PKW Maut

Ich bin ganz klar für eine Maut! Genau so wie es denn in Östereich ist! Jeder Ausländer darf unsere Straßen benutzen und Runterrackeln und wir sollen das zahlen!

Ausserdem schafft dies neue Arbeitsplätze!



Ganz einfach, Jahresvignette für 70€ und diese werden alle in Deutschland zugelassenen Autos von der KFZ Steuer wieder abgezogen!


Und an die Leute mit ihrer Forderung bezüglich der Mineralölsteuer, vergesst es! Was denkt ihr wie schnell die Tankstellen den Preis anpassen haben :)!

Ausserdem was beschwert ihr euch?`Ich finde den Preis seit gut einem Jahr mehr als Ok! Wenn man bedenkt Juni 08 war der Liter Super bei 1,58-1,62 €
 
Zuletzt bearbeitet:
naja 1,45€uro je Liter ist nicht gerade Günstig. und wenn man bedenkt, das rund 60% vom Liter die Ökosteuer beinhaltet ist dies schon mehr als eine Frechheit
 
Bumbelbee schrieb:
Ausserdem was beschwert ihr euch?`Ich finde den Preis seit gut einem Jahr mehr als Ok! Wenn man bedenkt Juni 08 war der Liter Super bei 1,58-1,62 €

Und wenn du 2€ haettest zahlen muessen, faendest du auch 1,62 voll ok, oder?

Wenn ich daran denke, dass man anfang der 90er sein Auto noch fuer 40DM voll bekam. :D

Was auch immer. Oekosteuer wirds nicht bringen. Das Zeug wird eh immer teurer und ich glaube auch nicht, dass der Staat Gewinn macht, wenn er die Oekosteuer wegfallen laesst. In erster Linie geht es ja bei der Maut darum, dass weniger Geld von den eigentlichen Steuern fuer den Verkehr ausgeben muss. :D

Der Staat denkt da erstmal an sich. Wenn er keinen Gewinn machen kann durch die Massnahme, und Oekosteuer produziert totsicher mehr Gewinn als die paar Steuern, wird er es eh nicht machen. Wenn die Steuern wegfallen, gilt es zu ueberlegen, ob man durch die Maut insgesamt mehr einnimmt als mit durch die KFZ-Steuer. Das ist der Punkt.

Insgesamt werden dann die Auslaender ebenfalls zur Kasse gebeten und wir... ob wir entlastet werden... man weiss es nicht. :D
 
Dazu kommt das man auch noch Mehrwertsteuer für Kraftstoffe zahlt, d.h. man darf gleich mehrmals Steuern zahlen beim tanken.
 
Was vom gesetzlichen Grundsatz eigentlich verboten ist (doppelte Besteuerung), bei der Ökosteuer haben Sies irgendwie geschafft.

Ne also grudnsätzlich hätte ich gegen die PKW Maut nichts, wenn:

1. gescheite Tarifmodelle zur Verfügung stehen (Woche/Monat/Quartal/Jahr)
2. die Preise dafür natürlich auch angemessen sind, denke wir Zahlen genug, also 50EUR Jahresvingiette sollte reichen.
3. Die Einnahmen nachweißlich, ich sag mal zu 75% auch in die Straßen fließen (75% weil ja auch Unkosten hinter der Maut stehen die seitens des Staates gedeckt werden müssen
4. Ökosteuer runter, weil: Bessere Straßen durch Maut=weniger CO2 (Baustellen, Staus), weniger Reifenabrieb und damit Umweltbelastungen etc.
 
3. Die Einnahmen nachweißlich, ich sag mal zu 75% auch in die Straßen fließen (75% weil ja auch Unkosten hinter der Maut stehen die seitens des Staates gedeckt werden müssen

:D von was träumst du nachts?

der statt nimmt jetzt schon 4 MAL so viel ein wie er in den strassenbau steckt!

das ist die frechheit!wir zahlen alle schon genug!nur der staat bekommt es wiedermal nicht auf die reihe!
 
Deswegen sag ichs doch! Ich wäre dafür _WENN_. Mir ist auch klar dass dat Geld bei erhöhten Diäten und anderem landet und alles nicht so eintreffen wird wie ich es mir wünsche. Deutsche sind wie Kühe... melken bis zum abwinken...

Der Staat labert doch immer die Wirtschaft braucht Aufschwung, das wäre er! Geld in ordentliche Straßen, und keine Langzeitbaustellen a´la 1km Deckenerneuerung und dafür 6 Monate veranschlagen. Das schafft Arbeit und bessere Straßen sind gut fürs Transportgewerbe usw...

Statt dieser ganzen Steuer hin und her Ka**e, wo versteckt immer versucht wird einem Geld aus der Tasche zu ziehen sollten die doch einfach mal Ehrlich sein. Einfach mal sagen wir haben ein Defizit X und müssen daher einen Betrag x mehr erheben um kosten zu decken.
Ich denke mit so einer Politik könnten sich wesentlich mehr Menschen abfinden als mit diesem parasitärem Gehabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte eine PKW-Maut für in Deutschland lebende Menschen für falsch, für Durchreisende, Besucher, Touristen, etc wäre es ok.

Die Frage ist, was sie bewirken soll. Will man eine, der Fahrleistung und Emmission angemessene, "Gebühr" erheben, dann gibt es bessere Alternativen.

Die Mineralölsteuer bzw. "Öko"-Steuer gehen da schon in die richtige Richtung.
Mein Ansatz wäre es, komplett auf die KFZ-Steuer bzw. PKW-Maut (für in Deutschland Lebende) zu verzichten und stattdessen auf eine Abgabe (keine Steuer) die absolut pro Liter Mineralöl festgelegt wird, umzusatteln. Damit fällt die progressive Steigerung des Benzinpreises bei Erhöhung des Ölpreises weg und gleichzeitig wird der zur Kasse gebeten, der viel fährt, respektive viel verbraucht.

Berufspendler könnten sich über eine entsprechend angepasste Pendlerpauschale die Mehrkosten für berufsbedingtes Fahren erstatten lassen.

Eine kilometerbasierte Besteuerung, wie in den Niederlanden macht keinen Sinn, da es schon ein Unterschied ist, ob ich 20.000km pro Jahr im Cayenne Turbo oder Lupo TDI zurücklege. Aber hier war die Intention wohl auch eine andere, bei der GPS-gestützten Kilomterberechnung. ;)

MFG
 
Und hier ist das Problem, warum nach dem Verursacherprinzip wenn man doch alle richtig zur Kasse bitten kann. Bringt dem Staat ja kein Geld und Verbraucher ist mehr oder weniger eingeschränkt in seinem Sparwillen, falls dieser vorhanden ist. Außerdem gibts da noch einige Lobbyisten in der "Cheyenne" Gemeinde die da schön gegen rudern.
 
Geforce schrieb:
der statt nimmt jetzt schon 4 MAL so viel ein wie er in den strassenbau steckt!
das ist die frechheit!wir zahlen alle schon genug!nur der staat bekommt es wiedermal nicht auf die reihe!
Aber ein Auto verursacht ja nicht nur Kosten, indem es die Straße beschädigt. Das ist tatsächlich nur ein Bruchteil. Es entstehen Kosten durch Lärm, CO2-Ausstoss, Wartung und Bau von Verkehrsanlagen und -signalsystemen und indirekter entsteht durch Straßen auch eine Zerteilung der Landschaft. Wir brauchen spezielle Organisation wie Feuerwehr und Polizei die sich um Verkehrsunfälle kümmert.

Wenn wir den Autofahrer tatsächlich verursachungsgerecht zahlen lassen wollen, dann wär Individualverkehr in Deutschland knapp davor, ein Luxusgut zu werden.

Alles in allem ist Verkehr in Deutschland deutlich subventioniert. Andere Branchen, etwa der Bildungsbereich, erhalten entsprechend ihrer Bedeutung für den Staat prozentual geringere Mittel.

Edit: Eine PKW-Maut, die je nach Tageszeit, Straßenart und Fahrzeugart abrechnet ist doch viel gerechter als diese Pauschale, die man beim Kauf von Benzin bezahlt. Wenn man den Datenschutz-Aspekt außen vor lässt, gibt es wirklich keine Argumente gegen diese verbesserte Art der Abrechnung.
 
Wieso ist eine PKW-Maut gerechter als die Spritsteuer? Je mehr man fährt, desto mehr nutzt man die von Dir beschriebenen Ressourcen und desto mehr Sprit braucht man, über den man wiederum per Spritsteuer am tatsächlichen Nutzen orientiert seinen Beitrag leistet. Ist doch ziemlich gerecht, oder!?
 
Nunja, aber die Politiker rechtfertigen diese Steuern/Abgaben/Gebühren sei es sonstwas aber eben damit.
Nun fließt das Geld aber nicht in diesen Bereich. Da denkt sich Normalverbraucher was geschiet mit meinem Geld? Es ist einfach nicht nachvollziehbar wie es verteilt wird und dies wiederspricht sich ja dann.

Klar befasst man sich mal intensiver mit Steuerpolitik gehen einem eher die Augen auf, aber kaum jemand tut dies.

Wie gesagt, würde der Staat mal die Hosen runter lassen und ehrlich darüber reden wäre alles einfacher, statt immer hintenrum zu versuchen mehr Geld in die Kassen zu bekommen.
 
Deliberation: Die Fahrtkosten durch Sprit sind orts- und zeitunabhängig. Also steht der Berufspendler im Stau und hat höhere Kosten (muss nicht finanziell sein), weil er länger unterwegs ist. Diejenigen mit Gleitzeit oder die morgens zum Supermarkt oder zum Freund fahren, können zu anderen Zeiten fahren oder Nebenstraßen nutzen. Damit man die Leute dazu kriegt, das Straßennetz zeitlich und örtlich möglichst effektiv zu nutzen, muss die Abrechnung flexibler werden.

Hier im Norden ist die A1 immer dicht. Wenn man jetzt einen Teil der Strecke mit 0,07€/km und die umliegenden Bundesstraßen mit 0,01€/km besteuert, erreicht man eine Entlastung bei der alle profitieren.
 
Aber über die Spritkosten reguliert sich das doch genauso!? Wenn man länger im Stau steht oder morgens im Berufsverkehr Stop & Go macht, verbraucht man doch sowieso auch mehr Sprit. Das hätte doch den selben regulierenden Effekt.
 
Das mit Gleitzeit ist ... naja. Du ahnst gar nicht, wie viele Leute schon frueh morgens unterwegs sind. Klar ist ab halb 8 der Supergau, aber wie frueh, oder wie spaet willst du denn arbeiten gehen? Dazu kommt, dass viele eine Kernzeit einhalten muessen, was dann im Endeffekt auch nichts bringt, da sich diese innerhalb der Rushour befindet, die bei uns schon fast vorhanden ist, wenn man um 7 Uhr anfangen will zu arbeiten.

Die Zeitabhaengige Belastung geht nur zu Lasten derer, die wirklich pendeln. Die ganzen Freizeitfahrer ausserhalb dieser Zeit sparen. Das ist urkomisch, wenn ihr mich fragt. Das ist nicht wirklich oekologisch sinnvoll.

Mal abwarten, was die Politiker so auspacken und wie es sich in Holland so entwickelt.

Oekoautos sind noch viel zu teuer und somit spart der Reiche, welch Ironie.

Abgesehen davon hat die Zeit nichts mit der Belastung zu tun. Wenn ich alles, was in einer Stunde faehrt laenger auf den Tag verteile... naja... irgendwie ist die Nutzung doch noch genauso hoch.^^

Stimmt schon, dass zum Verkehr noch mehr gehoert als Strassen, aber hey. Sicher nicht soviel, wie gerade eh schon eingezahlt wird. Laut ADAC zahlen wir das Vierfache von dem, was fuer den Verkehr asgegeben wird. Da kann mir niemand erzaehlen, dass die paar zusammenrationalisierten Polizisten soviel Geld verbrauchen.

