Waffengesetz

Bogeyman schrieb:
bei deinen zitierten Stellen passt manches nicht. Schau nochmal drüber. Über manchen zitierten Texten von dir steht mein Nick obwohl ich das gar nicht geschrieben habe sondern wer anders

Mhm, da is wohl was bei c&p schief gegangen. Jetzt sollte cih alle Stellen richtig vermerkt haben.

Bogeyman schrieb:
Durchaus richtig. Aber wie gesagt bei einem Messer kann sich nicht ausversehen mal ein Schuss lösen. Und wenn man zusticht so gehört dazu doch schon eine hohe Entschlossenheit

Nun, um wieder weg von einem konstruierten Fall zu kommen: Du sprichst vom Verdeckten Führen, was im Grunde nur Kurzwaffen wie Pistolen und Revolver betrifft. Diese werden nur durch eine WBK zugänglich (auch und vor allem in Österreich) und dadurch würde ein LWB seine gesamten Waffen usw verlieren neben den strafrechtlichen Konsequenzen.
Wie viele Personen mit Schusswaffen hast du schon erlebt, welche Quellen kannst du nennen, die ein Gefährdungspotential benennen würden?
Die Fälle, die davon tangiert werden, sind aber keine LWBs, sondern diejenigen, die sich illegal versorgen.

Bogeyman schrieb:
Aber selbst wenn ein Juwelier eine Waffe tragen würde, was wäre dann? Die Gegner schlafen ja nicht und würden sich ebenso stärker bewaffnen.
Letztendlich ist es somit in meinen Augen keine Lösung wenn man nem Juwelier ne Waffe geben würde, da kann dieser doch viel besser einen Sicherheitsdienst oder Personenschützer anheuern und eben seine Geschäfte auf neutralem Boden durchführen

Das ist realitätsfremd. Wenn Kunden einen Hausbesuch wünschen, der Juwelier ablehnt, sucht sich der Kunde wahrscheinlich einen Händler, der dies dennoch macht. Schutzpersonal kostet Geld und muss meistens ebenso bewaffnet sein und gerade für gefährdete Personen gibt es überhaupt erst den Waffenschein, damit diese sich im Falle alleine verteidigen können.
Die Angreifer sind doch eh schon nicht betroffen vom Waffengesetz, diese können Waffen aller Art unkontrolliert erwerben ohne Auflagen, Kontrollen, Aufbewahrungsvorschriften und Verbot des Führens.
Die Personen, die du als Risiko siehst, dürfen eh keine WBK ausgestellt bekommen und werden - wie schon gesagt - vom Waffengesetz nicht tangiert.

Im Falle des Mitglieds vom Zentralrat der Juden hat das Führen einer Waffe (Messer) einen Angriff verhindert, auch wenn der Angreifer ihn angezeigt hat...
Und wenn die Polizei in allen Situationen ihre 20 Minuten braucht, bis sie zu Hilfe eilt, hilft dem Juwelier das leider auch nicht weiter.

Wie gesagt, eine Aufweichung des Waffenscheins ist für mich jedenfalls nicht erstrebenswert, aber er kann bei bestimmten Personengruppen Gefahren verhindern.
 
Bitte stell hier nicht Freizeitspaß und Hobby mit Dingen gleich, die man zwangsweise benötigt. Ein Auto brauch ich zwar nicht, aber es erleichtert mir ungemein in manchen Situationen das Leben (ich hab keins, aber ich kann jederzeit eins nutzen), ein Messer ist - auch wenn die Chinesen es als Waffe sehen und deswegen Stäbchen benutzen - beim Essen unabdingbar etc.

Das habe ich bewusst in Kauf genommen, da ich eigentlich gerade mit dem Lernen anderweitiger Dinge beschäftigt war und nicht die Zeit hatte, mir bessere Beispiele auszudenken. Entschuldigung.


Du redest hier von Österreich? Jedenfalls würde das ja implizieren, dass ein österreichisches WR in D nicht die innere Sicherheit gefährden würde.

War auf das deutsche Waffenrecht bezogen. Ist mWn nach nicht großartig anders als das österreichische, was die erlaubten Waffen und die Anforderungen dafür betrifft.
 
