Waffengesetz

Dierk-mit-e schrieb:
*Zensur*...*Zensur*, *nochmal Zensur*....hoffentlich bekommt er alle *Zensur* dieser Welt auf einmal.
Alternativ soll er *Zensur* oder vom *Zensur*.

Bin ich bei dir, absolut.
 
Helios co. schrieb:
Was meine Aussage mit einem Falschquote zutun hat ist mir nicht klar. Aber mir reichen deine ständigen Angriffe und der Rotz a la Waffenschrank = Kleiderschrank, nur um eine von vielen zu nennen. UNd versteh mich bitte nicht falsch: Bis jetzt hast du lediglich Behauptungen aufgestellt, die sich größtenteils als falsch oder nicht-ganz korrekt erwiesen haben. Von irgendwelchen Fragen der Art, was doch am Natokaliber so furchtbares ist, will ich gar nicht erst reden.

OK, Falschquote war der falsche Ausdruck.
Wie wärs mit Ignorequote? Wenn Du die Postings sowieso nicht liest?

Welche Behauptungen haben sich denn als falsch erwiesen... oder nicht ganz korrek?

Ansonsten: Du meldest Dich an .. dann kannst Du jeden Post "Beitrag zum Zitieren auswählen" highlighten und dann hast Du auch die richtige ID. Warum Du die ganze Zeit ohne Links zitierst und manches durcheinanderbringst versteh ich nicht.

EDIT: @Dr4ven
Jup, ich mach mit!
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, Falschquote war der falsche Ausdruck.
Kommt hin, nach all dem Rotz den hier der eine oder andere bis jetzt gepostet hat, ist mir das aber wohl auch kaum zu verübeln, Käsemesser, böses Natokaliber etc. ;)
Selbst Fetter Fettsack akzeptiert meine Qiellen zu dem Problem mit den Hobbyjägern, die Konsequenzen die er daraus zieht sind mir leider bis jetzt nicht ganz klar. Aber gut.

Warum Du die ganze Zeit ohne Links zitierst und manches durcheinanderbringst versteh ich nicht.
Bis jetzt habe ich nur 2 Sachen durcheinander gebracht. Beide hatten damit zutun, dass ich den Post nicht zu ende gelsen habe. Einmal davon tat es mir tatsächlich leid. Die Frage sollte an der Stelle aber auch lauten, wie ihr auf derartige Fehler reagiert habt. Rühmlich war das ganze nun auch nicht ;)

Welche Behauptungen haben sich denn als falsch erwiesen... oder nicht ganz korrek?

Wie oft soll ich mich denn noch wiederholen? Langsam reichts, denke ich. Die Hälfte deiner Aussagen zu den Hausdurchsuchungen waren falsch oder nicht ganz korrekt und deine Aussage zu den Waffenschränken war hochgradig falsch, nur schön dass du dafür sogar selbst die Quelle geliefert hast.

Du redest von Leuten mit einem Waffenschein, ich denke daran zu kommen ist wohl noch was schwieriger als eine WBK zu bekommen.

Man man man. Zum einen bezog sich wie ich aber schon gesagt habe meine Aussage auf die Extremsituation zum anderen, was den Punkt des Beherrschens der Waffe anbetrifft, ist es nun einmal ein Fakt, dass nicht jeder direkt und automatisch ein Profi ist der eine Waffe besitzen und benutzen darf. Darüber hinaus lieferst du mit der obigen Aussage sogar einen Grund dafür, dass man eben nicht an jeden Deppen eine Waffe geben sollte, so wie dies in den USA der Fall ist. Du argumentierst mit dem deutschen Recht und System, das letzten endes dazu führt, dass die meisten Menschen unter Waffen im Land auch mit der Waffe umgehen können (früher oder später), wenn auch (wie ich finde) bestimmt nicht in Extremsituationen.

Das Sytem das hier jedoch viele möchten und du es scheinbar verteidigst (oder liege ich falsch? Falls ja, dann tuts mir leid), in dem im Prinzip jeder eine Waffe besitzen und offen rumtrafgen kann, führt nicht dazu, dass jeder mit der Waffe auch umgehen kann!

