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News Kingdom Come: Deliverance II: Habt ihr euch schon ins Mittelalter-Rollenspiel gestürzt?

Es gibt auch Meinung, dass man als Neuling eher sofort zum 2ten Teil greifen soll und kein "Umweg" über Teil 1 machen muss.
Teil 2 ist in vielerlei Hinsicht eine bessere Teil 1 und noch viel Mehr!
Ich habe Teil 1 nie angefasst und versuche mir die Vorgeschichte eher aus der Geschichte der Gegend Böhmen in Jahrhunderten 14 und 15 klar zumachen.
Viele sehen diese Gegend als unbedeutend im Mittelalter Kontext - das ist aber falsch. Genau in diesen Jahrhunderten war Böhmen DER MITTELPUNKT des Europas. Wirtschaftlich- aber auch Geistlich gesehen.
Quasi die USA damaligen Zeit!
 
Apropos Böhmen/Hl. Römisches Reich:

Kennt jemand interessante Dokus oder Bücher?

Shoryuken94 schrieb:
Es kommt eben mehr auf das an, was man aus der Technik macht und weniger auf die Technik selbst.

Technik ist ein Werkzeug. Was daraus wird, bestimmt der Künstler, der sie bedient. Die Technik setzt dem natürlich Grenzen. Aber auch die schlechteste aktuelle Technik am Markt hat nicht mehr die Einschränkung, die damals etwa ein Operation Flashpoint noch hatte: gefühlt maximal drei Polygone pro Spielfigur -- und Vegetation, die überwiegend aus pixeligen Bitmap-Büschen bestand.

Ich finde übrigens trotzdem, die haben damals ganz schön was aus der Technik rausgeholt. Gerade auch in Sachen Landschaft und (Licht-)Stimmung samt Tag- und Nacht- und Wetterwechseln. Das war auch der erste Spielewald, der wirklich wie Wald wirkte, mit etlichen Bäumen auf engem Raum. Als ich die Kamapgne abgeschlossen hatte, wurde die größte Insel zum freien Erkunden unlocked. Habe ich mir damals gerne einfach so angeschaut. Wenigstens ein oder zwei Leute aus dem damaligen Team sind übrigens tatsächlich bei Warhorse mittlerweile. :)

Ach ja, bevor das jemand nachholen will: Auch das ist kein Spiel für ungeduldige Ballerfritzen. :D
 
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Nach etwa 32 Stunden werde ich es vermutlich deinstallieren..mal sehen, muss mich erstmal abregen.
Kampf ist ja schon richtiger Mist. Man selber ist träge wie ein Pottwal während die Gegner mit Ausdauer und Elan wie junge Delphine um einen herumschwimmen.
Und die angebliche tolle rollenspielerische Freiheit endet mit "wem die Stunde schlägt". So eine Frechheit!
Game over? Danke, ich könnte kotzen. Ich habe vorher nicht eine Truhe geknackt... jetzt mit null Übung, keinem Retterschnapps plus Zeitdruck...
Freiheit im Rollenspiel, das ich nicht lache.
Ich warte bis sich mehr Leute beschweren und die Quest hoffentlich entschärft wird, aber das ist mir wirklich zu blöd.
Ich will zum Feierabend entspannen mit einem schönen Spiel, nicht super streng choreografiert durch die Burg rennen.
Also alle, die bis zur Hochzeit keine Truhe geknackt haben...ihr könnt direkt von vorne anfangen. Hab' mir jetzt das Questende und wie ganze Quest funktioniert auf YouTube angeguckt.
Neee sorry, das hat nichts mit Rollenspiel zu tun.
 
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@All

Wäre nett, wenn ihr auf spoiler setzt sobald es um quests geht.
 
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Caduzzz schrieb:
Also alle, die bis zur Hochzeit keine Truhe geknackt haben...ihr könnt direkt von vorne anfangen.


Die Quest ist insofern ein "Bruch", weil (wie der Anfang) wieder linearer (ein paar verschiedene Wege gibts dann doch). Wo wir dabei sind: Truhe knacken muss man da keine... wenn man nicht will/kann. Mein Charakter kanns. Tats aber nicht.

