News Bundestagswahl 2025: Startschuss für den Wahl-O-Mat

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Ich bin vom Ergebnis schon überrascht. Aber ich kannte auch die ganzen Prognosen nicht. Dass die SPD verliert, dachte ich mir, aber nicht, dass die AFD zweitstärkste Partei wird. Bleibt nur wieder abzuwarten, was die neue Regierung macht und ob es so wie immer läuft => die neue Regierung schiebt die Schuld der alten Regierung zu anstatt sich mehr auf die Aufgaben zu konzentrieren.
 
@blende11
Was beisst du dich so am Neoliberalismus fest? Unsere soziale Marktwirtschaft, auf die wir so stolz sind, basiert genau auf diesen Prinzipien. Wettbewerb, Eigenverantwortung und ein freier Markt kombiniert mit sozialer Absicherung – das ist das Erfolgsmodell, das Deutschland groß gemacht hat.

Ohne diese Balance hätten wir weder den wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit noch die Erfolge der Agenda 2010 erlebt. Genau diese marktwirtschaftlichen Reformen haben Arbeitsplätze geschaffen, Exporte gesteigert und Deutschland als führende Wirtschaftsmacht in Europa etabliert.

Das wird aber sowieso hinfällig, wenn wir nicht schleunigst auf die geopolitische Lage reagieren. Dann war es das sowieso mit Wohlstand und Sicherheit.
 
Incanus schrieb:
Du merkst wohl tatsächlich nicht, wie Du hier die ganze Zeit versuchst die Demokratie mit Füßen zu treten? Du hast Deine eigene, ganz persönliche Meinung, was Du für politisch richtig hältst. Das ist natürlich völlig in Ordnung. Weil aber so nicht gewählt wird, suchst Du nach Mitteln, irgendwas dahingehend zu verändern, dass Deine Meinung eine Mehrheit erhält. Das hat aber doch nichts mehr mit Demokratie zu tun.
Also langsam reicht es mit deinen Unterstellungen. Ich denke das kommt wegen dem anderen Thread hier im PuG, weil es dir nicht gefällt, dass es zu dem anderen Thema reformen braucht. Du weißt ganz genau was mir wichtig ist. Es sind Bürgerrechte und Gerechtigkeit. Genau du möchtest diese ja einschränken ohne wissenschaftliche und sachliche Grundlage.

Hast du überhaupt meine Beiträge hier gelesen? Das am Anfang war eine erste Idee (Welche ich selber eigentlich nicht gut finde. Wir können das als Diskussionsansatz hernehmen um das generelle Thema der Überalterung zu diskutieren).

Ich denke nicht, sonst würdest du nicht mit solchen Unterstellungen auffahren.
Sorry - geht gar nicht. Ich habe in meinen folgenden Beiträgen explizit darauf hingewiesen was für mich wichtig ist!
Wenn du die Beiträge nicht liest, kann ich dir nicht helfen. Ist ja fast wie bei dem anderen Thema...

Für eine sachliche Diskussion bin ich zu haben. Falls du aber nur auf dem Ausgansgpost rumreitest, gehe ich auf dich nicht mehr ein. Ansonsten gerne.


PS: Und falls es dir nur darum geht, mich zu diskreditieren, brauchen wir das hier im Thread nicht fortführen - Danke. Sonst wird hier auch geschlossen.
 
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Couch-Potatoe schrieb:
Also eigentlich sind die Babyboomer direkt ins Wirtschaftswunder geboren worden.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass sie größtenteils eben nicht auf Rosen gebettet waren und sich dem Vorwurf aussetzen müssten, sie hätten alles geschenkt bekommen. Das Gegenteil ist der Fall! Was wir heute haben, ist primär dieser Generation zu verdanken, sie hat das fortgesetzt, was die vorherige zunächst aus den Trümmern geschaffen hat.

Couch-Potatoe schrieb:
Für das Wirtschaftswunder verantwortlich waren wohl eher die Eltern der Boomer.
Wirtschaftswunder war Ludwig Ehrhardt. Heute ist drittstärkste Volkswirtschaft der Welt im globalen Wettbewerb.
 
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BrollyLSSJ schrieb:
die neue Regierung schiebt die Schuld der alten Regierung zu anstatt sich mehr auf die Aufgaben zu konzentrieren.
Na ja, dann müsste die SPD sich die Schuld ja quasi immer selbst zuschieben, da sie ja fast immer beteiligt ist.
Die werden sich da schon sehr elegant einfinden.
 
