News Solarpaket 1: Bundestag beschließt Änderungen bei Balkon­kraft­werken

Dr.Death schrieb:
Wenn in jedem dritten Haushalt ein BKW installiert wäre und der Energieverbrauch aller Privathaushalte dadurch nur um 10 bis 20 Prozent reduziert werden würde - das wäre also "Nichts"?
Auch wenn ich nicht gemeint war muss ich schon anmerken, dass die Installation eines BKW nicht automatisch zu geringerem Verbrauch führt. Meistens ist sogar das Gegenteil der Fall: Jetzt, wo man ja "kostenlosen" Strom hat, kann man sich ein eBike gönnen, ein eAuto oder gar eine Klimaanlage. Der Stromverbrauch steigt unterm Strich. Die Realität ist eben nicht immer so, wie man sie sich wünscht. Einfach mal umhören im Kreis deiner Bekannten und Freunde, nachdem die sich so was gegönnt haben.

Ein Blick auf den Strombedarf Deutschlands hilft in solchenm Fällen auch nicht weiter, weil der damit erzeugte Strom gar nicht erfasst wird.
 
Es geht wohl eher darum, dass weniger Strom aus dem öffentlichen Netz verbraucht und somit auch weniger fossiler Strom erzeugt wird.
 
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DarkSoul schrieb:
ein eAuto oder gar eine Klimaanlage

hmm, also in meinem Bekanntenkreis hat sich noch keiner ein E-Auto geholt, weil er das ja mit dem BKW vollladen könne. Ja, das sind auch gerade die die über BKWs nachdenken, die Lademöglichkeit für n eAuto haben, die ne Klimaanlage in ihre Mietwohnung einbauen können/dürfen. Das hört sich für mich eher schwer nach EFH Besitzer, und nicht nach Mieter an.

Aber was ich von mir sagen kann, ich hab durch das BKW angefangen mehr über PV nachzudenken. Und hab Erfahrungen gesammelt wieviel ich da rausholen kann. Hochskaliert.

Und letztenlich führt die ein PV/BKW auch immer zu einem geringeren Verbrauch von fossiler Energie als ohne PV/BKW.
Und wenn man sich dann tatsächlich auch noch ein eAuto statt eines Verbrenners holt, ist das ja ebenfalls eher ein positiver Aspekt oder? Und wenn man mit der Klimaanlage (die eine Wärmepumpe ist) in der Übergangszeit auch noch genug heizen kann, ist das auch positiv.
 
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Miuwa schrieb:
Schließen sich "ordnungsgemäß" und "grobe Fahrlässigkeit" nicht gegenseitig aus?
Nein, ganz im Gegenteil: Ein Wäschetrockner, der ordnungsgemäß aufgestellt und in Betrieb genommen wird, kann sogar trotz wie geforderter Reinigung in Flammen aufgehen.

Z. B. bei Stromausfall: Siehe hier eine willkürliche Anleitung https://www.bedienungsanleitu.ng/siemens/iq700-wt47w592ch/anleitung?p=9

Oder der Hinweis auf einen Timer, ironischerweise sogar mit Bezug auf externe Stromabschaltung durch den Energieversorger (2. Punkt unter "Gerät anschließen"):
https://www.bedienungsanleitu.ng/siemens/iq700-wt47w592ch/anleitung?p=14

Miuwa schrieb:
Ursprung der ganzen Diskussion war doch,die Behauptung, dass man die Waschmaschine angeblich nicht tagsüber laufen lassen sollte, wenn man selbst nicht anwesend ist und offensichtlich kann man es doch (evtl. halt mit der Einschränkung eines vorhandenen Aquastops).
"Unbeaufsichtigt" hatte ich geschrieben, wenn ich mich nicht täusche ohne jetzt nachzuschauen und das ist eben Teil der Einstefung als grob fahrlässig. Dem sollte man sich immer im Klaren sein und egal ob man das nun "wegdiskutieren" will: Diese Tatsache bleibt bestehen, vollkommen egal wie du das jetzt genau siehst. Mit der Versicherung herumstreiten und evtl. auf den Schaden sitzenbleiben musst dann du, nicht ich. Daher rate ich davon ab, ich weiß mittlerweile wie Versicherungen argumentieren und agieren.
 
