Kreisverkehr
Commander
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- Juni 2008
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@ Helios co.
Die 27 Fälle sind alles mögliche (nicht nur Morde, sondern schießen auf Verkehrsschilder etc), es gibt statistisch 0-5 Tote pro Jahr, darunter natürlich auch Familiendramen (die unabhängig vom Tatwerkzeug sind) und auch Dienstwaffen.
Und wenn es 50 Tote wären, dann wäre es für die Betroffenen genauso schlimm, aber für die Gesetzgebung ebenso untauglich, weil nur mit maximalen Einschnitten eventuell minimale Verbesserungen geschaffen würden, wobei hier 100erte Millionen an € versickern, die wo anders besser angelegt wären.*
Die Selbstmorde sind allesamt tragisch und ich kenne da auch einige Fälle inkl. der Auswirkungen auf die Familie und Freunde. Trotzdem kannst du nicht alles verhindern oder im Vorraus erkennen.
Bei der Suizidrate kenne ich übrigens grad nur das da und das sagt was anderes.
Bei den illegalen Waffen, so wie ich das in Erinnerung habe - kommen die meisten aktuell aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslavien, da dort nach dem Bürgerkrieg viel Material verfügbar war/ist. Von daher ist es auch recht sinnlos, hier in Deutschland alle Schuld den hier legal gekauften Waffen anzulasten.
Es sollten 1,8 Millionen Sportschützen sein, bei Jägern is die Zahl (0,35 Mio) deutlich geringer, aber zur Jagd selbst kenn ich mich einfach nicht aus, sprich: Da musst du mit wem anders diskutieren.
Die meisten der 80 Millionen Menschen in Deutschland sind vernunftbegabt und wenn diese - sofern überhaupt Interesse besteht - den geforderten Sachkundenachweis haben, auch fähig im sicheren Umgang mit der Waffen (was nicht das Schießen und Treffen meint) und keine schießwütigen Irren (die aussortiert werden) sind, kann man nach über nem Jahr die WBK beantragen. Dazu muss das Führungszeugnis rein sein. Das Bedürfnis und die Eignung wird immer und immer wieder überprüft. Es wird bei uns schon viel zu viel unnötig kontrolliert und die Regelungen schießen weit über das Erforderliche hinaus.
Deine Beispiele mit den Panzertüren (ich kenne keine Schule, wo das praktiziert wurde) usw, die eigentlich nur ein Pacebo und Beruhigungspillen in der Hysterie sind, helfen auch nicht. Und da Amokläufe trotz der Überstilisierung in den Medien, beinahezu Glorifizierung der Täter, zum Glück sehr selten sind, und die Gesetze eh ignoriert werden, hilft das auch nicht dagegen. Aber das hatten wir ja schonmal.
Achja, warum werden denn Schützen in der jetzigen Zeit angegangen? Weil die Grünen und auch SPD usw. gerne mal alles was geht auf die Schützen abwälzen und auch die Medien lügen, bzw. etwas falsches suggerieren: Es wurde Aktuell im RBB über Waffen und Waffenbesitz berichtet (oder nur zum lesen). Leider hatten die keinen Peil, was ein Waffenschein ist, meinten aber die WBK. Dann haben die "vergessen" zu erwähnen, dass deren Schusswaffenmissbrauch ja illegal und nicht legal war (is ja auch egal, soll ja Stimmung machen) und dann - soweit ich das richtig in Erinnerung hab - auch noch die Zahlen nicht wirklich stimmen sollen. Nunja, aber wir Killerspielespieler kennen ja schlechte Berichterstattung, die Waffenbesitzer kennen die ebenso.
Wie gesagt, schau doch mal nach Österreich. Die unangemeldeten Kontrollen alle 5 Jahre bei Selbstladern bzw. registrierten Waffen, damit könnte ich mich anfreunden, wenn das restliche Waffenrecht ebenso liberal würde. Wobei du bei denen keinen Sachkundenachweis benötigst für Repetierwaffen, für Flinten brauchst du NICHTS außer die Volljährigkeit.