Erfolg der Agenda 2010?
Für wen?
Dass heute 15,3 Prozent der Beschäftigten über befristete Leiharbeit im Niedriglohnsektor arbeiten, dass die Tarifbindung in vielen Branchen und von vielen Unternehmern aufgekündigt wurde?
Dass Arbeitslose durch Hartz IV gesellschaftlich ausgegrenzt und psychisch zerstört wurden?
Die Agenda 2010 hat zig Milliarden Euro unserer Wertschöpfung vernichtet und viele Existenzen zerstört, und das wirkt bis heute nach.

Die Folgen der Agenda Politik > hier nachlesen
 
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Erathosti schrieb:
Es sind Bürgerrechte und Gerechtigkeit. Genau du möchtest diese ja einschränken ohne wissenschaftliche und sachliche Grundlage.
Argumente, die Du nicht akzeptierst erklärst Du einfach als ‚ohne Grundlage‘. Damit sind wir wieder beim Thema, dass Du es nicht verkraftest, dass anders als in Deinem Sinn gewählt wird. Dass ich Bürgerrechte und Gerechtigkeit einschränken wolle, ist allerdings eine böswillige Unterstellung Deinerseits.
Erathosti schrieb:
Wir können das als Diskussionsansatz hernehmen um das generelle Thema der Überalterung zu diskutieren).
Was aber abseits der Rentenproblematik kein generelles Problem ist, auch nicht bezüglich des Wahlergebnisses. Da macht mir eher die Wanderung der Jungwähler in Richtung blau zu schaffen.
 
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Erathosti schrieb:
Welche ich selber eigentlich nicht gut finde. Wir können das als Diskussionsansatz hernehmen um das generelle Thema der Überalterung zu diskutieren
Dann diskutiere auch über das Thema Überalterung bzw. demografischer Wandel. Das kann man aber ganz unabhängig vom Wahlverhalten verschiedener Altersgruppen.

Ansonsten ist jede Stimme gleich viel Wert, Punkt. Du erweckst aber auch hier den Eindruck, dass du irgendeine Gewichtung in die Stimmen von Menschen verschiedener Altersstufen hereinbringen willst.

Eine Auf- oder Abwertung von Stimmen bei der Wahl steht nicht zur Diskussion.
Egal in welcher Form.
 
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@mo schrieb:
Wirtschaftswunder war Ludwig Ehrhardt. Heute ist drittstärkste Volkswirtschaft der Welt im globalen Wettbewerb.
Das Wirtschaftswunder konnte nur stattfinden, weil Nazi-Deutschland 1945 zerbombt in Schutt und Asche lag.
Nach der Zerstörung des Landes musste wieder aufgebaut werden, und deshalb ist es auch klar, dass es einen Wirtschaftsboom gab, das sogenannte „Wirtschaftswunder“ (auch Nachkriegsboom genannt), das für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte und dann in Deutschland die Babyboomer-Generation hervorbrachte, weil es den Deutschen nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg, den unser Land unter dem Nazi-Führer Adolf Hitler über die Welt gebracht hatte, ökonomisch wieder besser ging.
Genau darauf basierte das deutsche Wirtschaftswunder, denn zum Wiederaufbau und Neuanfang gab es keine Alternative.
Schuldenerlasse und der Marshallplan, ein wirtschaftliches Hilfsprogramm der USA für den Wiederaufbau der europäischen Staaten, hat Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg überhaupt erst wieder auf die Beine gebracht.
 
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Incanus schrieb:
Argumente, die Du nicht akzeptierst erklärst Du einfach als ‚ohne Grundlage‘. Damit sind wir wieder beim Thema, dass Du es nicht verkraftest, dass anders als in Deinem Sinn gewählt wird. Dass ich Bürgerrechte und Gerechtigkeit einschränken wolle, ist allerdings eine böswillige Unterstellung Deinerseits.
Deine Aussagen sind falsch (Du möchtest doch bestimmten Personen Dinge verbieten aus faktenbefreiten und unsachlichen Gründen - somit schränkt das die Bürgerrechte ein). Ferner reisst du leider Dinge gerne aus dem Kontext (pickst einzelne Aussagen raus), längst ab und ignorierst Fakten.
Das ist nicht nur meine Einschätzung, sondern von vielen anderen - wenn wir auf den anderen Faden im PuG verweisen. Du wurdest auch von der Moderation schon darauf hingewiesen.

Ich akzeptiere sinnvolle Argumente (Wie du leider nicht aus dem anderen Thread - völliges Ignorieren der Wissenschaft + Realität und immer das gleiche sagen), so wie ich das für dieses Thema hier zur Stimmenwertigkeit gemacht haben - ich habe eingesehen, dass das keine gute Lösung ist. Genau das habe ich in meinen Beiträgen davor schon geschrieben. Also wo ist dein Problem?

Deshalb brauchst du mich hier nicht so angehen (nur weil dir aus dem anderen Thema partout nicht passt).


