch sehr zufrieden, nur dass CF Pärchen aus zwei HD3870 performte nicht immer ganz so wie erhofft.
 
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Genau diese 9500 im 9700 Layout (256-Bit Speicherinterface) hatte ich damals von 4 auf 8 Pipes hochgejagt.

Die Taktraten konnte ich zwar kaum über 300Mhz Core Takt bringen, aber das war schon mehr als genug!

Man lief GTA-3 danach superflüssig :D
 
Jesterfox schrieb:
Zählt bei der Umfrage auch das trennen der Lötbrücke JP2 bei einem Amiga 500 mit Rev. 8 Mainboard damit die 512MB "Slow"-Mem Erweiterung stattdessen zu einer Chip-Mem Erweiterung auf 1MB wird? Dann ja ;-)

A 500 mit 512 MB slow Mem ? WOW :-)

Also die 20 MB Festplatte reinladen und mehrere Disketten und es ging rund ^^
 
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