DarkSoul schrieb:
Auch wenn ich nicht gemeint war muss ich schon anmerken, dass die Installation eines BKW nicht automatisch zu geringerem Verbrauch führt. Meistens ist sogar das Gegenteil der Fall: Jetzt, wo man ja "kostenlosen" Strom hat, kann man sich ein eBike gönnen, ein eAuto oder gar eine Klimaanlage. Der Stromverbrauch steigt unterm Strich.
Naja, das zeugt aber in etwa von der geistigen Entwickler desjenigen, der nach einer Stunde in der Muckibude sich einen großen Gyros-Teller komplett mit Cola gönnt.
Und ob derjenige sich nicht dennoch ein eBike gönnt? Und wenn ja: Wenn er dadurch weniger Fahrten mit dem Auto erledigt, hat sich das BKW dennoch gelohnt. Du siehst: Dieses "was wäre wenn" kann man in beide Richtungen spielen. In der Realität sehe ich eine solche Anlage eher bei nüchtern rechnenden Mitmenschen. Ein BKW ist eben, anders als es sich manche hier vorstellen, kein Lifestyle-Objekt, das man mal so im Baumarkt mitnimmt. Und diese Leute schauen sich vorher ihren Verbrauch an und entscheiden dann, was das bringt.

DarkSoul schrieb:
Die Realität ist eben nicht immer so, wie man sie sich wünscht. Einfach mal umhören im Kreis deiner Bekannten und Freunde, nachdem die sich so was gegönnt haben.
Ok, in meinem Bekanntenkreis kenne ich keinen, der sowas tut. Ich bezweifele entschieden, dass es auch nur einen gibt, der sich ein 30.000 Euro kauft, nur weil er vorher ein BKW für 300 Euro an den Balkon gehängt hat. Vielleicht bestand der Wunsch nach einem e-Auto ohnehin und das BKW war nur Anlass (oder Nebenprodukt) sich mit dem Thema Stromverbrauch zu beschäftigen? Dass ein BKW keinen ernsthaften Beitrag zur Kostenreduzierung liefern kann beim 08/15-User, der sein Auto einfach ansteckt, wenn der Akku leer ist - das ist halt schlecht informiert. Dennoch lohnt sich ein BKW nach wenigen Jahren im Portemonnaie. Nicht zu vergessen, dass ein e-Auto die Umwelt schont, sofern man es nicht nach 30.000 km gegen den Baum setzt.
 
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Firefly2023 schrieb:
Warum sollte in D Notstrom auch Programm sein?
Zwangsabschaltungen werden immer häufiger kommen, weil die Infrastruktur nicht
ausglegt. Es fehlen Querschnitte in den Böden, Transformatorenbau kommt nicht
nach, WP und EV saugen am Netz, Windenergie ist nicht speicherbar, PV bringt in
Winterzeiten kaum Ausbeute
 
@ sergeJM: Wie viele Zwangsabschaltungen gibt es denn mittlerweile? Der letzte Stromausfall bei uns war durch die Flut im Ahrtal bedingt. Eine Abschaltung habe ich in meinem mittlerweile auch nicht ganz kurzen Leben noch nie erlebt.
 
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Blende Up schrieb:
Und letztenlich führt die ein PV/BKW auch immer zu einem geringeren Verbrauch von fossiler Energie als ohne PV/BKW.
Nein, ein BKW ist keine PV und die Herstellung der Komponenten, der Transport, die Entsorgung, etc. ist aktuell sehr wohl mit Einsatz fossiler Energie. Das müsste man der Lebensdauer entgegenstellen, ist aber nicht erwünscht, da das gerne ausgeklammert wird um Dinge umweltfreundlicher aussehen zu lassen.