Du warst ja - ich wiederhole mich und falls du das schon beantwortet hast und ichs überlesen hätte, bitte mitteilen - beeindruckt von den Überprüfungen in Österreich. Wie stehst du denn zu deren restlichem Waffenrecht, dass Flinten und Einzellader- und Repetierlangwaffen ab 18 "frei" sind, ebenso Waffen vor 1871? Natürlich ohne Sachkunde, Beurteilung der Person, da hier das Führungszeugnis reicht.
Und ich sags nochmal: Sportschützen ballern nicht einfach nur rum, was du aber wüsstest, wenn du es denn mal ausprobieren würdest.
Am 06.-07.Oktober veranstalten viele Schützenheime (der genaue Tag ist abhängig vom Schützenheim) das Wochenende der Schützenvereine, bei dem man den Schiesssport und die Sportschützen kennenlernen kann.
Sprich: Es ist eine kostenlose Möglichkeit um Ressentiments abzubauen und sich mit der Angelegenheit vertrauter zu machen.
Falls du Jäger gemeint haben solltest, da kann ich mir das ebensowenig vorstellen, dass diese einfach nur ballern, da immerhin jeder Schuss das Wild aufschreckt usw.
*Ich lese bei dir raus, dass du ein Restrisiko, was es immer geben wird, nicht hinnehmen willst. Aber nur weil es für dich kein Einschnitt ist, ist es für andere ein gewaltiges, nicht hinnehmbares Opfer, wobei hier nur im xtel Promillebereich Verbesserungen eintreten.
Das Risiko im Leben ist an anderer Stelle um Welten höher (Krankenhaushygiene mit 40.000 Toten/Jahr z.B. oder dass du 30 min in der Notaufnahme auf "Bearbeitung" wartest, nur weil du das falsche Krankenhaus angesteuert hast...) und man könnte hier um Welten leichter viel mehr erreichen, als es im Waffenrecht überhaupt möglich ist.
Ein liberales Waffenrecht schadet nicht, es erhöht die Freiheit und ganz polemisch gesagt: Das Geld, was für das NWR und Kontrollen/Bürokratie (man unterstellt allen was, anstelle der Unschuldsvermutung wie bei Kriminellen zzgl zum sehr restriktiven WR) verpulvert wird, ist wo anders sinnvoller aufgehoben.
Die 27 Fälle sind alles mögliche (nicht nur Morde, sondern schießen auf Verkehrsschilder etc), es gibt statistisch 0-5 Tote pro Jahr, darunter natürlich auch Familiendramen (die unabhängig vom Tatwerkzeug sind) und auch Dienstwaffen.
Und wenn es 50 Tote wären, dann wäre es für die Betroffenen genauso schlimm, aber für die Gesetzgebung ebenso untauglich, weil nur mit maximalen Einschnitten eventuell minimale Verbesserungen geschaffen würden, wobei hier 100erte Millionen an € versickern, die wo anders besser angelegt wären.*
Die Selbstmorde sind allesamt tragisch und ich kenne da auch einige Fälle inkl. der Auswirkungen auf die Familie und Freunde. Trotzdem kannst du nicht alles verhindern oder im Vorraus erkennen.
Bei der Suizidrate kenne ich übrigens grad nur das da und das sagt was anderes.
Bei den illegalen Waffen, so wie ich das in Erinnerung habe - kommen die meisten aktuell aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslavien, da dort nach dem Bürgerkrieg viel Material verfügbar war/ist. Von daher ist es auch recht sinnlos, hier in Deutschland alle Schuld den hier legal gekauften Waffen anzulasten.
Es sollten 1,8 Millionen Sportschützen sein, bei Jägern is die Zahl (0,35 Mio) deutlich geringer, aber zur Jagd selbst kenn ich mich einfach nicht aus, sprich: Da musst du mit wem anders diskutieren.
Die meisten der 80 Millionen Menschen in Deutschland sind vernunftbegabt und wenn diese - sofern überhaupt Interesse besteht - den geforderten Sachkundenachweis haben, auch fähig im sicheren Umgang mit der Waffen (was nicht das Schießen und Treffen meint) und keine schießwütigen Irren (die aussortiert werden) sind, kann man nach über nem Jahr die WBK beantragen. Dazu muss das Führungszeugnis rein sein. Das Bedürfnis und die Eignung wird immer und immer wieder überprüft. Es wird bei uns schon viel zu viel unnötig kontrolliert und die Regelungen schießen weit über das Erforderliche hinaus.
