Thunderbird baut ab, weil es keine echte alternative zu (vor allem) Outlook (mehr) ist bzw. eigentlich nie war. Die Workflows sind zu verschieden davon und die GUI ist altbacken.
Ich bin seit Jahrzehnten Outlook-User (im Endeffekt seit Einführung der Ribbons, also Office 2007), und ich habe in all diesen Jahren immer wieder im Privaten versucht Thunderbird als "DEN" Client auf meinen Windows-System zu etablieren - immer erfolglos. Warum? Weil ich mich nie an diese komischen Workflows und von Outlook völlig verschiedenen Menüs, Einstellungsmenüs usw. usf. zu gewöhnen.
Und es wäre so einfach:
Also Client-Hersteller muss ich mich an die Masse richten, wenn ich Erfolg will. Mozilla müsste einfach die Kernfeatures, insbesondere bei der Darstellung der Mails, sich zu, ich sag mal, zu 90% an Outlook orientieren und schon hätten die eine Menge neuer User.
Ob Microsoft sich natürlich Anordnungen von gewissen Darstellungsschemata "patentiert" hat bzw. überhaupt kann, könnte evtl. das Problem sein.
Thunderbird ist an den meisten Stellen un-intuitiv und wenn ich eine wachsende Userbasis generieren will, muss ich mich an die Gepflogenheiten der großen Masse an User halten und die kommt sicherlich nicht aus den 60er oder 70er Jahren!