Sammelthread Fragen zu Motorrad und Moped (1. Beitrag beachten)

@Blackwidow23 Gut das dir nix passiert ist. Schaden am Moped scheint ja auch sehr überschaubar zu sein.

Das folgende ist nicht auf dich bezogen, kam mir dabei nur wieder in den Sinn.
Ich hab in meinem entfernteren Bekanntenkreis auch einige, meist sehr junge Männer um Anfang Mitte 20, die schleifende Fußrasten bzw weggeschliffene "Angstnippel" an diesen als Qualitätsmerkmal für Fahrstil zu sehen scheinen.
Wenn ich mir dann anschaue, was die sich einen abbrechen um sich und/oder die Mofa möglichst schräg um die Kurve zu wuchten... Bin mir da immer noch nicht sicher, ob ich erleichtert oder erschüttert sein soll, das die offenbar so gar kein Verständnis für die Fahrphysik eines Einspurfahrzeugs zu haben scheinen.
Da werden Hüften raus gedreht und Knie abgespreizt in die eine Richtung, gleichzeitig geht der Oberkörper in die entgegensetzte Richtung und man fragt sich: "Warum sitzen die da als Fragezeichen auf dem Moped?".

Dazu kommt dann oft eine meist sehr kreative Linienwahl, speziell in Linkskurven. In der Pause wurde ich dann gefragt, ob ich denn keine Angst hätte, Linkskurven so weit rechts zu fahren wie ich das tue. Die Antwort "Ich hab viel mehr Angst davor, Linkskurven mit dem Rad auf dem Mittelstreifen zu fahren als im ggf im Dreck war dann Erklärungsbedürftig. Die Frage, was die denn machen wollen, wenn ein Bus aus einer uneinsehbaren Kurven kommt, hat dann doch bei einigen zum Nachdenken geführt.

War gestern auch noch eine Runde unterwegs, die Straßen waren Stellenweise doch hoch interessant. Oder Scheiße.
Dachte mir dann in irgend einem verdreckten Ort, wo reichlicher Schlamm und Laub auf der Straße lag, schlimmer wird es nicht. Falsch gedacht, kurz danach zwei Ahornblätter auf dem Visier gehabt. Und da wollte ich wirklich keine Hand vom Lenker nehmen.
Traktionskontrolle ist auch bei 20 km/h toll und deutlich merklich.

Waren aber auch gute Straßen dabei die man auch im Hurra-Modus befahren konnte. :evillol:

Der preiswerte Mitas Sport-Force+ funktioniert auch bei nicht so warm und Nass wirklich gut. Hat jetzt ~2500km runter. Hinten schafft noch 1000-1500km legal schätze ich. Vorne schafft eher noch das meiste von dem zweiten Hinterreifen.
 
tHe442 schrieb:
weil schon 6 Jahre alt, wie in einer Vehkehrskontrolle kritisch angemerkt wurde.
Warum wurde das bemängelt? Ich hatte bei der Einlagerung etxtra gefragt und der Serviceberater meinte, solange die Reifen nicht porös sind, ist alles gut und sie könnten dann theoretisch auch 8 Jahre alt sein. Beim Auto wechsel ich, wenn nicht eh schon vorher abgefahren, auch nach 6 Jahren. Deshalb hab ich auch nachgefragt, ob man das beim Motorrad auch so handhabt.
 
Ich denke, weil sie sonst nichts gefunden haben. War mehr ein freundlicher Hinweis als ein konkreter Mangel. Ich wollte den Reifen sowieso dieses Jahr wechseln und das hab ich der Polizei so auch gesagt, da waren sie dann ganz beruhigt und haben uns weiterfahren lassen.

Eine originale CBF500 mit frisch TÜV und eingetragener 48PS-Drossel ist auch eher langweilig für die.
:D
 
tHe442 schrieb:
Eine originale CBF500 mit frisch TÜV und eingetragener 48PS-Drossel ist auch eher langweilig für die.
:D
Das ist richtig. Da guckt keiner was nach, juckt die nicht.
 