@ Fetter Fettsack

Naja, da gibt es schon deutliche Unterschiede. Bei uns ist alles per WBK geregelt (jeder Eintrag muss genehmingt, Schießsportordnung muss beachtet werden etc.), wobei in Österreich die WBK erst ab halbautomatischen Gewehren und Kurzwaffen Pflicht ist.

Insofern ist es für einen unbescholtenen Bürger bei euch ohne Probleme möglich, sich Repetierer zu kaufen, wobei der Erwerb nicht an eine 2/6Regel gekoppelt ist, oder?
 
Natürlich, mir ging es mit der Aussage eher um das Schutzniveau, dass ich am Ende für dennoch in etwa gleichwertig (und darum ging es mir ja) halte.

Ja, ist möglich. Wobei es da die (wenn mir mein Gedächtnis nicht einen Streich spielt) dreitägige Abkühlphase zwischen Vertragsabschluss und Übergabe der Waffe durch den Händler gibt, die Affekttaten vorbeugen soll.
 
Ah, ich hab das bisl anders verstanden ;)

So wie ich das jedenfalls mitbekommen habe, ist Österreich auch nicht unsicherer als Deutschland, bzw. insgesamt 374 Straftaten nach dem Waffengesetz zu Verurteilungen geführt hatte.
Wobei da leider nicht aufgeschlüsselt wird, ob es sich um legale oder illegale Waffen gehandelt hat, was einen besseren Vergleich mit den Bundeslagebildern erlauben würde.
Interessant, dass bei euch 30% der Straftaten von Ausländern verübt werden (Hauptgruppe: Deutsche).
 
Das ist realitätsfremd. Wenn Kunden einen Hausbesuch wünschen, der Juwelier ablehnt, sucht sich der Kunde wahrscheinlich einen Händler, der dies dennoch macht. Schutzpersonal kostet Geld und muss meistens ebenso bewaffnet sein und gerade für gefährdete Personen gibt es überhaupt erst den Waffenschein, damit diese sich im Falle alleine verteidigen können.
Die Angreifer sind doch eh schon nicht betroffen vom Waffengesetz, diese können Waffen aller Art unkontrolliert erwerben ohne Auflagen, Kontrollen, Aufbewahrungsvorschriften und Verbot des Führens.
Die Personen, die du als Risiko siehst, dürfen eh keine WBK ausgestellt bekommen und werden - wie schon gesagt - vom Waffengesetz nicht tangiert.

Was genau soll daran realitätsfremd sein? Wenn ein sogenannter Kunde dem Juwelier um seine Ware bringen will und weiß dass er auch bewaffnet ist, wird er ebenso aufrüsten.
Auch wenn es sich rumsprechen sollte dass viele Juweliere nun Waffen haben rüstet die andere Seite auch weiter auf. Die sind doch nicht dumm.

Die Personen, die du als Risiko siehst, dürfen eh keine WBK ausgestellt bekommen und werden - wie schon gesagt - vom Waffengesetz nicht tangiert
Das würde ich nicht so sagen. Woher nimmst du die Gewissheit dass Leute mit WBK keine Dummheiten damit anstellen? Diese Gewissheit gibt es nicht.

Von ihnen geht vielleicht kein höheres Risiko aus als von den Leuten die sich illegal ne Waffe beschaffen, doch nen Restrisiko bleibt das kannst du nicht leugnen.

Werfe doch mal ein Blick nach USA. Viele Amis sind derart stolz auf ihre Waffen, manchen Cops geht schon fast einer ab wenn sie mal die Waffe rausholen dürfen oder gar abdrücken. Zumindest habe ich diesen Eindruck.

Da sind unsere Polizisten ganz anders drauf. Sprich in USA geben die selbst Cops ne Pistole die ich ihnen hierzulande nichtmal privat anvertrauen würde

Und wenn die Polizei in allen Situationen ihre 20 Minuten braucht, bis sie zu Hilfe eilt, hilft dem Juwelier das leider auch nicht weiter.
Ja das ist generell ein sehr großes Problem in meinen Augen. Solange wie die manchmal brauchen hat sich die Sache bis dahin eh erledigt dass sie gar nicht mehr kommen brauchen.
Daher wäre ich ja auch für mehr Polizei und auch für die Überwachung, auch mit Kameras bestimmter Gebäude wie Bahnhöfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ein sogenannter Kunde dem Juwelier um seine Ware bringen will und weiß dass er auch bewaffnet ist, wird er ebenso aufrüsten.

