News Sockel LGA 1851: Intel Meteor Lake-S und Arrow Lake wechseln erneut

Beitrag schrieb:
Bei vielen Boards reicht mittlerweile doch ein USB-Stick.
Das ändert aber nichts an der Problematik, mildert nur die Symptome. Der Käufer kauft ein Board + CPU, baut alles zusammen, schaltet ein und nichts passiert. Wo ist denn hier jetzt das Problem ein Bild einzublenden, "UEFI Update erforderlich, klicken sie weiter um Update durchzuführen"? Eines der Hauptfeatures was mit der Einführung von UEFI so um 2010 präsentiert wurde, war genau sowas und automatische BIOS Updates gab es bei einigen OEMs schon davor.

Wie soll jemand einen USB Stick erstellen, wenn sein PC was er sich gerade zusammengebaut hat nicht funktioniert? Bestenfalls hat er vielleicht noch ein Notebook, im schlimmsten Fall fährt er mit dem Zeug zum Händler oder schickt es als Defekt zurück. Wie teuer kann ein Stück Elektronik sein, die sowas im Hintergrund erledigt? Bei den heutigen Mainboardpreisen schlichtweg lächerlich.

EDIT: Wo ist diese Funktion heute und wieso kann ich hier nicht einfach "automatisch beim Systemstart auf Update prüfen" konfigurieren?
1654531076001.png

https://www.hardwareluxx.de/index.p...s-updatet-sich-selbst-ueber-das-internet.html

Es scheitert eben schon daran, dass bei allen mir bekannten "Bastelmarken" nach jedem Update alle Einstellungen zurückgesetzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Katzerino88, ComputerJunge, cookie_dent und 4 andere
Vollkommen richtig. Deshalb werde ich mir auch nie wieder ein Board kaufen ,bei dem ein Bios Update nur im
hochgefahrenen Betrieb möglich ist. Hab mich in den 4 Jahren Nutzung meines x570 Boards ,so daran gewöhnt ,das ich das nicht mehr missen möchte. Das gilt ebenso für Intel Mainboards.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BorstiNumberOne
Eines der Dinge was Intel für mich ziemlich unattraktiv macht.
 
Bin weder von Intel noch von AMD begeistert was das angeht. Auch bei dem Thema Power Supply kann ich immer wieder der Kopf schütteln. Nur weil in der CPU Kompatibilität bzw. das Bios einen Prozessor unterstützt, heißt das ja noch lange nicht, dass es nicht durchbrät, wenn ich nur ne Hand voll Mosfets mit nem 16 Core kombiniere. Bin da eher für ne klare Linie. Wer jetzt AM5 kauft, sollte mMn nach seine Erwartungen an die Zukunft dämpfen.
Ergänzung ()

Xedos99 schrieb:
Deshalb werde ich mir auch nie wieder ein Board kaufen
Isso, einmal Flashback immer Flashback.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BorstiNumberOne
Immerhin bleibt sich Intel, in diesen stürmischen Zeiten, treu😂
 
xexex schrieb:
Das ist ein Serverboard, was 2015 auf den Markt kam. Mich wundert es zwar grundsätzlich, dass hier ein UEFI Update über das IRMC nicht möglich gewesen sein soll, unabhängig der verbauten CPU, aber der Zyklus der Serverboards entspricht nicht den Zyklen der Clientplattformen.

Bei Serverboards wie diesem, das den gleichen Sockel verwendet wie ein Desktop-Prozessor, sind die Zyklen zwangslaeufig genauso lang. Intel ist bei solchen Servern zwar spaeter dran (fuer Sockel 1700 ist z.B. noch immer nichts heraussen), aber dann erscheint der Nachfolgesockel eben auch entsprechend spaeter.

Was ist IRMC?
 
Das Kaufen großer Netzteile und Gehäuse überlasse ich anderen.
Die Anschaffung überteuertem DDR5 überlasse ich anderen.
Das kaufen eines neuen Mainboard (inkl. Verkabelung) überlasse ich anderen.
AM4 ist ein Segen und in 15min. ist das Bios auf dem neusten Stand und mein
Ryzen 1700 durch entweder ein 5700X, 5800X (Doppelte Leistung) oder eventuell durch ein 5800X3D 2.5 Fache Leitung ersetzt. (Mal sehen wer das Rennen am Ende machen wird)
Mein System ist dabei was Gaming anbelangt mindestens gleichschnell wie ein Alder lake 12900K (KS) system mit schnellem Speicher und verbraucht dabei auch nur einen Bruchteil. Für alles andere sind 8 Kerne bzw. 16 Threads mehr als schnell genug.
Mein MSI m350 motrar arctic AM4 Board inkl. 1700 von 2017 entpuppt sich wirklich als Beste Hardware Anschaffung seit Anbeginn des neuen Jahrtausends.