Deine Beispiele mit den Panzertüren (ich kenne keine Schule, wo das praktiziert wurde) usw, die eigentlich nur ein Pacebo und Beruhigungspillen in der Hysterie sind, helfen auch nicht. Und da Amokläufe trotz der Überstilisierung in den Medien, beinahezu Glorifizierung der Täter, zum Glück sehr selten sind, und die Gesetze eh ignoriert werden, hilft das auch nicht dagegen. Aber das hatten wir ja schonmal.
Achja, warum werden denn Schützen in der jetzigen Zeit angegangen? Weil die Grünen und auch SPD usw. gerne mal alles was geht auf die Schützen abwälzen und auch die Medien lügen, bzw. etwas falsches suggerieren: Es wurde Aktuell im RBB über Waffen und Waffenbesitz berichtet (oder nur zum lesen). Leider hatten die keinen Peil, was ein Waffenschein ist, meinten aber die WBK. Dann haben die "vergessen" zu erwähnen, dass deren Schusswaffenmissbrauch ja illegal und nicht legal war (is ja auch egal, soll ja Stimmung machen) und dann - soweit ich das richtig in Erinnerung hab - auch noch die Zahlen nicht wirklich stimmen sollen. Nunja, aber wir Killerspielespieler kennen ja schlechte Berichterstattung, die Waffenbesitzer kennen die ebenso.
Wie gesagt, schau doch mal nach Österreich. Die unangemeldeten Kontrollen alle 5 Jahre bei Selbstladern bzw. registrierten Waffen, damit könnte ich mich anfreunden, wenn das restliche Waffenrecht ebenso liberal würde. Wobei du bei denen keinen Sachkundenachweis benötigst für Repetierwaffen, für Flinten brauchst du NICHTS außer die Volljährigkeit.
Du warst ja - ich wiederhole mich und falls du das schon beantwortet hast und ichs überlesen hätte, bitte mitteilen - beeindruckt von den Überprüfungen in Österreich. Wie stehst du denn zu deren restlichem Waffenrecht, dass Flinten und Einzellader- und Repetierlangwaffen ab 18 "frei" sind, ebenso Waffen vor 1871? Natürlich ohne Sachkunde, Beurteilung der Person, da hier das Führungszeugnis reicht.
Und ich sags nochmal: Sportschützen ballern nicht einfach nur rum, was du aber wüsstest, wenn du es denn mal ausprobieren würdest.
Am 06.-07.Oktober veranstalten viele Schützenheime (der genaue Tag ist abhängig vom Schützenheim) das Wochenende der Schützenvereine, bei dem man den Schiesssport und die Sportschützen kennenlernen kann.
Sprich: Es ist eine kostenlose Möglichkeit um Ressentiments abzubauen und sich mit der Angelegenheit vertrauter zu machen.
Falls du Jäger gemeint haben solltest, da kann ich mir das ebensowenig vorstellen, dass diese einfach nur ballern, da immerhin jeder Schuss das Wild aufschreckt usw.
*Ich lese bei dir raus, dass du ein Restrisiko, was es immer geben wird, nicht hinnehmen willst. Aber nur weil es für dich kein Einschnitt ist, ist es für andere ein gewaltiges, nicht hinnehmbares Opfer, wobei hier nur im xtel Promillebereich Verbesserungen eintreten.
Das Risiko im Leben ist an anderer Stelle um Welten höher (Krankenhaushygiene mit 40.000 Toten/Jahr z.B. oder dass du 30 min in der Notaufnahme auf "Bearbeitung" wartest, nur weil du das falsche Krankenhaus angesteuert hast...) und man könnte hier um Welten leichter viel mehr erreichen, als es im Waffenrecht überhaupt möglich ist.
Ein liberales Waffenrecht schadet nicht, es erhöht die Freiheit und ganz polemisch gesagt: Das Geld, was für das NWR und Kontrollen/Bürokratie (man unterstellt allen was, anstelle der Unschuldsvermutung wie bei Kriminellen zzgl zum sehr restriktiven WR) verpulvert wird, ist wo anders sinnvoller aufgehoben.
Zuletzt bearbeitet:
(Formulierung überarbeitet, Text ergänzt, RBB-Beitrag neu verlinkt)