Und mit was? Gut, vielleicht laufen sie dann anstatt mit einer Makarov mit einer Glock 18 oder einer Desert Eagle .50 herum, aber viel weiter rauf geht es nicht mehr. Die Waffe muss ja leicht versteckbar sein, wenn man sich annähern und schneller wieder entkommen will, ebenso sollte sie nicht ausgefallen sein, sonst muss die Polizei nur nach jemanden fahnden, der dieses Modell wollte.

Das die mit Maschinenwaffen auftauchen, halte ich auch für unwahrscheinlich, denn damit halsen sie sich einen abartigen Fahndungsdruck auf.
 
Bogeyman schrieb:
Was genau soll daran realitätsfremd sein?

So ziemlich alles daran ist realitätsfremd.
Die Aufrüstspirale, die du da zeichnest, ist nichts weiter als eine Vermutung deinerseits. Nicht umsonst sind quasi nur Kurzwaffen deliktrelevant.

Bogeyman schrieb:
Von ihnen [den LWBs; Anm. von mir] geht vielleicht kein höheres Risiko aus als von den Leuten die sich illegal ne Waffe beschaffen, doch nen Restrisiko bleibt das kannst du nicht leugnen.

Ein Restrisiko, dass sich bei Gewaltdelikten im unteren Promillebereich befindet. Siehe dazu bitte auch den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. kruemelgirl hatte übrigens was verlinkt, was erklärt, warum ein registrierter Waffenbesitzer statistisch gesehen ein sichererer Nachbar ist, als einer ohne Waffen.
Sprich, das Restrisiko, weil ein Mensch neben dir wohnt, ist bei einem Waffenbesitzer geringer, als bei einem ohne Waffen.
Liegt vllt daran, was alles damit verbunden ist, wenn ein Waffenbesitzer ne Straftat oder gar Ordnungswidrigkeit begeht.

Ich verstehs nicht, wie man in genau dem gleichen Zug LWBs mit denen gleichsetzt, die sich illegal eine Waffe besorgen (Straftat) um damit nicht nur Trockenübungen im Wohnzimmer zu veranstalten.

Bogeyman schrieb:
Werfe doch mal ein Blick nach USA. Viele Amis sind derart stolz auf ihre Waffen, manchen Cops geht schon fast einer ab wenn sie mal die Waffe rausholen dürfen oder gar abdrücken. Zumindest habe ich diesen Eindruck.

Zum einen hatten wir schon das Thema USA mit 50 verschiedenen Waffengesetzen, zum anderen: Man kann ganz schnell nen falschen Eindruck von einer Gesellschaft bekommen, wenn man diese nicht wirklich kennt.

Bogeyman schrieb:
Da sind unsere Polizisten ganz anders drauf. Sprich in USA geben die selbst Cops ne Pistole die ich ihnen hierzulande nichtmal privat anvertrauen würde

Hast da dafür ne Quelle? Wenns was mit Trayvon Martin zu tun haben sollte, dann durfte der Kerl keine Waffe tragen, hat also gegen das Gesetz verstoßen.

Bogeyman schrieb:
Ja das ist generell ein sehr großes Problem in meinen Augen. Solange wie die manchmal brauchen hat sich die Sache bis dahin eh erledigt dass sie gar nicht mehr kommen brauchen.
Daher wäre ich ja auch für mehr Polizei und auch für die Überwachung, auch mit Kameras bestimmter Gebäude wie Bahnhöfe.

Bahnhöfe werden schon überwacht, hilft dir aber auch nicht weiter, wenn dir ne Gruppe eine Abreibung verpassen will. Da hilft einfach nur mehr Personal um nicht nachher ein unscharfes Video zur Aufklärung zu benötigen.
Liberalere Waffengesetze haben trotzdem nichts mit dem Führen von Waffen zu tun, denn auch wenn die Medien ständig Waffenscheine und Waffenbesitzkarten verwechseln, ist deren Vergabe quasi nicht üblich.
Sprich, wenn du die Waffengesetze verschärfst oder ein Totalverbot erwirkst, wird sich an der Sicherheitslage nichts ändern, außer dass Freiheitsrechte über den Jordan gewandert sind.
 