Hier werden Geschichten von Leuten erzählt, die Spass daran haben zu töten und kognitiv vermutlich auch zu nichts anderem fähig sind oder Einbrecher auf der Flucht in den Rücken ballern und Bullen das auch noch decken. Dieselben Leute sagen, dass sie ihre Pistole in 1,2 Sekunden nachladen können und behaupten im selben Satz, dass ein Messer ebenso gefährlich ist wie die besagte Psitole. Und dann stellen sich hier doch tatsächlich halbwegs intelligente Menschen hin und verteidigen diesen Rotz auch noch. Und warum, weil sie selbst schießen. Respekt!
 
Zuletzt bearbeitet:
die letzten posts lesen sich für interessierte alles andere als produktiv oder lesenswert.

ich werd an dieser stelle mal einen freundlichen hinweis platzieren, dass eine sachliche diskussion und ein respektvoller umgang miteinander erbeten ist und bitte darum nicht auf die persönlich ebene abzurutschen. ich denke die betreffenden personen fühlen sich angesproch. das betrifft beide seiten der diskussion.

persönliche differenzen dürfen gern per pn ausgetragen werden, wo die anderen forenmitlieder das gezänk nicht mitbekommen.
 
Hier werden Geschichten von Leuten erzählt, die Spass daran haben zu töten und kognitiv vermutlich auch zu nichts anderem fähig sind oder Einbrecher auf der Flucht in den Rücken ballern und Bullen das auch noch decken. Dieselben Leute sagen, dass sie ihre Pistole in 1,2 Sekunden nachladen können und behaupten im selben Satz, dass ein Messer ebenso gefährlich ist wie die besagte Psitole. Und dann stellen sich hier doch tatsächlich halbwegs intelligente Menschen hin und verteidigen diesen Rotz auch noch. Und warum, weil sie selbst schießen. Respekt!

Ich persönlich betreibe keinerlei Schießsport oder ähnliches, aber auf sehr kurze Distanzen ist, wie mir von zwei dazu befragten Personen aus der Exekutive gesagt worden ist, ein geübter Messerkämpfer sehr wohl sehr gefährlich. Das mag für diesbezüglich weniger Versierte komisch klingen, aber es ist so. Sicher kann ein Ungeübter mit einer Pistole viel mehr Schaden anrichten als mit einem Messer, aber die Aussage, auf die du dich beziehst, bezog sich mE auf darin ausgebildete Personen.
 
Also die Mythbusters haben erst vor kurzem gestestet, ob das Klischee stimmt, dass man nicht "mit einem Messer zur Schießerei kommen" sollte. Und da war es durchaus so, dass jemand mit Messer in der Hand einen damit erstechen kann, bevor man eine Pistole ziehen und abdrücken kann, wenn die Distanz unter ca. 2-3m ist.

Dass man dafür ein geübter Messerkämpfer sein muss, wage ich zu bezweifeln. Denke es kommt eher auf das Messer an.

Zum Thema: Mein Opa musste vor kurzem mehr als 20 Gewehre vernichten lassen, die er über lange Zeit gesammelt hatte. Dank Obama meinte auch ein Bekannter von mir in Amerika, der ebenfalls Waffen sammelt, er könne sie ihm nicht abkaufen. Ich finde das bekloppt. Mit solchen alten Gewehren läuft niemand Amok und Banken würde man mit sowas wohl auch nicht überfallen.
 
Nun, wenn man erst umständlich das Msser herausnesteln muss und dann nicht weis, welche Stellen am menschlichen Körper für eine effektive (und präventive) Gegenwehr getroffen werden müssen, stell ich es mir nicht so einfach für ihn vor, dabei Erfolg zu haben. Eine gewisse Routine braucht man für sowas auf jeden Fall.
 
Ich will auch gar nicht bezweifeln, dass Messer generell nicht zum Töten geeignet sind, erst recht in "fähigen" Händen. Aber machen wir uns doch bitte nichts vor: EIne Schussswaffe ist um ein Vielfaches gefährlicher. Mit einer Pistole kann ein Profi innerhalb kürzester Zeit ein Blutbad anrichten. Ein vergleichbares Blutbad mit einem Messer anzurichten ist schlicht und ergreifend nicht möglich, erst recht nicht, wenn sich die Opfer zur Wehr setzen. Man stelle sich einen Breivic vor, der mit Taschenmessern über die Insel juckelt.

Alleine die notwendige Kraftanstrengung um einen oder mehrere Menschen zu erstechen dürfte selbst sportliche Menschen zur Erschöpfung treiben.