Fakt ist nur eines: Man spart nach einer gewissen Zeit Geld, wenn das BKW richtig dimensioniert und der Kaufpreis gestimmt hat. Wenn man einen Speicher braucht, verlängert sich diese Zeit allerdings und eine PV-Anlage ist eine Investition in völlig anderen Dimensionen.
Blende Up schrieb:
Und wenn man sich dann tatsächlich auch noch ein eAuto statt eines Verbrenners holt, ist das ja ebenfalls eher ein positiver Aspekt oder? Und wenn man mit der Klimaanlage (die eine Wärmepumpe ist) in der Übergangszeit auch noch genug heizen kann, ist das auch positiv.
Wenn die Abschaffung eines funktionstüchtigen Fahrzeugs und erneute Verbrauch an Resourcen und der Einsatz von Kohle-/Gas-/Atomstrom als positiv zu sehen sind... die Welt besteht halt nicht nur aus Deutschland, es ist allseits bekannt, dass eAutos einen CO2-Rucksack haben, auch wenn er mittlerweile nicht mehr so groß ist wie anfangs befürchtet: Umweltfreundlich ist diese Technik nie. Positiv wäre einfach Energie zu sparen, also gar keine Klimaanlage überhaupt erst zu betreiben. Übrigens kann nicht jede WP als Klimaanlage (ohne Umbau) benutzt werden.
Ergänzung ()

Dr.Death schrieb:
Eine Abschaltung habe ich in meinem mittlerweile auch nicht ganz kurzen Leben noch nie erlebt.
Das ist übrigens der Grund, warum im Ahrtal im Überflutungsgebiet gebaut wurde, obwohl es dort regelmäßig zu solchen Ereignissen kommt: Hab ich ja noch nie erlebt, wird also immer so bleiben. Oranienburg sollte dir ein gutes Beispiel sein, dass Zwangsdrosselungen und gar -abschaltungen realität werden können: Selbst wenn dort ein neues Umspannungswerk gebaut wird, auch das wird irgenwann an seine Grenzen kommen, oder die Zu- und Ableitungen. Never say never... du hast ja auch noch nie einen Krieg miterlebt, oder? Manche Deutsche haben dagegen sogar ZWEI Kriege miterlebt, würdest du also sagen, dass man in Deutschland mit Kriegen nicht rechnen muss?

Solange es keine Strom-Speicher im großen Stil gibt und die Nord-Süd-Stromtrasse nicht besteht, solange kann man mit Abschaltungen und Drosselungen rechnen und mit hohen Stromkosten.
 
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DarkSoul schrieb:
Wofür sie konstruiert werden wird deine Versicherung in keinster Weise interessieren, wenn es mal zum Schaden kommt. Dein Augenrollen zeigt nur deine Naivität.
Welchen Schaden gibt es denn, wenn die Waschmaschinen im Keller auslaufen? Der hält sich doch sehr in Grenzen.
 
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DarkSoul schrieb:
Mit der Versicherung herumstreiten und evtl. auf den Schaden sitzenbleiben musst dann du, nicht ich.
Du machst Dir in Deinem Alltag über solche Szenarien wirklich n Kopp? Gott, das wär mir zu anstrengend. Ich vermute auch, dass, solange man mir keine grobe Fahrlässiglkeit vorwerfen kann, dass dann immer von der Versicherung gezahlt wird.