Bei Intel wiederum gibt es für den 1700 Sockel gerademal ein lauwarmer Aufguss Namens Raptor lake (+5-10%)? und schon wieder ist Schicht im Schacht.
Nicht mit mir, dass wäre mir zu umständlich für die paar Prozent, in Kombination mit einer exorbitant gesteigerten Verbrauch und der damit verbundenen Abwärme.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Diggo, Draco Nobilis, Sun-Berg und eine weitere Person
Ja, das ist toll, wenn man sich auf so ein uraltes Board eine neue, schnelle CPU setzen kann. Über ein Jahr, nachdem es hieß "kein Ryzen 3 für X370/B350" und jede Menge Leute Ihre hochwertigen Boards verkauft haben, um auf ein teures X570 umzusteigen. Und statt AMD sehr böse zu sein wegen dieses üblen Tricks, heißt es "AMD sorgt für User mit alten Boards". :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bratmaxxe und .Sentinel.
ArrakisSand schrieb:
Das Kaufen großer Netzteile und Gehäuse überlasse ich anderen.
Dann bist Du ja wohl zufrieden mit dem, was Du nutzt? Was soll uns das ganze jetzt sagen?
ArrakisSand schrieb:
Die Anschaffung überteuertem DDR5 überlasse ich anderen.
Aktuell 150,-€ für 32GB überteuert?
ArrakisSand schrieb:
Das kaufen eines neuen Mainboard (inkl. Verkabelung) überlasse ich anderen.
Was suchst Du dann in einem Thread in dem es um neue Mainboardgenerationen bzw. Sockel und der unterstützten Technik geht?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tronado und Bratmaxxe
Ich fänd es auch nicht schlimm, wenn jede Generation ein neuer Sockel kommt. Alle 5-6 Jahre etwa hole ich mir alles neu, dann ist immer das passende Mainboard verfügbar. Wer sich jedes Jahr den neusten Prozessor holt, hat eh zu viel Geld.
 
mae schrieb:
Bei Serverboards wie diesem, das den gleichen Sockel verwendet wie ein Desktop-Prozessor, sind die Zyklen zwangslaeufig genauso lang.
Nicht zwingend! Schlichtweg deshalb, weil Server-CPUs viel länger hergestellt werden und für einige Modelle es gar keine Nachfolger gibt.

mae schrieb:
Entschuldige hier einen herstellereigenen Begriff verwendet zu haben, der Oberbegriff dafür ist IPMI und jedes halbwegs anständige Servermainboard hat einen entsprechenden Controller der UEFI Updates auch komplett ohne eine CPU ermöglicht. Auch das von dir genannte ASUS Serverboard ist meines Wissens damit ausgestattet, hat es doch einen reinen Management Ethernet Port.

EDIT: Scheint bei dem Board tatsächlich optional zu sein, sollte bei einem Server eigentlich zur Grundausstattung gehören. Hier wurde schlichtweg an der falschen Stelle gespart.
The optional IPMI 2.0-compliant ASMB8-iKVM module enables remote BIOS updates, backup and restore configurations, SNMP agent support (MIBs files), audit log, and BIOS post code. With out-of-band management ASMB8-iKVM provides round-the-clock remote monitoring and diagnosis even if the server operating system is down or offline, and all through a user-friendly web-based graphical interface that works with all major browsers. In addition, ASWM Enterprise software provides one-to-multiple centralized management including BIOS flash, software dispatch, task scheduler, remote control and power control, via colorful and informative graphical interface.
https://www.asus.com/de/Commercial-Servers-Workstations/P10S-C-4L/
Dass ein Intel Board mit einer "zu neuen" CPU gar nicht hochfährt kommt zumindest aus meiner eigenen Erfahrung äußerst selten vor. Ehrlich gesagt kann ich ich mich an einen solchen Fall selbst gar nicht erinnern, aber das muss nicht viel bedeuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
HansDetflefAndi schrieb:
Bei AMD ist es im übrigen jede GEN.
Dann setz deine alte intel CPU mal in einen neues Mainboard.
Setz einen Ryzen mal in ein neues Mainboard, oh Wunder, das geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nore Ply und Mcr-King
Tronado schrieb:
Ja, das ist toll, wenn man sich auf so ein uraltes Board eine neue, schnelle CPU setzen kann. Über ein Jahr, nachdem es hieß "kein Ryzen 3 für X370/B350" und jede Menge Leute Ihre hochwertigen Boards verkauft haben, um auf ein teures X570 umzusteigen. Und statt AMD sehr böse zu sein wegen dieses üblen Tricks, heißt es "AMD sorgt für User mit alten Boards". :)

Es geht doch hier eigentlich nur um verschiedene Blickwinkel auf die selbe Sache.

