Bundestagswahl 2009

Was werdet ihr wählen

  • CDU/CSU

    Stimmen: 114 11,0%
  • SPD

    Stimmen: 98 9,5%
  • FDP

    Stimmen: 200 19,3%
  • Bündnis '90/Die Grünen

    Stimmen: 98 9,5%
  • Die Linke

    Stimmen: 114 11,0%
  • NPD

    Stimmen: 53 5,1%
  • andere

    Stimmen: 225 21,7%
  • Ich gehe nicht zur Wahl.

    Stimmen: 85 8,2%
  • Ich wähle absichtlich ungültig.

    Stimmen: 50 4,8%

  • Umfrageteilnehmer
    1.037
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mustis schrieb:
Demokratie dem Namen nach ist eine äußerst schlechte Regierungsform.

Der demokratische Grundgedanke (Aller Wille geht vom Volke aus. Art20 GG) ist die einzig wahre Regierungsform!
Das was sich heutzutage allerdings alles als Demokratie ausgibt aber eigentlich nur dem eigenen Machterhalt oder dem Wohl einer kleinen Minderheit dient führt den demokratischen Grundgedanken ad absurdum.
 
dominion1 schrieb:
@ Stefan_Sch:

Diese Umverteilung kann NUR auf internationaler Ebene erfolgen. Im Alleingang würde sich Deutschland ins Abseits schießen.

Blödsinn! In jedem Industrieland auf dieser Erde findet eine Umverteilung statt. Selbst in den USA zahlen Reiche deutlich mehr, als in Deutschland.

Deutschland ist ein Steuerparadies für Superreiche

Gerne verweist der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück auf seine Erfolge im Kampf gegen Steueroasen: So hat er die Schweiz, Belgien und Luxemburg weichgeklopft. Doch gegen Steuerschlupflöcher im eigenen Land tut er wenig.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet damit, dass «zwischen den nachgewiesenen Profiten der Kapital- und Personengesellschaften und den steuerlich erfassten Gewinnen eine Lücke von 100 Milliarden Euro klafft». Das deute darauf hin, dass die Unternehmen ihre steuerpflichtigen Gewinne herunterschreiben oder in Ausland verlagern. «Deutschland ist eine Steueroase für Grossunternehmen», sagt der Ökonom Lorenz Jarass dem «Spiegel», «Normalverdiener werden ausgeplündert.»

Das bestätigen auch die beiden deutschen Journalisten Sascha Adamek und Kim Otto: In ihrem neuen Buch «Schön reich. Steuern zahlen die anderen» schreiben sie, dass kaum irgendwo auf der Welt die Zahl der Millionäre schneller wächst, als in Deutschland, wo nach den USA, Japan und Grossbritannien inzwischen die meisten Millionäre leben. Das Grundübel sind für sie die legalen Steuertricks für Superreiche sowie ausgebremste Betriebsprüfer, die wegen Arbeitsüberlastung an ihre Grenzen stossen.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz...teuerparadies-fuer-Superreiche/story/30957681

Gelöst werden muss hier nichts international. Die Steuerprogression ist eine nationale Grundsatzentscheidung.

:o
 
Stefan_Sch schrieb:
Blödsinn! In jedem Industrieland auf dieser Erde findet eine Umverteilung statt.

Eine Umverteilung? Ja, natürlich findet sie in jedem Land statt. Ist auch richtig so.
Dennoch hast Du nicht verstanden, worum es geht.
So lange es Steueroasen gibt, werden Reiche abwandern. Diese Abwanderung können wir uns nicht leisten. Internationale Zusammenarbeit mit dem Ziel, gleichartige Steuerbedingungen zu schaffen, muss das Ziel sein.

Der Aktienmarkt ist der Schlüssel zum Erfolg. Und gerade hier kommt man nur international weiter. Genau hier bedienen sich "Superreiche" auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Aktienmarkt ist längst nicht mehr das, wofür er erdacht war, nämlich um Unternehmen Gelder zur Expansion bereitzustellen. Er ist verkommen von dem Gedanken, in kürzester Zeit horrende Gewinne einzufahren, ein Prinzip, das niemals funktionieren kann. Unsere Finanzkrise ist Beleg dafür.

