Waffengesetz

Oder man hat unterkalibrige genommen, die zwar leichter nachzuladen waren, aber natürlich die Präzision leiden ließen, weil das Projektil im Lauf herumgeschlackert ist.^^
 
@ kruemelgirl

Du hast einen Vorderlader? Interessant! Ich nehme aber mal an, die Treibsätze sind ein wenig effizienter und nicht ganz so rauchstark wie das gute, alte Schiesspulver, sonst kriegste nachher noch Ärger wegen Luftverschmutzung. :p

@ Fetter Fettsack

Das meinte ich ja mit der Apotheke des Jägers . . . aber das ergibt ja eben nur Sinn, wenn man keine Zeit hat, zu säubern. Sonst kann man gleich ein Gewehr ohne Züge nehmen.
 
@DDM_Reaper20

Einen Vorderlader?? Das ist gut:-) Die Hälfte unserer Waffen sind Vorderlader :-)

Wir benutzen als Schießpulver das Schweitzer 2, das geht bei unseren Waffen am besten.

Und ja, vor allen Dingen bei den Steinschloßwaffen raucht es gewaltig :-))
 
So, jetz möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben ;)
Zuvor allerdings noch die Anmerkung, dass ich keine scharfen Waffen besitze und in der nächsten Zeit auch keine gekauft wird, weil kein Sportschütze.

kruemelgirl schrieb:
Wenn ein Sportschütze sein Bedürfniss nicht mehr durch regelmäßige Teilnahme an Wettkämpfen oder Training nachweisen kann, sollte auch die WBK weg sein.
.

Ich bin der Ansicht, dass das strikte Festhalten an einem möglichst hart formuliertem Bedürfnisbegriff viel zu weit über das Ziel hinausschießt.
Das Bedürfnis sollte generell mit dem Schießen als erfüllt angesehen werden, ohne dass man hierbei nach bestimmten Disziplinen oder sonstwas die Erlaubnis auf weitere Faustfeuerwaffen beispielshalber gehen muss.

Sprich, wenn ich z.B. gern auf 25m Pistole schießen will, warum statt der 9mm nicht auch mal mit cal. 45 und .40 usw. und dann auch mal mit nem Revolver ebenso im cal. 45?
Dazu ggf. auch KK mit nicht immer nur dem gleichen Modell. Ich sehe nämlich keinen Unterschied im Gefahrenpotential, wenn ein Schütze das aktuell geringe Grundkontingent besitzt oder wenn mehr Waffen hinzukommen...
Dazu noch die 2/6-Regel, die mMn unsinnig ist, wenn man gerade am Anfang eher mehr kauft, dann "genug Modelle/Disziplinen" hat und ggf. später innerhalb von sechs Monaten drei tolle Gebraucht-Waffen-Angebote sieht und aber es nicht nutzen darf.
Mir is schon paarmal passiert, dass (hat nichts mit Waffen zu tun) ich ein geniales Angebot für nen genialen Preis gefunden hab und nichts is ärgerlicher, wenn man das dann - aus welchen Gründen auch immer - nicht wahrnehmen konnte (sofern natürlich das Geld dafür da ist).

Dazu möchte ich auch meinen, dass das Bedürfnis doch nicht wegfallen sollte, wenn man unregelmäßig trainiert oder auch mal (länger) pausiert. Ggf. könnte man doch den Munitionserwebsschein aussetzen, wenn dann wer beruhigt ist.

Fetter Fettsack schrieb:
Was ist damit gewonnen, wenn alle legalen Waffen verboten sind? Die Chance auf (nüchtern formuliert) zwei bis drei Amokläufe pro Jahrzehnt sowie auf einige Suizide pro Jahr sinkt. Und was steht auf der anderen Seite einer solchen Entscheidung?

Ich bezweifle sogar die Chance, dass Amokläufe ohne Zugang zu legalen Waffen verhindert werden können. Alleine die Tatsache, dass eine gewisse Planung, Vorbereitung usw. stattfindet, zeugt doch davon, dass es keine spontane Tat ist. Als es vor 1972 noch möglich war, einfach mal ne KK-Waffe im Otto-Katalog zu ordern, gab es auch schon einen Amoklauf in einer Schule, der mittels Lanze und selbstgebautem Flammenwerfer stattgefunden hat. Sprich: Wer geistig so kaputt ist, der lässt sich auch nicht von Verboten abhalten, die nur den ehrlichen, gesetzestreuen Bürgern die Ausübung ihres Sportes erschweren.

