Umweltschutz Kaufgrund ?

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Was mich bei vielen Umweltaktivisten oft stört, das ist ihre schreiende Doppelmoral, das Dogmatische und die Naivität, mit der sie sich instrumentalisieren lassen:

"Grimms Märchenwald wird Opfer der Energiewende "

https://www.welt.de/wirtschaft/plus...-Windkraftanlagen-in-Grimms-Maerchenwald.html

Hier wird ein einzigartiger historischer Wald abgeholzt für eine handvoll Windmühlen, was völlig ineffizient und wahnwitzig ist - dagegen ist der Hambacher Forst ein Witz. Und die Ökos ? Die wollen davon nichts wissen. Die schreien und kreischen beim weit kleineren Hambacher Forst wie von Sinnen. Bizarr!! Was wäre ihnen denn lieber? Man spart sich die Kohle im Hambacher Forst und rodet dafür 10 andere Wälder für Windkraft??


 
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asdwetgtrhe5sre schrieb:
Du kannst selbst unter dem links-propangadistischen Wikipedia alles nachlesen:

Endlagerung: https://de.wikipedia.org/wiki/Endlagerung
Aufarbeitung: https://de.wikipedia.org/wiki/Wiederaufarbeitung und https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Kalkar
okay, dass ist das letzte mal das ich auf deine mit Kampfparolen versifften Beiträge eingehe:
Endlagerung: Dir ist nicht aufgefallen, dass es da um endlagerung von nicht radioaktiven Stoffen geht oder? Du hast den Link gesucht: https://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_(Kerntechnik)#Standorte Und dort siehst du schnell, dass es in DE nur für leichte und mittlere radioaktive Abfälle Lagerstätten gebe. Und das sind Abfälle vornehmlich aus der Medizin und Co und nicht aus der Atomenergie. Diese fallen nämlich unter die KAtegorie hochradioaktiv. https://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktiver_Abfall#Klassifikation_nach_Aktivität und genau um diese geht es in aller Regel bei Thema Endlagerung. Den für diese gibt es in keinem land der Welt eine richtige Lösung. Wir halten also mal kurz fest, dass du zu dem Thema NULL Hintergrundwissen hast und dann noch so ignorant bist, deine eigenen Quellen nicht mal im Ansatz zu lesen!
Aufarbeitung: Auch hier wieder keine Ahnung deinerseits und dann die Quelle nicht gelesen! Der Artikel gibt genau das wieder, was ich bereits sagte: Brennmaterial kann begrenzt wieder aufbereitet werden. Brennmaterial ist aber bei weitem nicht der einzige hochradioaktive Müll, der beim betreiben von Atomkraftwerken anfällt. Und dieser ist nicht aufzuarbeiten und auch nicht als Brennmaterial nutzbar. Klakar ist von deiner Seite dann ein Witz bzw. bezeugt wieder, das dein Wissen in Sachen Atomkraft gen 0 tendiert. Die Anlage ist aus gutem Grund nicht gebaut worden. Diese Dinger erbüten nämlich im hohen Maße Plutonium, welches nicht nur stark stahlend, sondern auch extrem giftig ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium#Toxizität Plutonium ist eigentlich dann nur noch sinnvoll in Atomwaffen zu gebrauchen. Genau deshalb wurden diese Reaktoren auch in DE nicht genehmigt. Die Weiterverwendung in Atomkraftwerken erhöht dort das Risiko nicht unerheblich aufgrund der höheren und damit schwerer zu kontrollierenden Kritikalität und zudem in den Mengen dort auch nicht mehr einsetzbar. Plutonium pur kann ein Atomkraftwerk nicht gebrauchen.

asdwetgtrhe5sre schrieb:
2.) Der technische Fortschritt ist fast immer mit einem Wagnis verbunden. Auch der techn. Fortschritt in deinem Umfeld kann dich durch z.B. einen Autounfall oder Stromschlag schädigen oder töten.
Ein absolut ignorantes Scheinargument. Technischer Fortschritt birgt Risiken, das ist unbestreitbar. Aber entweder sind die Risiken als solches abschätzbar oder aber ihre Folgen. Keines von beiden trifft auf Atomkraft zu. Das technischer Fortschritt auch unbekannte Risiken birgt, ist ebenso richtig und ebenso auf Atomkraft nicht anwendbar, die Risiken hier sind bekannt, nur ihre Ausmaße sind aufgrund ihrer Massivität nicht bzw. sehr schwer kalkulierbar.

asdwetgtrhe5sre schrieb:
3.) Mal geht es um die Plastiktüte mal nicht. Wie man es halt als Guter so braucht. Sicherlich hat die Plastiktüte
Wohlstand gebracht und sicherlich hier und da einen das Leben gerettet - wie auch der Strohhalm, der schnell zur Hand ist, wenn ein Mensch einen Hals-Luftröhren-Schnitt benötigt und der Strohhalm ihm die benötigte Luft zuführen kann..
Blödsinn hoch 3 und lediglich die Fortführung deiner fadenscheinigen VErsuche, Argumente vorzutäuschen. Davon abgesehen, waren die Risiken hierfür früher nicht so bekannt, die Gefahr bzw. Mikroplastik an sich ist eine sehr neue Erkenntnis. Diese zu "Ignorieren" weil sie nicht bekannt sind ist was völlig anderen als sie zu ignorieren, wenn es einem bekannt wird. Letzteres tust du.

