Sammelthread Fragen zum Autokauf (1. Beitrag beachten)

Da gibt es ja doch noch ein Happy End mit dem Dacia! 👍

Bei mir lÀuft es da ein wenig einfacher. Ich muss mein Auto morgen einfach nur abmelden und der neue Besitzer (Cousin) meldet ihn wieder an.

Dort habe ich was dazu geschrieben.
https://www.computerbase.de/forum/t...aseler-1-beitrag-beachten.11542/post-22439254

Ist immer traurig nen Auto abzugeben, aber natĂŒrlich steigt jetzt die Vorfreude aufs Neue!
 
Hallo,

wollte mir Mitte/Herbst des Jahres nen Auto zulegen.
Dachte an so 12k - 15k.
Da ich in einer Region mit Schnee im Winter wohne und dieses Winter huddel hatte, dachte ich an etwas mit Allrad.
Leider scheint da die Auswahl sehr begrenzt zu sein.
KilometermĂ€ĂŸig hatte ich immer bis so 100k geschaut. Antrieb war dann meist Diesel (macht mir nichts).
Hatte bisher gefunden:
Octavia 1,6TDI 4x4, Golf 7 - 1,6 und 2,0 TDI,
1er bmw, insignia als limo 4x4 (ist mir zu groß...)

Wichtig wÀre halt Allrad, Klima, Navi, Freisprecheinrichtung. Ob Automatik oder Handschalter ist mir wuppe, genauso ob xenon, bixenon oder led. suvs kommen mir nicht in die garage :)
 
@lord-of-fire

Gut wir haben in der Familie nur Audi/VW und niemand hat auch nur die geringsten MĂ€ngel. Da ist man am Ende schon ein bisschen traurig, aber die Vorfreude auf den nĂ€chsten Wagen ist dann doch grĂ¶ĂŸer. 😉
 
pYrus schrieb:
natĂŒrlich steigt jetzt die Vorfreude aufs Neue!
Was wird es denn? Kann natĂŒrlich sein, dass ich es ĂŒberlesen habe :D
 
@nik_ guck mal nach Subaru Impreza oder wenn grĂ¶ĂŸer Legacy aber wenn dann nur als Benziner oder mit LPG. Diesel sind misst bei Subaru.
 
Legacy/Outback LPG hab ich monatelang gesucht. HĂ€tte mir wirklich gut gefallen. Aber es war einfach nix brauchbares aufm Markt. Entweder hoffnungslos ĂŒberteuert oder jenseits der 200 tkm.
 
lord-of-fire schrieb:
Entweder hoffnungslos ĂŒberteuert oder jenseits der 200 tkm.
Ist 200tkm eine psychologische Grenze oder fangen da um die Laufleistung bei den Autos allgemein die Probleme an?
 
Ich wĂŒrde mal vermuten, die 200Tkm sind schon eine art magische Grenze. Ich schĂ€tze, das kommt daher, dass da normal gefahrene Autos (10-15.000km/a) dann in einem Alter sind, in dem auch viele Peripherieteile anfangen kaputt zugehen. Angefangen von Kunststoffteilen die zerbröseln, der Rost nimmt deutlich zu und so banale Dinge wie die Gasdruckfedern vom Kofferraumdeckel oder die Gurtaufwickler werden altersschwach.
Bei den Dieseln werden ggf. die Injektoren fÀllig, Steuerkette sollte getauscht werde, Wasserpumpe etc. pp.

Ist mMn einfach ein Alter wo mit einem deutlich höheren Aufkommen an Reparaturen zu rechnen ist als noch mit 100Tkm.
 
Es sei denn, es ist belegbar mehr oder weniger alles durch repariert. Dann stört mich die Laufleistung nicht. Die Subaru Motoren sollen locker das Doppelte aushalten ohne groß Probleme zu machen.

Aber fĂŒr mich ist das Thema Subaru erstmal durch und der Caddy darf bleiben. Ich wollte zwar eigentlich keinen Frontkratzer, aber nachdem ich ihn jetzt zwei Monate habe, hab ich mich wieder an den Antrieb auf der falschen Seite gewöhnt und er stört mich im Alltagsbetrieb nicht. Und zum sportlich bewegen taugt der Caddy eh nicht.
 
