Sammelthread Fragen zu Motorrad und Moped (1. Beitrag beachten)

Wie gesagt kann aufgrund des Wetters bzw. Saisonbeginns reiner Zufall sein. Ich kenne weder den Händler noch das Bike aber vermutlich bist du nicht der einzige der deswegen angerufen hat. Natürlich ist das nicht schön aber wenn er sich im Preis nicht bewegt haben andere Mütter auch schöne Töchter.
 
mrhanky01 schrieb:
Es ärgert mich nur so eine "Masche"... ich meine ich habe das Bike 2 Wochen beobachtet.
Es hat sich nichts gemacht, dann ruf ich an mache ein Termin... zack 200€ teurer... ich fühle mich einfach verarscht.

Mir persönlich wäre die Frage wichtiger, wie der Preis im Vergleich liegt?
Ist er noch gut oder nicht? Warum soll der Händler den Preis nicht hochsetzen, wenn er merkt, dass der Markt da ist und er ggf. zu niedrig angesetzt hat. Finde ich persönlich jetzt nicht schlimm.
Fahr hin, fahre Probe, am Ende taugt die Mühle eh nichts und die ganze Aufregung ist umsonst. Andernfalls nimmst die Nummer mit in die Verhandlung rein. Motorradhändler sind grad zu Saisonbeginn eher easy unterwegs. Also meine Erfahrung und ich war in den letzten Jahren bei einigen Käufen dabei und hab selbst auch bereits 2 gekauft.
Um welche Maschine geht es?

Ich hab meine Z800 damals neu gekauft, war aber nicht der Plan.
Bin zum Händler gefahren, weil ich online einen Vorführer mit 100 und paar zerquetschte Kilometer entdeckt hatte.
Als ich dort war, war von so einer Maschine nichts zu sehen. Hab dann beim Chef nachgefragt und er sagte mir, dass er keine Ahnung hat welche ich meine oder diese evtl. schon weg ist. Ist ihm aber auch egal, den wenn ich möchte soll ich mir eine der Neuen die im Showroom stehen aussuchen und ich krieg den Preis vom Vorführer. Gesagt, getan!
 
Du hast keinen Vertrag mit dem Händler, er kann den Preis jederzeit anpassen. Wer sich darüber aufregt, hat das Prinzip freier Markt nicht begriffen. ^^
 
Mustis schrieb:
Du hast keinen Vertrag mit dem Händler, er kann den Preis jederzeit anpassen. Wer sich darüber aufregt, hat das Prinzip freier Markt nicht begriffen. ^^

Ich verstehe das schon. Es hat mich einfach nur zu tiefst geärgert.
 
Necrol schrieb:
Wenn es zu hart ist sollte es eigentlich nicht durchschlagen (können).
Vielleicht hilft das weiter: https://www.racing4fun.de/fahrwerkskunde.html
Wilbers habe ich auch drin, in deinem Fall (Soziusbetrieb) würde wahrscheinlich auch die hydraulische Federvorspanunng nicht schaden. Ist die Gabel noch Original? Nicht das du dir noch mehr Unruhe in die Fuhre holst weil Fahrwerk hinten funktioniert, vorne aber nicht mithalten kann.
Beim nächsten Reifensatz vielleicht mal Reifen mit weicher Karkasse und vergleichsweiser hoher Eigendämpfung probieren. Michellin ist hier eine gute Anlaufstelle.

Das ist noch alles Original bis auf den Windscreen, Lenker, Kennzeichenhalter, Blinker..also nix weltbewegendes. Hab sogar noch die Originalbereifung drauf, sieht immer noch gut aus. Hab wohl nen ziemlich weichen Fahrstil (Regenfahrer) oder die Teile sind aus Zement...An der Gabel kann man nix einstellen, evtl anderes Öl rein. Federbein auch nicht besser, nur Federvorspannung. Deshalb will ich ja das Wilbers ;) und die Gabelfedern dazu.

btw hab ich mich falsch ausgedrückt, es ist mir nicht zu "hart", ich hab das Federbein auf "hart" gemacht weil die Strassen ultrascheisse bzw. es federt schlecht und ich da zu stark durchgerüttelt werde. Also ich fahr es nur noch ganz "offen", 7 Klicks:

IMG_20190227_195132[1591].jpg



Hast du bei deinem Wilbers "komfort" gewählt oder standard, straff? Manche sagen die "Grundhärte" bei Wilbers gefällt ihnen nicht aber dass es trotzdem nicht so hart ist wie das der Kawa...
 