Thorle schrieb:
Über die Bereifung würde ich dann aber auch ganz dringend anraten nachzudenken.
Die war damals eh nur eine Notlösung, da ich den Reifen dringender brauchte als erwartet und der Händler dann keine der Modelle, die in der Klasse so als gut erachtet werden (Bridgestone BT46/45, Metzeler Sportec Street, sportlicher Diablo Rosso 3), bestellen konnte, weil Corona.
Im Sommer bei ca. 25 Grad Außentemparatur haben die auch ganz gut funktioniert, als sie noch frisch waren, mittlerweile haben die ca. 3K runter und der Grip hat auch bei wärmeren Temparaturen um die 20 Grad im September stark nachgelassen. Komisch, in Richtung Verschleißgrenze sind die auch noch lange nicht.
Ergänzung ()

Necrol schrieb:
Das folgende ist nicht auf dich bezogen, kam mir dabei nur wieder in den Sinn.
Ich hab in meinem entfernteren Bekanntenkreis auch einige, meist sehr junge Männer um Anfang Mitte 20, die schleifende Fußrasten bzw weggeschliffene "Angstnippel" an diesen als Qualitätsmerkmal für Fahrstil zu sehen scheinen.
Sehe ich auch nicht so. Da meine Hausstrecke allerdings recht schmal ist und ich nicht in den Gegenverkehr geraten möchte, fahre ich aber meistens eher drückend, wodurch sich das mal durch Zufall ergeben hat und ich dann auch wusste, dass ich mich da ziemlich am Limit bewegt habe.

Linie geht sowieso immer vor Geschwindigkeit, vor allem wenn ich mir einige andere Leute und deren Linienwahl auf der Strecke ansehe. Hatte vor einer 90-Grad-Kurve auf der Strecke im Sommer auch fast einen Frontalzusammenstoß, da in der Kurve eine Senke drin ist, durch die man leicht auf die Gegenfahrbahn kommt, wodurch ein entgegenkommender Dukefahrer mitten auf meiner Spur unterwegs war.
 
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Ich werfe mal meine Aktuellen mit rein; Conti RoadAttack 3. Vorher Bridgestone S21. Auch hervorragend aber eher unterfordert und das bei geringerer Laufleistung. Die CRA 3 sind schon toll im Kalten. Heiß konnte ich noch nicht testen, genauso wenig im Regen.
 
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@Thorle Auch meine aktuelle Wahl! FInd sie wunderbar.
 
Komisch, jetzt wo alle ihre Mühlen einmotten, ist plötzlich wieder was los hier. :D
 
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Weil wir die rechte Hand wieder frei haben :D
 
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Also ich fahr immer so lange, bis es häufiger ≤ 4 °C hat und entsprechend Glättegefahr herrscht - was meist so Ende November/Anfang Dezember der Fall ist. Februar geht's dann idR wieder los. Aber ich fahr auch nicht zum Spaß, sondern um von A nach B zu kommen. ^^
 
Thorle schrieb:
Ich werfe mal meine Aktuellen mit rein; Conti RoadAttack 3. Vorher Bridgestone S21.
Sofern du dich damit auf mich bezogen hast: Von denen hab ich schon sehr viel gutes gehört, allerdings sind meine Reifen dafür zu schmal (100/80 vorne, 130/70 hinten). Ich beneide schon immer meine Freunde auf den KTMs und Hondas, die 110 vorn und 150 hinten haben und die "großen" Reifen fahren können.

Ich fahre übrigens immer, es sei denn, es liegt Schnee/herrscht Glatteis. 125er halt :)
 
Ich fahre ja ausschließlich bei gutem Wetter, da ich keine TC habe.

Ich habe dieses Jahr die S21 verschlissen und gehe kommendes Jahr auf die S22.

Der S21 ist ein guter Reifen, auch wenn man es mal knacken lässt.
 
Aber für meine Kleine zu Leistungsstark. Da wird dir der S22 ein ticken mehr bieten.

Das ist natürlich schade @Blackwidow23 Dann such sowas in der Art raus, was in deinen Größen gibt. Ich würde da nur Premiumreifen kaufen und wenn möglich mit Test oder in Foren. Ist schon Wahnsinn was gute Reifen ausmachen, auch innerhalb eines Herstellerportfolios.
 
Ich bekomme den S21 ohne Probleme zum Schmieren, wenn ich es drauf anlege.

Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.

Davor hatte ich unter anderem auch den PP3. Mit dem war ich gar nicht zufrieden.
 
Ich bekomme, wenn ich das will, auch einen geheizten V01 mit meinen 100 PS Luftpumpen zum schmieren. Über Gas ist das unkritisch, über Schräglage und Geschwindigkeit ein deutliches Zeichen das man was falsch macht. :evillol: Der ist in Sachen Grip dann doch noch mal ein bis zwei Klassen über nem S22 und Co.

In den gängigen Reifengrößen findet man keine wirklich schlechten Reifen mehr. Da geht es dann primär um Einsatzzweck und Vorlieben. Für 98% auf der Straße reicht ein Touren-Sportreifen locker aus. Usas ist eher bei den anderen 2% schätze ich.