Was geschieht denn mit einem Unternehmen, das Verluste einfährt? Der Aktienkurs sinkt. Was tun die Aktionäre? Sie ziehen ihr Kapital, dass das Unternehmen gerade zu dieser Zeit dringend braucht, schnellstmöglich ab. Der Kurs sinkt noch weiter. Keinen kümmern die Beschäftigten.
Wie reagiert eine Unternehmensführung? Sie baut Arbeitsplätze ab. Arbeitsplatzabbau ist Garant für steigende Aktienkurse. Wer stimmt für den Arbeitsplatzabbau? Die Aktionäre in der Aktionärsversammlung.

Hier, im Aktienmarkt, liegt der Hund begraben. Hier kann soziale Gerechtigkeit durch Umgestaltung der Regularien geschaffen werden.

Und das klappt NUR international.

MfG,
Dominion.
 
dominion1 schrieb:
Dennoch hast Du nicht verstanden, worum es geht.

Ganz offensichtlich hast du nicht verstanden worum es geht.

dominion1 schrieb:
So lange es Steueroasen gibt, werden Reiche abwandern. Diese Abwanderung können wir uns nicht leisten. Internationale Zusammenarbeit mit dem Ziel, gleichartige Steuerbedingungen zu schaffen, muss das Ziel sein.

Komisch. Aus USA, Großbritannien und Japan wandert niemand ab, obwohl dort die Vermögenssteuer über 10 Prozent liegt.

Natürlich müssen Steueroasen geschlossen werden, d.h. aber nicht das man hierzulande den Reichen Narrenfreiheit bescheinigen muss.

dominion1 schrieb:
Der Aktienmarkt ist der Schlüssel zum Erfolg. Und gerade hier kommt man nur international weiter. Genau hier bedienen sich "Superreiche" auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Aktienmarkt ist längst nicht mehr das, wofür er erdacht war, nämlich um Unternehmen Gelder zur Expansion bereitzustellen. Er ist verkommen von dem Gedanken, in kürzester Zeit horrende Gewinne einzufahren, ein Prinzip, das niemals funktionieren kann. Unsere Finanzkrise ist Beleg dafür.

Der Aktienmarkt ist sicherlich nicht das Problem. Außerdem hört sich deine Schuldzuweisung so schwammig an, wie die Parteiprogramme der Politiker.

Am Aktienmarkt bedient man sich nicht auf Kosten der Arbeitnehmer. Die Finanzkrise ist auch kein Beleg für irgendetwas in dieser Richtung. Die Finanzkrise wurde ausgelöst durch fehlende internationale Kontrollbehörden, eine inakzeptable Niedrigzinspolitik, wahnwitzige Eigenkapitalregelungen und strukturierte Wertpapiere, mit denen die Verantwortlichen Risiken verschleierten und damit einen großen Luftballon aufgeblasen haben.

Das Problem der Zukunft ist die aufgehende Einkommensschere, die dazu führt das immer mehr Geld bei einer kleinen Klientel landet und die gesamte Nachfrage, das Rückgrat der Wirtschaft zurückgeht, was unmittelbar in einer Abwärtsspirale mündet.

Werf mal einen Blick auf den schwachen Binnenmarkt. Was glaubst du warum der schwächelt und erst vor kurzem, nach einer Erhöhung des Lohnniveaus leicht stieg?

dominion1 schrieb:
Was geschieht denn mit einem Unternehmen, das Verluste einfährt? Der Aktienkurs sinkt. Was tun die Aktionäre? Sie ziehen ihr Kapital, dass das Unternehmen gerade zu dieser Zeit dringend braucht, schnellstmöglich ab. Der Kurs sinkt noch weiter. Keinen kümmern die Beschäftigten.

Unsinn! Du hast weder vom Aktienmarkt, noch von dem Aktienkurs eine Ahnung. Ein Aktienunternehmen, das Verluste einfährt wird logischerweise herabgestuft. Der Aktienkurs richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Oder kaufst du Aktien von Pleiteunternehmen? :D

Was der Blödsinn mit "dass das Unternehmen gerade zu dieser Zeit dringend braucht" bedeuten soll, bleibt wohl dein Geheimnis.

Durch einen sinkenden Aktienkurs verliert das Unternehmen natürlich kein benötigtes Kapital, welches es braucht. Ein sinkender Aktienkurs tangiert nur die Aktieninhaber, wenn sie den Kurs realisieren.

