@Tomislav2007
Wozu ? Das ist doch gar nicht nötig, das man seine Immobilie genau so wie die Miete an seine Einkommensverhältnisse anpassen sollte ist doch wohl logisch.
Wer wenig verdient kauft/mietet eine kleinere Wohnung, wer viel verdient kauft/mietet eine größere Wohnung oder ein Haus.
Wie ich vor 13 Jahren meine Wohnung ohne Anzahlung gekauft habe, hatte ich zu dem Zeitpunkt als Berufsanfänger auch nur 2300€ Brutto verdient.
Das ist nötig. Er verdient das ca. 3 fache des Themenerstellers, wird aber deswegen weder die dreifache größe der Wohnung ausgewählt haben, noch das dreifache Budget zur Verfügung haben. Sondern mehr oder weniger. Eine Wohnung zu kaufen bedeutet dann nämlich Hausgeld, und das kann man nicht regulieren, wird von den Eigentümern festgelegt und ist wie eine Miete. Die Reparaturen IN der Wohneinheit sind, bis auf das was das Haus angeht, von jedem selber zu tragen. Es ist eben nicht damit getan eine Immobilie angucken, kaufen und dann mietfrei wohnen. So einfach ist es nicht. Und ohne Rücklagen (die man mit geringem Gehalt nicht aufbauen kann, da man sich ja verschuldet um die Immobilie zu kaufen) sieht es in einem ungünstigen Falle der arbeitslosigkeit bitter aus. Auch hier hat Bookstar im Vergleich dazu einen unbefristeten Vertrag und hat daher seinen Job sicher. Alles Dinge die relevant sind, wenn man von der Pauschalisierung:
Beste Geldanlage sind einfach Immobilien
ausgeht.
Die Rechnung sieht nicht anders aus, für mich z.B. sind die Raten für meine Wohnung keine Schulden oder anders herum gesehen sind meine Bankschulden genau die gleichen Schulden wie es Mietschulden auch wären.
Die Miete muss ich sowieso zahlen, ob ich das Geld dem Vermieter gebe oder der Bank ist doch völlig egal zahlen muss ich so oder so, wenn ich es der Bank gebe habe wenigstens ich was davon.
Das ändert sich nur dann, wenn du die Bankschulden nicht bezahlen kannst, oder eben die Miete im Falle des TE. Wenn du so wenig verdienst, wird es mit ALG1 schon sehr knapp. Aber ALG2 machts dann platt. Da bekommst du keine 800€. Sondern deine 384€ + Nebenkosten (Miete hast du ja keine, und das Amt zahlt dir keine Abzahlung für dein Privateigentum). Wenn du denn dann die 384€ bekommst....
Das ist natürlich usus wenn dein Job sicher ist.
Bis dahin wohne ich mietfrei, wenn es soweit ist muss ich sowieso ins Altersheim und kann die Immobilie verkaufen und gehe mit mehr Geld ins Altersheim.
Oder dir geht die Heizungsanlage kaputt, du hast nen Wasserschaden und musst das Dach reparieren. Dann gehts du mit weniger ins Altersheim, wobei es beim Heim schon ziemlich wumpe ist, da am Ende sowieso jeglicher Besitz und Einkommen verbrannt wird.
Die Mieten explodieren, die monatlichen Bankraten kann man mit Festzins festnageln, so wie ich es gemacht habe, meine Rate ist seit 13 Jahren schön konstant. Das ist toll mittlerweile mehrere Gehaltserhöhungen aber konstante Bankrate und keine Mieterhöhungen.
Und dir ist bis dahin noch nichts kaputt gegangen? Glück gehabt, denn da nützen dir die konstanten Raten nichts, dann musst du einen weiteren Kredit aufnehmen.
Interessant das hier einige immer wieder von dem Märchen schreiben das eine Immobilie doch so ein Minusgeschäft ist, wenn das so wäre dann würde doch keiner mehr vermieten oder als Vermieter drauf zahlen, das ist doch unlogisch, das würde doch keiner machen.
Das ist nicht unlogisch. Hier bringe ich mal ein Beispiel, welches ich für fast alles nie gerne verwende: Das Fernsehen. Guck es dir an. Die Leute kaufen sich nen Haus oder eine Wohnung, das klappt auch wunderbar, der Verdienst ist zwar nicht so hoch, aber es geht. Wenn dann aber ein Gerät vor die Hunde geht, geht es denen sehr sehr dreckig, dann muss verkauft werden, aber wer kauft schon ohne Heizung? Das drückt den Preis und am Ende hat derjenige: Nichts. Nur Ärger. Das Märchen geht nämlich in beide Richtungen. Wenn du vermietest und nen Mietnomaden hast, das Geld aber für was anderes nutzt, was dann? Es gibt eine Menge Möglichkeiten aufs Gesicht zu fallen. Es hat bei dir geklappt. Ich gratuliere. Es hat sicher auch bei anderen geklappt. Selbst wenn es bei 9 von 10 klappt, wenn du die eine Wurst bist, die Pech hat, ist es eine Überlegung wert. Vor allen Dingen, man kanns nicht oft genug sagen:
Es wird kein hohes Einkommen vorausgesetzt für solch eine Altersvorsorge. Aber es wird ein
jahrelanges, konstantes Einkommen vorausgesetzt. Du hast eines? Dann Immobilien. Du bist ersetzbar und wer weiss wann du gekündigt wirst? Dann doch lieber Edelmetalle wenn das Geld "über" ist. Und wenn man dann genug Rücklagen hat, verkaufen und ne Immobilie kaufen. Aber nicht in Schulden reiten und man versumpft durch eine Kette unglücklicher Umstände.