Doch..e r wird das Gefühl haben dass jetzt alles viel sicherer ist... bis es ihn dann erwischt, obwohl da das ja gar nicht dürfte...
 
Nicht unbedingt eher, aber es besteht die Chance dass du genau der eine von was weiss ich wie vielen Millionen Straftaten die begangen werden bist, wo mit einer Schusswaffe begangen wurde. Vermutlich mit einer illegalen, aber gaaaanz eventuell mit einer legal erworbenen. Und dann würde ich gern wissen was die Verschärfung und Vorverurteilung von hundertausenden gebracht hat.... weil irgend ein Beamter irgendwo in nem Büro am Freitag Nachmittag halt einfach keine Lust oder Zeit hatte um das verschärfte Gesetz zu überprüfen. Ging vorher ja schon nicht, jetzt noch viel weniger. Aber man hatte es ja und alle waren so sicher. Aber man kann sich auch gut selber anlügen und die Welt schön reden.
 
Für mich würde das aber kein Unterschied machen, denn ich hätte dadurch in der Situation auch keine Schusswaffe dabei.

Auch verstehe ich die Argumentation nicht wieso sich die Lage verschlimmern sollte wenn man schärfere Waffengesetze einführt.

Die illegalen Waffenbesitzer sind davon doch eh nicht betroffen.

Man kann das ganze auch rein mathematisch betrachten: Je mehr Leute eine Waffe haben desto höher ist die Warscheinlichkeit das einer von denen mal irgendwann austickt von denen auch bei den Besitzern die sie legal haben. Es ist doch naiv zu glauben dass wenn man mehr Waffen verteilt die Welt sicherer wird und weniger Leute durch Waffen sterben. Sorry das kauf ich niemandem ab. Weil es rein mathematisch schon nicht aufgeht diese Rechnung.

Was für mich noch Sinn ergibt ist dass beispielsweise die Hemmschwelle höher wird Polizisten anzugreifen eben weil diese bewaffnet sind, ebenso wie Geldtransporte, oder Juwelieren etc.
Aber derjenige der es wirklich drauf anlegt den hält man auch damit nicht ab.
Wenn nun Juweliere bewaffnet wären alle, so würden vielleicht die Überfälle sinken. Aber diejenigen Überfälle die stattfinden würden, würde eventuell brutaler enden. Und da bleibt dann ganz zum Schluss auch immer noch das Restrisiko (wie groß es ist ist egal, aber es ist definitv nicht 0) dass der Juwelier mal die Waffe missbraucht.

Daher sollte man sich sehr gut überlegen wem man überhaupt so eine Waffe gibt.

Von dem juristischen Nachspiel mal ganz zu schweigen. Kommt nicht selten vor dass auch Leute die sich verteidigt haben nacher schmerzensgeld an den Täter zahlen müssen. Grade in vielen Selbstverteidigungsforen können viele Personen davon ein Liedchen singen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dank einem ziemlich nervigen Security-Token darf ich den ganzen Text nochmal schreiben. Schön, hier folgt die Kurzform:

Die Lage in England hat sich nach 1997 drastisch verschlimmert, trotz oder gerade wegen der extremen Verschärfung des Waffenrechts. Österreich ist ein sehr sicheres Land, Deutschland ebenso. Beide haben im Waffengesetz extreme Gegensätze. Die Schweiz gibt vollautomatische Sturmgewehre nach Hause.. Dennoch ist die Schweiz ebenso ein sicheres Land, wie D oder Au.
=> Waffen in Privathand sind ein Freiheitsrecht, dessen Verbot der inneren Sicherheit nicht erhöht. Regulierungen allerdings sind sinnvoll (Waffenverbote für Personen, Überprüfung der Vorstrafen etc).