Im Thread ist zudem die Diskussion im Gange gewesen, wobei Äxte und Messer als wesentlich ungefährlicher als Schusswaffen seien/sind für solche Taten.
Es gibt leider recht viele Beispiele, wo auch damit hohe Opferzahlen erreicht wurden, alleine weil schwache/überaschte Opfer sich schlechter Verteidigen können...
Ich bin mir nicht sicher, ob man hier Opferzahlen und potentielle Opferzahlen aufwiegen/aufrechnen darf, da jede dieser Taten für sich schrecklich genug und somit jedes Opfer eines zu viel ist.

Da ich zudem bei Amokläufen immer an Selbstmorde und den Werther-Effekt. Im selben Atemzug fällt mir da das "Modell Österreich" ein, wodurch nur allein durch geändertes Verhalten der Presse die Suizidrate drastisch gefallen ist in der U-Bahn.
In diese Richtung geht auch der Vorschlag "Das ist der Loser, der eure Kinder erschossen hat. Da is auch ein Video verlinkt...

Ich halte DAS für wesentlich wichtiger als einen Aktionismus der nichts bringt, aber von Panikmache begleitet ist.

So, nachdem ich den gesamten Thread durchgeackert habe, interpretiere ich mal in ne Aussage hinein, dass Waffen agressiv machen würden (den genauen Post weiß ich nicht mehr).
Diese Hypotese des Waffeneffekts gilt als widerlegt.
Die dazu zitierte Themensammlung finde ich übrigens recht umfangreich und gut mit Quellen hinterlegt, weswegen ich quasi schon zweimal damit verlinkt habe.

Sehr interessant ist auch, dass das BKA erst auf Anfrage (danke Piraten!) endlich mal die Bundeslagebilder von 2001-2010 rausgerückt hat.
Schön zu sehen ist, dass 2010 die Verbrechen mit Schusswaffen (v.a. illegale) stolze 0,2% aller Delikte ausmachen.
Im Jahre 2010 wurden 3.760 Fälle registriert, bei denen auf Personen oder Sachen geschossen wurde. Von diesen Delikten sind 42% z.B. Sachbeschädigung wie Schießen auf Verkehrsschilder und 25% (931 Fälle) waren schwere oder gefährliche Körperverletzung.
Bei Straftaten nach dem StGB waren 27 Fälle mit legalen Waffen dabei.
Laut BKA ist das Gefährdungspotential durch Waffenkriminalität als gering bewertet...

e:/

Was mir noch einfällt: Zum Waffenrecht gehören natürlich nicht nur Schusswaffen, sondern auch Messer usw.
Hier sind recht komische Regelungen am Werke, die recht undurchsichtig sind. Es sollte zwar klar sein, dass ein Butterfly oder Schlagring illegal ist, aber es kann auch schon mal dazu kommen, dass man als Frau wegen einer Handtasche vor Gericht landet.
Zusätzlich ist es nicht mehr gestattet, ein Einhandmesser als Gurtschneider im Auto griffbereit zu haben, da es ja spezielle Gurtschneider gibt und somit kein allgemein anerkannter Grund vorliegt. Wie auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde, dass die Begrüdung "Ich habe mal Lust mit einer Waffe zu schießen." keine angemessene Begrüdung dafür ist, Waffen im Privatbesitzt zuzulassen. Wie ich schon vorher sagte, bin ich eher der Ansicht, dass ein privater Waffenbesitz durch kein Argument der Welt gerechtfertigt werden kann.
 
@ fandre

Ja, hast du schon geschrieben. Aber du hast nicht geschrieben, WARUM du das nicht möchtest. Deine Abneigung gegen Waffen hat man schon rauslesen können, aber keinen Grund, anderen Menschen den Besitz durch deine persönliche Abneigung zu verbieten.

Warum also sprichst du anderen Menschen, die eine oder mehrere Waffen besitzen und nutzen möchten, dieses Recht ab?
 
Hallo !

Weil Fandre die gleiche Einstellung hat wie ich. Braucht kein Mensch, daher ist die "Gegenfrage" schon einmal unerheblich für mich.