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mrhanky01 schrieb:
Ich verstehe das schon. Es hat mich einfach nur zu tiefst geärgert.
Du nimmst das zu persönlich - den Preis hat er nicht erhöht, weil du das bist, sondern weil das um diese Jahreszeit ganz normal ist.

  1. Die Saison fängt an - wenn du günstiger kaufen willst, mach das im November.
  2. Es scheint seit ner Woche die Sonne. Selbst im Sauerland hatten wir heute 19°C. Da juckt es im Schritt und das wissen die Händler genau so gut wie die, die es juckt. Und das erhöht automatisch die Preise.
 
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@s.0.s: Das Handbuch halte ich für fragwürdig übersetzt.
Ich nehme an dein Dämpfer hat eine linear gewickelte Feder, dann ist die Federrate weitestgehend konstant - die ideale lineare Feder ist ein theoretisches Gebilde. Über die Federvorspannung stellt man schlicht die Fahrzeughöhe ein. Dies passiert mit den beiden Kontermuttern die die Feder vorspannen. Bei der Tabelle oben würde ich vermuten das sich um die Druck oder Zugstufe handelt, diese sind oftmals in diversen Klicks verstellbar.
Wenn man eine lineare Feder weit genug vorspannt bringt man diese aber Materialbedingt auch in den Bereich der Progression und die Feder (und der Dämpfer einhergehend) arbeiten nicht mehr so wie sie sollen. In dem Moment greift man zu einer anderen Feder.
Wenn man eine freie Feder (also nicht vorgespannt oder belastet) mit 50kg belastet und diese dabei 25mm kürzer wird und man anschließend diese Feder mit 25mm Vorspannung belastet, passiert genau nichts wenn man anschließend wieder die 50 kg auf die Feder legt. Legt man zusätzlich Gewicht auf die Feder wird diese entsprechend kürzer.
Die gefühlte Härte in einem Fahrwerk wird durch die Dämpfung maßgeblich beeinflusst. Ein überdämpftes Fahrwerk kann nicht schnell genug auf Bodenwellen reagieren und leitet entsprechend Impulse weiter, ein unterdämpftes Fahrwerk neigt zum nachschwingen. Richtig ekelig wird es wenn Gabel und Federbein nicht zusammen passen und verschieden schnell ein/ausfedern.

Die von dir beschriebenen Symptome hab ich auch durch, aus genau dem Grund kaufe ich kein Motorrad ohne voll einstellbares Fahrwerk mehr oder Preise dies zumindest Gedanklich bei Betrachtung ein.

Habe mein Wilbers gebraucht gekauft, laut Rechnung die beilag ist das Setup sportlich Landstraße für 100 kg Fahrergewicht. Gabel ist auch gebraucht aus ner Rennziege, frisch revidiert (auch Wilbers) für 200€ von nem Bekannten. Setup 95kg Fahrergewicht, Rennstrecke. Passt also gut bei mir. Der Einstellbereich recht weit, da kann man viel probieren und schauen was einem am besten taugt. Da wir auch viel Straßen dritter bis zwölfter Ordnung fahren bin recht weich unterwegs. Habe aber von anderen die meinen Karren gefahren sind schon von Sänfte bis Bretthart alles gehört ohne das ich was verstellt hätte :)
 
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@Necrol ja ist ne Wissenschaft für sich. Beim nächsten Bikekauf mach ich das auch, direkt nen neues Fahrwerk nach dem Einfahren...glaub 90% der Bikes wären so viel besser wenn das Serienteil mal auf den Fahrer abgestimmt würde. Lohnt halt nicht bei jedem 0815-Fahrwerk.

Was Wilbers angeht, hab da keinen Vergleich jetzt auf der selben Maschine. Glaub ich nehme "Komfort" und auf die Gewichte noch +5kg...
 
Telefonier mit Wilbers, erklär denen dein Problem, die helfen dir deutlich weiter als irgend welche Vermutungen von ich nehme Komfort und geb nen anderes Gewicht an - dafür wäre mir das zu teuer.
 
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Hier jemand aus München oder Umgebung? Immer gerne für eine Ausfahrt bereit, bald geht's wieder los :)
An alle Supersportler, ich fahr eine Triumph Thruxton 900. Also dann bitte schnell am Autobahn-Dreieck Brunntal warten ;)
 
bald gehts wieder los :freak:
macht schonmal paar krankenbetten frei!

bei uns gibts jedes jahr zur selben zeit mind. 5 motorradtote an einem wochenende. echt traurig!

dann lese ich sowas wie supersportler und denke mir nur, warum müssen die auf öffentlichen strassen rumhacken und gehen nicht auf die rennstrecke. nichts gegen dich, aber ich musste das mal loswerden.
 
