News Für iOS 19 & iOS 20: EU zwingt Apple zu neuen Funktionen für iPhone & iPad

Tici schrieb:
OK ich checke es nicht ganz. So wie ich es verstehe, geht es um Werbung, die Apple in den eigenen Apps oder direkt im App-Store schaltet, um Apps zu verkaufen, an denen sie wiederum verdienen. Apple verkauft also keine Werbung auf Webseiten.
Ich habe noch NIE dahingehende Werbung auf meinem iPhone gesehen. Ich sehe Werbung auf den Webseiten, die ich ansurfe - und es ist die gleiche wie auf dem PC. Und ich habe einige Apps, die Werbung zeigen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die nicht von Apple ist, sondern vom jeweiligen App-Anbieter geschaltet. Das typische "kostenlos mit Werbung" oder zahlen.
Also verdient Apple innerhalb des Ökosystems mit, aber nicht außerhalb, richtig? Das ist für mich immer noch ne andere Nummer und letztlich zu erwarten. Und offenbar passiert es nur, wenn man das Ökosystem auch nutzt. Wenn man das iPhone einfach so nutzt (wie ich), scheint da gar nix zu passieren.
Das heißt einer wie ich, der bereit ist ein teures Telefon zu kaufen, aber nicht permanent noch mal zu zahlen, kann das tun. Kann man bei Android auch, aber Google ist eben voll im Anzeigengeschäft auf Websites. Und dadurch ist das Android kostenlos und dadurch hat es den Markt platt gemacht.

Aber ja, Apple ist nicht so der edle Ritter wie es scheint. Da geb ich Dir recht.
 
p-trettin schrieb:
Und dadurch ist das Android kostenlos und dadurch hat es den Markt platt gemacht.
1. Warum hat Google den Markt platt gemacht dadurch, dass sie Android kostenlos anbieten?
2. Es mag für dich einfacher zu händeln sein vereinfacht zu sagen "Android ist kostenlos", aber ich kann dir sagen, dass jeder Smartphone Hersteller, der Google Apps einsetzen möchte, dafür "zahlen" muss.
 
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p-trettin schrieb:
Und dadurch ist das Android kostenlos und dadurch hat es den Markt platt gemacht.
Hmm, nö! Android sorgt dafür, dass sehr viele Hersteller ihre eigenen Smartphones auf den Markt bringen können und die mit jeden für Android gemachte Komponenten kompatibel sind. Bei einem Androiden muss ich mir keine Sorgen darüber machen, ob Smartwatch oder Kopfhörer eines anderen Herstellers eventuell damit richtig funktionieren - sie tuns einfach, weil man eben keine anderen Produkte künstlich aussperrt, um seine eigenen Produkte zu Mondpreisen besser vermarkten zu können.
 
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Mehrere Nutzer haben geschrieben, dass niemand gezwungen wird, Produkte von Apple zu kaufen.

An diese User habe ich eine Frage: Wird Apple denn gezwungen, ihre Produkte in der EU zu verkaufen?
 
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Ganz schön einseitig wenn hier jemand glaubt das nur Apple gegängelt wird. Fragt mal die Entwickler von Apps wie die sich fühlen wenn es hardwareseitig Funktionen gibt die nicht genutzt werden können weil Apple es nicht will. Apple ist eine Innovationsbremse für andere. Wenn dies aufgebrochen wird kann ich das nur gutheißen. Apple behält ja dennoch die Kontrolle darüber was in deren stores landet nur ist das dann eben über andere stores etwas lockerer. Als User hat man dann die Wahl.
 
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alyk.brevin schrieb:
ach und apple kann die bluetooth-geräte-id nur von eigener hardware per icloud übertragen und nicht auch von fremdanbietern? oder wollen sie es nur nicht?
Sind die Konditionen denn gegeben, dass das überhaupt möglich ist?
Können das Google, Samsung und co? Meines Wissens nach nicht und da stellt sich die Frage, warum es dann Apple machen sollte.

Zudem bietet das auch wieder Tür und Tor für Sicherheitsschwachstellen, sodass man durch koppeln eines Geräts, gleich auf alle Geräte zugriff hat für Eavesdropping, Bluejacking und Bluesnarfing etc.

Wenn alles aus einer Hand kommt, wie bei Apple, muss man sich da nicht sorgen drum machen.

Wenn jemand jetzt aber auf TEMU sich China Bluetooth Kopfhörer kauft (und das ist leider kein kleiner Teil) und diese WLAN fähig sind oder über die App auf dem iPhone nach außen kommuniziert, dann kann da ordentlich viel Mist mit gebaut werden.
 