Daher verstehe ich auch einfach nicht, warum ständig das Argument Messer fällt. Aber damit sind wir wieder am ganz frühen Anfang der Diskussion hier angekommen.

Dank Obama meinte auch ein Bekannter von mir in Amerika, der ebenfalls Waffen sammelt, er könne sie ihm nicht abkaufen. Ich finde das bekloppt. Mit solchen alten Gewehren läuft niemand Amok und Banken würde man mit sowas wohl auch nicht überfallen.
Hmm moment, ich bin mir hier nicht sicher, aber eine Waffe kann man "untauglich" machen. Dann ist sie lediglich ein Deko Gegenstand. Oder wie schaut diesbezüglich die rechtliche Lage aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, gegen unbewaffnete Gegner ohne jede Nahkampferfahrung ist das sehr wohl möglich. Das Erschöpfungsargument ist mE ebenfalls nicht valide, denn wenn wir ins Mittelalter zurückdenken, haben die teilweise stundenlang gekämpft und das mit einer Ausrüstung, die wesentlich schwerer und damit erschöpfender als ein heutiges Kampf-Messer ist (ich nehme an, dein Bezug auf Taschenmesser war eine Überspitzung).

Wo ich dir aber zustimme, ist der Umstand, dass es mit abnehmender Erfahrung des jeweils Agierenden die Pistole oder ein Revolver eher jenes Mittel für ihn ist, mit dem er ein großes Gefahrenpotenzial für andere aufrecht erhalten kann, ohne viel bei der Anwendung falsch machen zu können.
 
Helios co. schrieb:
Daher verstehe ich auch einfach nicht, warum ständig das Argument Messer fällt. Aber damit sind wir wieder am ganz frühen Anfang der Diskussion hier angekommen.

Es ging hierbei von meiner Seite aus IMMER um die Verhaeltnismaessigkeit bei der Abwehr eines Angriffes und niemals um eine gesetzliche Gleichstellung mit Handfeuerwaffen, aber dazu muesste man lesen UND verstehen.
Nochmal kurz zur Klarstellung.
Jeder Polizist bekommt waehrend der Schiessausbildung den Angriff eines Messerkaempfers auf einer Entfernung unter 7 Metern und die schwerwiegenden Folgen gezeigt.
Danach ist jedem klar dass er kaum Chancen hat unverletzt davonzukommen und dass hier ein Waffengebrauch immer gerechtfertigt ist, auch beim Privatmann.

Ein Anfang um von mir ueberhaupt noch ernstgenommen zu werden waere definitv mal damit aufzuhoeren die Texte anderer Menschen hier generell als Rotz zu bezeichnen nur weil du absolut keinen Einblick in diese Materie und in die Law Enforcement Gesellschaft hast und somit nicht verstehst wovon ich die ganze Zeit rede.

Ich nehm dir deine Meinung ja nicht uebel und akzeptiere sie, aber deine penetrante Ignoranz gegeneber dem was du nicht kennst,wuerde viele in anderen Lebensbereichen in dieselbe Ecke wie Rassismus und Mobbing hinstellen.

Wuerde ich in meinem Arbeitsumfeld mit anderen Menschen so umgehen waere ich sofort den Job los.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ging hierbei von meiner Seite aus IMMER um die Verhaeltnismaessigkeit bei der Abwehr eines Angriffes und niemals um eine gesetzliche Gleichstellung mit Handfeuerwaffen

Ach nicht? Ich bin es ehrlich gesagt schlicht leid wieder dieselben Zitate rauszusuchen, in denen Leute hier Aussagen der Art tätigten: Wenn man Schusswaffen verbieten will dann müsste man auch Messer, Autos etc cc. verbieten. Wenn ich mich nicht ganz irre hast du eine durchaus ähnliche Aussage getätigt - vielleicht war es aber auch m-sicherheit und du hast ihm zugestimmt.

Die Aussage eines weiteren Gesprächteilnähmers vor einigen wenigen Posts in denen er 2000 Tote in den USA durch Hieb und Stichwaffen mit einem "Augenroller" kommentierte ging meines Erachtens ebenso in diese Richtung.

Auch findest du auf so ziemlich jeder Waffenseite unter den angeblichen Fakten: "Ja Schusswaffen sind böse, aber wie viele Leute durch Messer getötet werden, interessiert hierbei keinen" - Kommentare. Es ist ein Fakt, dass das Argument, dass auch Menschen durch Messer umkommen gerne genutzt wird von der Waffenlobby oder den Befürwortern lockerer Waffengesetze um die Opfer von Schusswaffen zu relativieren. Und das kotzt mich schlicht und ergreifend an!