Danke fürs versenken, aber der Stuß von pitu gehört zum Thema - nää, iss klar...
 
Damit nicht wieder Kommentarlos versenkt wird hättest du fragen müssen in wie weit das geschriebene zum Thema passt. :heilig:

🐟
 
Vielleicht ist das ein subjektiv getrübter Eindruck, aber ich lese überwiegend von älteren Semestern, wenn mal wieder von Motorradunfällen berichtet wird. Meine These dazu - das sind dann bestimmt nicht die, die ihr ganzes Leben schon fahren, sondern eher Späteinsteiger, die es noch mal wissen wollen und sich überschätzen. Also im Prinzip das, was gern jüngeren Leuten vorgeworfen wird. Ob Sportler oder nicht, macht doch auch keinen Unterschied. Selbst eine 125er schafft in der Regel ihre 100km/h oder mehr und ich hab mich auch nur in meiner 125er Zeit gelegt. In die 200PS Supersport bin ich reingewachsen und fahre, zumindest wenn ich nicht gerade alleine auf der Straße bin, recht umsichtig. Klar, ausm Stand losheizen mache ich gern, aber das schadet ja keinem.
 
Naja "wie" du auf die 100 kommst ist schon wichtig...klar umbringen kann man sich auch mit 50ccm aber wenn ich so paar Rossi's auf den 1000ern sehe denen würde ich nicht mal einen roller geben, absolut unfähig das teil zu beherrschen ausser es geht geradeaus...

neulich einen in der kurve "getroffen" der hatte solche reifen [] auf ner blade, ist auch kerzengerade drin gestanden. bin ihm fast aufgefahren, huso.
 
pitu schrieb:
dann lese ich sowas wie supersportler und denke mir nur, warum müssen die auf öffentlichen strassen rumhacken und gehen nicht auf die rennstrecke. nichts gegen dich, aber ich musste das mal loswerden.
typische AUssage von jemand, der keine AHnung hat. Als ob Tourer, Naked oder Chopper nicht auch massiv power haben können. NUr mit naked/Sportler kommt man halt auch schnell um kurven, Tourer sicher auch aber nur weil man auf Chopper nicht so durch kurven jagen kann heisst das nicht das die dinger gradaus brutal schnell beschleunigen können bzw. schnell fahren...

Davon ab, warum sollten Supersportler nicht auf die Straße dürfen, wenn es SUVs mit 2,5 Tonnen und 400 PS auch dürfen? Oder Musclecars mit über 800 Newton Drehmoment wie der SRT Hellcat oder sogar 1000 NM wie der SRT Demon?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
BOBderBAGGER schrieb:
Die Statistiken sagen was anders
Ist das so? Ich finde dazu auf die Schnelle wenig bis gar nichts.
Ein paar Stellen, die ich so fand:
Dabei war nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit bei fast 70 % aller tödlichen Motorradunfälle die Unfallursache.
https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2018135
oder
Jedenfalls sind jene Unfälle, an denen die Biker Schuld hatten, fast durchweg auf krasse Unvorsichtigkeit zurückzuführen. Aufs riskante Überholen, auf mangelnden Sicherheitsabstand und besonders, in 6700 Fällen, auf überhöhte Geschwindigkeit. Bemerkenswert ist zudem, dass sich bei 28 Prozent der Motorradunfälle die Fahrer ganz allein, ohne Beteiligung anderer, ums Leben oder die Gesundheit brachten.
https://www.welt.de/vermischtes/art...ichung-von-gutem-Wetter-und-toten-Bikern.html

oder ganz konkret zu meiner These
Besonders ältere Freizeitfahrer gefährdet

Vor allem ältere Freizeitfahrer ab 35 Jahren seien gefährdet.
„Wer nur einige Kilometer im Jahr fährt, verliert schnell das Gefühl für das Bike.” Es sei genau diese Generation, die sich die 200 PS-Maschinen leisten kann.
https://www.wp.de/wp-info/nichts-ist-gefaehrlicher-als-ein-motorrad-id355174.html
 
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Liegt vlt auch daran, dass es in dem Alter mehr Biker gibt. Wenn ich so an den handelsüblichen Bikertreffs meinen Kaffee trinke, sind da so ca 70% Grauköppe. Bei den jüngeren Menschen scheint das Moppedfahren nicht mehr so beliebt zu sein.

Aus Zahlen aus 2018 würde ich keine Schlüsse ziehen wollen. Bei dem Hammersommer sind bestimmt doppelt soviele Kilometer auf Bikes zurückgelegt worden als in normalen Jahren. Ich bin ja letzten November quasi noch im T-Shirt rumgecruised.
 

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