e-ding schrieb:
In Anbetracht, dass der Anteil von Menschen in sozialversicherungspflichtiger Arbeit im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung kleiner wird, muss ein Dach über dem Kopf, eine ausreichende Gesundheitsversorgung und genug zu essen, für jemanden der nicht arbeitet, ausreichen.
Der nicht Arbeitet (zuhause nur rumgammelt) oder der keine Erwerbsarbeit hat?
Da ist ja ein Unterschied.
Du darfst bei deiner Ist-Analyse aber nicht vergessen das die Unternehmen nur weil sie weniger Menschliche Arbeitskraft brauchen nicht automatisch weniger Leisten können...
Also Leistung steigt während notwendige Menschliche AK sinkt. Von daher verstehe ich den Punkt "muss ausreichen" nicht wirklich.
e-ding schrieb:
Die Frage, die es zu stellen gilt ist nicht, wie wir das jetzige Sozialsystem finanzieren können, sondern wie ein künftiges Sozialsystem auszusehen hat.
Naja, eine andere Finanzierung ist auch eine Umstellung. Das alleine bedarf schon enormen Managementaufwandes.
Allerdings stimmt es schon das in anbetracht der demografischen Entwicklung insbesondere durch die zunehmende Automatisierung das ganze System aktualisiert werden müsste.
Das die Parteien sich da eher scheuen liegt an 2 wesentlichen Punkten.
1. Veränderungen werden immer nur in kleinen Etappen eingeführt, so bemerken es Menschen kaum.
2. Plötzliche (augenscheinlich daher radikale) änderungen könnte Wähler abschrecken.
Jemand schrieb hier ja schon das sich die Parteien eigentlich nur in Kleinigkeiten Unterscheiden. Aber Kleinvieh macht eben auch Mist. Ergo muss man halt schauen mit welchen dieser Kleinigkeiten man sich eher identifizieren kann.
Ansonsten gäbe es nur noch die Möglichkeit selber eine Partei zu gründen.
Aber Generell sollte man nicht aus Frust, Zuneigung oder so zu bestimmten Personen einer Partei wählen... z.B. "oh der Schröder ist toll da wähl ich die SPD" ist nicht so Sinnvoll.
Machen nichtmal die Amis... die sagen eher sowas wie "Obamah ist klasse, was er so vor hat und plant find ich gut den wähle ich".
Die aktuelle Wahl wird ja auch Promotet wie keine zuvor, nochnie gab es im Fernsehen und im Internet soviele "GEH WÄHLEN" Aktionen.
Trotzdem haben wir wie man ja an Umfragen sieht immer noch viele Nicht-Wähler.
Dazu sag ich nur "Du hast die Wahl"
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