Warum braucht ihr das Recht, Waffen zu tragen ? Weil es euch das Gesetz erlaubt ? Fehlerhafte Gesetze von fehlerhaften Menschen.

Waffen sind zum Töten gedacht und haben keinen anderen Zweck.

Es folgen die ganzen Einzelfälle...ja neeee, is klar:

Schon wieder: Jäger erschießt Frau und sich selbst

Ein 77-jähriger Jäger hat am 5.4.2012 in Mölln seine 72-jährige Ehefrau und sich selbst erschossen. Dies berichtet der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag am 6.4.2012. "Der 77-jährige Mann hatte seine Tochter in einer anderen Stadt angerufen und den Suizid angekündigt, teilte die Polizei am Freitag in Lübeck mit. Daraufhin verständigte die Tochter die Polizei und teilte unter anderem mit, dass ihr Vater Jäger und im Besitz mehrerer Waffen sei", so die Zeitung. Daraufhin habe ein Spezialeinsatzkommando (SEK) das Einfamilienhaus gestürmt. Der Notarzt habe nur noch den Tod des Ehepaares feststellen können.

Immer wieder kommt es im Jägerumfeld, wo Schusswaffen stets griffbereit sind, zu Familientragödien mit Toten und Verletzten:

"Sie hatten 68 000 Euro Schulden, da drückte er ab - Jäger (53) erschießt seine eigene Frau" (28.3.2012).

Im Februar hatte in Mittelbayern ein 50-jähriger passionierter Jäger seine 41-jährige Ehefrau erschossen. (Mittelbayerische Zeitung, 14.2.2012)

In Heilbronn muss sich sich ein 50-jähriger Jäger wegen Totschlags vor dem Landgericht verantworten. Er soll seine Lebensgefährtin erschossen zu haben, weil sie sich von ihm trennen wollte (Heilbronner Stimme, 15.02.2012).

"Eifersuchtsstreit: Jäger schießt versehentlich Ehefrau an", titelte das Nachrichtenportal ka-news.de am 10.1.2012. Demnach hatte ein 62-jähriger Jäger im Streit mit seiner 44-jährigen Frau seine Pistole aus dem Schrank geholt und diese vor ihren Augen durchgeladen. Angeblich "aus Versehen" habe sich in einem "Gerangel" ein Schuss gelöst.

„Jäger erschießt Ehefrau - Anklage erhoben“ meldete bild.de am 5.1.2012. Ein Hobbyjäger hatte im Oktober 2011 seine Frau mit einem Jagdgewehr im Wohnzimmer erschossen.

Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt, kommt es zu 100 Toten bei Familiendramen jährlich in Deutschland - meist mit legalen Waffen. „Denn allein die Tatsache, dass man eine Schusswaffe besitzt, kann dazu führen, dass es dann im Konfliktfall eher mal zu so einer Gewalttat kommt, die vielleicht nicht passiert wäre, wenn es eben keine Waffe gegeben hätte“, so der Kriminologe Dietrich Oberwittler vom Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. (TV Südbaden aktuell, 8.7.2011)

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd dokumentiert seit 2002 – also inzwischen seit zehn Jahren – Fälle von Toten und Verletzten durch Jäger und Jägerwaffen. Diese Dokumentation über Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen ist allgemein zugänglich im Internet einzusehen. Jeder kann dort selbst die Zahl der Toten und Verletzten nachzählen. Die Dokumentation wurde aufgrund von Presseberichten erstellt. Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.

Berichte über den Einsatz von Jagdwaffen bei Familientragödien sowie Meldungen über Jagdunfälle mit Toten und Verletzten machen deutlich, dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist, sondern auch für Menschen. Lesen Sie unsere Dokumentation Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen 2012.

Die Jagd ist heute ein Hobby, ein Freizeitvergnügen einer Minderheit von 0,4 Prozent der Bevölkerung. Während Jäger versuchen, der Öffentlichkeit immer noch das Märchen vom "Heger und Pfleger" zu vermitteln, geben sie in Jagdzeitschriften und auf Jägertagungen die „Freude am Beutemachen“ und ihre „Lust am Töten“ offen zu.
Dagegen weisen namhafte Wissenschaftler, Biologen und Ökologen seit Jahren auf den Widersinn der Jagd hin.

ZITAT ENDE.

Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob ihr das wieder als "ach, ist doch nicht so schlimm" abtut.
Weg mit den Waffen. Punkt, Ende, Aus.