Und ich habe auch meine Abneigung gegenüber den Hauptverantwortlich beschrieben und begründet. Das hat aber nichts mit der Altersthematik zu tun. Da geht es generell, dass auch Ältere eine holistischen Blick auf die Gesellschaft werfen sollten, was das alles für Auswirkungen auf die Jüngeren hat. Größtenteils will man einfach immer so weitermachen wie es ist und nichts ändern an der Politik - das geht aber nicht, denn die Welt dreht sich weiter und ist dynamisch. Ansonsten würden wir (plakativ ausgedrückt) noch mit Pferdekutschen unterwegs sein.

Deshalb ist die demokratisch politische Bildung extrem wichtig - das Problem ist, dass aber schon in der Schulzeit beginnen müsste und nicht erst in der Rentenzeit (man kann es immer noch versuchen - sicherlich, ist aber eher schwierig, ansonsten würden weniger die Parteien wählen die hauptverantwortlich sind, und nicht für den Großteil der Gesellschaft Politik machen, garniert mit vielen Skandalen die uns allen Geld kosten).

Incanus schrieb:
Was aber abseits der Rentenproblematik kein generelles Problem ist, auch nicht bezüglich des Wahlergebnisses. Da macht mir eher die Wanderung der Jungwähler in Richtung blau zu schaffen.
Das ist erschreckend ja - wandern zu blau. Da wären wir wieder beim Buzz-Word demokratische Bildung.

Thane schrieb:
Dann diskutiere auch über das Thema Überalterung bzw. demografischer Wandel. Das kann man aber ganz unabhängig vom Wahlverhalten verschiedener Altersgruppen.
Ich habe ja mal erwähnt - ja, es macht wahrscheinlich Sinn dazu einen eigenen Thread zu eröffnen. Aber vllt mit Bezug zur Bildung und Wahlverhalten und die ganzen Gründe dafür.
Thane schrieb:
Ansonsten ist jede Stimme gleich viel Wert, Punkt. Du erweckst aber auch hier den Eindruck, dass du irgendeine Gewichtung in die Stimmen von Menschen verschiedener Altersstufen hereinbringen willst.
Ich bin doch schon zurückgerudert :). Wir brauchen andere Lösungen.
 
blende11 schrieb:
Genau darauf basierte das deutsche Wirtschaftswunder, denn zum Wiederaufbau und Neuanfang gab es keine Alternative.
Wüsste nicht, dass ich was anderes behauptet hätte. Also nur Widerspruch um des Widerspruchs willen. Und erspare dir bitte deine Geschichtslektionen. Viele hier haben offensichtlich mehr praktische Erfahrung mit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts der BRD als du. Sorry!

Ansonsten muss man auch eine alternativlose Situation erst mal bewältigen, das wurde erledigt.
Deutschland ist nicht perfekt aber im weltweiten Vergleich ziemlich nah dran. Dank der Babyboomer Generation!
 
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Aktuell ergibt sich ja ein recht interessanter Aspekt nach der Wahl.
Die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse kann ja nur mit 2/3 Mehrheit im Bundestag geändert werden. Der neue Bundestag würde da keine Mehrheiten garantieren, zumindest nicht ohne die AfD. Also erwägt man nun den Job noch vom alten Bundestag erledigen zu lassen. Der ist ja noch 4 Wochen im Amt. Ungewöhnlich aber völlig legal!
Auch die CDU ist dem wohl nicht abgeneigt.
Vor der Wahl war das offensichtlich nicht möglich aus wahltaktischen Gründen. Könnte die erste Kreide sein, die der Herr Merz fressen darf.
Immerhin darf die FDP dann noch mal dagegen stimmen bevor sie sich in die temporäre Bedeutungslosigkeit verabschiedet.
 
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Erathosti schrieb:
Deshalb ist die demokratisch politische Bildung extrem wichtig - das Problem ist, dass aber schon in der Schulzeit beginnen müsste und nicht erst in der Rentenzeit (man kann es immer noch versuchen - sicherlich, ist aber eher schwierig, ansonsten würden weniger die Parteien wählen die hauptverantwortlich sind, und nicht für den Großteil der Gesellschaft Politik machen, garniert mit vielen Skandalen die uns allen Geld kosten).
Ich glaube du hast hier zu große Erwartungen, denn so komplex ist unser System nun auch nicht das man dafür mehere Schuljahre benötigt, während gleichzeitig die Grundlagenbildung junger Menschen im freien Fall ist.

Deine Erwartung, das dadurch die jungen Menschen "Nicht-CDU" wählen ist auch nur eine Annahme, weil deine persönliche Abneigung gegen die CDU dies für dich logisch erscheint, das ist aber keinesfalls ein Automatismus wie du es dir vorstellst.