DarkSoul schrieb:
Nein, ein BKW ist keine PV und die Herstellung der Komponenten, der Transport, die Entsorgung, etc. ist aktuell sehr wohl mit Einsatz fossiler Energie.
Ja,ja,ja, aber es rechnet sich trotzdem, von zig verschiedenen Leuten/Instituten/Experten vorgerechent, dass ein BKW mehr Energie erzeugt, als für die Herstellung benötigt. Und natürlich ist das PV. Und keiner klammert das aus . sorry, aber quatsch...
DarkSoul schrieb:
Wenn die Abschaffung eines funktionstüchtigen Fahrzeugs und erneute Verbrauch an Resourcen und der Einsatz von Kohle-/Gas-/Atomstrom als positiv zu sehen sind...
Das nicht eAuto würde nicht zwangsweise verschrottet. Die Resourcen nicht verloren. Und wenn, würd es zum großen Teil recycelt.

DarkSoul schrieb:
mweltfreundlich ist diese Technik nie.
Wo sind die wissenschaftlich Belege für diese Aussage?
DarkSoul schrieb:
Übrigens kann nicht jede WP als Klimaanlage (ohne Umbau) benutzt werden.
Hat niemand behauptet. Aber moderne Klimaanlagen können i.a. auch heizen, da es sich um WP's handelt.
Und moderne WP's können fast immer auch kühlen.

Ob das Sinn macht ist eine andere Sache. Da bin ich bei Dir, Klimaanlagen sind auch für mich höchst fragliche Anlagen.


Du hast jetzt ganz viel erläutert warum der Weg PV/WP/eAuto etc aus Deiner Sicht nicht funktioniert.
Was schlägst Du denn vor um der Klimaerwärmung wirksam entgegen zu wirken?
 
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DarkSoul schrieb:
Auch wenn ich nicht gemeint war muss ich schon anmerken, dass die Installation eines BKW nicht automatisch zu geringerem Verbrauch führt. Meistens ist sogar das Gegenteil der Fall: Jetzt, wo man ja "kostenlosen" Strom hat, kann man sich ein eBike gönnen, ein eAuto oder gar eine Klimaanlage.
Ist das in der Realität wirklich so? Ich schaffe mir in der Regel nur die Dinge an, die ich haben will.
Aber insgesamt wird man ja dennoch weniger Strom aus dem öffentlichen Netz benötigen.
Balkonkraftwerke sorgen ja einfach dafür, dass die Last im Netz etwas abnimmt, das Problem hätten wir wohl nicht, wenn die Netze schneller ausgebaut werden würden.
Auch der Ausbau der Windenergie spielt ja eine Rolle.

Bei uns werden aktuell die Leitungen für die Offshore Windparks aus der Nordsee verlegt, damit die Energie auch weiter im Süden des Landes ankommt.
Leider wird das allein noch locker 5 Jahre dauern, bis die fertig sind und die Ausbauarbeiten haben schon vor Jahren begonnen.
In meinen Augen wurde der Ausbau der Netze in ganz Europa verschlafen. Man hätte sicherlich 5-10 Jahren früher massiv in erneuerbare Energien investieren müssen, jetzt läuft man halt ein wenig hinterher.
 
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DarkSoul schrieb:
Nein, ein BKW ist keine PV und die Herstellung der Komponenten, der Transport, die Entsorgung, etc. ist aktuell sehr wohl mit Einsatz fossiler Energie. Das müsste man der Lebensdauer entgegenstellen, ist aber nicht erwünscht, da das gerne ausgeklammert wird um Dinge umweltfreundlicher aussehen zu lassen.

Nein, das ist einfach falsch. Nach 1 bis 1,3 Jahren ist so ein Panel seinen CO2 Fußabdruck los. Selbst wenn es durch einen weiteren Transport 2 Jahre wären: Bitte keine Ammenmärchen erzählen, die sich sofort mit Google widerlegen lassen.