Das Unternehmen streicht das Geld beim Gang an die Börse ein, zu dem Zeitpunkt, wenn die Aktien am Markt veräußert werden, der sogenannten Emission. Danach nur noch bei der Splittung.

dominion1 schrieb:
Wie reagiert eine Unternehmensführung? Sie baut Arbeitsplätze ab. Arbeitsplatzabbau ist Garant für steigende Aktienkurse. Wer stimmt für den Arbeitsplatzabbau? Die Aktionäre in der Aktionärsversammlung.

Hier, im Aktienmarkt, liegt der Hund begraben. Hier kann soziale Gerechtigkeit durch Umgestaltung der Regularien geschaffen werden.

Und das klappt NUR international.

Informiere dich bitte zunächst über die Themen, bevor du hier den "Experten" raushängen lässt. Soviel Halb- und Unwissen liest man selten, wie du hier in deinen letzten Beiträgen von dir gegeben hast... :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
beat_takeshi: Danke für den Link, kannte ich noch nicht! Find ich persönlich sehr viel besser als den Wahlomat, auch dass der Direktkandidat eingeordnet wird find ich richtig klasse. :)
 
westerwelle soll übrigens gesagt haben: geld im job ist nicht alles, man solle sich doch damit zufireden geben einen zu haben der einem gefällt ^^ kann das wer bestätigen -g- also manche labern doch nur stuss.
 
Westerwelle hat auch gesagt "Jede Stimme für die Piraten ist eine Stimme für den Gulli" na wenn das nicht frei und Demokratisch ist.. rofl

Zum Thema MINDESTLOHN verfolgt heute mal die Meldungen zum Thema SCHLECKER.

Alte Mitarbeiter entlassen (ca. 12EUR/h Gehalt) und neue einstellen (für ca. die hälfte)....
Das bedeutet noch mehr Harz4 Aufstocker...weiter sinkende Kaufkrauft, weniger Einnahmen in die Sozialkassen klasse wa.... und dann kommen wieder die ganzen Leute und faseln Mindestlohn vernichtet anständige Arbeitsplätze ROFL :D
 
Zum Thema Steuerkonzepte:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650451,00.html

FDP entlastet zwar alle, am meisten profitieren aber die obersten Einkommensschichten und das ganze führt zu fehlenden Steuereinnahmen in Höhe von 89 Milliarden Euro.

"Angesichts der enormen Folgekosten der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die von der FDP vorgeschlagene Steuersenkung für die kommende Legislaturperiode nicht realistisch", sagt RWI-Experte Rainer Kambeck.
 
Ob große Steuersenkungen / Erhöhungen momentan nötig sind kann man so pauschal nicht sagen.

Ich hätte zum Beispiel nix gegen eine Vermögens und Reichensteuer, wenn in diesem Zusammenhang die gesamte Steuern und Abgabenlast für die Arbeitnehmer und Arbeitgeber moderater ausfällt.

Fällt euch auf, dass bei diesen Horrormeldungen über Lohndumping immer die Großen Ketten genannt werden?
Darauf sollten die Konsumenten endlich mal aktiv reagieren und nicht mehr in Heerscharen zu Lidl, Aldi, Schlecker und Co. rennen. Beim Einzelhändler um die Ecke ist es oftmals gar nicht viel teurer, außerdem stehen bei Aldi oft auch gut betuchte Leute in der Schlange.

Man kann natürlich auch wieder 1000 Forderungen an die Politik stellen oder einfach mal von seinem Recht als Kunde gebrauch machen und diese Läden meiden.
Steigende Umsatzzahlen der Metro Kette stimmen mich allerdings nachdenklich. Meist sind es auch gerade die, die nach mehr Gerechtigkeit schreien, die am nächsten Tag bei Lidl den Großeinkauf machen.
Irgendwie Schizophren.

Weil hier immer auf Dumpinglöhne geschimpft wird und Steuer und Abgabensenkungen im Keim erstickt werden, von wegen ungerecht; mal ein Beispiel aus der Praxis:

