Leider scheint die Moderation ja nichts gegen die Äußerungen von Feyn zu haben. Daher kann man sie dann jetzt auch wohl kommentieren ...
Feyn schrieb:
Die Linkspartei ist bundesweit stärker als die CSU.
Du vergleichst eine regionale mit einer Bundespartei... Merkst du selbst wo der Fehler in deiner Betrachtung liegt? Ich befürchte fast nicht.
Feyn schrieb:
Die CSU wird von ultrareligiösen bayrischen Provinz-Rednecks gewählt.
Die Linke wird von Sozialisten gewählt die am liebsten unsere freiheitlich demokratische Grundordnung abschaffen würden. So und nu?!
Feyn schrieb:
Man kann sogar in etwa hochrechnen, dass sie außerhalbs Bayerns von keiner Sau gewählt wird.
Blitzmerker ...
Das mag daran liegen, dass sie außerhalb Bayerns nicht einmal auf den Stimmzetteln erscheint.
Die CSU schaffte es bei der letzten Bundestagswahl in
einem Bundesland fast so viele Stimmen zu erreichen wie "Die Linke" im ganzen Bundesgebiet. Was dann wohl auch deine Aussage weiter oben in ein anderes Licht rücken dürfte ...
Feyn schrieb:
Wenn's nach der CSU ginge, stünde Blasphemie unter Strafe:
http://www.sueddeutsche.de/politik/18/399801/text/
Ist es so verwerflich gesetzliche Regelungen zu fordern, die (religöse) Empfinden von Menschen durch Beleidigungen durch dritte schützen? Man mag darüber andere politische Meinungen haben, verwerflich ist dieser Antritt aber keinesfalls.
Feyn schrieb:
Wenn's nach der CSU ginge, wäre Religionsunterricht ein Pflichtfach:
http://www.csu-landtag.de/www/themen_155.asp
Du vergisst das Wort "konfessioneller". Natürlich kann kein Moslem in einen katholischen Religionsunterricht gezwungen werden. Und das will auch die CSU nicht.
Es geht darum, dass für jene Schüler, welche einer Konfession angehören, der Religionsunterricht in ihrer Konfession verpflichtend sein sollte.
Ich finde das gut, denn so zwingt man den Schüler sich mit der Konfession auseinander zu setzen, der er angehört. Ich für meinen Teil habe nach dem Religionsunterricht entschieden aus der Kirche auszutreten. Aber ich weiß jetzt auch warum ich es getan hab und kann es begründen. Viele Menschen gehören doch heute einer Konfession an ohne sich wirklich damit auseinander zu setzen...
Auch hier: Nichts verwerfliches sondern lediglich eine politische Ansicht die man teilen kann, aber nicht muss.
Feyn schrieb:
Und?! Was soll denn so schlimm daran sein bitte?
Auch das ungeborene Leben
ist ein Leben. Dieses zu beenden ist de Facto eine Tötung (übrigens auch im Sinne des heutigen StGB).
In meinen Augen gibt es lediglich zwei legitime Gründe die einen Schwangerschaftsabbruch begründen.
1.) Wenn das Baby das Resultat einer Vergewaltigung ist.
2.) Wenn durch die weitere Schwangerschaft / Geburt für die Mutter ein stark erhöhtes Risiko besteht zu sterben.
In allen anderen Fällen hat sich die Mutter den Mist nun einmal selbst eingebrockt. Ich empfinde es als komplett verantwortungslos wenn man erst freudig durch die Gegend f*ckt ohne sich ausreichend vor einer Schwangerschaft zu schützen und dann hinterher schnell mal abtreibt, weil einem das Kind nicht in die Lebensplanung passt.
Mal kurz ein paar Zahlen:
In Deutschland gab es im Jahr 2007 ca. 117.000 Abtreibungen!
Davon 72% bei Frauen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren, also bei jener Altersgruppe die für eine Schwangerschaft medizinisch gesehen im optimalen Alter ist.
Im gleichen Jahr gab es in Deutschland 684.862 Lebendgeburten und 2.371 Todgeburten.
Das bedeutet, dass auf ca. 6 Geburten 1 Abtreibung kommt. Ich finde diese Statistik echt erschreckend!
Feyn schrieb:
Was ein CSU-Bürgermeister in Bayern so von Ausländern und Schwulen hält, kann man hier bestaunen:
http://www.myspass.de/de/ulmentv/knut/buergermeister/index.html?id=5133
Ein erschreckendes Beispiel, ohne Frage.
Sicher hat Herr Ulmen die Aussagen auch bewusst provoziert, dass macht sie aber nicht minder schlimm.
Man sollte nur festhalten, dass dies sicher nicht die Ansicht der CSU im allgemeinen ist.
Feyn schrieb:
Die CSU ist die typische Dorftrottel-Partei. In Bayern regiert die katholische Kirche, ganz einfach. Leider ist Bayern ein recht großes Dorf mit seinen 13 Millionen Einwohnern.
Eine dümmere Aussage habe ich selten hier gelesen.
Dumm vor allem dann, wenn man DEINE eigenen Fehler bei der Argumentation (siehe oben) genauer hinterfragt ...
Wer im Glashaus sitzt ...