Trivial dürfte das nicht sein, die Kopplung ist ja beidseitig. Da wird es nicht reichen nur die ID des Kopfhörers über die Endgeräte zu synchronisieren, der muss ja im Gegenzug auch die unterschiedlichen Gegenstellen akzeptieren. Hätte Bestandteil der Bluetooth-Spezifikationen sein können, ist es aber offensichtlich nicht. An der Stelle verstehe ich die Regelungswut der EU auch nicht, es ist ja nicht so ein riesiger Aufwand seine BT—Hörer mit mehreren Endgeräten zu koppeln und wenn die Multipoint-fähig sind muss man auch nicht jedes Mal manuell switchen. Hab ich mit den Sennheiser Momentum 4 zwischen iPhone und iPad oft genug gemacht bevor die AirPod Max ins Haus kamen.

IMHO gehört die grundlegende Kompatibilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller geregelt, auch den Zwang zu USB-C lasse ich mal darunter fallen (und auch wenn ich den Lightning-Stecker konstruktiv überlegen finde, so bin ich froh nur nur USB-C nutzen zu modern). Aber reine Komfortfeatures einer Plattform wie die synchronisierten Kopfhörer oder AirDrop sollten nicht darunter fallen.

Es muss aber hingegen auch möglich sein z. B. iCloud grundsätzlich durch eine Alternative zu ersetzen, wie z. B. OneDrive, ohne die Hintergrundsynchronisation künstlich zu erschweren oder den Zugriff auf die NFC-Schnittstelle zu beschränken. Das wiederum geht für mich über reine plattformspezifische Komfortfunktionen hinaus und da sollte eine grundlegende Kompatibilität gegeben sein.
 
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kachiri schrieb:
Wenn Politik bestimmt, was der Anbieter zu entwickeln hat. lol.
Nennt man das schon Planwirtschaft?
Nicht für alle Anbieter. Aber Gatekeeper. Und sie zwingen sie ja nicht neue Sachen zu entwickeln, sondern nur externen Entwicklern die Möglichkeit zu geben, diese Dinge zu entwickeln.
 
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Schon krass was die Apple Gehirnwäsche hier mit manchen gemacht hat. :D
Oder wie jedes Jahr "The best iPhone we have ever made. (mit 60hz Bildschirm, lahmes Laden, fette Notch)

Ich bin gespannt wie lange das noch gut geht und tippe auf 2026 als Apples Nokia Moment.
Warum?

  • 0,00 Innovationen
  • Siri = saudumm
  • KI allgemein versagt
  • Vivion Pro = Flop
  • verbrennen extrem viel Geld mit Apple TV+
  • Auto Projekt gescheitert
  • weltweite Regulierungen aufgrund unfairem Wettbewerb

Gibts überhaupt Erfolgsmeldungen?
 
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Hier etwas Trollfutter: Die Geschäftszahlen
 
Das schafft Apple nicht Mal bis 2028...
Da sind die Monopol Vorhaben von Apple wohl offiziell gescheitert.
 
spinthemaster schrieb:
An diese User habe ich eine Frage: Wird Apple denn gezwungen, ihre Produkte in der EU zu verkaufen?
Nein und ja, die Shareholder würden ihnen halt was husten.
Sind am Ende ja selbst in den Philippinen eingeknickt, was ein weit weit kleinerer Markt ist.
 
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  • Drittanbieter-Zubehör wie In-Ear-Kopfhörer sollen sich wie AirPods durch das Heranhalten an das iPhone verbinden lassen.
  • iOS-Apps sollen nicht mehr im Hintergrund beendet oder der WiFi/Bluetooth-Zugriff eingeschränkt werden, wenn diese Informationen zu Geräten von Drittanbietern übertragen.
  • Vollständige Öffnung des NFC-Chips etwa für smartes Zubehör (Ringe, Armreife) und Bezahlwallets von Drittanbietern.
Bin dagegen, weil ich zurzeit nur so ein original Iphone von einem Fake Iphone unterscheiden kann. Mittlerweile gibt es Fake-Exemplare, wo eine echte Seriennumer aufgedruckt ist und softwaremäßig auch nur schwer zu erkennen ist, ob es fake ist oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
dergraf1 schrieb:
  • Drittanbieter-Zubehör wie In-Ear-Kopfhörer sollen sich wie AirPods durch das Heranhalten an das iPhone verbinden lassen.
Bin dagegen, weil ich zurzeit nur so ein original Iphone von einem Fake Iphone unterscheiden kann. Mittlerweile gibt es Fake-Exemplare, wo eine echte Seriennumer aufgedruckt ist und softwaremäßig auch nur schwer zu erkennen ist, ob es fake ist oder nicht.
Du musst dich ganz, ganz dolle festhalten: https://www.phonearena.com/news/fake-airpods-vs-real-comparison-test_id121192
"But what really got us by surprise was the fact that the i14 somehow manages to "cheat" an iPhone into thinking that it's an actual set of AirPods." (Das ist von 2021, wohlgemerkt. Inzwischen können die sogar teils das NC, Spatial Audio etc. faken)