Khaotik schrieb:
in dem auch viele Peripherieteile anfangen kaputt zugehen. Angefangen von Kunststoffteilen die zerbröseln, der Rost nimmt deutlich zu und so banale Dinge wie die Gasdruckfedern vom Kofferraumdeckel oder die Gurtaufwickler werden altersschwach.
Wenn die Teile wortwörtlich zerbröseln ist das aber generell kein gutes Zeichen ;)
Gurtstraffer und Gasdruckfedern im Kofferraum sind ja jetzt keine Sachen, die nen finanzielles Loch bedeuten, ebenso wie nen abgegriffenes Lenkrad, Schaltkrauf, Handbremse etc, das kostet ja alles kein Vermögen.
Klar, das mit dem Rost kommt hÀufig aufs Modell und Bj. an, wenn man da vorher nach geschaut hat, kauft man halt generell eins, das da wenig bis keine Probleme mit bekommt.
Nen Diesel sollte ja eigentlich eher 20tkm aufwÀrts im Jahr bewegt worden sein^^
Bei dem, was fĂŒr uns in Frage kam, wĂ€ren die Injektoren, Wapu, AGR, HDP und das ein oder andere in der Regel vor der 200tkm Grenze schon fĂ€llig gewesen, sprich man hĂ€tte, sofern es eben der Vorbesitzer hat machen lassen, nen durch repariert bzw gewarteten Wagen gehabt. Wenn man sich lang genug mit den in Frage kommenden Motoren beschĂ€ftigt hat, hat man ja zwangslĂ€ufig mitbekommen, was wann bei vielen Leuten im Netz fĂ€llig wurde und kann zum einen gezielt danach fragen beim Kauf oder eben nach Autos mit etwas mehr Laufleistung schauen.

lord-of-fire schrieb:
Und zum sportlich bewegen taugt der Caddy eh nicht.
Stimmt wohl, also wirste den vermutlich fahren, bis der auch mehr oder minder auf ist?
 
Scheitel schrieb:
Stimmt wohl, also wirste den vermutlich fahren, bis der auch mehr oder minder auf ist?
Denke schon. FĂŒr sportliches Fahren hab ich ja immer noch das Mopped.
Und ein Auto, das zugleich praktisch und sportlich ist, kann immer nur ein Kompromiß sein. Also habe ich mich fĂŒr praktisch und alltagstauglich entschieden.
 
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@Scheitel
Kannst da natĂŒrlich immer GlĂŒck oder Pech haben. Es gibt auch Autos, die bei 300.000 km noch gut dastehen und welche, die bei 100.000 km bereits ein Groschengrab sind.
In der A5 Gruppe haben viele 3.0 TDI schon die 200.000 km hinter sich. Aber irgendwann kommen auch so Dinge wie defekte Injektoren mal vor.
Bei höheren Laufleistungen merkt man aber auch, wie viel Pflege so ein Wagen bekommen hat.
Ich nehme aber zum Beispiel auch lieber einen mit 120.000 km, wo manche fÀllige Reparatur gemacht wurde als einen mit 90.000 km, wo das alles noch nicht passiert ist. Und auch lieber das Langstreckenfahrzeug mit mehr Kilometern als das "Stadtauto" mit weniger Laufleistung ;)
 
Scheitel schrieb:
Wenn die Teile wortwörtlich zerbröseln ist das aber generell kein gutes Zeichen ;)
Gurtstraffer und Gasdruckfedern im Kofferraum sind ja jetzt keine Sachen, die nen finanzielles Loch bedeuten, ebenso wie nen abgegriffenes Lenkrad, Schaltkrauf, Handbremse etc, das kostet ja alles kein Vermögen.

Vom reinen Ersatzteilwert nicht. Wenn ich aber jedes Teil in der Fachwerkstatt tauschen lassen muss kann auch ein einfacher Gasdruckfedertausch mal eben 200€+ bedeuten.
Man kann beim Autokauf schon danach fragen. Im Zweifel wird der VerkÀufer aber doch gern mal sagen "jaja, hab ich alles schon repariert. Hab aber keine Rechnung, hab ich selber gemacht."
Autos mit einer solchen Laufleistung sind nichts fĂŒr den 0815 KĂ€ufer der sĂ€mtliche Arbeiten in der Werkstatt machen lĂ€sst. Das sind eher Modelle fĂŒr die, die selber dran schrauben können und im Reparaturfall nur die Ersatzteilkosten zu tragen haben.
 
Khaotik schrieb:
Ich wĂŒrde mal vermuten, die 200Tkm sind schon eine art magische Grenze. Ich schĂ€tze, das kommt daher, dass da normal gefahrene Autos (10-15.000km/a) dann in einem Alter sind, in dem auch viele Peripherieteile anfangen kaputt zugehen. Angefangen von Kunststoffteilen die zerbröseln, der Rost nimmt deutlich zu und so banale Dinge wie die Gasdruckfedern vom Kofferraumdeckel oder die Gurtaufwickler werden altersschwach.
Bei den Dieseln werden ggf. die Injektoren fÀllig, Steuerkette sollte getauscht werde, Wasserpumpe etc. pp.

Ist mMn einfach ein Alter wo mit einem deutlich höheren Aufkommen an Reparaturen zu rechnen ist als noch mit 100Tkm.

das mag so sein, es gibt aber viele diesel lkws auf der strasse mit 1 million kilometer und dann wird der motor einmal generalĂŒberholt und fĂ€hrt noch mal so viel. zum schluss landet das fahrzeug irgendwo in afrika und fĂ€hrt dort herum. so machen es viele subunternehmer, die kein geld fĂŒr neue autos haben.

lord-of-fire schrieb:
Nö, dem Dacia trauere ich kein bisschen nach, sondern bin froh, daß der Schrotthaufen endlich vom Hof ist.

dacia ist ja auch das billig auto von renault made in romania. das taugt nichts.
 