Ich beschäftige 2 Vollzeitangestellte und einige Teilzeit Leute im Einzelhandel; der Binnenkonsum ist seit ca. einem Jahrzehnt rückläufig (ganz im Gegensatz zum Export), d.h. jedes Jahr weniger Umsatz, es wird gespart wos nur geht, Investitionen werden rausgeschoben.
Die beiden Vollzeitangestellten müssen mind. 1300 € netto verdienen. Ich kenne ihre Situation, wir tauschen uns regelmäßig aus. Für Miete, KFZ, Lebensmittel, kleiner Rentenansparplan usw. sind 1300 € das minimum. Dies entpricht im konkreten Fall einem Brutto Lohn von ca. 2500 €.
Der Unternehmergewinn ist seit Jahren rückläufig und wird größtenteils für die Bedienung von Fremdkapital aufgewendet. (Wenn man keine Firma Erbt muss man erst mal Schulden machen....)
In dieser Situation interessieren meine Angestellten und mich ein Mindestlohn null komma null, ausweitung des Kündigungsschutzes null komma null, eine Herabsetzung des Rentenalters null komma null (weil wir dann noch mehr Lohnnebenkosten zahlen und der Netto Lohn oder der Gewinn dann noch weiter sinken).
Das alles Interessieret uns nicht denn, der Erfolg meiner Mitarbeiter und Mir, steht und fällt mit dem Erfolg des Betriebes. Ich möchte keine Almosen, meine Mitarbeiter möchten keine Almosen, wir wollen keine Versprechungen; nur ordentliche Verhältnisse um erfolgreich wirtschaften zu können.
Und da steht eine Senkung der Steuern und Abgabenlast ganz vorne an, dadurch können sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber direkt Entlastet werden und der Anreriz für Schwarzarbeit sinkt.
Jetzt sollte man sich vielleicht noch fragen, wie Groß der Anteil der ausbeutenden Großunternehmen ist (Bezogen auf die Arbeitsplätze bspw.) und wieviele Leute in kleinen und Mittleren Unternehmen wie dem hier beschriebenen beschäftigt sind. Dann sollte man seine Forderungen nochmal kritisch überdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo sind die Piraten in der Umfrage?

wenn ich schon "piraten" lese :freak:

politik ist kein kindergeburtstag, schon allein wegen dem namen würde ich die nie wählen,
abgesehen von deren Programm (wie kann man denn auf die idee kommen das patentrecht abzuschaffen?)


eine"piratenpartei" setzt dem ganzen trauerspiel echt die krone auf
 
BasCom schrieb:
westerwelle soll übrigens gesagt haben: geld im job ist nicht alles, man solle sich doch damit zufireden geben einen zu haben der einem gefällt ^^ kann das wer bestätigen
Das ist nichts neues und wird in vielen Umfragen immer wieder belegt. Ich habe auch shcon besserbezahlte Jobs abgelehnt, weil ich mich hier einfach wohler fühle.
 
@ eichhörnchen: ja schon, wenns reicht ! aber fuer mich klang das so: umsonst arbeiten is auch ganz nett, soller doch selbst umsonst arbeiten, wenn ihm sein anwaltsjob und fdp job so gut gefällt.

@ piraten: oben ja schon erwähnt und nochmalrecht geben muss: Kindergeburtstag, finden aber bei genug filesharern genug Stimmen leider. hoffentlich sind viele von denen noch nicht 18 . . .

@ steuern: Umlegen: Spitznverdiener sollen auch die Sozial schwachen stützen, so ist der Sinn eines Sozialstaates und nicht Spitzenverdiener entlasten und die Schwächeren zur Kasse bitten. Wär ja schoen wenn wir alle Reich wäre, so is aber nicht. Dieser Extremkapitalismus, sparen sparen, geiz geiz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Janpk schrieb:
wenn ich schon "piraten" lese :freak:

politik ist kein kindergeburtstag, schon allein wegen dem namen würde ich die nie wählen,
abgesehen von deren Programm (wie kann man denn auf die idee kommen das patentrecht abzuschaffen?)


eine"piratenpartei" setzt dem ganzen trauerspiel echt die krone auf

Der Name ist, auch wenn du es nicht glauben magst, gut gelungenes Marketting.
Das Programm der Partei wird nämlich mit dem Namen nicht ausgedrückt und regt hier und da zum Nachschauen an - was auch das erklärte Ziel ist. Gut bei dir hat es zumindest nicht funktioniert denn hättest du dir das Programm der Piratenpartei angeschaut, hättest du nicht von einem Abschaffen des Patentrechtes gelesen sondern von einer strikten Erneuerung des Patentwesens - was dringend notwendig ist weil man die Patenteinreichungen gar nicht mehr bewältigen kann und Großunternehmen die Chance gegeben wird durch massenweise Patente Innovation und Wettbewerb auszubremsen.
 
smacked2 schrieb:
Der demokratische Grundgedanke (Aller Wille geht vom Volke aus. Art20 GG) ist die einzig wahre Regierungsform!
Das was sich heutzutage allerdings alles als Demokratie ausgibt aber eigentlich nur dem eigenen Machterhalt oder dem Wohl einer kleinen Minderheit dient führt den demokratischen Grundgedanken ad absurdum.