DarkSoul schrieb:
Wenn die Abschaffung eines funktionstüchtigen Fahrzeugs und erneute Verbrauch an Resourcen und der Einsatz von Kohle-/Gas-/Atomstrom als positiv zu sehen sind...
Absolut ist das zu begrüßen! Ein Verbrenner verbrennt. Mit jeder Umdrehung der Kurbelwelle, mit jedem Meter, verbrennst Du ein endliche Ressource und verballerst CO2 und Schadstoffe in die Atmosphäre. Und das bei einem katastrophalen Wirkungsgrad von höchstens 20 Prozent. Von 10 Litern Kraftstoff verpuffen 8 Liter als Abwärme. Technische Effizienz von Vorvorgestern.
DarkSoul schrieb:
die Welt besteht halt nicht nur aus Deutschland,
Eben deswegen setzt ja nicht nur Deutschland auf e-Mobiltät. Oder wo kommen noch mal die meisten dieser Autos her?
DarkSoul schrieb:
es ist allseits bekannt, dass eAutos einen CO2-Rucksack haben, auch wenn er mittlerweile nicht mehr so groß ist wie anfangs befürchtet: Umweltfreundlich ist diese Technik nie.
Weil? Selbstverständlich ist sie das, jedenfalls umweltfreundlicher als jeder Verbrenner.
DarkSoul schrieb:
Positiv wäre einfach Energie zu sparen, also gar keine Klimaanlage überhaupt erst zu betreiben.
Natürlich. Der Klimawandel, der auch bei uns die Durchschnittstemperaturen durch die Decke schießen lässt, macht es manchen aber schwer, darauf zu verzichten. Ich habe selber auch keine aber irgendwann ist das wohl leider ein sinnvolle Investition. Denn Hitze ist nicht nur unangenehm - ab einem bestimmten Punkt schadet sie massiv der Gesundheit. Auch deswegen ist die Abkehr vom Verbrenner duchaus sinnvoll.
DarkSoul schrieb:
Selbst wenn dort ein neues Umspannungswerk gebaut wird, auch das wird irgenwann an seine Grenzen kommen, oder die Zu- und Ableitungen. Never say never...
Wenn es an seine Grenzen kommt, wird man wohl ein zweites oder größeres bauen.
DarkSoul schrieb:
du hast ja auch noch nie einen Krieg miterlebt, oder? Manche Deutsche haben dagegen sogar ZWEI Kriege miterlebt, würdest du also sagen, dass man in Deutschland mit Kriegen nicht rechnen muss?
Ich sage nicht, dass man nicht mit Kriegen rechnen muss. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage ist es daher umso wichtiger, unabhängig vom Kohle, Gas, Öl und Atom zu werden, damit man eben nicht den Launen der Wahnsinnigen ausgesetzt ist, die Rohstoffpreise diktieren. Sondern die Energie vor Ort, dezentral erzeugen. Und da leisten BKW einen kleinen Beitrag.
Andersherum: Wenn Du nun in Dimensionen von halben Jahrhunderten argumentierst vor der nächsten Abschaltung, malst Du aus meiner Sicht einfach nur den Teufel an die Wand und möchtest Angst schüren. Das hat noch niemandem geholfen. Also, außer der AfB und ähnlichen Parteien sowie der Energielobby. Aber ich weiche vom Thema ab.
DarkSoul schrieb:
Solange es keine Strom-Speicher im großen Stil gibt und die Nord-Süd-Stromtrasse nicht besteht, solange kann man mit Abschaltungen und Drosselungen rechnen und mit hohen Stromkosten.
Rechnen kann man auch damit, dass der liebe Gott morgen den Stecker zieht oder Putin heute Abend die Atomraketen startet. Ich hoffe, Du hast deswegen schon den Job gekündigt und haust das Geld auf den Kopf mit Blackjack und Nutten statt sie in einem Forum zu vergeuden.
 