Klar, GlĂŒck und Pech halt außen vor, da kann man ja sogar mit nem Montagsmodell als Neuwagen ewig viel Pech haben.
Thane schrieb:
wo manche fÀllige Reparatur gemacht wurde als einen mit 90.000 km, wo das alles noch nicht passiert ist. Und auch lieber das Langstreckenfahrzeug mit mehr Kilometern als das "Stadtauto" mit weniger Laufleistung
So haben wir es auch gemacht, beim N52 war eigentlich nur die Wapu ne Schwachstelle um die Laufleistung, die wir anvisiert hatten und die war auch gemacht. Nichts wĂ€re Ă€rgerlich gewesen als nen paar Monate damit zu fahren und das als erstes wechseln zu mĂŒssen^^
Khaotik schrieb:
Im Zweifel wird der VerkÀufer aber doch gern mal sagen "jaja, hab ich alles schon repariert. Hab aber keine Rechnung, hab ich selber gemacht."
Klar, wer das behauptet und nicht mal ne Rechnung vom Ersatzteil hat, bei dem wĂŒrde ich auch kein Auto kaufen^^
Warum sollte man denn bei nen Gebrauchtwagen zum Freundlichen fahren, wenn es sich um nicht extrem markenspezifische Reparaturen handelt? Das wĂŒrde zumindest mir auch niemals in den Sinn kommen.
Khaotik schrieb:
Das sind eher Modelle fĂŒr die, die selber dran schrauben können und im Reparaturfall nur die Ersatzteilkosten zu tragen haben.
Habe mich einige Zeit wieder damit beschĂ€ftigen mĂŒssen, weils eventuell nötig gewesen wĂ€re nen zweiten Wagen zu kaufen und ne Laufleistung etwas ĂŒber 200tkm wĂ€re da auch wenig problematisch gewesen, eben weil vieles da schon gemacht gewesen wĂ€re. (Zumindest dem nach, was man da so in den Gruppen gelesen hat). Wobei da rein von den monatlichen Kosten auch ne Abzahlung fĂŒr nen E-Auto drin gewesen wĂ€re, was wir ggf eher gemacht hĂ€tten. Nen 3l Diesel wĂ€re zwar mehr nach meinem Geschmack gewesen, aber nunja.
Das scheint dann wohl generell Ansichtssache zu sein, mehr als einfache Sachen wĂŒrde und kann ich auch nicht selber machen, kaufe nur immer die Sachen, die kaputt sind selber(sofern ich gĂŒnstiger dran komme) und drĂŒcke sie unserem Schrauber in die Hand.
 
Subarus sind einfach zu reparieren! Aber man brauch trotzdem Grundkenntnisse das sollte klar sein. Meinen Impreza Gt hab ich auch mit 235Tkm ca. gekauft und musste bissel was reparieren aber mir hat es immer Spaß gemacht weil alles logisch ist und man an fast alles gut ran kommt. Zugegeben die ZĂŒndkerzen sind ein Gefummel aber die wechselt man aller 100Tkm.
Die Elektrik ist auch hart im nehmen da musste ich noch nichts machen. Aber eben Rostbeseitigung, Zahnriemen (easy) und Getriebe 5. Gang Sicherungsmutter ersetzt. Alle Buchsen und Gelenke hatten keinerlei Spiel und sahen aus wie, als wÀren es die ersten.
 
capitalguy schrieb:
das mag so sein, es gibt aber viele diesel lkws auf der strasse mit 1 million kilometer und dann wird der motor einmal generalĂŒberholt und fĂ€hrt noch mal so viel. zum schluss landet das fahrzeug irgendwo in afrika und fĂ€hrt dort herum. so machen es viele subunternehmer, die kein geld fĂŒr neue autos haben.

Das kannst du so ĂŒberhaupt nicht vergleichen, weil die Einsatzzwecke grundverschieden sind!

Ein LKW Motor mit 1 Mio KM verbringt 90% seines Lebens knapp ĂŒber seiner Leerlaufdrehzahl.
Keine Kurzstrecken, etc.
 
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Man könnte auch nen Taxi als Alternative nehmen. Wir fliegen regelmĂ€ĂŸig nach Kreta und fahren dort immer mit dem selben "Taxi-Dienstleister", der hat ne E-Klasse (W212) mit OM642. Den hat er irgendwann mal aus DE geholt, weil die hier nicht mehr gefahren wurde. Er macht auch nur regelmĂ€ĂŸig den Ölwechsel und wenn was kaputt ist. Den deutschen BC versteht da auch keiner :D. Beim letzen Mal hatte der ĂŒber 900tkm runter und das zweite Getriebe drin.
 
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