Den letzetn fall dieser Art habe ich erst kürzlich wieder in einer Phönix Reportage gesehen - gettigt von einem Hobbyschützen. Ich zitiere: "Sie wissen ja gar nicht was ich alles mit einem Messer in einer Menschenmenge anrichten könnte". Getätigt im Zusammenhang mit Massakern.

Auch erinnere ich mich, dass ich in über 20 Posts die Definition dessen geprädigt habe, was eine Waffe und was ein Werkzeug ist, und das ganze damit endete, dass du oder m-sicherheit eine faszinierende Auflistung lieferten, was alles verboten gehört, da man damit theoretisch auch Menschen töten könnte. Aber auch das scheint wieder vergessen zu sein.

Mit Rotz bezeichne ich Aussagen die schlicht falsch und dumm sind. Wenn jemand das Gefährundgspotenzial von Schusswaffen mit dem von Messren gleichsetzt, dann redet dieser Mensch erwiesenermaßen Blödsinn und das muss auch genannt werden dürfen! Das ist noch keine Kritik und Beleidigung an der Person an sich, auch wenn du persönlich das so sehen magst.

Und versteh mich jetzt bitte nicht falsch: Nur weil du mit Waffen jeden Tag zutun hast, prädestiniert es dich nicht automtisch, neutrale und hochwertige Aussagen zum Thema Waffenrecht abzugeben. Ganz im Gegenteil, du bist voreingenommen und verdrängst, ähnlich wie Fetter Fettsack es tut, einfach die negativen Aspekte des privaten Waffenbesitzes. Ihr seht die Probleme, aber sie sind euch schlicht wurscht.

Und um nochmals den letzten Punkt der Diskussion aufzugreifen: Es reicht nicht einfach 3 Fälle zu nennen, in denen friedliche Bürger von irgendwelchen Freaks angegriffen wurden um zu "belegen", dass private Waffen und das freie Rumtragen derselbigen zu einer höheren Sicherheit führt. Ich muss zugeben, dass es zwar Indizien gibt, die deine Behauptung unterstützen, aber im gegenzug musst du leider zugeben, dass es genug Indizien gibt, die eben auf genau das Gegenteil hinweisen. Leider! Mein Gott, du musst doch nur in 90% aller Länder dieser Kugel mit hoher Waffendichte schauen. Da steppt der Bär und das müsstest du besser wissen als ich.


Doch, gegen unbewaffnete Gegner ohne jede Nahkampferfahrung ist das sehr wohl möglich. Das Erschöpfungsargument ist mE ebenfalls nicht valide, denn wenn wir ins Mittelalter zurückdenken, haben die teilweise stundenlang gekämpft

Das stimmt nicht! Bitte genauer informieren! Gut für das Mittelalter kann ich dazu nicht viel sagen, aber für die Antike. Die meisten Schlachten dauerten eben nicht sehr lange. Bzw. dauerten einige Schlachten schon einbisschen (so z.B. Belagerungen) aber die direkte Kampfausübung war sehr kurz, eben weil es enorm anstrengend war. Meist hat ein einzelner Soldat kaum mehr als 3-4 zugestoßen. Gladiatorenkämpfe beispielsweise, haben so weit man das heute weiss, kaum länger als 15 Minuten gedauert!

Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen schon 2 mal bei der Schlachtung eines Schweines dabei gewesen zu sein (in meiner Bundi Zeit im Kosovo). Glaub mir eins: 6 erwachsene Männer waren nach dem das Werk, das mit einem einfachen langen Messer vollbracht wurde, schweiß gebadet! 6 gestandene Männer und ca. 5 Minuten! Ein Hausschwein kommt, denke cih, auf ca. 70-100 kg, also durchaus vergleichbar zu einem Menschen, nur dürfte der Mensch sich effektiver wehren können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Inwiefern verdränge ich denn negative Aspekte? Ich hab vor fast schon Monaten hier ausführlich dargelegt, dass ich es für sinnvoll halte, das Recht zum Waffenbesitz weiterhin aufrecht zu erhalten, aber eben auch durch regelmäßige Kontrollen sicherzustellen, dass die Berechtigten psychisch zum verantwortungsvollen Führen einer Waffe befähigt sind.