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DarkSoul schrieb:
Wofür sie konstruiert werden wird deine Versicherung in keinster Weise interessieren, wenn es mal zum Schaden kommt. Dein Augenrollen zeigt nur deine Naivität.
Jetzt mal zum Verständnis. Wenn du die Waschmaschine laufen lässt, dann stehst du immer daneben?
Die Versicherung weiß ja nicht ob du zuhause bist oder nicht.
Der Schaden bleibt also der gleiche.
Wenn ich zuhause bin, merke ich auch nicht ob das Ding ausläuft, denn ich stehe ja nicht daneben, das würde ich merken, wenn die Bude irgendwann unter Wasser steht, aber nichtmal dann unbedingt, denn wenn ich im OG bin, bekomme ich das ja nicht mit, dass unten die Kacke ausläuft.
Ich mache die Waschmaschine an und verlasse den raum und gucke nach ein paar Stunden ob sie fertig ist und entnehme die Wäsche.
 
Firefly2023 schrieb:
Genau....schön weiter sich das alles schönreden.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/china-kohlekraftwerke-100.html

Wir wollren auch schon seit den 90igern das Klimaziel erreichen.....Oh Warte.....1,48 Erderwärmung Tag heuer.
Schön. Das "Aber die Chinesen!"-Argument.

"Das Land hat im vergangenen Jahr 216,9 Gigawatt an Solaranlagen installiert und damit den bisherigen Rekord von 87,4 Gigawatt aus dem Jahr 2022 übertroffen [...].
Der Ausbau der erneuerbaren Energien bedeutet, dass China weniger Kohle verbrennen kann, um die steigende Energienachfrage zu befriedigen, und diese Verlagerung hat zu Prognosen geführt, dass der weltweit größte Umweltverschmutzer seinen Emissionshöchststand im letzten Jahr erreicht haben könnte, weit vor dem Ziel der Regierung für 2030.
Dennoch baut China sein riesiges Netz an Kohlekraftwerken weiter aus, die etwa 59 % der Elektrizität des Landes liefern. Offizielle Stellen betonen, dass die neuen Kraftwerke vor allem als Reserve für die intermittierende Solar- und Windenergie benötigt werden und dass der Kohleverbrauch ab 2025 zurückgehen wird."
https://www.fr.de/wirtschaft/china-...in-ihrer-gesamten-geschichte-zr-92803706.html
 
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Und weiter? Nochmal... alles was nicht produziert wird ist klimafreundlich.

Gebt zu, dass ihr nicht auf euren Luxus verzichten möchtet und das ihr Geld sparen wollt und euch das Klima egal ist. Alles andere ist ein Selbstbetrug. Ehrlich wäre es wenigstens.
 
Firefly2023 schrieb:
Und weiter? Nochmal... alles was nicht produziert wird ist klimafreundlich.
Nur teilweise richtig. Sofern das BKW länger läuft als 1 bis 1,3 Jahre läuft, ist es absolut klimafreundlich. Redest Du hingegen von Verbrauchsgütern, gebe ich Dir recht. Jedes Handy, das nicht neu gebaut wird, schont Ressourcen. Aber das sind ja nun mal zwei grundlegend verschiedene Dinge. Auch ein e-Auto schont ab Kilometer x die Umwelt, wenn diese Kilometer sonst mit einem vorhandenen Verbrenner gefahren worden wären, der eben mit jeder Sekunde, die der Motor läuft, zum menschengemachten Klimawandel beiträgt.
Firefly2023 schrieb:
Gebt zu, dass ihr nicht auf euren Luxus verzichten möchtet und das ihr Geld sparen wollt
Letzteres natürlich ja. Aber was ist Luxus? Das kannst Du doch gar nicht pauschal definieren. Das hat vor einigen Posts schon mal ein User sehr gut formuliert.
Firefly2023 schrieb:
und euch das Klima egal ist.
Nein, das Klima ist, zumindest mir, nicht egal. Und nun mal Butter bei die Fische: Was spricht denn nun aus deiner Sicht gegen ein BKW? Der CO2 Abdruck kann es ja nicht sein, siehe oben.
Firefly2023 schrieb:
Alles andere ist ein Selbstbetrug. Ehrlich wäre es wenigstens.
Ich finde es anmaßend, dass Du glaubst, in die Köpfe aller anderen blicken zu können. Ich und viele andere hier haben das Konzept BKW von allen erdenklichen Seiten beleuchtet und abgeklopft. Und wenn man meint, man ist durch, fängst Du wieder von vorne an und scheinst die Beiträge nicht mal gelesen zu haben. Inhaltlich kommt ja nichts. Also entweder trollst Du rum oder bist nicht an der Meinung anderer interessiert.
 