"Bommel"
 
Zuletzt bearbeitet:
Blödbommel schrieb:
[...]Warum braucht ihr das Recht, Waffen zu tragen ? Weil es euch das Gesetz erlaubt ? Fehlerhafte Gesetze von fehlerhaften Menschen.[...]TEXT[...]

Kennst du den Unterschied zwischen WBK (Grün, Gelb, Rot) und Waffenschein? Das sind "kleine" Unterschiede.
Und ja, das Waffenrecht ist extrem fehlerhaft. Alleine schon im Bereich der Messer. Da ist alles über 12cm verboten (Führen), Einhandmesser dürfen nicht als Gurtschneider ins Auto, bestimmte Brotzeitmesser also auch illegal, wenn du sie mitnimmst.

Und "braucht keiner" ist kein Argument, das ist lächerlich und unhaltbar. Wozu braucht man denn Paintball? Was bringt Klettern im Gebirge? Wer braucht schon 4,5" und mehr Bildschirmdiagonale beim Smartphone? Wer braucht schon nen Vierkerner? Wer braucht überhaupt Rohstoffintensive Hobbies? Schaden der Umwelt und vernichten Ressourcen. Lieber Kartenspiele daheim!

Deine kleine Auflistung ist ja nett und klingt ja schlimm. Leider sind Familientragödien nicht auf das Tatwerkzeug "Waffe" beschränkt, sondern hier wird erwürgt, erstochen, vergiftet und erstickt-
Schau dir doch mal die PKS an, welche von - wie der Name Polizeiliche Kriminalstatistik schon sagt - von der Polizei kommt. Schau dir die Bundeslagebilder an.
Falls dir dann noch nichts auffällt, so sei gesagt: Der prozentuale Anteil an Delikten liegt bei Waffen wie z.B. Schusswaffen sehr niedrig.
Zusätzlich ist die Mordrate umgekehrt proportional zur Waffendichte der Bundesländer.
"More Weapons, less Crime" ist hier ein Stichwort, welches nicht als Argument zur Erhöhung der Waffendichte herangezogen werden sollte, sondern aufzeigt, dass keine Korrelation zwischen Waffendichte und Kriminalität besteht.

Aber das steht ja eigentlich schon oben in den Links.

Und was ist bei dir mit den Olympischen Spielen? Dort treten Waffen in unterschiedlichen Disziplinen an. Seit Jahrhunderten werden verschiedenste Waffen als Sportgeräte benutzt, Schützengilden existieren auch schon sehr lange.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber eine tolle Argumentation. "Ich will das so" reicht also schon, wenn es um die Verwirklichung deiner Ansicht geht. Sachliche Gegenargumente? Brauchen wir nicht, denn nur die vorgefasste Meinung zählt.

So kann man wunderbar diskutieren, das lob ich mir. Bloß nicht sich auch einmal anhören, was der andere zu sagen hat.


Zum Beispiel, dass die Jagd eine ökologisch wichtiger Faktor ist und man die nicht ohne merkliche Schäden für Flora und Fauna einfach so einstellen kann (das ist mitnichten ein Märchen).

Zum Beispiel, dass es sehr starke Indizien gibt, die darauf hindeuten, dass Waffenverbote in aller Regel auch keine Verminderung an Beziehungstaten im Speziellen und Morden im Generellen mitsich bringen.

Zum Beispiel, dass kriminilogisch gesehen Affekttaten (also alle deine Beispiele) häufig zur Not auch mit dem Messer oder sonst etwas begangen werden.

Zum Beispiel, dass die Jagd ansich wohl kaum etwas dafür kann, wenn naturferne Menschen unter ihrem Deckmantel ihre sinnfreien Gelüste nach Trophäen befriedigen wollen und genausowenig dafür, dass Jagdwaffen von verantwortungslosen Menschen missbraucht werden.

Zum Beispiel, dass dieser "Widersinn" die Argumentation dieser Trophäen-"Jäger" betrifft und nicht die Sinnhaftigkeit der Jagd durch anständige und ordentliche Jäger (von denen es auch nicht wenige gibt).

Warum braucht ihr das Recht, Waffen zu tragen ? Weil es euch das Gesetz erlaubt ? Fehlerhafte Gesetze von fehlerhaften Menschen.