Persönlich mag ichs ja, wenn das Spiel einem diese Lösungen nicht auf dem Silbertablett oder via Markern/Hexersinnen serviert: "Geh jetzt hierhin und mach das. Hast du gut gemacht, braver Junge." Und ein paarmal war das Spiel hier expliziter, als ich wollte. Da sagt Heinrich dann mal so was: "Ich könnte mit Person XY reden... oder mich an ihr vorbeischleichen." Hätte ich nie gedacht. Ich bin kein Kleinkind, danke. Aber im ein oder anderen Review hatten sich Tester wohl optional auch mehr Führung gewünscht. Einerseits: 20 Jahre Biothesda-Herrschaft fordern ihren Tribut. :D Andererseits, spezifisch diese Quest:
Den Fiebertrank, den man auch so finden kann, hatte ich eher via Geduld und Beharrlichkeit gefunden. Bin mir nicht sicher, ob es da Dialoghinweise gab.
 
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Ich bevorzuge auch so wenig Hinweise wie möglich, denn das steigert mein Erlebnis wenn ich es löse.

Es gibt auch Fälle wo ich es nicht schaffe, aber im Jahr 2025 mit Internetzugang ist das dann kein Problem mehr.
 
@Svennc

Ja, nach ein paar weiteren Videos bei YT hab' ich auch meinen Weg gefunden...auch ohne Schlösserknacken.

Trotzdem finde ich diese Quest extrem bescheiden...und nach 6 bis 7 sehr erfolglosen Versuchen ohne Lösung von YT etc. finde ich die Quest einfach Mist. Dafür fehlt mir der Nerv. Ich möchte spielen, nicht arbeiten. Deshalb suche ich mir dann halt eine Lösung.
 
@Caduzzz Wobei: 6 oder 7 Versuche? Ich hatte es mir wirklich schwerer gemacht, indem ich geschlichen bin (die Quest spielt ja tagsüber...). Aber man muss / kann im Prinzip anscheinend auch nur die Aufgaben erledigen, die man kriegt. Aka in den Questlog schauen. Und bekommt Zugang... (was die halbe Miete ist). Stramm. :D

Arbeit ist für mich persönlich mittlerweie die Questführung a la Witcher, (modernes) Elder Scrolls, neulich selbst The Outer Worlds (hoffe, die haben die Zügel für Avowed wieder gelockert). Wo ständig ein Kontrollfreakboss hinter einem steht und einem Schritt für Schritt genau sagt, was man wie und wo zu tun hat. Das geht dann sehr schnell, ja. Aber Eskapismus und Eintauchen sieht anders aus.

Meine letzte Quest gefiel mir aber auch besser. Da gings spoilerfrei um einen Ort, an dem was sichtlich nicht ganz koscher ist. Hier hat man die Wahl: Geht man zurück oder stellt weiter Nachforschungen an?
 
Na ich schimpfe zwar wie ein Rohrspatz wenn ich wiedermal von einer Wache erwischt wurde und mich nicht rechtzeitig ergeben habe, (die Strafen sind schon recht drakonisch) dann ich lade halt den vorherigen Spielstand, schimpfe wieder das ich das alles nochmal machen muß, trotzdem hats mich gepackt wie damals bei Teil 1. Mit der Orientierung hab ich auch so meine Probleme, wehe die erwischen dich in nem fremden Bett schalfend wo du glaubst das sei das zugewiesene Bett. hahahaa
 
UlliK schrieb:
Na ich schimpfe zwar wie ein Rohrspatz wenn ich wiedermal von einer Wache erwischt wurde und mich nicht rechtzeitig ergeben habe, (die Strafen sind schon recht drakonisch)

Hatte bislang maximal ein paar Groschen bezahlt. Und ich nutze kaum Retterschnäpse -- und lade auch nicht neu, wenn was schiefgeht. Ehrlich gesagt steigt gerade Heimlichkeit&Co. so schnell auf, dass das eh alles immer leichter wird... Das war schon auf der ersten Karte auf Maximum... dabei habe ich längst nicht alle Quests gemacht oder war ständig am rumschleichen. Etliche Perks lasse ich unbenutzt, weil sie mir ziemlich OP (oder sehr optional) scheinen. Generell: (Fast) egal, was man tut, irgendwas kriegt gerade immer XP. Das schreit nach dem Hardcore-Modus, der bald kommen soll. Wer abends dann nur zehn Minuten Zeit zwischen Kids und Partnerpflege hat, steigt trotzdem schnell auf. Alle anderen haben die Wahl.

Zugegeben ist mein Heinrich aber auch eine Redekünstler. Ein paar mal konnte er sich mit seiner süßen Zunge vor den Wachen rausreden. :D Entsprechend sehen generell meine Stats aus: über 60 Stunden drin, 40 "Feinde" gelegt (ein paar sind ja zudem, spoilerfrei, aus dem spielbaren Intro). In jedem anderen "modernen" RPG hätte man in dieser Spielzeit eine ganze Armee, deren Reserve und deren Reservereserve gegrillt.

Und keine andere Wahl gehabt.

#EndlichEinRichtigesRPG

Unbenannt.png
 
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Ich habe ein Neues Problem, bin jetzt in der Kuttenberg Map und habe plötzlich sehr lange Ladezeiten. Kam ohne Vorwarnung auf der suche nach den vermissten Bandenmitgliedern. Es berichten viele User von dem Problem hatte einer von Euch das auch schon?
 
Joh ich bin bei 50 h nach der Kuttenbeg Region gekommen und mir ist immer noch nicht klar wann und wieso ich in dieser Region bei einer Quest was falsch gemacht hab. Jedenfalls wurden die Ladezeiten plötzlich sehr lang und bei Reddit las ich dann man soll mit der Kutsche zurück nach der Trosky Region fahren und dann wieder nach Kuttenberg um das Problem zu beheben. Hab ich gemacht musste aber trotzdem die gesamte Suche nach der Teufelsbande neu machen. Nun funzt es wieder aber die Rückreise hätt ich mir sparen können der Fehler passiert irgendwo am Anfang der Suche nach den Bandenmitgliedern. kA wo ich bin beim 2. Durchlauf nur exact der Komplettlösung gefolgt, das war alles.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
drei Wochen bis zum GOG-Release

Jap, auch gesehen vorhin.

Ich ringe immer noch mit mir, ob ich es mir hole. Das Kampfsystem hat mich beim ersten Teil schon etwas gestört, so dass ich es nicht kaufen wollte... Aber ich hab eigentlich wirklich Lust auf das Spiel. Mal schauen, ob ich mich da einfach durchkämpfe (;)).
 
MaverickM schrieb:
Ich ringe immer noch mit mir, ob ich es mir hole. Das Kampfsystem hat mich beim ersten Teil schon etwas gestört, so dass ich es nicht kaufen wollte... Aber ich hab eigentlich wirklich Lust auf das Spiel. Mal schauen, ob ich mich da einfach durchkämpfe (;)).
Teil II soll ja insgesamt recht einfach ausfallen, sodass sogar neue Varianten zur Schwierigkeitsgradsteigerung eingeführt werden. Du wirst also wahrscheinlich ohnehin nicht darunter leiden.
 
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@CDLABSRadonP... Ja, Balance/Schwierigkeitsgrad ist mein größter Kritikpunkt. KCD: Je höher Heinrichs Skill = desto leichter wirds. Das war schon immer so. Aber Heimlichkeit hatte ich schon lange vor Kuttenberg auf max, ohne ständig rumgeschlichen zu sein. Habe jetzt freiwillig schon lange gar keine Perks mehr freigeschaltet (könnte noch 25-30 wählen), weil dies natürlich noch leichter machen. Zweiter Durchlauf wird irgendwann als Alkoholiker, der nackt rumläuft -- und mit jedem einen Faustkampf anzettelt. Als Kontrastprogramm zu dem hier. :D


Apropos, offiziell ist hiermit jetzt mehr Fallout hier drin als in Bethesdas letzten Bummbumm-Ablegern. Und das nicht nur wegen der offenen Quests, in denen Gewalt fast immer eine Option von mehreren ist (wenn sie überhaupt eine Rolle spielt).

fallout.jpg



Aber das ist kein Zufall. Der Cain/Boyarsky-Einfluss und so. :D

pdSKdCt.png
 
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Svennc schrieb:
Und das nicht nur wegen der offenen Quests, in denen Gewalt fast immer eine Option von mehreren ist (wenn sie überhaupt eine Rolle spielt).
Genau die vermisse ich beim zweiten Teil. Das war für mich immer der Reiz von KCD, aber die meisten Quest fühle ich mich wie auf Schienen. Viele Quests, wie zum Beispiel die von den Nomaden, sind furchtbar gestaltet und es sind eigentlich nur ausgedehnte Fetch-Quests. Sogar die potentiell spannendste Hauptmission bisher (For Whom the Bell Tolls) ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Fetch Quests und egal was man macht, es läuft auf eine Deus Ex Machina Auflösung hinaus.

