Bundestagswahl 2009

Was werdet ihr wählen

  • CDU/CSU

    Stimmen: 114 11,0%
  • SPD

    Stimmen: 98 9,5%
  • FDP

    Stimmen: 200 19,3%
  • Bündnis '90/Die Grünen

    Stimmen: 98 9,5%
  • Die Linke

    Stimmen: 114 11,0%
  • NPD

    Stimmen: 53 5,1%
  • andere

    Stimmen: 225 21,7%
  • Ich gehe nicht zur Wahl.

    Stimmen: 85 8,2%
  • Ich wähle absichtlich ungültig.

    Stimmen: 50 4,8%

  • Umfrageteilnehmer
    1.037
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Auch wenn es schon 100 mal gepostet wurde.

Hat GB eine Arbeitslosenversicherung, eine Sozialversicherung im Umfang wie Deutschland, nein? Aber weil der Mindestlohn dort eingeführt wurde (was hatte er denn genau für Auswirkungen - siehe Post von ZeroZrp) sollte man es in D auch machen?

Dann aber auch das Arbeitslosengeld abschaffen - um mit GB vergleichbar zu bleiben oder, solche Vergleiche gar nicht erst ziehen.

In D würden dann gleich 2 Mindestlöhne Konkurieren: Hartz4 und der Mindestlohn.
 
In Gb gibt es ein "job seekers allowance" von 65 Pfund pro Woche- dazu kommt Miete und befreiung von "council tax"-Was in effekt ist etwas mehr(für ein alleinstehende) als H4-Stellt auch ein Mindestenslohn wie H4-Wegen arbeitslosenversicherung in D fast jeder 4te ist trotz ALg 1 auf ALG 2 angeweisen.

Naturlich für Kinder gibt es zuschüsse usw

Anderseits in Gb gibt es nicht diese Repressalien wie bei H4,keine "Arbeitslosen sind nur faule Säcke" und erst Recht solche Müll wie bei RTL!

so bitte H4 + Mindestlohn ist nicht so wie du es darstellst!

Und von Arbeit soll man leben können und nicht ständig Ärger mit die ARGE haben weil die FDP meint dass für manche hier "Arbeit nicht lohnt" in gegensatz zu die ganzen Plakaten hier in Bielefeld!
Ergänzung ()

ich habe in Gb als 16 Jährige gearbeitet(dananch in die Armee in mein Ausbildung als Elektrotechniker)-Da würde in die 80er teilweise nur 3 Pfund /std. gezahlt-Und das Flächendeckende-Daher war die Mindestlohn ein Fortschritt!

Grösste Problem in GB ist es wird kaum eine Ausgebildet(was in D besser ist)-Vorteil ist wenn du eine gute Ausbildung hast(besonderes in Elektronik/IT) kannst du viel mehr verdienen als in D weil die Arbeitskräfte knappe sind als hier!

Daher das Problem mit die Löhne liegt auch teilweise an die Bildungssystem..

Hier in D liegt es an Hartz 4!(Weil jeder zumutbaren Arbeit angenommen wird egal wenn es nur 5 € std. ist und dadurch werden die Löhne gesenkt!)
 
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Einhörnchen schrieb:
Diese Behauptung lese ich immer wieder, aber jede Statistik, die ich bisher gesehen habe, zeigt das Gegenteil. Quelle?

Laut dieser Statistik steigen sie seit 2005:
http://www1.bpb.de/wissen/29GPUG,0,0,Sozialversicherungspflichtig_Besch%E4ftigte.html

Es ging nicht um den Anteil, gemessen an der Gesamtheit der Erwerbstätigen. Zum Anteil, gemessen an der Gesamtbevölkerung sagt Deine Statistik nichts aus. Sie Zeigt jedoch, dass absolut gesehen, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen rückgängig ist.

Eine Statistik habe ich jetzt nicht zur Hand. Entwicklungen der Gesamtbevölkerung lassen sich aber einfach ins Verhältnis, zu den Zahlen aus Deinem Link setzen. Es sollte dann deutlich werden, dass die Gesamtbevölkerung weniger stark abnimmt, als die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen.