Und weil wir schon bei widersinnigen Argumentationen sind: woher nimmst du die Legitimation, anderen vorzuschreiben, was richtig und was fehlerhaft ist? Du bist doch ebenfalls ein Mensch und diese sind deiner eigenen Ansicht nach fehleranfällig.

Genauso kann man auch fragen: Wozu brauchtst du einen Besitz? Besitz macht Menschen tendenziell doch nur egoistisch und zieht Gräben zwischen ihnen. Weg damit!

Ich halte es für überhaupt nicht gut, eine diffizile Problematik mit einem pauschalen Holzhammer lösen zu wollen.
 
Ach, da fällt mir noch ein, was in Bezug zu den Medien und der Berichterstattung noch deutlich hervorgehoben gehört:
".]Wer also immer noch der Meinung ist, dass legale Schusswaffen eine konkrete Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen unterliegt einer Täuschung, die durch die selektive Berichterstattung der Medien befördert wurde."

Etwas oberhalb steht dieser Satz. Interessant zu lesen wäre hierbei noch, wie die Medien teils falsch berichten (aus Messer wird Schusswaffe o.ä.) und so ein falsches Bild erzeugen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Link reperiert, Text ergänzt)
Der Link ist ungültig.

Auch hört man diese Aussage sehr oft, ich hätte nur endlich gerne mal einen wissenschaftlich fundierten Bericht dazu. 6000 jählich verschwundene legale Waffen alleine in DE ist KEINE Lapalie!
 
So, der Link ist jetzt drin.

Generell hab ich dazu schon was verlinkt. Die umfassende Themensammlung der AG WR der Piraten hat hier eine umfassende Quellenangabe vorgenommen inkl. der Aufarbeitung des Bundeslagebildes 2010.

Und zu den 6000 Waffen (im Jahre 2000 ) gibts auch nen Link von ProLegal:
"Doch auch das BKA unterscheidet in dieser Zahl nicht zwischen erlaubnispflichtigen und freien Waffen. Auch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die bei Militär, Polizei und sonstigen Sicherheitsbehörden abhanden gekommenen Schusswaffen ebenfalls in dieser Zahl enthalten sind. Im Jahr 2000 ist ihr Anteil 20%. "

Wer weiterliest, der sieht, dass die Diebstähle bei Einbruch usw. deutlich zurückgegangen sind. Zusätzlich wäre es wünschenswert, eine Aufschlüsselung über den Anteil von frei verkäuflichen Waffen (SSW usw) zu erhalten.

e:/
Und zum sprunghaften Anstieg der Verlustmeldungen (nicht Diebstahl) liefert das BKA übrigens ein paar Erklärungen, so dass dieser Effekt mit Waffen, die längst verschrottet, verkauft (legal) oder die Erben diese Waffen entsorgt/wegeworfen hatten ohne das zu melden, recht gut erklärt werden kann.
Nach dem Aufbau und der Aktualisierung aller Fallakten ist die Prognose so, dass die Verlustmeldungen stark sinken sollten.

So kam es in der Vergangenheit u.a. vor das
  • der Besitzer / die Erben die Waffe(n) längst verkauft bzw. vernichten ließen, das der Behörde aber nicht mitgeteilt hat bzw. haben.
  • die Erben ohne Wissen über den Waffenbesitz des Erblassers die Wohnung durch ein Unternehmen entrümpeln ließen, die dann ohne Wenn und Aber sämtliche Möbel und Schränke ohne Kontrolle des Inhaltes in den Container warfen
  • der Waffenbesitzer / die Erben die zum Teil veralteten Waffe(n) vor Jahren schon auf dem Schrottplatz entsorgten haben ohne das der Behörde zu melden.
Man darf nicht vergessen das aktuell Waffenverluste in den Statistiken auftauchen bei denen sich die Waffen bereits seit mehreren Jahren, sogar Jahrzehnten nicht mehr im Besitz des WBK-Inhabers / Erben befinden.

Mit der Einführung des Nationalen Waffenregister und der dadurch nötig gewordenen kompletten Überarbeitung aller nicht geschlossenen Akten über Waffenbesitzer fallen jetzt besonders viele solcher Fälle auf.
Die Prognose wird sein das nach der Inbetriebnahme des Waffenregisters die Zahl der Verlustfälle wieder rapide abfällt und sogar unter denen der Vorjahre liegen wird.
Es wird sogar in vielen Fällen vorkommen das Waffen, die als Verlust abgeschrieben wurden, auf Waffenbesitzkarten anderer Legalwaffenbesitzern wieder auftauchen.