Ich war damals auch nicht froh als Gigabyte kein Bios für die 5xxxer Serie für mein Board gebracht hat und habe dann einfach einen 3600XT für kleines Geld im Second Hand geholt um damit wenigstens SAM und etwas mehr SC Leistung zu haben um dann apäter zwischen AM5 und Raptor Lake, bzw. was danach kommt entscheiden zu können. Jetzt gibt es aber das Bios update und ich konnte gleich bei meinem alten System bleiben. Ich muss auch sagen, dass für mein Usecase eine neue Platform erst mal keinen nenneswerten Mehrwert hat.

So aber nur weil es für mich die glückliche Gegebenheit gibt bedeutet nicht, dass ich AMD insgesamt dafür lobe.

AMD hat tatsächlich für sehr viel Verwirrung gesorgt und die Update-Politik verschiedener Boardpartner hat nur dazu beigetragen. Von daher sind Erfahrungen wir die von @.Sentinel. interessant. Das ist eben der allgemeinere Blickwinkel. Aus der Sicht scheint AMD leider etwas unprofessionel. (Das gilt im Übrigen ach bei GPUs, ich empfehle im Bekanntenkreis fast ausschliesslich Nvidia Karten obwohl ich selber bei AMD bleibe.)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tronado und xexex
Shoryuken94 schrieb:
Muss am Ende aber jeder für sich entscheiden und kann es mit dem eigenen Kaufverhalten beeinflussen.
Dass stimmt und viel wichtiger wo bleiben die GPUs, zu den CPUs die sind nicht wirklich gut zumindest S1700 finde ich mittelmäßig und zu teuer, der S1200 war da besser.
 
HansDetflefAndi schrieb:
"Alle zwei CPU-Generationen wechselt Intel im Desktop den Sockel"

Bei AMD ist es im übrigen jede GEN.
X3x wurde bis vor kurzem von ZEN 3 überhaupt nicht unterstützt. Inzwischen ja aber ohne die ganzen coolen Features.
X4x nachträglich PCIe 4.0 weggepatched

X5x ist die einzige voll funktionale Plattform von Zen.
Was sind bitte "die ganzen coolen Features"?
 
.Sentinel. schrieb:
Aktuell 150,-€ für 32GB überteuert?
DDR5-4800, CL40? Der Speicher ist so schnarchlangsam da kannst du ja gleich bei DDR4 bleiben.
Für vernünftigen Speicher musst du auch tiefer in die Tasche greifen, oder du holst dir eben gleich den 5800X3D da kannst du dir das dann sparen.
 
Wechsel von einem midrange B450 auf ein hochpreisiges X470 Board weil der 2700x einfach nicht problemlos bzw. rund lief, Zen3 lief recht schnell auf X470 aber auch da gab es unzählige Kinderkrankheiten / Ram Inkompatibilitäten etc. 5600x auf aktuell B550 läuft da bedeutend besser.

Mag ja sein das Am4 lange kompatibel war und auch ist aber einen gefallen hat sich damit Amd nicht getan, massig Agesas und Bios updates von Nöten, die Anforderungen an die Vrms stiegen ebenso, in der Theorie mag das immer alles funktioneren nur eben in der Praxis oftmals nicht.Gehe ebenso stark davon aus das man mit dem Absatz von den Cpus nicht zufrieden war als Alder Lake erschien und nachträglich beschloss Zen3 auch auf X370 etc. lauffähig zu machen.
Gehe stark davon aus das das mit Am5 wieder ähnlich abläuft.

Wer eventuell darauf abzielt mit einem X670E sorglos für alle nachkommenden Cpu Generationen abgesichert zu sein schaut womöglich in die Röhre, nichtmal Amd selbst kann aktuell den Zeitraum bestimmen wielang Am5 genutzt werden wird.Wirds keine Bios Updates für ältere Generationen geben aus welchen Gründen auch immer kommt man ebenso um einen Wechsel nicht herum.