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Ich trolle nicht. Ich sehe das so. Mag sein, dass hier einige löbliche Ausnahmen sind. Aber das erste was immer kommt, auch in der Werbung "SPAREN Sie bares GELD!" "Ich spare jetzt Geld!" Die Rendite ist nach 2 jahren da!" bla bla bla.

KEIN "Ich mache das für den Umweltschutz, mir ist das egal ob sich das rechnet!"

Von daher....Der Mensch ist, wie er ist. Ich kaufe keins, weil ich andere Dinge für die Umwelt tue. Nochmal. Alles was nicht hergestellt wird, schützt die Umwelt.

Zum Thema Luxus: Wir leben hier in Luxus in Deutschland. Hier gibt es alles im Überfluss, ob man es braucht oder nicht. Es ist da. Du verhungerst nicht, du verdurstet nicht, du musst nicht frieren.

Überfluss wo hin man schaut.....Energieverbrauch bis zu extrem. Wir lassen Nachts in Fussgängerzonen die Schaufensterbeleuchtung an, für was? Aber hey, wir haben ein BKW.

Aber gut....ich gehöre nicht zu den Leuten die "auf Spur" sind. Solange wie unsere Welt läuft wie sie läuft, werden auch tausende BKWs nicht dazu beitragen, dass die Erde gerette wird. Denn bis 2060, ist es zu spät. 1,48 Grad Erwärmung haben wir ja schon.
 
Firefly2023 schrieb:
Ich trolle nicht. Ich sehe das so. Mag sein, dass hier einige löbliche Ausnahmen sind.
Dann bring doch mal ein Argument gegen ein BKW. Ein Nutzer dessen kann nichts dafür, dass nachts die Schaufenster beleuchtet sind.
Firefly2023 schrieb:
Aber das erste was immer kommt, auch in der Werbung "SPAREN Sie bares GELD!"
Ist doch klar, dass die Werbung die finanziellen Vorteile anspricht. Welches Produkt verkauft sich denn alleine oder vor allem mit dem Argument "Schützen Sie die Umwelt"?
Firefly2023 schrieb:
"Ich spare jetzt Geld!" Die Rendite ist nach 2 jahren da!" bla bla bla.
Ich kann Dir nicht folgen. Ein BKW lohnt sich idR nach zwei bis fünf Jahren. Das kann man ausrechnen oder es sein lassen.
Firefly2023 schrieb:
KEIN "Ich mache das für den Umweltschutz, mir ist das egal ob sich das rechnet!"
Dann setz doch ein gutes Beispiel und tue es allein für den Umweltschutz. Es hält Dich niemand auf.
Firefly2023 schrieb:
Von daher....Der Mensch ist, wie er ist. Ich kaufe keins, weil ich andere Dinge für die Umwelt tue.
Andere Dinge. Und was spricht dann gegen ein BKW? Warum nicht mehr für die Umwelt tun? Das eine schließt doch das andere nicht aus!
Firefly2023 schrieb:
Nochmal. Alles was nicht hergestellt wird, schützt die Umwelt.
Das stimmt nicht pauschal, lies meinen Beitrag darüber noch mal. Und wenn Du es anders siehst, erkläre uns gerne warum.
Firefly2023 schrieb:
Überfluss wo hin man schaut.....Energieverbrauch bis zu extrem. Wir lassen Nachts in Fussgängerzonen die Schaufensterbeleuchtung an, für was? Aber hey, wir haben ein BKW.
Ich lasse nachts nichts an und spare tatsächlich überall das, was möglich ist. Im Kleinen und Großen. Und ein BKW ist für mich eine gutes Werkzeug mehr zu sparen UND etwas Gutes für die Umwelt zu tun, da der Strom, den ich hier lokal erzeuge, nicht woanders, ggf. mit Kohle, Öl, Gas oder Atom, hergestellt werden muss. Was ist daran nicht zu verstehen?
Firefly2023 schrieb:
Aber gut....ich gehöre nicht zu den Leuten die "auf Spur" sind. Solange wie unsere Welt läuft wie sie läuft, werden auch tausende BKWs nicht dazu beitragen, dass die Erde gerette wird. Denn bis 2060, ist es zu spät. 1,48 Grad Erwärmung haben wir ja schon.
Auf welcher Spur? Du scheinst mir eher einer zu sein, der anderen auf den Leim geht, die einem erzählen wollen, wie Böse erneuerbare Energien sind. Es geht hier auch nicht darum "die Erde zu retten". Tust Du doch auch nicht mit Deinen Umweltschutzbemühungen. Aber wenn man im Jahr 10 bis 50 Prozent weniger Strom verbraucht im Schnitt, halte ich das für eine tolle Sache. Und ich verstehe nicht, warum Du das anders siehst.
 