MFG
 
Tja... wieder nichts mit keine Sozialen Leistungen in GB ;)

Vor einiger Zeit meinte in einer ähnlichen Diskussion schon jemand als Grund für die Abschaffung von Sozialleistungen in DE das es in einem anderen Land kein Arbeitslosengeld gäbe... auch da wurde es widerlegt ;)

Aber man sollte sich vielleicht auch eher nach dem besseren und nicht nach dem Schlechteren Orientieren.

Wahlkampfthema Harz4:
Das Harz4 Lohndumping fördert da stimme ich mit pookpook auch überein.
Dadurch das einige Menschen quasi entgegen Artikel 12 GG genötigt werden Arbeit anzunehmen die sie entweder kaum interessiert und/oder schlecht bezahlt ist fördert man dies.

Ein drängen jede Tätigkeit anzunehmen macht nur in einer Gesellschaft sinn in der es mehr Erwerbsstellen gibt als Erwebssuchende. Wir haben derzeit aber ca. 4.000.000 (4 Millionen) Erwerbslose die ALGII beziehen und nochmals ca. 4Mio ALGII Aufstocker (also Harz4 Empfänger die zwar eine Erwerbsarbeit haben, aber aufgrund geringen Gehalts noch ALGII dazu bekommen). Von Erwerbsarbeitsüberschuss kann da keine Rede sein.

Dieses drängen ist in etwa so wie wenn Du eine volle Bahn hast und jemandem sagst "Entweder Du steigst da jetzt ein oder du gehst zu Fuß" anstatt ihn auf die nächste warten zu lassen.

Daher sollte Harz4 abgeschafft werden. Neben den diversen dubiosen Regelungen ist auch die Höhe kritisch, das Bundesverfassungsgericht empfahl bereits den Betrag anzuheben, ebenfalls den für Kinder. Hinzu kommt das zuverdienst wohl verrechnet wird was viele demotiviert. Wer möchte schon für 250.-EUR mehr sich 40h irgendwo abrackern was ihm evtl. nichtmal liegt und dabei trotzdem noch permanent mit dem Amt zu tun haben (Anträge, Verfahren etc.)? Dies ist allerdings ein rein Psychologisches Phänomen, da wird nicht wirklich gesehen das man das erarbeitete Geld behält und nur die Stütze geringer wird sondern die Menschen sehen nur das pure Geld das ihnen rechnerisch bleibt, allerdings dennoch ein Problem (darum wäre ich eher für ein BG).
Ebenfalls fördert dies auch Schwarzarbeit... viele Unternehmer gehen dieses Risiko ja ein und anscheinend lohnt es sich ja auch für sie...

Also aus Humaner sicht muss die Regelung, Sanktionierung, Höhe usw. verbessert werden.
Was Erwerbsstellen angeht muss dafür gesorgt werden das weniger unbezahlte Überstunden in DE stattfinden denn das würde auch einige Erwerbsstellen schaffen, immerhin liegt Deutschland hier ganz weit oben.

Alternativen gibt es zwar aber die sind noch zu unsicher... 5.-EUR/h wäre sogar ausreichend wenn man eine reale Grundsicherung hätte wo es keine Gängelung und keine Abzüge bei einem zuverdienst gäbe.
Aber das ist ein anderes Thema.

Aktuell sieht es halt so aus das einige Parteien einen Mindestlohn wollen um das Problem Lohndumping etwas einzudämmen, andere hingegen wollen freiere Märkte.

Die einen wollen ALGII Satz erhöhen und/oder Mindestlohn einführen.
Andere wollen ALGII Satz senken und keinen Mindestlohn.
Eine Partei will sogar einen Arbeitsdienst einführen der Harz4er dazu verpflichtet eine zugeteilte Arbeit aufzunehmen (verstößt eigentlich gegen Artikel 12 und macht den namen "Sozialversicherung" irgendwie Witzlos).