Werd kein Early Adopter werden aber entscheidet man sich für ein 200€ Am5 Board falls die überhaupt zu beginn so günstig zu haben sind welches mit Glück nach Jahren noch Support erhält ?! nimmt man das 500euro Extreme ?! nicht unwarscheinlich das mit jeder Cpu Gen die Leistungsaufnahme steigt und demzufolge die Vrms zwangsläufig zu lasch sind, im schlimmsten Fall wechselt man trotzdem, bei Amd alles offen, bei Intel weis man alle 1-2 Gens steht ein Boardwechsel an und gut ist.Fraglich auch wenn in naher Zukunft Ddr5 Sticks mit 10000mhz+ erscheinen wie willig Boardhersteller sind, wie willig Amd ist das ganze noch auf älteren Plattformen am laufen zu halten.
 
danyundsahne schrieb:
Und die Enthusiasten sind da draußen eh die Minderheit, daher finde ich langlebige Sockel für die Normalos genau richtig.

Na ja der Normalo schraubt eh schon lange nicht mehr selbst, sondern kauft fertige Rechner. Als Selbstschrauber ist man schon in einer recht kleinen Bubble.

danyundsahne schrieb:
Ich habe den AM4 Sockel seit 2017 und bisher 2 CPU Gens draufgeschnallt und habe immer noch die Möglichkeit die schnellste Gaming CPU zu verbauen. Das ist schon sehr lecker und spart für die meisten Geld.

Wo wir wieder beim Thema, man ist auf "AMDs Gnade" angewiesen ist. ursprünglich sollten die aktuellen CPUs nicht mal auf B450 laufen. Fraglich, ob AMD sich da in Zukunft auch Gnädig zeigt. Denn AMD hat schon bei AM4 gezeigt, dass man mit einer technisch unbegründeten Bindung von der CPU an den Chipsatz liebäugelt.


danyundsahne schrieb:
Und wozu bräuchte ich ein neues Board? Damit ich PCIE4 nutzen kann? Was würde mir das aktuell bringen? Mit PCIE3 x16 hab ich doch keine wirklichen Einschnitte, auch nicht mit einer RTX3090 oder 6900XTXH.

Ist doch alles eine Frage des Anwendungsfalls, zumal nicht alle mit einem Rechner nur spielen. Wenn ich mir aber z.B. die IO Ausstattung der aktuellen Intel Plattform anschaue oder von AM5, ist alleine das für viele ein Thema.

danyundsahne schrieb:
Also braucht man doch nicht wirklich ein neues Board mit aktuellen Features? Auf jeden Fall nicht schon nach 2 kurzen Jahren. Das kann mir keiner erzählen. Da ändert sich doch kaum bis garnichts an der Lage.

Die Frage ist auch, ob für den 0815 Kunden der Leistungssprung zwischen zwei CPU Generationen die Rede wert ist. Die Updatezyklen sind da in der Masse um einiges länger. Und wenn ich mit Das Feature Set zwischen x370 und beispielsweise Z690 anschaue, könnte es durchaus für viele eine Überlegung wert sein.

Deine einzige Anforderung an ein Mainboard scheint ein PCI Express Slot und ein wenig Basic IO zu sein. Da tut es eh jedes günstige Board, was du mit wenigen Euro Wertverlust im Gebrauchtmarkt loswirst. Dieses Preisargument zieht da in meinen Augen wenig, wenn man wegen ein paar Prozent CPU Leistung im gleichen Zug horrende Wertverluste bei der CPU einfach so in Kauf nimmt und man munter wechselt.

danyundsahne schrieb:
Daher finde ich einen 4 Gen Turnus bei AMD extrem viel kundenfreundlicher als bei Intel, bei denen ich nach 2(!) kurzen Jahren schon wieder gezwungen werde ein neues Board zu kaufen.

Kommt auf das genaue AMD Produkt an. Ich hatte vor meinem AM4 System ein TR4 System. Da hat AMD dann auch einfach nach einer Generation und einem kleinen Refresh abgesägt. Wieder ein Beispiel dafür, dass AMD gerne nach Situation entscheidet, wie Kundenfreundlich sie sind.


Wie gesagt, es gibt Szenarien wo der längere Sockelsupport von Vorteil ist, dass wird hier aber immer als riesen toller Vorteil gepriesen, obwohl es für die wenigsten Endkunden wirklich relevant ist. Und bei AMDs aktueller strategischer Ausrichtung bleibt es abzuwarten, wie sie zukünftig damit umgehen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: .Sentinel. und danyundsahne
Deater schrieb:
Fraglich auch wenn in naher Zukunft Ddr5 Sticks mit 10000mhz+ erscheinen wie willig Boardhersteller sind, wie willig Amd ist das ganze noch auf älteren Plattformen am laufen zu halten.
Das ist nicht nur AMDs Entscheidung, denn auch das Board muss das abkönnen und das werden die ersten mit Sicherheit nicht tun da keiner mit RAM testen wird das es noch gar nicht gibt...
 
Zurück
Oben