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@Firefly2023 Ich glaube niemand hier in der Diskussion denkt, er würde mit seinem BKW entscheidenden Einfluss aufs Klima haben.

Firefly2023 schrieb:
dass die Erde gerette wird.
Das ist ein grundlegendes Problem der Diskussion. Die Erde muss vor nichts und niemandem gerettet werden. Auch eine vier Grad wärmere Erde wird leben und sich entwickeln. Dass wir Menschen den Planeten so schnell und stark verändern, löst einen Anpassungsdruck aus, den viele Tierarten nicht überleben werden. Aber das ist der Erde an sich und dem Leben ziemlich egal. Es geht beim Klimaschutz um eine viel pragmatischere Frage: Wie stark wollen wir die Erwärmung begrenzen, um unsere eigene Lebensgrundlage zu erhalten? Und da ist PV und erneuerbare Energie allgemein ein wesentlich besserer Beitrag als Verzicht, weil es eine Veränderung einleitet.
 
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Aber ich habe mir schon mal den Mund verbrannt. Ich ziehe mich hier jetzt zurück.

Du hälst Sie für eine tolle Sache. Ich nicht. Ich sehe die komplette Produktionskette, den Energiebedarf, den Ressourcenverbrauch, die Transportlogistik. Ich sehe das unter dem Gesichtspunkt "Umweltschutz und Nachhaltigkeit", du anscheinend unter "Finaziellen Aspekten". Das passt nicht, daher kommen wir auf keinen grünen Punkt.

Ich kaufe mir sofort ein BKW, wenn ein Firma in Deutschland, diese mit erneuerbaren Energien, Co2 neutral produziert und das zu einem fairen Preis. Dann bin ich dabei. So aber nicht.
Ergänzung ()

Boimler schrieb:
@Firefly2023 Ich glaube niemand hier in der Diskussion denkt, er würde mit seinem BKW entscheidenden Einfluss aufs Klima haben.


Das ist ein grundlegendes Problem der Diskussion. Die Erde muss vor nichts und niemandem gerettet werden. Auch eine vier Grad wärmere Erde wird leben und sich entwickeln.
Naja, der Punkt "Ich mache was für die Umwelt" ist schon sehr präsent.

Genau, der Erde ist es Wurscht. Wir wollen unseren Arsch retten und zwar ohne auf was verzichten zu müssen. Das will keiner, also warum soll ich mir ein BKW kaufen. Für die läppischen 200 EUR die ich spare? Jucken mich nicht.
 
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