Du kannst das sogar mit nem Flipper-Zero spammen (bzw. konntest). Das Zeug funkt auf einer bestimmten Bluetoothfrequenz, dadurch ploppt der Screen auf. Eigentlich gar nicht mal so schwer zu implementieren tbh.

spinthemaster schrieb:
An diese User habe ich eine Frage: Wird Apple denn gezwungen, ihre Produkte in der EU zu verkaufen?
Das ist witzig wie oft diese Frage gestellt wurde, sei es hier oder in anderen Foren (z.B. Macrumors) und nie kam wirklich eine Antwort darauf. So schlimm kann es ja nicht für Apple sein bzw. anscheinend rentiert es sich ja schon, sich der EU, China und neuerdings auch UK, Japan, Brasilien, Philippinen etc. zu beugen.
 
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Ja ok, wäre ich Apple würde ich das Iphone nach der Liste in der EU vom Markt nehmen. Was zum Geier bildet sich die EU ein? Soll die Eu doch mal ein Unternehmen gründen oder fördern und ein eigenes "gläsernes" EUphone entwickeln.
 
donativo schrieb:
Ja ok, wäre ich Apple würde ich das Iphone nach der Liste in der EU vom Markt nehmen.
Genau deswegen führst du keine Aktiengesellschaft ;)

donativo schrieb:
Was zum Geier bildet sich die EU ein? Soll die Eu doch mal ein Unternehmen gründen oder fördern und ein eigenes "gläsernes" EUphone entwickeln.
Wieso gläsern?
 
HOCLN2 schrieb:
Wenn alles aus einer Hand kommt, wie bei Apple, muss man sich da nicht sorgen drum machen.

Wenn jemand jetzt aber auf TEMU sich China Bluetooth Kopfhörer kauft (und das ist leider kein kleiner Teil) und diese WLAN fähig sind oder über die App auf dem iPhone nach außen kommuniziert, dann kann da ordentlich viel Mist mit gebaut werden.
nehmen wir mal an, es gäbe wirklich solche kopfhörer (warum auch immer die wlan haben sollten, schick mal bitte einen link zu solchen).
du als applebenutzer verbindest die kopfhörer per bluetoth mit deinem iphone und kannst nun auf dem iphone musik hören. über die icloud wird die bluetooth-geräte-id auf deinen mac übertragen, sodass der auch musik an die kopfhörer senden kann.
wo ist da die sicherheitslücke? wenn, dann ja nur in der apple icloud, die ja nach deiner aussage ja bestimmt unhackbar ist.

die einzige sicherheit, die möglicherweise verloren geht, sind die sicheren geldeinnahmen bei apple.
 
alyk.brevin schrieb:
nehmen wir mal an, es gäbe wirklich solche kopfhörer (warum auch immer die wlan haben sollten, schick mal bitte einen link zu solchen).
Amazon Echo Buds können bspw. begrenzt ins WLAN und wie gesagt reicht es aus, wenn eine App auf dem vorhanden Smartphone installiert ist, welches ins Internet kann (Sonos bspw). Und zu deiner Frage, warum Kopfhörer ins Internet gehen können sollten: Warum können mittlerweile Geschirrspüler, Kühlschränke oder gar Kleinkinder Spielzeuge (Puppen) ins Internet? Gibt es auch keine Begründung für, außer Kontrolle über das Gerät (Firmware Updates) oder ausspionieren (bspw. diese Puppen für Kinder).
alyk.brevin schrieb:
du als applebenutzer verbindest die kopfhörer per bluetoth mit deinem iphone und kannst nun auf dem iphone musik hören. über die icloud wird die bluetooth-geräte-id auf deinen mac übertragen, sodass der auch musik an die kopfhörer senden kann.
Die Bluetooth Geräte ID reicht nämlich NICHT aus, um sich ohne koppeln zu verbinden. Die Sicherheitslücke ist darin, wenn du unseriöse Bluetooth Geräte benutzt und die in irgendeiner weise ins Internet können und schabernack betreiben, dass dann nicht nur dein gekoppeltes Gerät (iPhone bspw.) betroffen ist, sondern auch gleich alle deine Apple Produkte.
alyk.brevin schrieb:
wenn, dann ja nur in der apple icloud, die ja nach deiner aussage ja bestimmt unhackbar ist.
Eben nicht, wo ist denn da das Problem in der iCloud, wenn das Bluetooth Gerät innerhalb deiner Apple Produkte weitergereicht wird, was der Sinn dahinter ist. Lies meinen vorherigen Kommentar nochmal ganz genau durch und dichte nicht was zusammen.
 
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