Da wir auch in Zukunft keine Fertilitätsrate von >2.0 quer durch die Bevölkerung erreichen, wird sich das Gewicht ohnehin von Jahr zu Jahr verschieben, ein Wahlalter auf 14 herab zu setzen wird hier keinen Effekt haben.

Es bleibt also bei der ersten Aussage, man muss für seine Überzeugung werben. Es ist auch keinesfalls unmöglich übergreifend auf die Generationen soetwas zu realisieren, es gibt sogar ein gutes Beispiel aus Schweden: Das Rentensystem wurde auf ein sog. Kontenmodell umgestellt, es ist quasi eine Kombination aus staatlicher Umlage und marktwirtschaftlicher Einlage. Die Jungen werden motiviert besonders früh und hoch in das System einzuzahlen, da sich die Einlage für sie später deutlich erhöht, die Alten wiederum sind motiviert eine Wirtschaftspolitik mit kontinuierlichem und nachhaltigen Wachstum zu wählen, denn die Umlage wird durch das nachfolgende Wirtschaftswachstum/Lohnentwicklung höher und die Rente für die Alten wiederum steigt.
 
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Erathosti schrieb:
Deshalb ist die demokratisch politische Bildung extrem wichtig - das Problem ist, dass aber schon in der Schulzeit beginnen müsste und nicht erst in der Rentenzeit
Das ist ein Wunsch, den wahrscheinlich sogar die meisten teilen, aber wo soll man das im engen Lehrplan und mit dem herrschenden Lehrermangel noch unterbringen?
Von mir aus könnte man den Schulsport streichen, um etwas Luft zu bekommen. Aber auch dann ist es noch knapp.

Du musst in dem Zuge ja eigentlich auch direkt mit der Schulzeit die Medienkompetenz stärken, bei den ganzen Falschaussagen in den sozialen Medien.

Ich denke, mit dem Thema können wir auch gleich einen Thread füllen ;)
 
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Nazrael schrieb:
Ich glaube du hast hier zu große Erwartungen, denn so komplex ist unser System nun auch nicht das man dafür mehere Schuljahre benötigt, während gleichzeitig die Grundlagenbildung junger Menschen im freien Fall ist.
Generell sollten mehr soziale Aspekte für ein gutes und respektvolles Miteinander in das Bildungssystem einfließen. Das fördert den Zusammenhalt und vermindert reines Ego-Denken. Unser Schulsystem ist uralt mit völlig veralteten Lehrmethoden (Es gibt ja Schulen die es anders machen auch in DE - sind aber zu wenige).
Ein Blick in die nordischen Länder würde schon mal helfen oder Aspekte von Montessori mehr einfließen zu lassen.


Nazrael schrieb:
Deine Erwartung, das dadurch die jungen Menschen "Nicht-CDU" wählen ist auch nur eine Annahme, weil deine persönliche Abneigung gegen die CDU dies für dich logisch erscheint, das ist aber keinesfalls ein Automatismus wie du es dir vorstellst.
Tendentiell würde ich behaupten, dass dies der Fall sein wird. Wenn durch sachliche Analyse festgestellt wird, dass hauptsächlich die oberen 1-5/10% der Bevölkerung davon profiteren. Es soll einfach sachlich alles aufgeklärt werden (Wer für was steht und was alles bereits in der Vergangeheit in der Realität gemacht worden ist). Da sprechen dann zusätlzlich auch die Skandale für sich. Jeder soll dann selbstverständlich selbst entscheiden, ob diese Parteien dann immer noch wählbar sind. Für mich defintiv nicht. Und jetzt unabhägig von mir, wenn eine objektive Betrachtung eingesetzt wird, wie sich die Parteien verhalten haben und was sie gemacht haben, würde die logische Schlussfolgerung für viele sein, die eben nicht zu wählen (Es sein denn das Eigeninteresse steht im Vordergrund und man ist wohlhabend - inklusive Ignorieren der Skandale).
Nazrael schrieb:
Da wir auch in Zukunft keine Fertilitätsrate von >2.0 quer durch die Bevölkerung erreichen, wird sich das Gewicht ohnehin von Jahr zu Jahr verschieben, ein Wahlalter auf 14 herab zu setzen wird hier keinen Effekt haben.
Es würde es zumindest abmildern.
Nazrael schrieb:
Es bleibt also bei der ersten Aussage, man muss für seine Überzeugung werben. Es ist auch keinesfalls unmöglich übergreifend auf die Generationen soetwas zu realisieren,
Unmöglich nicht aber doch schon schwierig mit der aktuellen alten Generation würde ich sagen.
Nazrael schrieb:
es gibt sogar ein gutes Beispiel aus Schweden: Das Rentensystem wurde auf ein sog. Kontenmodell umgestellt, es ist quasi eine Kombination aus staatlicher Umlage und marktwirtschaftlicher Einlage. Die Jungen werden motiviert besonders früh und hoch in das System einzuzahlen, da sich die Einlage für sie später deutlich erhöht, die Alten wiederum sind motiviert eine Wirtschaftspolitik mit kontinuierlichem und nachhaltigen Wachstum zu wählen, denn die Umlage wird durch das nachfolgende Wirtschaftswachstum/Lohnentwicklung höher und die Rente für die Alten wiederum steigt.
Skandinavische Länder inklusive Finnland sind in vielerlei Hinsicht einen Blick wert. Auch genau deinen erwähnten Punkt. Finde den Aspekt auch gut.