Zahlenbeispiele will ich mal wegen deines Arguments bzgl mathematisches Argument:
Straftaten in D 2010
: 6 Millionen
Gewaltdelikte: 145.121 (ohne Vergewaltigungen/sex. Nötigung)
Waffenbesitzer (Sammler, Jäger, Sportschützen): 2.000.000
Gesamtbevölkerung in D: 82 Millionen
Straftaten (ausgeübt mit Waffen): 27

Anteil der Waffendelikte an den Gewaltdelikten: 0,019%
Anteil der legalen Waffenbesitzer an der Ges.Bevölkerung: 2,4%

=> Deine geschätzte Risikobetrachtung von mehr Waffen = mehr Gewalt kann ich aus den Zahlen und dem Vergleich mit anderen Ländern nicht bestätigen.
Genau dafür gibts z.B. in Österreich die Waffenverbote für bestimmte Personen, bei denen das Risiko des Waffenmissbrauchs gegeben ist, Vorstrafen werden dort und bei uns ganz genau angeschaut usw.

Im Falle des Juweliers und der "Herrausgabe" der Waffen verwechselst du mMn wieder Waffenbesitz und Waffenscheine. Ersteres erlaubt bei weitem kein Führen, nur besonders gefährdete Personen dürfen das, wie ebenso halt der Juwelier oder Bundestagsabgeordnete. Ein potentieller Verbrecher, dem das Waffengesetz eh total egal ist, muss aber schon heute davon ausgehen, dass diese Opfer Waffen führen und bei einer Liberalisierung wird sich da auch nichts ändern.
Der Rest der Bevölkerung wird nen Waffenschein daher nie zu Gesicht bekommen und sich "traditionell" verteidigen/flüchten o.a. müssen. Somit sind die Selbstverteidigungsforen nicht um einen weiteren Themenbereich bereichert...

Und Waffenscheine sind von der Verantwortung der einzelnen Personen extrem hoch, sonst hätten die Personen sich nicht das Recht erkämpft, Waffen zu führen, und dies auch nicht gestattet bekommen.
 
Am Ende ist diese Diskussion sehr mühselig.

So wie sich die Sache entwickelt, wird GK Schießen eh zum Luxus, da die Preise für die Munition für die meisten Sportschützen eh nicht mehr erschwinglich sein wird.

Was im Übrigen auch für andere Disziplinen gilt.

Das '' Problem '' mit uns Sportschützen hat sich dann auch erledigt, zu mindestens was das GK Schießen angeht.

So werden wir eher von der Wirtschaft als von der Politik reglementiert.

Ist vielleicht auch so gewollt und die Gesetzgebung steht nicht so im Vordergrund.
 
@ Kruemelgirl

wieviel kostet eigentlich Munition? z.B. 9mm oder ein Gewehrkaliber? Als Laie finde ich das schon interessant.
 
@ DDM_Reaper20

Interessante Frage. Da ich die Preise aktuell nur von z.B. Frankonia kenne, und rein von deren Katalog (nehmen wir mal die Schwedenmauser mit 6,5x55, weil ich das System 98 einfach mag), so kosten 50 Schuss 28,50€, je nach Anzahl der Packungen, in dem Falle gilt der Preis von 57ct/Patrone für eine Gesamtmenge von 500 Schuss.
Gibt bei Gewehren natürlich noch zig andere Kaliber mit anderen Preisen usw.

Inwiefern kruemelgirl als KK-Nutzer mit dem früheren Preisniveaus von GK vertraut ist, wäre schon interessant zu erfahren.
9mm P.A.K. z.B. hat sich seit paar Jahren mMn jedenfalls nicht wirklich verändert, wobei das nicht mit scharfer Munition vergleichbar ist.

Ich hab mir mal sagen lassen, dass 50 Schuss Kleinkaliber (.22 lfB) ca. 3€ kosten, wenn mans günstig angeht. Falls kruemelgirl das bestätigen/korrigieren kann, wäre das natürlich toll.
Ebenso interessant war es zu erfahren, dass noch Munition aus Sowjetzeiten im Umlauf ist^^
Klar, pro 50 Stk. ca. 10-20% Versager^^
 
Qualitativ hochwertige Jagdmunition (etwa von RWS) kostet stellenweise aber auch schon 2€ bis 3,50€ pro Schuss, bei größeren oder exotischen Kalibern gerne noch einmal mehr. Da gab es im vergangenen Jahrzehnt eine merkliche Steigerung.
 