asdwetgtrhe5sre schrieb:
Und in Übrigen finde ich, dass der Pseudo-Umweltschutz weg muss. Populismus und Co. gehören genauso hier hin, wie dein Geseier. Umweltschutz ist halt Politik (Sozialpolitik) und Diskussion!
Geseiere aller erster Güte durchzogen mit blanken Unwissen lese ich nur bei dir in diesem Fall. Dein absolut lächerlicher Versuch, mich nun mit ad hominem Argumenten zu diskreditieren ist so durchschaubar wie vorhersehbar, da dies stets die Masche derjenigen ist, die mit ihrem Wissen nicht punkten können. Deine Abwertung von Umweltschutz mit Kampfparolen ist genau die selbe Schiene.
 
Mustis schrieb:
okay, dass ist das letzte mal das ich auf deine mit Kampfparolen versifften Beiträge eingehe:

1.) Endlagerung: Dir ist nicht aufgefallen, dass es da um endlagerung von nicht radioaktiven Stoffen geht oder?

2.) Aufarbeitung: Auch hier wieder keine Ahnung deinerseits und dann die Quelle nicht gelesen! Der Artikel gibt genau das wieder, was ich bereits sagte: Brennmaterial kann begrenzt wieder aufbereitet werden.
Diese Dinger erbüten nämlich im hohen Maße Plutonium, welches nicht nur stark stahlend, sondern auch extrem giftig ist. Das Plutonium ist eigentlich dann nur noch sinnvoll in Atomwaffen zu gebrauchen. Genau deshalb wurden diese Reaktoren auch in DE nicht genehmigt.
Ein absolut ignorantes Scheinargument. Technischer Fortschritt birgt Risiken, das ist unbestreitbar. Aber entweder sind die Risiken als solches abschätzbar oder aber ihre Folgen. Keines von beiden trifft auf Atomkraft zu.

3.) Blödsinn hoch 3 und lediglich die Fortführung deiner fadenscheinigen VErsuche, Argumente vorzutäuschen. Mikroplastik an sich ist eine sehr neue Erkenntnis. Diese zu "Ignorieren" weil sie nicht bekannt sind ist was völlig anderen als sie zu ignorieren, wenn es einem bekannt wird. Letzteres tust du.

4.) Geseiere aller erster Güte durchzogen mit blanken Unwissen lese ich nur bei dir in diesem Fall. Dein absolut lächerlicher Versuch. Deine Abwertung von Umweltschutz mit Kampfparolen ist genau die selbe Schiene.

1.) Ich habe Dir lediglich eine Definition an der Hand gegeben, was unter Endlagerung zu verstehen ist. Wo die Endlager letztendlich aufgebaut werden ist mir völlig schnuppe.

2.) Ich habe doch nicht gesagt, dass der atomare Restmüll zu 1000 Prozent wieder aufbereitet werden kann. Ich habe gesagt er kann aufbereitet werden. Das Plutonium in Deutschland und anderen Ländern zum Betreiben von Atomreaktoren nicht genutzt wird, dass hat was mit der "Waffenfähigkeit" zu tun. Die Atommächte wollen natürlich nicht, dass jedes X-beliebige Land waffenfähiges Plutonium herstellen kann. Daher ist das ebenfalls eine gewolltes Zurückfahren einer Zukunftstechnologie.

3.) Nun sind wir wieder bei den Plastiktüten und Strohhalmen aber o.k. Die Platiktüten und Strohhalme verursachen also die Verseuchung der Umwelt mit Mikroplastik weltweit? Völliger Blödsinn! Das vorhandensein von Mikroplastik liegt doch nicht an den Gebrauch von Plastiktüten, Strohhalmen oder Plastikgeschirr in Deutschland oder der EU.
Mikroplastik fällt überall an, wo plastikartige Stoffe abgebaut werden und das ist vor allen bei Textilien so. Da die Menschen weltweit Plastik-Klamotten (oder mit Plastik verarbeitete Sachen) tragen, gibt es auch weltweit Mikroplastik! Deutschland die Einkaufstüten und Strohhalme zu verbieten ist einfach nur lächerlich.


Und in Übrigen bin ich gegen Pseudo-Umweltschutz!
 
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Hallo

Lübke schrieb:
frag das mal einen sklaven der trotz knochenarbeit unter lebensbedrohlichen bedingungen nicht in der lage ist alle seine kinder durchzufüttern.
Du nennst Krabben im sitzen puhlen Knochenarbeit ? Da arbeiten die meisten Handwerker deutlich mehr.
Wie könnten deine sogenannten Sklaven denn Ihre Kinder durchfüttern wenn es diese schlecht bezahlten Jobs nicht gäbe, diese schlecht bezahlten Jobs sind in vielen Gegenden die einzigen Jobs.