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Thane schrieb:
Das ist ein Wunsch, den wahrscheinlich sogar die meisten teilen, aber wo soll man das im engen Lehrplan und mit dem herrschenden Lehrermangel noch unterbringen?
Von mir aus könnte man den Schulsport streichen, um etwas Luft zu bekommen. Aber auch dann ist es noch knapp.
Wir haben so viele Probleme, die die letzten Jahrzehnte nich angegangen oder bewusst ausgesessen wurden (Hallo CDU/CSU ;)). Neben dem veralteten Schulsystem, spielt der Mangel an Lehrkräften auch eine Rolle. Wobei Sport schon wichtig ist. Religion würde ich streichen - dafür Ethik/Soziales (oder das in verschieden Fächer als Teilaspekt integrieren inklusive Abstecher in alle Glaubenrichtungen der Welt - Deutsch, Geschichte, Erdkunde usw würden sich da anbieten).
Thane schrieb:
Du musst in dem Zuge ja eigentlich auch direkt mit der Schulzeit die Medienkompetenz stärken, bei den ganzen Falschaussagen in den sozialen Medien.
Absolut dafür. Medienkompetenz muss mMn neben Naturkunde schon in die Grundschule.
Thane schrieb:
Ich denke, mit dem Thema können wir auch gleich einen Thread füllen ;)
Absolut :)

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Generell, würde ich die 5% Hürde abschaffen oder auf 1% oder so senken. Somit könnten dann kleinere Parteien Fraktionen bilden - das gepaart mit flexibleren Abstimmungsverhalten und/oder Liquid Democracy (das ist wieder eine andere Baustelle :)).
Außerdem, würde es vllt anderen kleineren eher konservativen demokratischen Parteien ermöglichen Stimmen zu bekommen anstatt CDU/CSU, die evtl auch die soziale Gerechtigkeit nicht ausser Acht lassen und weniger dem Populismus verfallen (Gibt es so eine Partei überhaupt?). Da würde dann eine konstruktive Zusammenarbeit möglich sein. Wäre schön wenn es so eine Alternative geben würde.


Ohne Migration die bestehende vollkswirtschaftliche Kraft zu halten ist unmöglich. Wenn die Bevölkerung auf 60 Mio sinken würde, wäre die Gewichtung von DE natürlich kleiner auf der Weltbühne und in der EU selber. Wohingegen Natur/Umwelt profitieren würden. Ob man das so braucht, ist eine andere Frage bzw. ein anderes Thema (Auch ein Thema für sich ;))
 
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@mo schrieb:
Die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse kann ja nur mit 2/3 Mehrheit im Bundestag geändert werden. Der neue Bundestag würde da keine Mehrheiten garantieren, zumindest nicht ohne die AfD.
Nicht ohne AfD oder der Linken. Die beiden zusammen kommen auf etwas mehr als ein Drittel der Sitze. Eine der Parteien reicht rechnerisch als Mehrheitsbeschaffer.

Der Knackpunkt sind mehr Schulden für Rüstungsausgaben und/oder Unterstützung der Ukraine, was weder Linke noch AfD wollen.

Im Falle von staatlicher Infrastruktur würde die Linke wahrscheinlich sogar noch dafür stimmen. Allerdings macht man sich im neuen Bundestag in solchen Fällen, bei denen man die Zwei-Drittel-Mehrheit braucht, von den politischen Rändern erpressbar.
Ergänzung ()

Erathosti schrieb:
Wenn durch sachliche Analyse festgestellt wird, dass hauptsächlich die oberen 1-5/10% der Bevölkerung davon profiteren
Du reduzierst es aber jetzt primär auf die Steuerpolitik. Bei der Union würden höhere Gehälter stärker entlastet werden, aber auch die Mittelschicht. Ich persönlich wäre auch dafür, dass die ganz großen Haushaltseinkommen mehr zahlen.
Es gibt aber noch andere Themen, die für die Wähler wichtig waren.

Erathosti schrieb:
Wir haben so viele Probleme, die die letzten Jahrzehnte nich angegangen oder bewusst ausgesessen wurden
Es gibt so Bereiche, an die sich niemand so richtig dran traut. Bildung gehört meiner Meinung nach schon mindestens zu einem Teil in Hand des Bundes. Solange die Länder da die Hand drüber halten, wird auch wenig bis nichts passieren.
Auch in Sachen Infrastruktur wurde unabhängig von der Parteifarbe viel verschlafen.

Ich hatte es in einem anderen Thread schon mal erwähnt, dass ich mir auch eine Art Inflation Reduction Act wie in den USA gewünscht hätte, wo man richtig Geld in die Hand nimmt und massiv in die Infrastruktur investiert, Bürger entlastet (zum Beispiel Stromsteuer runter) und neue Technologien fördert (Wärmepumpe und BEV z.B.).

Außerdem müssen die Kommunen mal mehr Geld sehen, nachdem von Bund und Ländern immer mehr Aufgaben "nach unten" gereicht werden, ohne das entsprechend zu vergüten.

Ich hoffe, die nächste Regierung kommt schnell zusammen und geht die Probleme pragmatisch an.
Wir können uns die Partei Spielchen nicht mehr erlauben.
 
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Thane schrieb:
Nicht ohne AfD oder der Linken. Die beiden zusammen kommen auf etwas mehr als ein Drittel der Sitze. Eine der Parteien reicht rechnerisch als Mehrheitsbeschaffer.

Der Knackpunkt sind mehr Schulden für Rüstungsausgaben und/oder Unterstützung der Ukraine, was weder Linke noch AfD wollen.
Hoffentlich ist hierzu die Linke etwas kompromissbereit. Wobei man auch sagen muss, dass die Union aus parteitaktischer Sicht eine Reform der Schuldenbremse verhindert hat... War einfach ein Fehler. Nun ist es ungleich schwerer (für andere da mitzuziehen).

Thane schrieb:
Du reduzierst es aber jetzt primär auf die Steuerpolitik. Bei der Union würden höhere Gehälter stärker entlastet werden, aber auch die Mittelschicht. Ich persönlich wäre auch dafür, dass die ganz großen Haushaltseinkommen mehr zahlen.
Nicht nur, aber steuerliche Entlastung ist ein gutes Beispiel Bei Union, FDP und AFD profitireren im großen Maße Einkommen ab 250k€. Mittelschicht kaum bis gar nicht. Geringe Einkommen eingentlich gar nicht. Witzigerweise haben die Linke anscheinden das beste Steuerkonzept, was auch noch dem Staat mehr Geld in Kassen spühlt, mit hauptsächlicher Entlastung der Einkommen bis 150k€, dafür ab 250k€ Belastung.
Thane schrieb:
Es gibt aber noch andere Themen, die für die Wähler wichtig waren.


Es gibt so Bereiche, an die sich niemand so richtig dran traut. Bildung gehört meiner Meinung nach schon mindestens zu einem Teil in Hand des Bundes. Solange die Länder da die Hand drüber halten, wird auch wenig bis nichts passieren.
Auch in Sachen Infrastruktur wurde unabhängig von der Parteifarbe viel verschlafen.
Stimme absolut zu. Jedoch war die meiste Zeit die Union am Ruder und ist deshalb maßgeblich verantwortlich. Die SPD folgt danach. Die anderen Parteien kann man größtenteils da ausschließen (waren wenn überhaupt, dann nur Juniorpartner)
Thane schrieb:
Ich hatte es in einem anderen Thread schon mal erwähnt, dass ich mir auch eine Art Inflation Reduction Act wie in den USA gewünscht hätte, wo man richtig Geld in die Hand nimmt und massiv in die Infrastruktur investiert, Bürger entlastet (zum Beispiel Stromsteuer runter) und neue Technologien fördert (Wärmepumpe und BEV z.B.).
Agree.
Thane schrieb:
Außerdem müssen die Kommunen mal mehr Geld sehen, nachdem von Bund und Ländern immer mehr Aufgaben "nach unten" gereicht werden, ohne das entsprechend zu vergüten.
Agree.
Thane schrieb:
Ich hoffe, die nächste Regierung kommt schnell zusammen und geht die Probleme pragmatisch an.
Wir können uns die Partei Spielchen nicht mehr erlauben.
Das würde ich mir immer wünschen. Einfach mal für den Großteil der Bürger pragmatisch Politik machen und mal etwas die parteitaktischen Spielchen hinter sich lassen. Das ganze immer unter Wahrung der demokratischen Prinzipien inklusive Bürgerrechte.


Zum Thema Bürokratie, würde z.B auch eine Bürgerversicherung helfen wo alle in einen Topf einzahlen und dann gleich mal die Anzahl der Krankenkassen massiv reduzieren. Zusatzleistungen kann dann jeder optional dazu buchen und privat bezahlen.
Ähnliches für die Rentenkasse, in einer Art schwedischen Modell.
 
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Erathosti schrieb:
Witzigerweise haben die Linke anscheinden das beste Steuerkonzept, was auch noch dem Staat mehr Geld in Kassen spühlt, mit hauptsächlicher Entlastung der Einkommen bis 150k€, dafür ab 250k€ Belastung.
Nur auf den ersten Blick, denn da steckt bei der Linken auch viel Populismus und viele Fragezeichen drin.
Man muss sich mal im Detail ansehen, wie die Linke sich das ausrechnet. Unter anderem mit gewaltigen Einnahmen aus einer Vermögenssteuer.

Bei der Vermögenssteuer ist gar nicht klar, wie man das sauber umsetzen soll.
Viel Vermögen ist ja kein reines Geldvermögen, sondern steckt in verschiedenen Anlageklassen.
Wie willst du zum Beispiel Kunstgegenstände seriös bewerten?
Andere Anlagen sind volatil.
Vermögenssteuer klingt immer so schön, aber so richtig ausgearbeitet hat das bisher auch niemand.

Außerdem waren bei der Linken hohe Einnahmen aus der Besteuerung von Unternehmen veranschlagt. Höhere Steuern sind aber in der aktuellen Lage Gift für die Wirtschaft.

Die Sache ist halt, dass die Linke dafür niemals "haften" muss im Sinne von Regierungsverantwortung tragen, weil niemand mit ihnen zusammen arbeiten wird.

So leicht ist es dann am Ende leider nicht.
Die ganzen Pläne sind jetzt sowieso Makulatur, da das nach den Koalitionsverhandlungen wieder ganz anders aussehen kann.
Das weiß man auch bei der Union, dass zumindest die Spitzengehälter mit den potentiellen Partnern nicht so entlastet werden können, wie man das mal vorgestellt hat.

Erathosti schrieb:
Jedoch war die meiste Zeit die Union am Ruder und ist deshalb maßgeblich verantwortlich. Die SPD folgt danach. Die anderen Parteien kann man größtenteils da ausschließen (waren wenn überhaupt, dann nur Juniorpartner
Das ist richtig, allerdings ist auch nicht überprüfbar, ob es eine andere Partei bedeutend besser gemacht hätte.
So richtig intensiv hatte sich afair auch nie eine Partei für Infrastruktur eingesetzt. Es gab immer ein wichtigeres Thema und von der Substanz hat man einfach gerne und (zu) lange gelebt.
Die Union unter Merkel hätte hier sicher mehr machen können.

Erathosti schrieb:
Zum Thema Bürokratie, würde z.B auch eine Bürgerversicherung helfen wo alle in einen Topf einzahlen und dann gleich mal die Anzahl der Krankenkassen massiv reduzieren. Zusatzleistungen kann dann jeder optional dazu buchen und privat bezahlen.
Ähnliches für die Rentenkasse, in einer Art schwedischen Modell.
Da muss man besten schnell etwas passieren. Die immer weiter steigenden Abgaben sind so auch nicht hinnehmbar.
Ein Witz ist auch, dass die Krankenhausreform nur von den gesetzlich Versicherten getragen wird und die PKV mal wieder fein raus ist.
Bei der Rente wäre ein Staatsfonds wie in Norwegen auch hilfreich bzw. eine Kombination, dass man auch selber privat Anteile erwerben kann, so ähnlich wie in Schweden.
 
Erathosti schrieb:
Hoffentlich ist hierzu die Linke etwas kompromissbereit.
Dem wurde schon eine entsprechende Absage erteilt. Vermutlich alles eine Frage des Deals, aber es wäre sehr wackelig.
 
Thane schrieb:
Nur auf den ersten Blick, denn da steckt bei der Linken auch viel Populismus und viele Fragezeichen drin.
Man muss sich mal im Detail ansehen, wie die Linke sich das ausrechnet. Unter anderem mit gewaltigen Einnahmen aus einer Vermögenssteuer.

Bei der Vermögenssteuer ist gar nicht klar, wie man das sauber umsetzen soll.
Viel Vermögen ist ja kein reines Geldvermögen, sondern steckt in verschiedenen Anlageklassen.
Wie willst du zum Beispiel Kunstgegenstände seriös bewerten?
Andere Anlagen sind volatil.
Vermögenssteuer klingt immer so schön, aber so richtig ausgearbeitet hat das bisher auch niemand.
Der Ansatz an sich ist ja nicht schlecht - gegen eine Vermögenssteuer ist per se jetzt mal nichts auszusetzen. Das ist nun parlamentarische Arbeit, aller Mitarbeiter wie man das am besten umsetzen kann - das ist nicht einfach, da stimme ich zu. Dafür sind aber die Politiker mit ihren Mitarbeitern da, diese Ideen und Konzepte sauber auszuarbeiten.

Thane schrieb:
Außerdem waren bei der Linken hohe Einnahmen aus der Besteuerung von Unternehmen veranschlagt. Höhere Steuern sind aber in der aktuellen Lage Gift für die Wirtschaft.
Hier gilt es eine gute Balance zu finden. Anstatt höhrer Besteuerung von Unternehmen würde ich stark gegen Steuerhinterziehung + deren Vermeidung vorgehen. Da reden wir von Zahlen von 100 MRD € per Anno. Die BaFin müsste gestärkt werden - jedoch ist hier so gut wie nie etwas passiert und es geht einfach so weiter (Lobbyarbeit - wir brauchen noch mehr Transparenz hier!). Anstattdessen wird auf die Gruppe der Bürgergeldempfänger abgelenkt, wo nur ein vergleichsweise winziger Bruchteil dem Staat durch die Lappen geht, durch Missbrauch und totalen Verweigerern (Nicht das ich das gutheiße, jedoch ist dieses Problem vergleichsweise sehr gering im Vergleich zum Steuerbetrug im großen Stil). Politisch wird das leider instrumentalisiert - da sind wir beim Populismus der CDU/CSU.

Thane schrieb:
Die Sache ist halt, dass die Linke dafür niemals "haften" muss im Sinne von Regierungsverantwortung tragen, weil niemand mit ihnen zusammen arbeiten wird.
Haften muss ja keiner der Politiker für teilweise mutwillige Falschentscheidungen - berühmtes Beispiel: Scheuer (CSU).
Ich denke wenn die Linke von paar dogmatischen Grundsätzen etwas abrücken würde, könnte sie gut zur sozialen Gerechtigkeit beitragen als Koalitionspartner.
Thane schrieb:
So leicht ist es dann am Ende leider nicht.
Das es leicht wird, sage ich ja auch mitnichten. Das sind viele komplexe Themen, die nicht immer bzw. eher selten einfach Lösungen beinhalten. Jedoch ist es nicht unmöglich und Aufgabe von Regierungen mit dem Mitarebitetross etwas Vernünftiges auszuarbeiten.

Thane schrieb:
Die ganzen Pläne sind jetzt sowieso Makulatur, da das nach den Koalitionsverhandlungen wieder ganz anders aussehen kann.
Ja.
Thane schrieb:
Das weiß man auch bei der Union, dass zumindest die Spitzengehälter mit den potentiellen Partnern nicht so entlastet werden können, wie man das mal vorgestellt hat.
Warum überhaupt diejenigen entlasten, die es gar nicht nötig haben. Warum denkt die Union mal nicht daran? Das witzige ist, wenn man CSU ausschreibt, kommt Christlich und Sozial raus. Jedoch sind sie weder das eine noch das andere, sonst würden sie andere Konzepte vorschlagen.


Thane schrieb:
Das ist richtig, allerdings ist auch nicht überprüfbar, ob es eine andere Partei bedeutend besser gemacht hätte.
So richtig intensiv hatte sich afair auch nie eine Partei für Infrastruktur eingesetzt. Es gab immer ein wichtigeres Thema und von der Substanz hat man einfach gerne und (zu) lange gelebt.
Die Union unter Merkel hätte hier sicher mehr machen können.
Da wären wir wieder bei dem Spruch: "Immer das Gleiche tun (in dem Fall wählen) und andere Ergebnisse erhoffen, ist...". Somit sollten anderen demokratischen Parteien eine Chance gegeben werden - Evtl. mit Liquid Democracy, Herabsetzen der 5% Hürde und Flexibleres Abstimmungsverhalten.


Thane schrieb:
Da muss man besten schnell etwas passieren. Die immer weiter steigenden Abgaben sind so auch nicht hinnehmbar.
Ein Witz ist auch, dass die Krankenhausreform nur von den gesetzlich Versicherten getragen wird und die PKV mal wieder fein raus ist.
Bei der Rente wäre ein Staatsfonds wie in Norwegen auch hilfreich bzw. eine Kombination, dass man auch selber privat Anteile erwerben kann, so ähnlich wie in Schweden.
Ganz genau. Bei einer Bürgerversicherung würde es auch die PKV in der heutigen Form nicht mehr geben. Die Grundlage ist immer die Bürgerversicherung mit der heutigen Grundversorgung für alle. Wer dann speziellere Leistungen möchte, kann dann so wie heute Zusatzleistungen buchen (z.B vollständige Erstattung Zahnersatz oder was auch immer) - fertig
 
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