Unterm Strich betrachtet zeichnet das BKA für die Situation in der Schusswaffenkriminalität kein so düsteres Bild, wie es Vertreter der sog. Volksentwaffner gerne zeichnen."

Quelle: Klick
 
Zuletzt bearbeitet: (Jahreszahl korrigiert + Aus dem Bundeslagebildern zum Verlust was aufgeführt)
Blödbommel schrieb:
Die Jagd ist heute ein Hobby, ein Freizeitvergnügen einer Minderheit von 0,4 Prozent der Bevölkerung. Während Jäger versuchen, der Öffentlichkeit immer noch das Märchen vom "Heger und Pfleger" zu vermitteln, geben sie in Jagdzeitschriften und auf Jägertagungen die „Freude am Beutemachen“ und ihre „Lust am Töten“ offen zu.
Dagegen weisen namhafte Wissenschaftler, Biologen und Ökologen seit Jahren auf den Widersinn der Jagd hin.

Selten so ein hohles, sinnloses und "völlig an der Realität vorbei" Geseiere gelesen wie das hier. Und der Rest von deinem Post ist auch nur Bild-Niveau.

Achso, ich bin kein Jäger. Habe aber 10 Langwaffen und 3 Kurzwaffen von meinem Opa (Jäger) geerbt. Und die liegen in einem 400KG schweren Waffenschrank wo auch meine beiden Terrorzwerge nicht rankommen. Also kenne ich mich zumindestens etwas mit der Gesetzeslage aus.

Und deine Anspielung auf Haustiere
dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist
Zeugt nur von deiner absoluten Ahnungslosigkeit.
Erkundige dich mal, was nur eine einzige Hauskatze in einem Waldgebiet für einen Schaden in der Tierwelt anrichtet. Wohlgemerkt eine Katze, die ein Zuhause hat und gefüttert wird. Die tötet nur, ohne zu fressen, und zwar alles, was ihr vor die Pfote kommt.

Und was willst du bei einer Wildschweinplage machen, wenn es keine Jäger gibt? SEK? Bundeswehr?

Gibt soviele Beispiele, wo sich der Jäger in die Natur einmischen muss weil der Mensch den Lebensraum der Tiere komplett versaut hat. Und die Ursache dafür, waren garantiert nicht die Jäger.

Man kann es sich auch wirklich einfach machen
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was willst du bei einer Wildschweinplage machen, wenn es keine Jäger gibt? SEK? Bundeswehr?

Diese Plage haben zum einen die Jäger selbst und zum anderen eine dumme Gesetzeslage verursacht. Das wurde hier aber bereits mehrmals erläutert und entsprechende Quellen wurden auch genannt. Und jagdgeile Hobbyjäger sind mit Sicherheit nicht die beste Lösung für das Jagdproblem, aber sie ist die billigste und vermutlich auch noch die lukrativste.

Generell sollten wir hier in diesem Thread aufhören Leute und deren Meinung direkt zu verurteilen nur weil sie einem nicht passt!

An der Stelle auch einen Dank an Kreisverkehr, der als einziger von Seiten der Befürworter lockerer Waffengesetze sinnvolle, wenn auch nicht unumstrittene Quellen, angebarcht hat und nicht nur den sehr beliebten BKA Bericht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Stadtdingsbums

"Zeugt nur von deiner absoluten Ahnungslosigkeit."

Genau...und Deine fetten 8 Posts zeugen von riesiger Intelligenz.
 
@ Dierk-mit-e

Die Anzahl der Posts ist unerheblich für deren Inhalt/Qualität. Wenn dir seine Aussagen nicht passen, widerleg sie und wenn du Quellen hast, nenne sie (ggf. nochmals) und argumentier.

@ Helios co.

Welche Quellen sind denn umstritten? Wo besteht denn Diskussionsbedarf? Übrigens finde ich die PKS und die Lagebilder sehr aussagekräftig, was die Kriminalität betrifft und mMn bleibt dann nur recht wenig übrig.
 