Ebenso habe ich lang und breit ausgeführt, dass die gerne (auch von dir) geforderten weiteren Verschärfungen der entsprechenden Gesetze nicht jene Wirkung erbringen können, die du dir erwartest (weniger Tote), weil sie eben am Zenit des möglichen Wirkungsgrades agieren. Sprich, sie bilden eine optimale Balance aus möglichst geringer Einschränkung der Rechte eines Bürgers auf der einen Seite und der Sicherstellung von verantwortungsvollem Umgang auf der anderen. Eine weitere Verschärfung schränkt die Rechte weiter ein, bringt aber keinen Nutzen.

Oder setzt du "verdrängen negativer Aspekte" mit "dir nicht umfassend zustimmend" gleich?

Mit Rotz bezeichne ich Aussagen die schlicht falsch und dumm sind. Wenn jemand das Gefährundgspotenzial von Schusswaffen mit dem von Messren gleichsetzt, dann redet dieser Mensch erwiesenermaßen Blödsinn und das muss auch genannt werden dürfen!

Wenn du so pauschale Aussagen triffst, musst du damit rechnen, dass sich immer jemand finden wird, der dir ein spezielles Beispiel bringt, wo sie eben nicht vollumfänglich gilt. Das ist in Forendiskussionen aber schon immer so gewesen und muss nicht zwingend dumm sein.

Um beim Messerbeispiel zu bleiben: ein Messer ist unbestreitbar eine gefährliche Waffe, allerdings erfordert ihr "effektiver" Einsatz um einiges mehr an Übung bzw. Skill, wie man neuerdings zu sagen pflegt.

Dass das Beispiel mit den Todeszahlen durch Messer (welche Messer eigentlich? Kampfmesser, Küchenmesser?), Autos und sonstigen Utensilien so oft kommt, liegt daran, dass da nicht differenziert wird, dass Waffen nur den Zweck des Drohens/Verletzens/Tötens haben und ansonsten eventuell nur als Wirtschaftsgut herhalten können, während (Küchen-)Messer und Autos hauptsächlich wirtschaftlich genutzt werden und eben dann zuweilen als Waffe zweckentfremdet werden. Kurz, man müsste also, wenn man deiner Argumentation folgt, darüber diskutieren, ab welchem wirtschaftlichen Nutzen für die Gemeinschaft man Dinge, die auch zum Töten verwendet werden können, zulassen darf oder nicht.

Dieses Thema habe ich ebenfalls schon vor über einem Monat angeschnitten, aber darauf hat niemand reagiert. Warum, wenn man doch ordentlich diskutieren und Lösungen finden will, ist mir schleierhaft.

EDIT:


Das stimmt nicht! Bitte genauer informieren! Gut für das Mittelalter kann ich dazu nicht viel sagen, aber für die Antike. Die meisten Schlachten dauerten eben nicht sehr lange. Bzw. dauerten einige Schlachten schon einbisschen (so z.B. Belagerungen) aber die direkte Kampfausübung war sehr kurz, eben weil es enorm anstrengend war. Meist hat ein einzelner Soldat kaum mehr als 3-4 zugestoßen. Gladiatorenkämpfe beispielsweise, haben so weit man das heute weiss, kaum länger als 15 Minuten gedauert!

Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen schon 2 mal bei der Schlachtung eines Schweines dabei gewesen zu sein (in meiner Bundi Zeit im Kosovo). Glaub mir eins: 6 erwachsene Männer waren nach dem das Werk, das mit einem einfachen langen Messer vollbracht wurde, schweiß gebadet! 6 gestandene Männer und ca. 5 Minuten! Ein Hausschwein kommt, denke cih, auf ca. 70-100 kg, also durchaus vergleichbar zu einem Menschen, nur dürfte der Mensch sich effektiver wehren können.


Nimm eine schwere Axt und spalte schwere Holzstücke damit. Sofern du einigermaßen bei Kondition bist, wirst du das über mehrere Minuten hindurch machen können, mindestens. Genau diese Zeit braucht auch jemand, der mit einem Messer in eine Menschemasse Unheil anrichten will. Das reine Zustechen ist da um einiges einfacher, zumal in der Panik der ersten Momente oft keiner weiß, woher das kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Helios co. schrieb:
Ach nicht? Ich bin es ehrlich gesagt schlicht leid wieder dieselben Zitate rauszusuchen, in denen Leute hier Aussagen der Art tätigten: Wenn man Schusswaffen verbieten will dann müsste man auch Messer, Autos etc cc. verbieten. Wenn ich mich nicht ganz irre hast du eine durchaus ähnliche Aussage getätigt - vielleicht war es aber auch m-sicherheit und du hast ihm zugestimmt.