Welche das sind überlasse ich der eigenen Recherche ;)

Aktuell haben wir jedenfalls immer mehr Perspektivlose Erwachsene und Jugendliche die immer Gewaltbereiter werden... ihnen weiter die soziale Sicherheit zu entziehen dürfte dem Sozialfrieden sicher nicht positiv beeinflussen. Die aktuelle Entwicklung geht eher richtung Frankreich... bisher werden vereinzelt Personen angegriffen und kleinere Gruppen (letzter Fall.. 8 Polizisten in der Freizeit angegriffen... 2 der Angreifer verhaftet.. später ca. 60 Vertrieben welche die 2 befreien wollten) und nur vereinzelt werden Autos angezündet... sollte der Sozialabbau weitergehen dürfte sich dieses Problem verschärfen.

Soziale Sicherheitssysteme wurden früher eingeführt weil die Wirtschaft es sich 1. Finanziell leisten konnte und 2. hat man sich damit Sicherheit erkauft da die Menchen nicht mehr klauen oder rauben mussten um zu Konsumieren bzw. als Konsumersatz. Was bei einer Abschaffung oder verschärfung so passiert kann sich jeder selber ausmalen... aber wenn man solche dinge liest wie z.B. Mitarbeiterin des Arbeitsamtes wurde beim Verlassen des Gebäudes von einem Unbekannten der Kiefer gebrochen kann man sich seinen Teil denken.
(Falls jetzt wieder jemand meine Schreibweise bemängelt.. das sind alles wirklich passierte dinge!
Und wer mehr Haftstrafen fordert sollte bedenken das dies 1. die Problemursache nicht behebt und 2. ein Häftling ein vielfaches eines Harz4 Empfängers kostet.. man kann auch sagen Häftlinge sind uns mehr Geld wert als Menschen die ihren Job verlieren bzw. keinen finden)
 
e-ding schrieb:
Die Frage, die es zu stellen gilt ist nicht, wie wir das jetzige Sozialsystem finanzieren können, sondern wie ein künftiges Sozialsystem auszusehen hat.

Leider scheuen die Parteien dieses Thema, wie der Teufel das Weihwasser.

MFG

Absolut korrekt, wichtig ist sich langfristig in die Zukunft zu schauen und hier steht Deutschland vor extremsten Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gilt und das in quasi allen Bereichen.
Nicht nur bei den Sozialsystemen sondern auch Bildung (in Sachsen geht in den nächsten Jahren mehr als die Hälfte der Lehrer in Rente - dieser Verlust kann nicht ausgeglichen werden) oder Pflege.
Die Sozialsysteme wiegen schwer, wenn ein arbeitender für drei Rentner aufkommen muss bei dem derzeit vorhandenen System. Wie soll da die Wirtschaft aussehen?
Ich stelle die These auf, da weiter auf Export aus zu sein funktioniert nicht - mit solch einer Arbeitskraft kann man international nicht mithalten, mit "Wissen" will man Punkten. Die Debatte der Bildungsnation ist so leer wie ein hohler Baumstamm.
Mit den drei Schritten vor und zwei-eineinhalb zurück ist da jedenfalls kein Land zu gewinnen.
Wir hier werden die Zeche zahlen MÜSSEN für die Babyboomgeneration - nur mit dem Wie sollte man sich ernsthaft beschäftigen und hier geht es ums Wohl des Volkes, nicht direkt wie man wirtschaftlich weiter schön wachsen kann.
Interesannt ist da wenn man sich die Geburtenstatistiken von Frankreich und GB anschaut, beide haben einen Mindestlohn und konnten den Rückgang abfedern und in Frankreich gibt es sogar ein leichtes Bevölkerungswachstum. Oder Skandinavien die auch noch die Kurve bekommen haben.
In Deutschland geht es stetig bergab, unsere Deutschlandmutti hatte die aktuellen Zahlen auch nur schön geredet. Für eine gute Geburtenrate braucht es Stabilität und soziale Sicherheit, mit noch mehr befristeten Arbeitsverträgen, Ausweitung der Zeitarbeit, gelockerten Kündigungsschutz - einem System wie sozial ist was Arbeit schafft und das sich Arbeit lohnen soll (wie es die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft seit Jahren propagiert), ist dem jedenfalls nicht geholfen.
 