Totaler Unsinn. Zum einen eine Absolutierung, die eine Fortentwicklung und mögliche bessere Gesellschaftsformen verhindert. Zum anderen, ich erklärs gerne nochmal, beinhaltet die Demokratie KEINERLEI Minderheitenschutz. Wenn man die Demokratie radikal durchführt, gilt das Wort der MEHRHEIT, nicht des Volkes. Und die MEinung muss weder richtig sein, noch Minderheitenmeinungen berücksichtigen. Die Demokratie alleine ist daher keineswegs eine bessere Regierungsform als jede andere, denn es kommt auf die Rahmenbedingungen an sowie auf den Umgang mit der Macht durch die/den Machthabenden. Würde man den demokratischen Grundgedanken der Griechen auf heute übertragen, würde das bedeuten, dass nur sehr wenige Deutsche Wahlberechtigt und überhaupt ein richtiger Bürger wären. Der Plebs, also die Masse des Volkes, wäre NICHT wahlberechtigt. Die Römer waren da dann schon weiter, aber denn demokratischen Grundgedanken haben die Griechen "erfunden" und er weicht erheblich von dem ab, was wir heute als Demokratie kennen und das ist gut so.

Vll. sollte man sich mit den philosophischen und geschichtlichen Entwicklungen der Regierungsformen mal beschäftigen bevor man wild drauflospoltert und absolute Aussagen macht.

Ich finde die Demokratie jedenfalls nicht per se als beste Regierungsform. Denn auch die MAsse kann korrumpiuert durch die Macht völlig falsche Entscheidungen treffen. Da kann ein besonnener Einzelherrscher beispielsweise wesentlich gerechter sein. Den in einer radikalen Demokratie herrscht der Wille der Mehrheit und das muss keineswegs gerecht sein. Es spielt letztenendes keine Rolle, ob einer, wenige oder viele Macht ausüben, solange die Machtausübung lediglich im Interesse der Machthabenden ausgeführt wird. Da unterscheidet sich keine Regierungsform voneinander.
 
@DugDanger bei Aldi giebts kein Lohndumping, die verdiehnen alle recht gut, und haben ein gutes Arbeitsklima nichts so wie bei den anderen genannten, vor allem S....r, woher ich das weiß kenne genügend.

Und welche Einzelhändler, sowas giebts bei uns (fast) garnichtmehr, wüsste keinen mehr, Aldi Lidel, DM, Globus, Rossmann, Edeka und Schlecker, Marktkauf usw. das sind die einzigen die es noch giebt auf weiter Flur. ( Einzelhändler giebt es so fast nichtmehr zumindestens bei uns in der gegend wüsste jetzt keinen )


2500€ Brutto und dann bleiben nur 1300€ soviele Abzüge haste nichtmal mit Steuerklasse 1 da sollten knapp 1500€ übrig bleiben, woher ich das weiß binn selber in dieser Klasse verdiene nur ein wenig mehr sind ein wenig über 40% Abzüge. (Es sei denn du rechnest die Abgaben die du machen muss auch mit ein bei dem Brutto der Arbeiter)
 
Ja bei Aldi verdient mal wohl besser als beim Rewe, bin da mit den kassierern ganz gut. allerdings sei man da wohl auch pingelig bei Fehlern, Kasse muss immer stimmen usw. Ob das so stimmt, kann ich natuerlicht sagen, gebe nur wieder.
 
Es gibt keine Einzelhändler mehr? Darf ich mal fragen wo du wohnst, dass es dort keine Feinkostläden, Delikatessläden, Bäcker, Fleischer Obsthändler mehr gibt? Oo Den typischen Tante Emmas Laden mag es nicht mehr geben (wobei auch dass nicht stimmt, ich kenne Unmengen türkischer Einzelhändler, die solche Läden haben oder auch chinesische oder sonstige Nationalitäten), aber das es keine Einzelhändler mehr gibt und nur noch die großen Ketten vorhanden sind, ist eine schlichte Übertreibung fern jeder Realität.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben