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TestAtomfall im Linux-Test: Benchmarks mit AMD, Intel, Nvidia und dem Steam Deck
Auf dem Gaming-PC mit Windows kann Atomfall (Technik-Test) mit hoher Performance aufwarten. Hübsch, wenn auch flimmernd und mit oft altbackenen Texturen, stellt sich der Titel jetzt auch unter Linux den Grafikkarten von AMD, Intel und Nvidia. Auch das Steam Deck wurde getestet, denn Valve führt es als kompatibel auf.
Ich spiele schon seit 10 Jahren ausschließlich unter Linux und mittlerweile läuft fast alles einfach so. Selten, dass ich mal ein Spiel zurückgebe, weil es nicht zufriedenstellend läuft. Und dieser Test zeigt es auch wieder, dass das problemlos möglich ist, selbst bei neuen Spielen.
Ja, Gaming unter Linux wird immer besser und kann mitunter sogar schneller sein, als unter Windows. Aber, hmm. Bringt mir leider auch nicht viel, da ich trotzdem weiterhin noch auf Windows angewiesen sein werde, für einige, wenige Programme, für die es unter Linux einfach nicht annähernden Ersatz gibt. Denn sonst wäre spätestens im Oktober ganz Schluss mit Microsoft, zumindest bei mir. Na ja, egal. Vielen Dank, dass ihr Linux immer mehr in die Testszenarien reinnimmt.
Danke für den Test!
Auch wenn die Kompatibilitätsfrage sich mir ehrlich gesagt schon länger gar nicht mehr wirklich stellt (wenn es nicht grade um Multiplayer geht - aber Rootkit-Anticheat würde mir sowieso nicht ins Haus kommen ), so ist es doch schön, auch ab und zu mal Performance-Vergleiche zu sehen. Die hat man aus eigener Erfahrung ja eher nicht
textract schrieb:
Eventuell ist da ja sogar noch ein bisschen was an Leistung drin.
Unwahrscheinlich, da Proton eh fsync nutzt - da wird also mit ntsync nicht wirklich was zu holen sein.
Discovery_1 schrieb:
da ich trotzdem weiterhin noch auf Windows angewiesen sein werde, für einige, wenige Programme, für die es unter Linux einfach nicht annähernden Ersatz gibt.
Alles eine Frage der Prioritäten - mir würde so ziemlich kein Szenario einfallen, wo mir ein bestimmes Programm so wichtig wäre, dass ich mir dafür das Gefrickel mit Windows und die Dreistigkeiten und Gängeleien von Microsoft gefallen lassen würde...
wo mir ein bestimmes Programm so wichtig wäre, dass ich mir dafür das Gefrickel mit Windows und die Dreistigkeiten und Gängeleien von Microsoft gefallen lassen würde.
Ich brauche einige professionelle Audiosoftware für mein langjähriges Haupt-Hobby, dem Remastern von (vor allem) Audio-Dateien. Ich bin in einer gewissen Szene unter einem anderen Pseudonym dafür ziemlich bekannt.
Ich sag ja: alles eine Frage der Prioritäten
Es gibt definitiv auch genug DAWs für Linux. Natürlich werden die ggf. deine bisherige Software nicht 1:1 abbilden - aber dieser Wille, seine Workflows und Gewohnheiten ggf. auch umzustellen ist eben Teil der Frage nach den Prioritäten
Nicht falsch verstehen: ich verstehe absolut, wenn jemand sagt, dass ihm das zu viel Aufwand sei (auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann ), aber das ist eben eine (mehr oder weniger) bewusste Entscheidung und kein "auf Windows angewiesen sein".
Ich spiele schon seit 10 Jahren ausschließlich unter Linux und mittlerweile läuft fast alles einfach so. Selten, dass ich mal ein Spiel zurückgebe, weil es nicht zufriedenstellend läuft. Und dieser Test zeigt es auch wieder, dass das problemlos möglich ist, selbst bei neuen Spielen.
@Jan könnt ihr mal @Kaito Kariheddo eine 40er oder 50er Nvidia leihen, damit er damit ein paar Testreihen fahren kann?
Mich würde ein richtiger Vergleich von Nv auf Linux auch interessieren.
Schonmal versucht, die einfach wie Games mit Proton laufen zu lassen, hab das mal vor Jahren gemacht, frag mich nicht welches Programm, funktionierte auf Anhieb..
Ich finde es auch etwas schade, dass in solchen Tests nie Nvidia dabei ist. Wo liegt deren GPU-Marktanteile gerade? Irgendwo bei 80-90 %? Also für die größte Gruppe der Nutzer bringt so ein Test gar keine Informationen.
Und es ist schon lange bekannt, dass AMD Karten unter Linux wirklich gut funktionieren. Ok, die 9070er Reihe hat noch so seine Probleme. Aber die 6000er und 7000er sind wirklich problemlos.
Bei Nvidia sieht das dann aber leider etwas anders aus, jedenfalls bei der Performance. Die 5000er Karten werden schon gut vom aktuellen "open source" Nvidia Treiber unterstützt. Die Leistung in DirectX12 Spielen über VKD3D liegt dann aber doch einiges, 10-15%, hinter Windows zurück.
Wobei mir jetzt nicht so recht klar ist, ob das nun an den Nvidia Treibern, an VKD3D oder an beiden liegt. Nvidia hat sich, glaube ich, noch nie dazu geäußert.
@Discovery_1,
du bist also der berühmte "Erkundungsmann I."
Du könntest bottles mal eine Chance geben. Da werden die Programme zusammen in einem Container/Prefix gehalten. Das ist für manchen Workflow ganz angenehm.
@Kaito Kariheddo,
ich finde, man kann eine RTX 3070 Ti schon gegen das Steamdeck antreten lassen. Seit R535 gibt es quasi auch mit R550 oder R570 keine nennenswerten Performance-Zuwächse mehr. Ich würde die 3070 Ti mit ins Rennen schicken.
Also wenn du den nächsten Benchmark vorbereitest und Bock und Zeit hast. Lovelace und Blackwell müssen nicht extra durchgejagt werden. Unter Linux würde ich DLSS-MFG auch gerade so weit trauen wie ich eine 5090 werfen kann. Gar nicht, kann mir nämlich keine leisten.