Inwiefern kruemelgirl als KK-Nutzer mit dem früheren Preisniveaus von GK vertraut ist, wäre schon interessant zu erfahren.

Höre ich da etwa einen leicht aggressiven Unterton raus? :-)

Aber du hast natürlich recht, ich schieße vorwiegend KK, hier kümmere ich mich auch selbst um die Munition.

Um die Munition für den Schweden Mauser kümmert sich mein Mann, da steck ich die Patronen nur rein und schieße damit.
Da ist natürlich klar, dass ich von der preislichen Entwicklung mal so gar keine Ahnung habe, wir haben ja auch getrennte Konten, aber das nur nebenbei. :-)

Ich habe den Anspruch als Sportschützin, zu treffen und damit meine ich nicht nur das Schwarze, sondern vornehmlich die Mitte, also die 10.

Dazu kann und will ich nicht die billigste Munition nehmen, denn dann bräuchte ich deisen Sport gar nicht betreiben.

Natürlich ist mir klar, dass ich 50 22lfb. auch für 3 € bekommen kann, den Grund warum ich diese nicht kaufe, entnehmt ihr bitte aus dem Satz vorher.

Bis for einem Jahr habe ich die Elay Club Extra geschossen.

Eine Bestellung unter 1000 Schuß macht keinen Sinn, Sportschützen denke ich wissen warum. Hier tummeln sich ja so viele :-)

108 € + Versand für 1000 Schuß aktuell.

Vor ca. 6 Jahren habe ich für die selbe Menge der gleichen Munition 80 € gezahlt.

Für mich ist diese Munition nun so nicht mehr finantierbar, so dass ich mich nach Alternativen Herstellern umsehen muß.
Der Aufwand dafür, hier die richtige zu finden ist enorm und auch nicht ganz billig.


Desweiteren sehe ich die Preiserhöhung beim Schwarzpulver, wo Anfang des Jahres 1 kg Schweizer II 55 € gekostet haben, so sind es nunmehr 63 €. Das mag sich für den ein oder anderen wenig anhören, aber dabei bleibt es ja meist nicht.


Die Kosten für unsere GK Munition können wir noch etwas unten halten ( gegenüber den Katalogpreisen für fertige Munition) , weil mein Mann diese selber lädt.

Die Rohstoffe dafür, wie Nitropulver und Geschosse sind im Peis aber jeweils auch angestiegen.
Nur mal so nebenbei.

Wenn noch Fragen sind, bitte fragen :-)
 
kruemelgirl schrieb:
Höre ich da etwa einen leicht aggressiven Unterton raus? :-)

Ne, überhaupt ned, v.a. da ich nur Katalogpreise kenne aktuell ;)
Ich hab nur mal paar Vereine gesehen, wo nur LG/LP geschossen wird und bei manchen nur LG/LP und dann noch KK ohne GK.
Und da du dich als KK-Schützin geoutet hast, bin ich halt "irgendwie" davon ausgegangen, dass GK bei dir eher weniger ne Rolle spielt.
Bei Vereinen ohne GK dürfte doch der Mitgliedsbeitrag generell niedriger sein, oder irre ich mich da?
 
Ne, überhaupt ned,

Weiß ich doch.


Ich sag mal, der Mitgliedsbeitrag richtet sich vielmehr danach, ob ein eigner Stand unterhalten werden muß und wie viel Geld von Außen, sprich Sponsoren, Gemeinde, Stadt usw. in den Verein fließen.

Bei uns in der Ecke gibt es in dem Sinne keinen Verein wo nur das eine oder das andere geschossen wird. das liegt ja auch mehr an den Mitgliedern, als am Verein direkt.

Wenn der eigene Verein halt nicht die Möglichkeiten vom Stand her bieten kann, dann muß ich eben auf einem anderen Stand trainieren.

Das ist bei uns auch nicht so das Problem, da fast jeder Verein einen eigenen, zumindest bis KK auusgelegten, Stand.
 

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