e-ding schrieb:
Es ging nicht um den Anteil, gemessen an der Gesamtheit der Erwerbstätigen. Zum Anteil, gemessen an der Gesamtbevölkerung sagt Deine Statistik nichts aus. Sie Zeigt jedoch, dass absolut gesehen, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen rückgängig ist.
...
Es sollte dann deutlich werden, dass die Gesamtbevölkerung weniger stark abnimmt, als die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen.
Nein, nein und nein :) und leider (oder zum Glück!) falsch...

  • Die Statistik zeigt, dass die absolute Anzahl an sozialversicherungspflichtigen Jobs seit 2005 zunimmt (trotz CDU/SPD Regierung, davor nahm sie von 1992 bis 2005 ab), obwohl einige stur das Gegenteil behaupten. Deren Behauptung ist, dass sie aufgrund von Hartz IV kontinuierlich drastisch abnimmt (offensichtlich falsch)
  • Die Gesamtbevölkerung nimmt in Deutschland ab, siehe hier, hier gibts sicher auch noch andere Quellen mit der gleichen Aussage (ist bekannt, dass Deutschland schrumpft=
  • Das bedeutet? Absolute Anzahl soz. versicherungspflichtet Jobs nimmt zu, absolute Zahl an Gesamtbevölkerung nimmt ab, somit nimmt auch der Anteil der sozialversicherungspflichtig erwerbstätigen in der Gesellschaft zu. In Anlehnung an den simplen Dreisatz!
 
@Eichhörnchen

Ja, ja die lieben Statistikanalysen. :D
Natürlich existieren "Wellenbewegungen" und, da hast Du Recht, ist die Anzahl seit 2005 wieder ansteigend. Diesen Trend gab es zwischen 1998 und 2001 auch.

Der Zeitraum ist bei einer solchen Analyse jedoch größer zu wählen. Zwei Jahre reichen da sicherlich nicht, um eine Trendaussage zu treffen. Ich möchte jetzt nicht auf Methoden herumreiten. Deine Statistik zeigt jedoch, dass im abgebildeten Gesamtzeitraum im Mittel eher ein Rückgang zu verzeichnen ist. (über die Ursachen, insbesondere, dass Hartz IV dafür verantwortlich ist, kann man gern streiten)

Bei sinkender Bevölkerungszahl und gleichzeitig wachsender Zahl sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätiger, hätten wir nicht das geringste Finanzierungsproblem mit unseren Sozialsystemen. Schön wärs wirklich.

MFG
 
pookpook schrieb:
was komisch ist jedes mal bringe ich Beweise für meine Aussagen kommt NICHTS von die Neo-Liberalen mehr hier...

Der Mindestlohn ist nur in Kombination mit anderen Rahmenbedingungen zu sehen und kann nicht losgelöst betrachtet und verglichen werden.

Weitere Parameter wären:

- Arbeitsgesetze, insbesondere der Kündigungsschutz, Mutterschutz, Krankheitsregelungen, etc.
- Höhe der Lohnnebenkosten
- Leistungen des Sozialsystems

Länder, in denen es einen gesetzlichen Mindestlohn gibt, sind hier oft schlechter aufgestellt.

MFG

edit:

Dein Diskussionstil lässt wirklich etwas zu wünschen übrig. Schade!
 
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e-ding schrieb:
Ja, ja die lieben Statistikanalysen. :D
Natürlich existieren "Wellenbewegungen" und, da hast Du Recht, ist die Anzahl seit 2005 wieder ansteigend. Diesen Trend gab es zwischen 1998 und 2001 auch.
Genau, und damit wollte ich zeigen, dass die angebliche Hartz IV und 1-EUR-Job Katastrophe bei sozialv. Arbeitsplätzen nicht besteht. Siehe auch: Sozialabgaben in Deutschland.
e-ding schrieb:
Der Zeitraum ist bei einer solchen Analyse jedoch größer zu wählen.
Kommt auf das Ziel an und dann sind deutlich andere Faktoren als Hartz IV zu berücksichtigen!
e-ding schrieb:
Bei sinkender Bevölkerungszahl und gleichzeitig wachsender Zahl sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätiger, hätten wir nicht das geringste Finanzierungsproblem mit unseren Sozialsystemen. Schön wärs wirklich.
So einfach ist das nicht. Arbeitslosensversicherungsbeiträge konnten z.B. gesenkt werden, andere Sozialabgaben steigen und erfordern höhere Beiträge bzw. andere Maßnahmen.

Der Anteil der Sozialabgaben am BIP ist identisch mit 1975 (!), dort ging es unseren Sozialsystemen aber noch deutlich besser. Das ist IMO ein weiterer Indikator, dass andere Faktoren hier deutlich stäker ins Gewicht fallen.
 
@Einhörnchen

Ups, hab grad gesehen, dass es Einhörnchen heisst. Sorry!

Ich halte die Einführung von Hartz IV auch nicht für den maßgebenden Faktor. Mir ging es nur um die Aussage, dass die Zahl der sozverspfl. Erwerbstätigen steigen würde.


MFG
 
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@e-ding

Mein Stil ist evtl. Ruppig(es tut mir Leid dafür) aber es wird hier Sachen erzählt was einfach nicht stimmen.Besonderes wenn es um unwahrheiten über GB geht(Ich bin Brite).

Aber die Briten geht es nicht schlechter als viele hier!.

Besonders wegen H4 sind viel Deutschen in Armut gekommen und die Angst ist sehr Gross.

Dass hätte ich nie gedacht das sowas kommt als ich erst nach D kam in 1989!
 
@pookpook

Weiss jetzt nicht obs den Briten genauso gut geht.
Glaubs nicht so wirklich.

Jedoch gibts hier Jobs die wuerde in Deutschland einfach niemand machen.
Die ganzen Securities an den Tube Stations (mit weniger als 15.000 brutto im Jahr) die starssenkehrer mit auch nem schlechten einkommen.
Selbst Lehrer verdienen erschreckend wenig hier.

Das alles veranlasst die Regierung hier nicht nur Sozialwohnungen zu bauen - sondern auch ein affordable housing scheme aufzulegen, da ansonsten die ganzen staatlich angestellten (Polizei Lehrer Busfahrer) nichtmal annaehernd in der naehel Londons wohnen koennten.

das heisst bei jedem groesseren Wohnproject muessen mindestens 37 % affordable sein (das is kein sozialwohnungsbau)

Natuerlich gibts hier auch nen Sozialstaat - aber eben relativ basic.

Zur Job seekers allowance bekommt man noch ne miete bis 250£ in der woche bezahlt (Das ist hier in London jetzt nicht so uebertrieben viel wie man denkt) die Job seeker allowanc ebkommt man ausserdem nur 180 tage lang.
Deutschalnd hat da meiner meinung nach schon ein humaneres System. Hier in GB kanns schon relativ schnell auf der Leiter nach unten gehen (Hab ich im letzten Jahr oft genug erlebt)
 
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@Naturtalent

Naturlich ist die Sozialsystem besser in D aber dafür zahlst du hier mehr!

Aber mit H4 geht hier keine auch nicht soooooooooo gut-Warum ist nicht nur eine Finazielle Sache-Solche repressalien wie hier in D gibt es in GB nicht-Du wirst in GB nicht gezwungen absolute Niedrig Bezahlten Jobs anzunehmen(ich meine mit 3 € die Std.).

Meine zukunftiger Schwägerin arbeitet in die Joboffice und war erschreckt zu hören was H4 auch bedeutet(in betracht von Sanktionen usw).sagte auch für mich wäre es relativ leicht was zu finden trotz dass ich in mein Beruf lange nicht mehr gearbeitet habe!