In Duesseldorf gibt es eine Stelle, wo die Polizei dank Rationalisierungen ca. 30 min braucht, bis sie da ist. Das heisst, selbst wenn etwaige Taeter mitbekommen, dass die Polizei gerufen wurde, haben sie noch genug Zeit fuer ne Kippe und nen Doener, bevor sie sich mal langsam auf die Socken machen sollten.

Das kann es nicht sein. Wohnt jemand im Ruhrpott? Dort sind die Strassen nicht so schoen wie in den neuen Bundeslaendern oder Richtung Bayern. Es gibt Strassen in Duisburg, da hats der Bauer aufm Land noch besser.

Das ist Frust pur, wenn man dann noch zur Kasse gebeten wird und zusehen muss, wie das Geld an einigen Stellen versickert.

Ich habe nichts gegen die Maut, solange sie gerecht umgesetzt wird.
Die Oekosteuer abschaffen halte ich nach wie vor fuer Lachhaft. Dann dauerts nicht lange und die Preise gehen wieder hoch, auch ohne die Steuer und im Endeffekt zahlen wir nur drauf.

Oeffentliche Verkehrsmittel sind auch nicht immer das Wahre. Ich braeuchte zwei Monatskarten wegen der unterschiedlichen Bereiche und mit Zug fahre ich erstmal einen Riesenbogen. Hinzu kommen noch meine flexiblen Arbeitszeiten. Geht einfach nicht.

Bei dem Verkehr momentan wuerde ich schon fast lieber Bus und Bahn fahren. :D:mad:
Die wenigsten fahren vorrausschauend oder fair. Das ist traurig. Aber da kommt der Politiker und sagt dann: Hey. Immer noch besser als in China. (Ich weiss nicht mehr, wer es war, aber seit wann sind die unser Massstab?)

Ok, genug Geheule. :D
 
ich fahre im jahr 60.000 km , wenn eine kilometer basierte staatliche abzocke eingeführt wird, werde ich hartz 4 beantragen, meine füße hochlegen und sagen: leck mich deutschland. geht ihr doch arbeiten. diesen stress tue ich mir dann nicht mehr an!

Man ist hier mit extremst hohen Spritkosten, Steuern und Umweltplaketten und ständigem Öko - Gelalle schon mehr als genug geplagt! Ich habe Autokosten, da machen andere jährlich eine 5-Sterne - Kreuzfahrt mit einer 4köpfigen Familie.
 
auch jemand der meint, hartz4ler hätten es einfacher...unfassbar:rolleyes:
Okay, davon abgesehen, das man Hartz4 nicht von heute auf morgen beantragen kann und erst recht nicht bekommt...

Ich würde eine Kilometer Basierte Maut nicht schlecht finden. LKW´s würden dann auch endlich auf Bahnen transportiert werden, wie es in anderen Ländern längst üblich ist. Und sind wir mal ehrlich, welcher Otto normal Verbraucher ist auf lange strecken angewiesen? Diese Kosten müssten die Arbeitgeber zahlen, und nicht der Arbeitnehmer. Aber ich denke eh, das Gerechtigkeit in D mit unseren jetzigen Politikern eh nicht zu Stande kommt.

Interessant finde ich die jenigen, die CDU/FDP wählen, aber jetzt schon anfangen zu jammern, was die für nen misst machen :D(okay, nicht Thema der Sache)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist jemand, der es genau so nicht einsieht, eine Kilometer bezogene Abzocke einzuführen. Es gibt etliche Studien, die belegen, dass ein Auto nur einen extrem geringen Schaden an Straßenbelägen verursachen. Der Schaden ist zu 99% auf LKWs zurückzuführen.
 
Maut wird ja auch von anderen Politikern vehement abgewiesen... :rolleyes:
 
Im Schnitt wird jeder PKW in Deutschland etwa 15.000 km pro Jahr bewegt. Jetzt ist da jemand, bei dem sind es 60.000 km. Anstatt einfach zu resignieren, solltest du mal darüber nachdenken, wie man diese umweltschädliche Lebensweise ändern kann. Denn die von dir verursachten Kosten trägst nicht nur du, sondern zum Großteil diejenigen, die weniger fahren.
 
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