In der Quest mit der geheimen Münzanstalt gibt es keine Möglichkeit, dass man sich unauffällig genug verhält, um nicht enttarnt zu werden. Dabei hab ich bei meinen "Ermittlungen" nur mit einer einzigen Person gesprochen, die mir dann direkt alles wichtige erzählt hat. Die Münzanstalt kann man nicht selbstständig finden, erst wenn man die Karte hat und die bekommt man eigentlich nur durch Gewalt oder Diebstahl, wenn man das entsprechende Vorwissen hat. In der Mine kann man dann die beiden Münzpräger nicht befreien, ohne die Wachen auszuschalten. Obwohl es einen Hinterausgang gibt durch den sie mit mir einfach verschwinden können. Man kann die Quest nur zur Hälfte lösen, die Dokumente klauen und die beiden ignorieren. Aber alternative Wege wie im ersten Teil hab ich auch nach Stunden des Rumprobierens nicht gefunden.
 
Habu schrieb:
Genau die vermisse ich beim zweiten Teil. Das war für mich immer der Reiz von KCD, aber die meisten Quest fühle ich mich wie auf Schienen.

Das stört mich auch. Mir ist das oft einfach zu viel. Die Lust am Weiterspielen hat das stark gedämpft. Auch dass man oft ohne Ausrüstung und mit schleichen in den Quests unterwegs ist, hat mich schon genervt.
Leider gefällt mir da der 1 Teil besser.
 
Wer noch was fürn Urlaub oder Ausflug braucht:

https://www.kcdlive.eu/en

:cheerlead:

Genau die vermisse ich beim zweiten Teil. Das war für mich immer der Reiz von KCD, aber die meisten Quest fühle ich mich wie auf Schienen. Viele Quests, wie zum Beispiel die von den Nomaden, sind furchtbar gestaltet und es sind eigentlich nur ausgedehnte Fetch-Quests. Sogar die potentiell spannendste Hauptmission bisher (For Whom the Bell Tolls) ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Fetch Quests und egal was man macht, es läuft auf eine Deus Ex Machina Auflösung hinaus.


Einer der Gründe, warum ich Imm Sims bzw. deren Ansatz mag. Die geben dir einfach ein Ziel und sagen: "Mach mal". Keine Cutscenes, keine Vorgaben, go for it. KCD2 ist irgendwo in der Mitte zwischen Freiheit (oft mehrere Lösungen, zumindest in den Quest-Zwischenschritten, siehe For Whom The Bell Tolls). Aber die Erzählung ist vorgegeben, entsprechend endet das meiste in der vorgesehenen Cutscene.

Teil 1 hat übrigens eine Menge "Fetch Quests", letztes Jahr erst den "A Woman's Lot"-DLC nachgeholt. Das Besondere dort ist nicht die Struktur, sondern, wie das verpackt ist. Hier spielt man u.a. Theresa, die erst mal viel Alltägliches macht: Hund füttern, Gemüse ernten, den Saustall ausmisten. Und später gezwungen ist, Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch hier einiges.

Aber wenn du mich fragst: Je mehr Immersive Sim, desto besser. Was ich z.B. direkt am Anfang beim Start in die Open World versucht habe, ist
den Brief an von Bergow zurückzubekommen, der einem anfangs ja geklaut wird. Also habe ich die Stelle gesucht, an der wir überfallen wurden, gewartet, bis es Nacht ist und im Lager der jetzt dort campierenden Diebe rumgeschnüffelt.
Da ist natürlich nichts... es ist vom Spiel vorgesehen, dass man der Handlungskette folgt. In einer Immersive Sim wäre das eventuell möglich gewesen. Die kommt an ihrer Wurzel samt Looking Glass übrigens ebenso vom Pen&Paper. Aber Warhorse mögen halt neben Original-Fallout und Bloodlines auch den Witcher (s.o.) -- und linearer und mehr Cutscene wirds kaum mehr. :D Immerhin z.B. anfangs
Köter hatte ich einfach beim Erkunden wieder gefunden, ohne mich dafür an der Questlinie entlanghangeln zu müssen.

Vielleicht habe ich dabei was Unterhaltsames verpasst. Ist mir wurschd. Denn immer, wenn so etwas "möglich" ist, fühlt es sich an, als würde ich mein eigenes Abenteuer erleben. Und nicht einfach eins erzählt bekommen.
 
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