London kannst du nicht vergleichen naturlich mit Newcstle,Liverpool oder Southampton!(Ich komme aus die IOW bei Southampton) und kenne ein paar Arbeitslosen.Verhungen tut auch keine.

Nur es naturlich gibts sachen in GB die schlechter sind als hier keine Frage-Aber auch Sachen die besser sind auch muss man Fair sagen.

Ich weiss was Armut ist-Mein Eltern wären sehr Arm aber es gibts solche Sachen wie Mittagessen umsonst,bus fahrkarten usw was hier teilweise(kommt auf die Bundesland) nicht gibts.
 
Ich kenne mich mit dem Sozialsystem in GB nicht so gut aus.
Ist es richtig, dass man diese Unterstützung nur 180 Tage lang bekommt und dann nichts mehr?
Wie sieht es mit Krankenversicherung für Arbeitslose aus? Wie gut sind die Gewerkschaften Organisiert? Wie stark ist der Kündigungsschutz ausgeprägt? Kindergeld? usw...
 
nach 180 tage gibt es so in art Sozialhilfe.
Krankenversichert ist JEDER (ohne Ausnahme!) zwar ist die NHS nicht so gut wie hier aber es wird immer besser und viel würde getan seit 1998.
Die Gewerkshaften sind relativ gut organisiert aber Maggie hat ihre power beschnitten(secondary picketing ist verboten in GB usw).

Kindergeld ist weniger als hier ABER es gibts steuererleichterung für Kinder(tax credits) and zb bei eine niedrigere Bezahlten Arbeit gibt es zuschüsse(ohne die ganz H4 mist wie hier zb Ständige Anträge,Pflicht nach eine bessere bezahlten Arbeit zu suchen usw)

Childbeneift 20 pounds für die erste Kind jeder weitere 13,20 pounds pro woche

tax credits-: (english) http://en.wikipedia.org/wiki/Child_tax_credit

Ist zwar etwas kompliziert aber ist eine gute Sache weil mit die mindestlohn es garantiert eine gute Einkommen für Familien.

Besser als die H4 system als hier!

For unemployment benefit(ALG1)(Job Seekers Benefit) und später heisst es Job Seekers ALLOWNACE(wie H4 hier)

http://www.survivingredundancy.ie/site/article/jobseekers_benefit/
 
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ich finde es sehr bedenklich, dass so viele die NPD wählen.

Diese kleine Wahl auf Deutschland projiziert hieße das, dass die NPD im Bundestag sitzen würde !
 
Ich habe mir jetzt ein paar Studien zur Sozialausgabenquote im europäischen Vergleich angeschaut.

Daraus geht klar hervor, dass die Sozialausgabenquote pro Kopf in Deutschland deutlich höher liegt als in GB.
D.h. pro Person werden in D im Schnitt mehr Waren, Dienstleistungen und Sozialleistungen durch den Staat transferiert als in GB.
(D ca. 30 %, GB ca. 22 %)

Damit ist der deutsche Sozialstaat - unabhängig von einzelnen Regelungen - deutlich stärker ausgeprägt als der englische.

http://www.wiso-gruppe.de/download/sozialmodell.pdf

http://www.vimentis.ch/lexikon/25/Sozialausgabenquote.html

Ich finde, wenn man über Dinge wie Mindestlohn redet, der ja ganz Deutschlan betrifft, dann sollte man auch die gesamt-deutschen Rahmenbedingungen betrachten.

Nur weil Hartz4 als ungerechter empfunden wird als das englische Modell, lässt dies wie die Zahlen belegen keinen Rückschluss auf den Wohlfahrtsstaat zu.
Somit greift auch das Argument nicht, dass GB auch einen Riesen Sozialstaat und einen Mindestlohn hat.
GB hat nämlich, im Vergleich zu Deutschland, eine viel kleinere Sozialausgabenquote.
 
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