Genau...und Deine fetten 8 Posts zeugen von riesiger Intelligenz

Gehässigkeit bringt uns auch nicht weiter. Wie man in diversen im Aquarium ersichtlichen Postings von lesen kann, ging es ihm auch nur ums herumtrollen und provozieren und nicht um eine sachliche Auseinandersetzung. Insofern hat Stadtguerilla mE auch mit seiner Aussage bzgl. der Ahnungslosigkeit (aus welchen Gründen konkret sie auch immer besteht) recht.
 
Ich bin noch lange nicht alle Quellen durchgegangen, aber die Schlussfolgerungen zum Thema "Waffeneffekt-Hypothese" sind ein Witz meiens Erachtens.

Angeführt wird ein Experiment, ich glaube aus den 60ern, welches man nicht reproduzieren konnte. Zum einen wird verschwiegen, dass man es durchaus reproduzieren konnte, aber nicht jedes mal. Es gab also auch Experimente gleicher Art, die entweder zu keiner Aussage oder aber zu einer Gegenteiligen Aussage geführt haben.

Das Ergebnis dieser Erkenntnis lautet: Waffen sind keine Gefahr und Leute die Waffen haben sind sogar eher friedlich und ausgeglichen. Das mag auch sein, jedoch ist die Ursache für diese Schlussfolgerung "komisch" um es nett auszudrücken.

Zuerst wird ein Experiment durchgeführt, dass besagt, dass Personen mit Waffen eher zur Gewalt neigen. Dasselbe Experiment mit anderen Probanden bestätigt diese Aussage nicht, also gilt automatisch das Gegenteil. Das ist jedoch falsch, denn zunächst lässt sich dadurch lediglich sagen, dass das Experiment in der Form keine relevante Aussage zulässt.

Es gab andere Untersuchungen, die in der Tat darauf schließen lassen, dass Waffenbesitzer (es bezog sich hier aber meist auf Jäger, wenn ich mich nicht irre - Fettsack hatte dazu eine Quelle genannt glaube ich?) oftmals ausgeglichene Persönlichkeiten sind. Das das aber auch soziale Aspekte hat wird hier gerne verschwiegen. Oder wie sonst lässt sich erklären, dass es in den USA immer wieder zum Missbrauch legaler Waffen kommt und es dabei oftmals nur um Lapalien ging? Ein Junge der seinen Ball auf den Hof geschossen hat: Bäng Kopfschuss! Na wenn der Täter mal ausgeglichen war, dann will ich nicht wissen wie die meisten unausgelichenen da sind.

In vielen Teilen Afrikas reicht es vielen schon aus ihre Knarre auszupacken,wenn ein Typ den besagten Waffensitzer krumm angeschaut hat. Könnte ja ein böser Blick gewesen sein, also mache ich ihn mal trübe, nur aus Vorsicht. Das zeugt nicht von Ausgeglichenheit wenn man mich fragt.



Was besagt die PKS deiner Meinung nach denn? Mir sagt sie auf den ersten Blick nur, dass es eben nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen Kriminalität und Schusswaffengebarucht gibt. Zwiswchen 70 und 90 haben wir kaum einen Anstieg. Danach kam die Vereinigung und die Schaffung einer massiven Unterschicht. Zack, die Kacke fing an zu dampfen und konnte nicht durch die gestiegene Bevölkerung von rund 20 Millionen erklärt werden. In der Übersicht habe ich auch nichts über legale Waffen gefunden. Habe ich etwas übersehen?

Mir sagt die PKS daher nur folgendes: Ist die soziale Lage stabil, dann werden weniger Straftaten begangen. Mit seigender Armut steigt die Kriminalität. Und während die Leute in den 50ern noch kein Problem damit hatten einem 20 mal ein Messer in den Bauch zu rammen, machen sie es heute lieber mit einem Schuss.