Nein, falsch, ich hab mich zu diesem Thema nicht explizit geäussert, wir haben dich eher veräppelt und uns belustigt über deine naive Einstellung dazu.
Ich habe da sehr wohl eine diffizile Meinung, das heisst aber nicht dass ich diese unbedingt hier und vor allem mit einem Laien wie dir überhaupt diskutieren möchte weil es unterm Strich gesehen immer auf das selbe rausläuft und man in eine Schublade mit Allem was diesbezüglich schlecht ist und Scheisse gebaut hat, gesteckt wird.

Ich poste hier nur um Anderen Usern die mitlesen eine etwas andere Sicht auf diese Dinge zu geben, wenn ich dazu Beispiele bringe dient das eher zur sachlichen und praktischen Anschauung und nicht meines Egos um hier rumzuposaunen.

Auch das mit dem Wort Rotz kannst du einfach nicht lassen, es ist übelst unfreundlich und abwertend Anderen gegenüber, wahrscheinlich hast du schon lange keinen mehr getroffen der dir mal einen Spiegel vors Gesicht hielt damit du mal einen Schritt zurück gehen kannst um zu sehen wie du auf Andere mit deinem immens schlechten Verhalten wirkst.
___

Mir geht das Messerthema sowieso am Nerv weil du das Thema verallgemeinerst, ich und andere hier aber immer von gezielten Attacken gesprochen wenns um die Rechtfertigung ging...alles andere um das Thema ist ja wohl normaler Hausverstand, ich will ja auch keinen Golfschläger, Kuli oder eine Schere verbieten nur weil man sie zweckentfremden kann.
Mir hat man auch gezeigt wie in einem Flugzeug ein Plastikbecher schnell zur Schnittwaffe wird....und jetzt??

Auch bin ich kein Fan davon dass jeder seine Waffe in der Öffentlichkeit tragen darf, sehr wohl aber vom Verfassungsrecht sein einbefriedetes Heim zu schützen, auch denke ich dass die derzeitigen Gesetze mehr als ausreichen sollten, sie werden nur zu lasch exekutiert und die Interkummunikation von Ministerien ist einfach unter aller Sau.
Denn würde das Sozialministerium bei häuslicher Gewalt oder Kindermisshandlungen oder Kinderverwahrlosung schneller und vor allem härter reagieren, käme es mit Sicherheit zu weniger familiären Tragödien mit legalen Waffen.
Und dann sind wir wieder bei der Verantwortung des STAATES gegenüber seinen Bürgern die man wieder einfordern sollte, anstatt zu versuchen euch alle prinzipiell erstmal als schuldig hinzustellen.

Von den bösen Buben mit ihren illegalen Waffen und Replikas reden wir ja schon gar nicht mehr.

Helios co. schrieb:
Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen schon 2 mal bei der Schlachtung eines Schweines dabei gewesen zu sein (in meiner Bundi Zeit im Kosovo). Glaub mir eins: 6 erwachsene Männer waren nach dem das Werk, das mit einem einfachen langen Messer vollbracht wurde, schweiß gebadet! 6 gestandene Männer und ca. 5 Minuten! Ein Hausschwein kommt, denke cih, auf ca. 70-100 kg, also durchaus vergleichbar zu einem Menschen, nur dürfte der Mensch sich effektiver wehren können.

Wenn ihr 6 Deppen zu dämlich seit um dem Schwein vorher eine ordentliche auf die Rübe zu geben damit die Sau durchs schwache Herz kippt und dann erst versucht zu fesseln, geschiehts euch recht, das war sicher lustig wenn sie schreit wie am Spiess.
Da warens wohl eher eure Nerven die da den Schweissausbruch verursacht haben. :D
Mein serbischer Schwiegervater macht das ganz alleine mit dem Messer traditionell jedes Jahr zu Weihnachten, ich hasse es wenn Tiere geschächtet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die jenigen hier die dem Messer ihre lethale Wirkung abreden versuchen oder es als ungefährlich hinstellen sollten sich mal von den Filmen weg bewegen und sich überlegen wie nen Messerkampf real abläuft. Auch dass es bei Messerkämpfen keine Gewinner gibt sollte klar sein. das gibt auf beiden Seiten übelste Verletzungen (wer das Gegenteil weiss soll sich melden, ich habs noch nie geschafft ohne "erwischt" zu werden) und is alles andere als harmlos. Ich hab da lieber was wo ich die Beine in die Hand nehmen kann und erst mal Distanz schaffen...
 
Waffen töten nicht, Menschen tun es.
Waffenbesitz sollte zum Selbstschutz nach ablegen einer Sachkundeprüfung erlaubt werden!
Illegal erworbene Waffen sind das Problem, dagegen muss sich die Bevölkerung schützen dürfen!
 
Zuletzt bearbeitet:
kruemelgirl schrieb:
Da gebe ich dir schon recht, nur sollte die Befähigung, eine Waffe besitzen zu dürfen, regelmäßig überprüft werden.

Da gehen leider unsere Meinungen auseinander. Neben dem administrativen Aufwand wäre es auch nicht gerechtfertigt den Besitzer gegenüber.
Ein Führerschein wird ja auch nicht einfach so entzogen!
 
Aber wie kommen im Falle des Falles die Leidtragenden eines über die Zeit verantwortungslos gewordenen Waffenbesitzers dazu, wenn deren Verletzung/Tod durch eine einfache Überprüfung verhindert worden wäre?

Ich bin der Ansicht, dass das Besitzen oder gar Führen einer Waffe mit einer großen Verantwortung einhergeht. Da sich das Verantwortungsbewusstsein bzw. die damit etwaig korrelierende Selbstbeherrschung eines Menschen über die Zeit aber ändern können und das fatale Auswirkungen haben kann, halte ich es für gerechtfertigt, dies regelmäßig zu überprüfen. Schließlich ist es Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass die Sicherheit seiner Bürger nicht unnötig gefährdet wird. Das sollte mE aber möglichst schonend geschehen, sodass zwar die Rechte der einen auf Waffenbesitz nicht ohne Not beschränkt werden, aber andererseits auch sichergestellt ist, dass von den Berechtigten keine Gefahr für ihre Mitmenschen ausgeht.

Bei entsprechendem Fehlverhalten wird einem sehr wohl der Führerschein entzogen. Da das Fehlverhalten mit einer Waffe in der Regel aber noch gefährlicher sein kann als eines mit einem Automobil, ist da eine präventive Kontrolle mE durchaus gerechtfertigt. Das, da es ja nicht auf die Waffe selbst ankommt, sondern auf den Menschen, der sie innehat. Diese Innehabung ist eben mit Verantwortung verbunden und es bedarf daher einer Kontrolle der Einhaltung dieser, bevor jemand zu Schaden kommt.
 
Aber wie kommen im Falle des Falles die Leidtragenden eines über die Zeit verantwortungslos gewordenen Waffenbesitzers dazu, wenn deren Verletzung/Tod durch eine einfache Überprüfung verhindert worden wäre?

Selbiges gilt für den Autoführerschein, trotzdem gibt es keine altersbedingte Überprüfung. Nichtmal das Sehvermögen wird geprüft. Das Auto hingegen ist die Todesursache Nummer eins für einen unnatürlichen Tod.

Ich bin der Ansicht, dass das Besitzen oder gar Führen einer Waffe mit einer großen Verantwortung einhergeht. Da sich das Verantwortungsbewusstsein bzw. die damit etwaig korrelierende Selbstbeherrschung eines Menschen über die Zeit aber ändern können und das fatale Auswirkungen haben kann, halte ich es für gerechtfertigt, dies regelmäßig zu überprüfen. Schließlich ist es Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass die Sicherheit seiner Bürger nicht unnötig gefährdet wird. Das sollte mE aber möglichst schonend geschehen, sodass zwar die Rechte der einen auf Waffenbesitz nicht ohne Not beschränkt werden, aber andererseits auch sichergestellt ist, dass von den Berechtigten keine Gefahr für ihre Mitmenschen ausgeht.

Das führen von Gaswaffen ist auch erlaubt und dadurch kommt es nicht zu mehr Straftaten. Die Überprüfung sollte wie jetzt auch die Zuverlässigkeit prüfen dadurch wird gewährleistet das der Besitzer zum Führen/Besitzen einer Waffe geeignet ist.
Die Aufgabe des Staates ist aber nicht den Bürger um seine Freiheit zu berauben.
Ein Krimineller kommt immer an eine Waffe!
Zudem wie schon vorher erwähnt töten nicht die Waffen, sondern die Menschen.

