dominion1 schrieb:
Dennoch hast Du nicht verstanden, worum es geht.
Ganz offensichtlich hast du nicht verstanden worum es geht.
dominion1 schrieb:
So lange es Steueroasen gibt, werden Reiche abwandern. Diese Abwanderung können wir uns nicht leisten. Internationale Zusammenarbeit mit dem Ziel, gleichartige Steuerbedingungen zu schaffen, muss das Ziel sein.
Komisch. Aus USA, Großbritannien und Japan wandert niemand ab, obwohl dort die Vermögenssteuer über 10 Prozent liegt.
Natürlich müssen Steueroasen geschlossen werden, d.h. aber nicht das man hierzulande den Reichen Narrenfreiheit bescheinigen muss.
dominion1 schrieb:
Der Aktienmarkt ist der Schlüssel zum Erfolg. Und gerade hier kommt man nur international weiter. Genau hier bedienen sich "Superreiche" auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Aktienmarkt ist längst nicht mehr das, wofür er erdacht war, nämlich um Unternehmen Gelder zur Expansion bereitzustellen. Er ist verkommen von dem Gedanken, in kürzester Zeit horrende Gewinne einzufahren, ein Prinzip, das niemals funktionieren kann. Unsere Finanzkrise ist Beleg dafür.
Der Aktienmarkt ist sicherlich nicht das Problem. Außerdem hört sich deine Schuldzuweisung so schwammig an, wie die Parteiprogramme der Politiker.
Am Aktienmarkt bedient man sich nicht auf Kosten der Arbeitnehmer. Die Finanzkrise ist auch kein Beleg für irgendetwas in dieser Richtung. Die Finanzkrise wurde ausgelöst durch fehlende internationale Kontrollbehörden, eine inakzeptable Niedrigzinspolitik,
wahnwitzige Eigenkapitalregelungen und strukturierte Wertpapiere, mit denen die Verantwortlichen Risiken verschleierten und damit einen großen Luftballon aufgeblasen haben.
Das Problem der Zukunft ist die aufgehende Einkommensschere, die dazu führt das immer mehr Geld bei einer kleinen Klientel landet und die gesamte Nachfrage, das Rückgrat der Wirtschaft zurückgeht, was unmittelbar in einer Abwärtsspirale mündet.
Werf mal einen Blick auf den schwachen Binnenmarkt. Was glaubst du warum der schwächelt und erst vor kurzem, nach einer Erhöhung des Lohnniveaus leicht stieg?
dominion1 schrieb:
Was geschieht denn mit einem Unternehmen, das Verluste einfährt? Der Aktienkurs sinkt. Was tun die Aktionäre? Sie ziehen ihr Kapital, dass das Unternehmen gerade zu dieser Zeit dringend braucht, schnellstmöglich ab. Der Kurs sinkt noch weiter. Keinen kümmern die Beschäftigten.
Unsinn! Du hast weder vom Aktienmarkt, noch von dem Aktienkurs eine Ahnung. Ein Aktienunternehmen, das Verluste einfährt wird logischerweise herabgestuft. Der Aktienkurs richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Oder kaufst du Aktien von Pleiteunternehmen?
Was der Blödsinn mit "dass das Unternehmen gerade zu dieser Zeit dringend braucht" bedeuten soll, bleibt wohl dein Geheimnis.
Durch einen sinkenden Aktienkurs verliert das Unternehmen natürlich
kein benötigtes Kapital, welches es braucht. Ein sinkender Aktienkurs tangiert nur die Aktieninhaber, wenn sie den Kurs realisieren.
Das Unternehmen streicht das Geld beim Gang an die Börse ein, zu dem Zeitpunkt, wenn die Aktien am Markt veräußert werden, der sogenannten
Emission. Danach nur noch bei der Splittung.
dominion1 schrieb:
Wie reagiert eine Unternehmensführung? Sie baut Arbeitsplätze ab. Arbeitsplatzabbau ist Garant für steigende Aktienkurse. Wer stimmt für den Arbeitsplatzabbau? Die Aktionäre in der Aktionärsversammlung.
Hier, im Aktienmarkt, liegt der Hund begraben. Hier kann soziale Gerechtigkeit durch Umgestaltung der Regularien geschaffen werden.
Und das klappt NUR international.
Informiere dich bitte zunächst über die Themen, bevor du hier den "Experten" raushängen lässt. Soviel Halb- und Unwissen liest man selten, wie du hier in deinen letzten Beiträgen von dir gegeben hast...
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