Lübke schrieb:
wenn arbeiten unter menschenunwürdigen bedingungen für das nackte überleben keine sklaverei ist, was ist dann für dich sklaverei?
Sklaverei ist es für mich wenn man gezwungen wird, zum Krabben puhlen wird niemand gezwungen, ja es wird aus deutscher Sicht schlecht bezahlt aber niemand wird dazu gezwungen.

Mustis schrieb:
Deutschland hat nichtmal ein Endlager...
Stimmt Deutschland hat vier Endlager und das sind nur die bekannten: https://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_(Kerntechnik)#Standorte

Mustis schrieb:
Pseudo-Umweltschutz?
Niemand hat behauptet das jeder Umweltschutz ein Pseudoumweltschutz ist, es gibt aber so einige Dinge wo man nur den Kopf schütteln kann.
Was für einen Sinn macht es in einer Großstadt nur eine Handvoll Straßen für Dieselautos zu sperren, hält sich der Feinstaub an diese Grenzen ?
Was ist mit Papiereinkaufstüten, die nur das Gewissen beruhigen sollen ? Um die haltbar zu machen wird soviel Wasser/Energie/Chemie verballtert das die nicht viel besser sind als Plastiktüten.

DerOlf schrieb:
Wenn ich bei einem Prodkt weiß, dass es unter umweltschädigenden oder sonst wie fragwürdigen Bedingungen hergestellt wird, kaufe ich es NICHT ... und das ist dann die "Kaufentscheidung" für Umweltschutz ... ich kaufe es aus Umweltschutzgründen nicht.
Echt ?
Du trägst keine Jeans ?
Du trinkst keinen Kaffee/Tee ?
Du isst keinerlei Südfrüchte (vor allem Bananen) ?
Du besitzt keinerlei Gegenstände die Kunststoff enthalten ?
Du hast kein einziges elektronisches Gerät das Silizium oder andere seltene Erden beinhaltet ?
Respekt für dieses entbehrungsreiche Leben !

Lübke schrieb:
Da lese ich nichts von Sklavenarbeit.

Lübke schrieb:
Hast du auch eine glaubwürdige und weniger reißerische Quelle ?
Nestle stiehlt kein Wasser, Nestle hat dort die Wasserrechte gekauft und wer hat Nestle die Wasserrechte verkauft ?
Die Deppen haben Nestle die Wasserrechte verkauft und die Deppen dürfen sich jetzt nicht beschweren das Nestle sein Eigentum jetzt für sich nutzt.
Falls du Nestle jetzt deswegen meiden möchtest wünsche ich dir viel Spaß dabei, du glaubst gar nicht wo Nestle überall dabei/drin ist, die Supermärkte wären ohne Nestle sehr viel leerer.

Grüße Tomi
 
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@asdwet
Wenn du mich kritisierst werde ich gerne argumentieren, aber wenn du nur phrasen wie "Luna pink wolke" und "wolkenkuckucksheim" oder "gut-getue" anbieten kannst, muss ich leider weiterhin die fehlende substanz beklagen...

Ich glaube auch hier bei cb hat mal ein atomkraft-verfechter in einer aehnlichen diskussion in etwa gesagt, er verstehe das ganze theater um den ach so gefaehrlichen atommuell nicht, er wuerde dass zeug einfach in die sonne schiessen und gut ist. Warst das moeglicherweise du?
 
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asdwetgtrhe5sre schrieb:
1.) Ich habe Dir lediglich eine Definition an der Hand gegeben, was unter Endlagerung zu verstehen ist. Wo die Endlager letztendlich aufgebaut werden ist mir völlig schnuppe.
Nein hast du nicht, du hast meiner Aussage widersprochen, Deutschland hätte keine Endlagerlösung für Atommüll aus Reaktoren von Atomkraftwerken. Nun auf einmal behauptest du, du wolltest mir eine Definition von Endlagerung geben. Wozu? Ich weiß offensichtlich mehr darüber als du. Und selbst dann wäre ein Artikel zur Endlagerung von nicht atomaren Müll reichlich uninteressant, wenn es um solchen geht.

asdwetgtrhe5sre schrieb:
2.) Ich habe doch nicht gesagt, dass der atomare Restmüll zu 1000 Prozent wieder aufbereitet werden kann. Ich habe gesagt er kann aufbereitet werden. Das Plutonium in Deutschland und anderen Ländern zum Betreiben von Atomreaktoren nicht genutzt wird, dass hat was mit der "Waffenfähigkeit" zu tun. Die Atommächte wollen natürlich nicht, dass jedes X-beliebige Land waffenfähiges Plutonium herstellen kann. Daher ist das ebenfalls eine gewolltes Zurückfahren einer Zukunftstechnologie.
Du hast auch hier behauptet, es sei ein von der Ökolobby betriebener Kampf, die die Aufbereitung von Atommüll verhindern würde. Das impliziert, dass du den Atommüll als solchen meinst, sonst hättest du differenziert. Hast du nicht. Und der meiste hochaktive Atommüll ist eben nicht der Brennstoff. Und für diesen Müll gibt es noch immer keine Lösung zur Lagerung. Ihn weiter zu produzieren ist somit nur eines: Dämlich.

asdwetgtrhe5sre schrieb:
Die Platiktüten und Strohhalme verursachen also die Verseuchung der Umwelt mit Mikroplastik weltweit? Völliger Blödsinn! Das vorhandensein von Mikroplastik liegt doch nicht an den Gebrauch von Plastiktüten, Strohhalmen oder Plastikgeschirr in Deutschland oder der EU.
Mikroplastik fällt überall an, wo plastikartige Stoffe abgebaut werden und das ist vor allen bei Textilien so. Da die Menschen weltweit Plastik-Klamotten (oder mit Plastik verarbeitete Sachen) tragen, gibt es auch weltweit Mikroplastik! Deutschland die Einkaufstüten und Strohhalme zu verbieten ist einfach nur lächerlich.
Natürlich tun sie das. Das ist zweifelsfrei bewiesen, dass genau diese Art Müll ein Hauptbestandteil des weltweiten Plastikmülls in den Meeren, Flüssen, Seen sind und durch mechanischen Zerfall auch den Großteil des Mikroplatiks verursachen. Den genau dieser Müll wird einfach irgendwo hingeworfen, wird versehentlich weggeweht und dergleichen. UNd wie bereits gesagt, natürlich ist die EU damit nicht der alleinige Verursacher. Das hat niemand beahuptet. Sie sind aber ein sehr großer Produzent solchen Plastikmülls und jede VErringerung hier hilft dabei, diesen Müll zu senken. Und auch unser Plastik landet im Meer in solchen Strudeln und in der Anarktis und Arktis etc. Was denkst du passiert mit dem Müll, der überall durch die Gegend fliegt? Er landet in Flüssen, durch diese in den Meeren und dort durch die globalen Meeresströmungen auf der ganzen Welt.... Meeresströmung sollten heute wirklich Allgemeinwissen sein.
asdwetgtrhe5sre schrieb:
Mikroplastik fällt überall an, wo plastikartige Stoffe abgebaut werden und das ist vor allen bei Textilien so. Da die Menschen weltweit Plastik-Klamotten (oder mit Plastik verarbeitete Sachen) tragen, gibt es auch weltweit Mikroplastik! Deutschland die Einkaufstüten und Strohhalme zu verbieten ist einfach nur lächerlich.
Wieder Unwissenheit hoch 2! Mikroplastik entsteht vor allem und hauptsächlich durch das mechanische Zerreiben von Plastikmüll durch Wind und Wetter sowie durch die Zersetzung durch die Sonne. Das hat mit Tragen von Plastiksachen nicht im geringsten was zu tun wie du es hier unterstellst. Die meisten Menschen tragen übrigens nachwievor Baumwolle.

Tomislav2007 schrieb:
Stimmt Deutschland hat vier Endlager und das sind nur die bekannten: https://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_(Kerntechnik)#Standorte
Dir muss ich in dem Falle nahelegen, erneut zu lesen und zu recherchieren. Ja, Deutschland hat Enndlager. Für leicht und mittelstark strahlenden Atommüll, der primär aus Medzin und Bereichen kommt, die nicht mit Atomenergie zu tun haben. Dort fällt großteils hochradioaktiver Müll an und für diesen hat Deutschland KEIN Endlager. Genau darum geht es. Das ist in deinem Link ersichtlich und ebenso in meinen, zuvor geposteten.
Gorleben ist lediglich ein Zwischenlager für hochradioaktiven Müll.
Schacht Konrad kann nach heutigen Stand frühstens 2027 als Endlager für hochradioaktiven Müll dienen. Die Planung hat sich immer wieder verschoben, wurde immer teurer (aus den ursprünglich veranschlagten 900 Millionen sind inzwischen knapp 3 Milliarden geworden...). Weitere VErschiebung sind nicht auszuschließen. Sollte keine gesicherte Lagerung möglich werden, kann auch dieses Lager nur für leicht- und mittel strahlenden Müll freigegeben werden.
Morsleben ist nur für leicht und mittel stahlenden Müll freigegeben und war bereits stark einsturzgefährdet und musste für 2,2 Milliarden Euro saniert werden. Es ist ein Paradebeispiel dafür, wie unsicher derlei Lager sein können. Morsleben soll bzw. wird still gelegt.
Asse ist ebenfalls bereits durch Unfälle in die Schlagzeilen geraten und zeigt deutlich, wie viel zu leichtfertig mit diesem müll umgegangen wird. Das Lager Asse muss aufgrund von Instabilitäten geräumt werden, sprich der radioaktive Müll muss geborgen werden.

Wir haben also 4 Lager? Ich denke nicht. 2 sind an einer Katastrophe vorbei geschliedert und können nicht mehr genutzt werden. 1 ist in Planung, nicht einsatzbereit. Das letzte ist nie und wird nie ein Endlager für hochradioaktiven Müll sein, um den es hier ging. Soviel dazu.

Tomislav2007 schrieb:
Niemand hat behauptet das jeder Umweltschutz ein Pseudoumweltschutz ist, es gibt aber so einige Dinge wo man nur den Kopf schüttlen kann.
Doch, tut hier einer im Thread permanent.
Tomislav2007 schrieb:
Was ist mit Papiereinkaufstüten, die nur das Gewissen beruhigen sollen ? Um die die haltbar zu machen wird soviel Wasser/Energie/Chemie verballtert das die nicht viel besser sind als Plastiktüten.
Abgesehen davon, dass das so dargestellt schlicht falsch ist (die Papiertüte ist trotz allem umweltfreundlicher) ist dies angesichts der Tatsache und Existent von Baumwoll bzw. Stofftaschen völlig unerheblich. Zudem geht es nicht um ein generelles Verbot von Plastiktaschen/-tüten sondern um die dünnen Einwegplastiktaschen/-tüten, die man in Supermärkten und Warenhäusern bekommt. Von schweren, stabilen Plastiktaschen/tüten zur mehrfachen Verwendung ist gar nicht die Rede.
 
Hallo

Mustis schrieb:
Dir muss ich in dem Falle nahelegen, erneut zu lesen und zu recherchieren. Ja, Deutschland hat Enndlager. Für leicht und mittelstark strahlenden Atommüll, der primär aus Medzin und Bereichen kommt, die nicht mit Atomenergie zu tun haben.
Achso du relativierst jetzt deine pauschale falsche Aussage.

Mustis schrieb:
Abgesehen davon, dass das so dargestellt schlicht falsch ist (die Papiertüte ist trotz allem umweltfreundlicher) ist dies angesichts der Tatsache und Existent von Baumwoll bzw. Stofftaschen völlig unerheblich. Zudem geht es nicht um ein generelles Verbot von Plastiktaschen/-tüten sondern um die dünnen Einwegplastiktaschen/-tüten, die man in Supermärkten und Warenhäusern bekommt. Von schweren, stabilen Plastiktaschen/tüten zur mehrfachen Verwendung ist gar nicht die Rede.
Das Problem ist das die wenigsten Ihre Einkaufsbeutel zum einkaufen mitbringen (unabhängig vom Material), die meisten kaufen Ihre Einkaufstüten bei jedem Einkauf neu.

https://www.br.de/radio/bayern1/inh...ommissar/umwelt-plastik-papier-tuete-100.html
Zitat:
"Im ersten Moment wäre wohl jeder versucht zu sagen, dass die Papiertüte in jeder Hinsicht umweltfreundlicher ist als die Plastiktüte. Denn wer weiß schon, dass die Herstellung fast doppelt so viel Energie benötigt. Hinzu kommt die deutlich höhere Belastung von Luft und Wasser durch Stickoxide, Schwefeldioxide und andere Chemikalien, mit denen die Zellstofffasern behandelt werden müssen."

https://www.deutschlandfunk.de/plas...ologischer.697.de.html?dram:article_id=355938
Zitat:
"Ja, die Papiertüte ist, was die Ressourcen- und Energieverbräuche angeht, nicht ökologischer, sondern sogar schlechter als eine normale Plastiktüte aus dem Kunststoff Polyäthylen. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen ist es so, dass die Papiertüte, um dieselbe Reißfestigkeit zu haben, deutlich dickwandiger sein muss. Das heißt, sie ist dreimal schwerer in der Regel als eine normale Plastiktüte. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass mehr Material eingesetzt wird und natürlich auch mehr Energie verbraucht wird.
Zusätzlich besteht sie aus Papierfasern und die Herstellung von Papier ist besonders energieintensiv und verbrauchsenorm für Wasser. Zusätzlich müssen, damit besonders reißfeste lange Zellstofffasern hergestellt werden können, viele Chemikalien eingesetzt werden: Natronlauge, Sulfite und Sulfate. Das führt ebenfalls zu negativen Umweltauswirkungen und deshalb muss man in der Gesamtbilanz sagen, die Papiertüte fühlt sich von der Optik und Haptik einfach besser an. Das kommt aus der Natur. Da hat man das Gefühl, man tut was Gutes. Aber rein von der Ökobilanz, von den Verbräuchen und den Umweltauswirkungen her hat sie eine negativere Bilanz."

https://www.zeit.de/2014/44/plastiktuete-papiertuete-umweltschutz-stimmts
Zitat:
"Es stimmt aber, dass die Papiertüte leichter zu entsorgen ist – das Papier-Recycling ist ein gut eingespieltes System, und auch im Boden zersetzt sich so eine Tüte schnell. Allerdings hat sie ihr Öko-Image zu Unrecht, denn ihre Herstellung belastet die Umwelt mehr als die Produktion einer Plastiktüte: Sie verbraucht mehr Wasser, mehr Rohstoffe, und sie erzeugt mehr Kohlendioxid. Man müsste eine Papiertüte dreimal so oft verwenden wie eine aus Plastik, um diesen Nachteil auszugleichen."

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2...stik-recycling-wegwerfen-muelltonne-irrtuemer
Zitat:
"Dass die Papiertüte umweltfreundlicher sei als ihr Pendant aus Plastik, ist ein weitverbreiteter Mythos. "Am Ende ist es eine Wahl zwischen Pest und Cholera", sagt Fischer von der Umwelthilfe. Zwar stellt Papier anders als Plastik keine Gefahr für maritime Lebewesen wie Fische dar, weil es biologisch abbaubar ist. Doch die Herstellung verbraucht viele Ressourcen. Weil Papier schnell reißt, muss eine Tüte schwerer sein als ein Plastikbeutel. Dafür braucht es mehr Material – Fischer spricht von bis zu drei Mal so viel. Für die Herstellung bedarf es zudem nicht nur Energie und Wasser, sondern auch Chemie, um die Holzfasern für das Papier zu gewinnen. In diesem Prozess werden Chemikalien wie Natronlauge, Sulfite und Sulfat eingesetzt. Beim Ressourcenverbrauch schneidet die Papiertüte daher schlechter ab."

Grüße Tomi
 
1.) Nein hast du nicht, du hast meiner Aussage widersprochen, Deutschland hätte keine Endlagerlösung für Atommüll aus Reaktoren von Atomkraftwerken. Du hast auch hier behauptet, es sei ein von der Ökolobby betriebener Kampf, die die Aufbereitung von Atommüll verhindern würde.

2.) Natürlich tun sie das. Das ist zweifelsfrei bewiesen, dass genau diese Art Müll ein Hauptbestandteil des weltweiten Plastikmülls in den Meeren, Flüssen, Seen sind und durch mechanischen Zerfall auch den Großteil des Mikroplatiks verursachen.
Den genau dieser Müll wird einfach irgendwo hingeworfen, wird versehentlich weggeweht und dergleichen. UNd wie bereits gesagt, natürlich ist die EU damit nicht der alleinige Verursacher. Das hat niemand beahuptet. Sie sind aber ein sehr großer Produzent solchen Plastikmülls und jede VErringerung hier hilft dabei, diesen Müll zu senken. Und auch unser Plastik landet im Meer in solchen Strudeln und in der Anarktis und Arktis etc. Was denkst du passiert mit dem Müll, der überall durch die Gegend fliegt? Er landet in Flüssen, durch diese in den Meeren und dort durch die globalen Meeresströmungen auf der ganzen Welt.... Meeresströmung sollten heute wirklich Allgemeinwissen sein.

3.) Wieder Unwissenheit hoch 2! Mikroplastik entsteht vor allem und hauptsächlich durch das mechanische Zerreiben von Plastikmüll durch Wind und Wetter sowie durch die Zersetzung durch die Sonne. Das hat mit Tragen von Plastiksachen nicht im geringsten was zu tun wie du es hier unterstellst. Die meisten Menschen tragen übrigens nachwievor Baumwolle.

4.) Dir muss ich in dem Falle nahelegen, erneut zu lesen und zu recherchieren. Ja, Deutschland hat Enndlager. Für leicht und mittelstark strahlenden Atommüll. Gorleben ist lediglich ein Zwischenlager für hochradioaktiven Müll.
Schacht Konrad kann nach heutigen Stand frühstens 2027 als Endlager für hochradioaktiven Müll dienen. Die Planung hat sich immer wieder verschoben, wurde immer teurer (aus den ursprünglich veranschlagten 900 Millionen sind inzwischen knapp 3 Milliarden geworden...).

5.) Wir haben also 4 Lager? Ich denke nicht. 2 sind an einer Katastrophe vorbei geschliedert und können nicht mehr genutzt werden. 1 ist in Planung, nicht einsatzbereit. Das letzte ist nie und wird nie ein Endlager für hochradioaktiven Müll sein, um den es hier ging. Soviel dazu.


1.) Erstens habe ich von Zwischenlagern gesprochen und zweitens ist es mit immer noch wurscht wo das Endlager entsteht und drittens haben die Grünen erfolgreich Endlagerlösungen in Deutschland torpediert! Das habe ich gesagt - zusammengefasst! Bestätigung meiner Aussagen: siehe auch Nr. 4) und 5) deiner Aussage.

2.) Plastiktüten und Plastikstrohhalme aus Deutschland, das behauptest du immer noch, seien Schuld an Mikroplastik in den Weltmeeren? Du benutzt dabei die Hintertür, das Plastiktüten und Strohhalme auch in Wakatangaland und Islamentanien genutzt werden. Ergo weil auch in Deutschland diese genutzt werden und hauptsächlich produziert werden (so postulierst du), ist Deutschland oder die EU Schuld an der Mikroplastik und ergo müsste man es verbieten? Ich sage nur, dass ist Kindergarten-Öko-Logik vom Feinsten.

3.) Def. Mikroplastik: Kleine Kunststoff-Teilchen mit einem Durchmesser unter 5 mm.

Also so wie ich das sehe, entsteht Mikroplastik nicht nur aus Plastiktüten und Plastikstrohhalmen sondern hauptsächlich aus Kunststoffkleidung. Ich behaupte mal ganz stark - falls du kein Hardcore Öko bist oder allergisch auf Plastik reagierst (hautseits) - trägst du zu mindestens 50 - 90 Prozent Plastikklamotten.

Falls du einen Waschetrockner besitzt, dann schaue doch mal in das Fusselauffangsieb. Soviel Mikroplastik + Baumwollanteil verlieren deine schönen Klamotten aus Wakatangaland.

4.) aha hat ein Endlager ;-) und auch dazu weitere noch potenzielle Standorte. Warum wurden diese den noch nicht erschlossen. Ja wegen den ganzen Ökogezicke und jetzt mit dem Vollausstieg aus der Atomkraft.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Das Problem ist das die wenigsten Ihre Einkaufsbeutel zum einkaufen mitbringen (unabhängig vom Material), die meisten kaufen Ihre Einkaufstüten bei jedem Einkauf neu.

Ich hasse die Papiertüten auch. Stattdessen nutze ich die "Gefriertüten". Also die Kühltüten, die es am Gefrierfach gibt und die i.d.R. 50 Cent kosten. Die sind groß, stabil und praktisch. Die nutze ich dann in der Regel solange, bis sie auseinander fallen.
 
@asdwetgtrhe5sre hat mal ein paar Tage Pause in dem Thread

Das Aufräumen muss noch warten da gerade wenig Zeit, aber der Rest weiß ja eig. wie man sich zu Verhalten hat...
 
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Die Microplastic-Problematik wird die EU nicht alleine lösen, denn das ist nunmal ein globales Problem.
Letztlich ist es dabei auch wurst, ob in Deutschland Plastiktüten und -Strohhalme verkauft oder verschenkt werden oder Papiertüten.
Ein Teil des Microplastik rührt direkt von der Herstellung ... denn ein paar pellets gehen halt doch immer daneben, und landen auf dem Wege im Abwasser der Hersteller ... physische Zerkleinerung und Sonneneinstrahlung tun das übrige.
Dieses Problem hat allerdings mit Einkaufstüten nur wenig zu tun, denn es betrifft restlos JEDE Plastikherstellung.

Ich stimme bei dem Thema ausnahmesweise @Tomislav2007 zu. Das Problem ist nicht das Material der Tüten, sondern eine weitverbreitete Wiederverwendungsverweigerung.
Es muss verdammt schwer sein (wahrscheinlich ist ein IQ weit über 120 dafür nötig, um von selbst auf die Idee zu kommen), von Zuhause etwas mitzunehmen, worin man seine Einkäufe transporteren kann. jeder hat einen Rucksack, eine Sporttasche oder auch ein paar alte Stoffbeutel zuhause rumzuliegen ... man muss nur dran denken, eine einzupacken, wenn man einkaufen geht/fährt.
Auch eine Nylon-Sporttasche ist tausendmal besser, als einmal verwendete Plastik- oder Papiertüten ... denn in der Tasche kann man JAHRELANG seinen Einkauf transportieren.

Die Leute müssten halt nur dran denken ... und genau DAS klappt bei vielen nicht so prall.

es geht dabei aber auch noch um ein weiteres Problem ... Umverpackung. jeder kennt die kleinen Plastiktüten beim Obst und Gemüse. Wenn man jeden Apfel einzeln verpackt, kommt es letztlich nicht mehr so drauf an, ob man an der Kasse noch eine weitere Tüte nimmt (egal ob aus Papier oder Plastik).
leider kommt die Kasse öfter ins schleudern, wenn man z.B. die Waren aus der Obst/Gemüseabteilung nur nach kg-Preis vorsortiert hat ... denn das Kassensystem will es eben etwas genauer wissen.
Bei einzelnen Produkten ist eine Umverpackung auch durchaus sinnvoll ... aber eben nicht bei allen. Bei verderblichen Lebensmitteln ist es beispielsweise durchaus angebracht, die in kleinen Packungsgrößen anzubieten ... aber bei sehr lang haltbaren Waren macht es keinen Sinn, diese in Packungsgrößen anzubieten, die auch ein Single innerhalb weniger Tage verbrauchen kann.
Eigentlich sollte man auf (unnötige) Umverpackungen ganz verzichten. Leider geht der Trend wohl eher in die Richtung, sogar Gummibärchen einzeln einzuschweißen ... oder lieber paarweise, damit kein Tierschützer meckert (überzogen ausgedrückt)..

Man sollte Plastik auch nicht einfach verteufeln ... es gibt viele Anwendungsbereiche, in denen damit gutes erreicht werden kann ... ohne Kunsstoffe wäre einiges in der modernen Medizin schlicht nicht möglich oder für die meisten von uns noch unerschwinglicher, als mit Plastik ... denn einen Vorteil hat Plastik ... es ist in der Herstellung unglaublich billig.
Es gibt Einsatzbereiche, da übersteigt der Nutzen bei Kunsstoffen die schwere der ökologischen Folgen ihrer Herstellung und Entsorgung.
Die Einkaufstüte oder die (absolut unnötige) Umverpackung gehören definitiv nicht in diesen Bereich.
Es gibt nebenbei gerade in der dritten Welt mittlerweile einige Länder, in denen Plastiktüten verboten sind ... aber hier hält man sich dran fest, obwohl man sie nicht bräuchte, wenn man nur ein bisschen plant und eben ne Tasche von zuhause mitnimmt.
Ich habe seit über 20 Jahren keine (große) Plastiktüte mehr gekauft ... der Trick? ... ich hab nen Rucksack :evillol:
Aber natürlich könnte auch ich mehr tun ... z.B. den Kaffee nicht erst zuhause in das Kaffeglas umfüllen, sondern mit dem Kaffeeglas zum Bioladen, bei dem es die Bohnen lose gibt.
Schon heute entsorgt mein Supermarkt einen großteil meines einkaufsbedingten Altpapiers, denn die Pappkartons lasse ich da ... oft dienen die ohnehin nur der Werbung und der Transportökonomie. Ich hätte gerne weniger von diesem Müll ... aber bei Verpackungen geht es auch um den Transport, und da gilt halt "quadratisch, praktisch, gut", einfach weil es sich besser stapeln lässt.
Genau deswegen sind quadratische Pakete bei DHL am günstigsten.
 
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Klappt sicher besser, wenn man keine Plastiktüte mehr bekommt und von mir aus auch keine Papiertüte mehr...

Niemand hier hat Plastik per se verteufelt...
 
Mustis schrieb:
Niemand hier hat Plastik per se verteufelt...
Deswegen schrieb ich ja auch, dass man es nicht einfach verteufeln sollte.
Wenns dir damit besser geht, dann verstehe es doch als Präventionsversuch ... ich weiß selbst, dass sowas oft nach hinten los geht ;)
 
Bzgl. Tüten ... seit es keine Platikbeutel mehr gibt Kauf ich halt für 0,7-1€ Eine Mehrwegtüte pro Einkauf und schmeiße diese irgendwann mit Müll gefüllt in die Tonne .... verhalten identisch nur das man halt ca. 1€ mehr ausgeben muss.

Papier Beutel sind leider komplett unzureichend für nen Familieneinkauf. Naja was soll’s 4-6€ im Monat bringen mich nicht um und immerhin sind die mehrwegbehtel recht stabil :D
Ab und an hat man Mehrwegbeutel ja auch dabei (Pfandflaschen) aber selten ....
 
Hallo

cartridge_case schrieb:
Krass, dass sich Menschen so quer stellen können.
1. Es gibt Menschen die keine Lust haben auszubaden was die Industrie verursacht, die Industrie verursacht den Großteil des (Mikro) Plastikabfalls, soll die Industrie doch mit gutem Beipiel vorangehen.
2. Faulheit/Bequemlichkeit, sehr viele haben keine Lust einen Rucksack oder eine Stofftasche mitzuschleppen.
3. Keine freie Hand mehr, viele haben vor dem Einkauf in der einen Hand das Smartphone und in der anderen Hand den Coffee togo.
4. Vergesslichkeit, ich kenne viele die den ganzen Küchenschrank voller Plastik-/Papier-/Stofftüten haben , diese aber beim Einkauf nicht dabei haben.
5. Ich verstehe die Dämonisierung von Plastiktüten nicht (die man 1-2 die Woche benutzt), viel schlimmer finde ich die täglich Millionenfach verkauften Coffee togo, Smoothie im Plastikbecher und 3 Apfelscheiben in Plastikfolie verpackt.

Was spricht dagegen bei Plastiktüten genau so wie bei Plastikflaschen ein Pfandystem einzuführen ?
Coffee togo, Smoothie im Plastikbecher und 3 Apfelscheiben in Plastikfolie gehören komplett verboten, Plastiktüten werden oft als Mülltüten wieder verwendet, Plastikbecher landen oft auf der Straße.
Ich kaufe keine Müllbeutel, ich benutze die Plastiktüten vom Einkauf als Müllbeutel, soll ich jetzt zum Einkaufen Stofftaschen nehmen und mir zusätzlich Plastikmüllbeutel kaufen ? Das wäre doch Unsinn.

Grüße Tomi
 
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Reaktionen: dideldei
Hallo

cartridge_case schrieb:
...das dein einziges Argument gegen meine Vorgehensweise ist dann ist meine Vorgehensweise aus Sicht des Umweltschutzes wohl in Ordnung.
...du zu wenig Geld hast dann verdiene doch einfach mehr.

Grüße Tomi
 
Eigentlich nicht. So eine Plastiktüte besteht nämlich aus einem anderen Werkstoff als eine Plastikmülltüte.

Das Argument mit "verdien doch einfach mehr" ist .......
 
Eine Plastikeinkaufstüte kostet 10 Cent, Müllbeutel 35 Liter wohl 25 oder 30 Stück in der Packung zu 89 Cent gesamt, also rund 3 Cent/Stück. Wenn ich mir den Materialeinsatz so ansehe, wiegt eine Plastikeinkaufstüte wohl rund mindestens das Fünffache eines 35 Liter Müllbeutels = mindestens fünffacher Materialeinsatz.

Eine Stofftasche kann wohl mindestens rund 30-50 mal verwendet werden. Da ist sogar Kinderarbeit in Bangladesh umweltverträglicher als der ständige (einmalige) Einsatz von Plastikeinkaufstüten.
Ich bewundere die afrikanischen Ländern, welche jetzt ein Verbot von Plastikeinkaufstaschen verordnet haben, auch wenn wohl lediglich der Plastikmüll an deren Straßenrand der Auslöser ist. Ein Problem, welches zum Glück bei uns nicht akut ist.
 
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