Den CRA3 hatte ich auch einige Sätze von. Guter "Sorglosreifen". Grip im trocken sehr gut, im Nassen auch Top, einzig das Einlenkverhalten gefiel mir nicht ganz so gut. Da fand ich den CRA2 Evo deutlich besser. Der konnte im Nassen aber genau "nix".
 
Erstmal die Tatsache das du bei der schönen präzisen deutschen Regelung "an die Witterung angepasster Bereifung" im Winter keinen Stress bekommst.
Dazu kommt die Tatsache, das man mit einem Heidenau K60 oder ähnlichem wohl auch bei Schnee noch einigermaßen manierlich fahren kann. Ich brauche das nicht, aber ein Bekannter von mir fährt mit einer entsprechend ausgestatteten Duke 690 so gerne im Winter bei Schnee in der Gegend rum.
 
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Kennt sich jemand mit dem Umbau von Lenkern an Naked-Bikes aus? Mir ist ggf. beim Winterputz der Boden auf den Lenker gefallen (:D) und die CBF zieht jetzt das rechte Ohr ein. Bis auf einen schiefen Blinker (der eh schon defekt war und mit einer Schraube zusammengehalten wurde) und ein paar Kratzer am Auspuff (der ebenfalls schon Kratzer und eine kleine Delle hatte) ist nichts weiter passiert.

CBF.jpg


Da es sich um eine günstige Fahrmaschine und nicht um ein Showbike handelt, alles halb so wild. Der Originallenker kostet allerdings gute 140€, Zubehörlenker liegen eher so bei 50€. Oft liest man auch von Superbike-Lenkern (z.B. den LSL Typ 01), die dann wohl das Handling verbessern. Da man dann weiter runterkommt, geht das vermutlich auf den Rücken?
Prinzipiell war ich mit dem Originallenker und dessen Geometrie zufrieden, wobei der gerne etwas breiter hätte sein dürfen. Vermutlich wäre auch etwas flacher besser für die Kontrolle? Genau kann ich das aber überhaupt nicht einschätzen.

Bei einem Lenkerumbau fürchte ich nur, dass ich dann auch neue Gas- und Kupplungszüge benötige? Und wie sieht es dann eigentlich mit den Bremsleitungen aus, müssen die auch getauscht werden? Der Umbau auf Stahlflex ist durch das ABS leider recht teuer (min. 230€ für alle Leitungen und Fittings).

Zusammenfassend: Ich muss den Lenker an meiner nackschen CBF 500 erneuern, zu was ratet ihr mir? Originallenker, breiterer Tourenlenker mit ähnlicher Geometrie oder Superbikelenker?
 
Beim breiten Lenker musst du mit Leitungen und Kabeln aufpassen und ist von Bike zu Bike unterschiedlich.
Bei meiner SV musste ich für den Superbike Lenker von ABM lediglich die Gaszüge anders verlegen der Rest hat gepasst.

Ein umbau auf Stahlflex alleine bringt dich bei den Bremsleistungen nicht weiter die üblichen ABE Kits haben die Längen der Originalen Leitungen.
 
tHe442 schrieb:
Da man dann weiter runterkommt, geht das vermutlich auf den Rücken?
Prinzipiell war ich mit dem Originallenker und dessen Geometrie zufrieden, wobei der gerne etwas breiter hätte sein dürfen. Vermutlich wäre auch etwas flacher besser für die Kontrolle? Genau kann ich das aber überhaupt nicht einschätzen.

Bei einem Lenkerumbau fürchte ich nur, dass ich dann auch neue Gas- und Kupplungszüge benötige? Und wie sieht es dann eigentlich mit den Bremsleitungen aus, müssen die auch getauscht werden? Der Umbau auf Stahlflex ist durch das ABS leider recht teuer (min. 230€ für alle Leitungen und Fittings).

Verbessertes Handling ist eine sehr subjektive Empfindung.
Ich kenne einige Leute die Probleme mit einschlafenden Händen oder Unterarmen hatten wenn die Lenkerkröpfung nicht passte. Die haben teilweise 10 verschiedene Lenker getestet bis die ohne diese Probleme lange Strecken fahren konnten.

Kannst ja schauen ob du einen Zubehörlenker findest, der ähnliche Abmessungen wie der Originale hat. Wenn der dabei breiter UND Flacher ist gleichst du auch die Leitungslängen entsprechend aus.
Sofern eine KBA-Nummer auf dem Lenker vorhanden ist, ist dieser meines Wissens nach eintragungsfrei.

Es gibt ernsthaft Motorräder mit ABS und diesen unsäglichen Gummischläuchen? :confused_alt:
 

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