Bei entsprechendem Fehlverhalten wird einem sehr wohl der Führerschein entzogen. Da das Fehlverhalten mit einer Waffe in der Regel aber noch gefährlicher sein kann als eines mit einem Automobil, ist da eine präventive Kontrolle mE durchaus gerechtfertigt. Das, da es ja nicht auf die Waffe selbst ankommt, sondern auf den Menschen, der sie innehat. Diese Innehabung ist eben mit Verantwortung verbunden und es bedarf daher einer Kontrolle der Einhaltung dieser, bevor jemand zu Schaden kommt.

Bei Fehlverhalten soll auch der Waffenschein/Waffenbesitzkarte entzogen werden. Gegen eine Präventivkontrolle bin ich jedoch. Zu viele Faktoren spielen mit. Beim Autoführerschein macht das auch niemand.
 
Das führen von Gaswaffen ist auch erlaubt und dadurch kommt es nicht zu mehr Straftaten. Die Überprüfung sollte wie jetzt auch die Zuverlässigkeit prüfen dadurch wird gewährleistet das der Besitzer zum Führen/Besitzen einer Waffe geeignet ist.
Die Aufgabe des Staates ist aber nicht den Bürger um seine Freiheit zu berauben.
Ein Krimineller kommt immer an eine Waffe!
Zudem wie schon vorher erwähnt töten nicht die Waffen, sondern die Menschen.

Was haben diese Aussagen mit meinen zu tun? Ich sehe den inhaltlichen Bezug nicht. Hast du meinen Post denn auch zur Gänze gelesen und verstanden?

Es ging mir weder darum, zu behaupten, dass durch das Führen einer Waffe per se mehr Straftaten geschehen, noch darum zu sagen, dass so Kriminelle schlechter an Waffen kommen noch, dass der Bürger seiner Freiheit beraubt werden soll.

Ich habe nur gesagt, dass aufgrund der großen Verantwortung der Staat einen Mittelweg finden muss, mit dem er sowohl die Waffenbesitzer nicht unnötig ihrer Rechte beraubt, andererseits aber auch die Sicherheit herstellt, dass für Mitmenschen von Waffenbesitzern keine Gefahr ausgeht. Was an dieser Sichtweise auszusetzen ist, ist mir nicht klar.

Bzgl. deiner Freiheitsberaubungsaussage: natürlich soll der Staat seine Bürger nicht ihrer Freiheiten berauben, aber genausowenig soll er auch einigen solche Freiheiten einräumen, dass sich daraus veritable Gefahren für andere Bürger ergeben. Deswegen ist es mE wichtig und richtig darauf zu achten, dass Bürger, die eine Waffe haben, diese auch sorgfältig und verantwortungsbewusst handhaben. Da dafür aber eine einmalige Kontrolle bedingt durch die menschliche Psyche nicht ausreicht, muss das eben periodisch geschehen. Das ist der beste Mittelweg, den es mE gibt, denn er erhöht die Sicherheit, dass niemand, der geistig dazu nicht in der Lage ist, eine Waffe hat und beschränkt die ordentlichen und verlässlichen Waffenbesitzer nicht unnötig.

Was dein Autoargument betrifft: dass man beim Auto so tolerant ist, liegt daran, dass es einen immensen wirtschaftlichen Nutzen aufweist, der, so die offensichtliche Wertung des Gesetzgebers, die Opfer, so zynisch das nun klingt, aufwiegt. Das ist bei Waffen nicht der Fall. Vor allem werden Waffen um ein vielfaches öfter vorsatzlich dazu eingesetzt, jemanden zu töten, als das bei Autos der Fall ist. Bei letzteren sind die Opfer zu einem überwiegenden Anteil aufgrund Verfehlungen aus Fahrlässigkeit heraus zu Schaden gekommen. Daher ist diese Unterscheidung ungeachtet der absoluten Opferzahlen meines Erachtens durchaus gerechtfertigt.

Du sprichst weiters unterschiedlich Faktoren an, die bei einer präventiven Kontrolle mitspielen würden und diese deiner Ansicht nach sinnlos machen würden. Welche sollen das sein?
 

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