Dann ist da noch "More Guns - less Crime":

Oft zitiert und noch viel häufiger zerfetzt. Es gibt mehrere Studien der Uni Yale, die die ARbeit würdigen, die Aussagen aber massiv anzweifeln. Wenn du danach googlest wirst du auf Seite 5 oder 6 fündig ;)

Die Schlussfolgerung der Piraten dazu wie folgt:

Saarland 12.490 7.543
Berlin 1.589 14.236

Hmm wollen wir wirklich das Saarland mit Berlin vergleichen? Warum nicht gleich Sibirien mit New York oder Shanghei?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gab andere Untersuchungen, die in der Tat darauf schließen lassen, dass Waffenbesitzer (es bezog sich hier aber meist auf Jäger, wenn ich mich nicht irre - Fettsack hatte dazu eine Quelle genannt glaube ich?) oftmals ausgeglichene Persönlichkeiten sind. Das das aber auch soziale Aspekte hat wird hier gerne verschwiegen. Oder wie sonst lässt sich erklären, dass es in den USA immer wieder zum Missbrauch legaler Waffen kommt und es dabei oftmals nur um Lapalien ging? Ein Junge der seinen Ball auf den Hof geschossen hat: Bäng Kopfschuss! Na wenn der Täter mal ausgeglichen war, dann will ich nicht wissen wie die meisten unausgelichenen da sind.

Ich habe mWn nie eine Quelle für so etwas gepostet. Allerdings habe ich die Aussage getroffen, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, wo man diese Untersuchung bzgl. der Ausgegelichenheit durchführt.

Wenn man das in den USA macht, wo mancherorts nahezu jeder eine Waffe haben kann, ist sicher ein Unterschied vorhanden zu dem Ergebnis, das man in Österreich oder Deutschland erhalten würde. Das, weil hier eben strengere Voraussetzungen gelten als dort.
 
Wir haben eine komplett andere Gesellschaft als in den USA, einen anderen Bezug zu Waffen und am ehesten würde ich England mit den USA vergleichen, weil ähnlich hohe Kriminalität.
Und Afrika mit Europa zu vergleichen ist auch nicht zielführend, weil dort die Situation, der Lebensstandard usw derart differiert, dass keine Schlüsse zu unserer Wohlstandsgesellschaft gezogen werden können.

Die Grünen und die Linke gehen aber dummerweise davon aus, dass Waffen per se Böse sind und eine Verringerung immer eine Linderung bringt.
Und die Studie aus den 60ern ist nunmal widerlegt und es gibt neuerdings eine Studie, welche sich mit den pädagogischen Auswirkungen des Schießsports auf Kinder beschäftigt: Klick.

Das "More Guns - Less Crime " war - soweit ich das bei der Piraten-Themensammlung sehe nur auf Deutschland bezogen und sollte aussagen, dass keine Korrelatio zwischen Waffendichte und Mordraten usw besteht, demnach auch die viel zitierte Behauptung "Weniger Waffen - Weniger Kriminalität" einfach nur falsch ist.
Zusätzlich findet man dort den Verweis auf die Niederlande, wo die es recht viele Schusswaffenopfer, aber eine viel geringere Schusswaffendichte gibt anders als Schweden usw.

Übrigens: Das Saarland ist im Grunde eine einzige Stadt, aber wenn die dieser Vergleich weniger gefällt, dann nimm die Flächenländer: Bayern und NRW, Niedersachen, BW, Thüringen mit Sachsen und so weiter.
Aber die Aussage bleibt dennoch gleich: Die Korrelation zwischen Waffenbesitz und Straftaten ist nicht, wie es vorrangig die Grünen beschwören.

Mir sagt die PKS und das Bundeslagebild folgendes: Schusswaffen spielen als legal besessene Gegenstände keine Rolle bei Verbrechen, die illegalen Waffen eine sehr geringe Rolle.
Wer bei einem Verbot von Schusswaffen die innere Sicherheit erhöhen will, der erreicht nichts.

Nichtmal die medial bis zum Erbrechen ausgeschlachteten, viel zitierten Amokläufe, deren Ursachen weder in Schusswaffen, Paintball noch in Killerspielen" oder dergleichen kurz gedachten Gründen liegen, können damit effektiv verhindert werden.
Schau dir mal an, was in Norwegen nach Oslo/Utoya los war: Die Antwort auf die Anschläge sind mehr Demokratie und Offenheit und keine Kurzschlussreaktionen.

Welche Gründe sprechen denn gegen Waffen in Privathänden? Die Kriminalitätsstatisktik sagt gegenteiliges aus, der Vergleich mit liberaleren Waffenrechten (Österreich, Schweiz), sowie mit restriktiverem Recht (England) spricht dafür, dass schärfere Regelungen keine Besserung bringen, außer dass sie eine Bevölkerungsgruppe irrationalerweise in ihren Rechten beschneidet.
 

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