Test Navi 48 mit OC & UV im Test: Overclocking & Undervolting auf der Radeon RX 9070 XT

Hm, mich hätte der selbe Versuch mehr mit einer 9070 non XT interessiert.
Generell würde ich sagen find ich UV + OC auf kleineren Modellen spannender und, in prozentuellen Leistungsgewinnen betrachtet, nutzbringender ist, als bei den "großen".
 
Chocobo schrieb:
Gerade X3D reagieren sehr positiv auf höhere Bandbreiten und niedrigere Latenzen.
Das wäre mir neu. Hast du Quellen dazu?
Mir ist jetzt nur die Aussage bekannt, dass sie unempfindlich gegenüber langsamen RAM Modulen sind.
 
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GrooveXT schrieb:
Habe OC lange nicht mehr verfolgt, aber sind 8% Mehrleistung nicht schon ordentlich?
Hätte gedacht das Hersteller schon seit Jahren nicht mehr viel Leistung liegen lassen und ihre Produkte recht optimal ausrichten.
Bei Nvidia würde das derzeit schon ne neue Gen rechtfertigen 😏
Naja, guck dir mal die 5080 OC Ergebnisse an ;) Meine läuft mit 3.3 GHz stabil, RAM +2000 MHz.
So ziemlich jede 5080 kommt auf ca. 3200 MHz.
 
Quidproquo77 schrieb:
Den direkten Vergleich hat man wieder versäumt. Mein bestens Ergebis im Steel Nomad waren 9600 Punkte.
Knapp 20% mehr sind mit UV/OC drin, 15% sind mein 24/7 Setting mit leicht angepasster Voltkurve.
Ist bei mir ähnlich. 9500 Punkte sind dann schon 4090 Territorium.

Auch Undervolting geht richtig gut und wird meines Erachtens oft nicht erwähnt.

-70W bei quasi gleicher Performance ist ebenfalls locker drin.
Ergänzung ()

Azdak schrieb:
Bin ich wirklich der einzige auf diesem Planeten, der mit seiner Graka UV+UC betreibt sowie den maximalen Takt runter setzt, um die Karte unhörbar zu machen und gerade im Sommer nicht noch weiter die Raumaufheizung anzutreiben?
Nö mache ich auch.
Mein Ziel ist immer Stock-Performance mit möglichst geringen Verbrauch.

Damit komme ich mit meiner 5080 auf max 200-250W ingame 4K.
 
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ThirdLife schrieb:
Also sind Reference Karten wie ich eben sagte NICHT vergleichbar mit einer OC-Karte.
Das hat auch nie jemand behauptet. Es ging darum, was mit einer 9070 XT möglich ist, aber das ich dafür halt eine Karte brauche die auch die Vorraussetzungen mitbringt um zu übertakten sollte wohl klar sein. Um in deinem Vergleich zu bleiben, einen 13900K auf einem H610 Board kannst du auch nicht übertakten. Aber nicht weil der 13900K es nicht kann, sondern schlicht weil das Board dir nicht die Möglichkeit dazu gibt. Und wenn ich eine Karte mit OC Fähigkeiten anbiete, dann ist es auch nur logisch, dass ich die geschenkten 4% einfach mitnehme. So schwer ist das nicht zu verstehen, streng dich an.
ThirdLife schrieb:
Damit bestätigst du mir ja gerade was ich die ganze Zeit schon sage aber willst es schlicht nicht zugeben ?
Ist mir mittlerweile egal. Da stehen 8%, Computerbase meint es sind 8%, es sind 8% - wenn du meinst das es nicht so ist, kann ich damit leben.
ThirdLife schrieb:
Also 4% wie ich sagte. Du sagtest aber 8%. Was denn nun ? Entscheid dich mal.
Junge, lies doch den Beitrag und klau dir nicht irgendwelche Sätze ohne Kontext, nur weil sie deine Argumentation nähren. Ich bezog mich bei den 4% auf die Taichi Karte gegenüber der Referenzkarte.

Aber mir reichts jetzt, bin ja nicht hier um Nachhilfe im verstehen von Texten und lesen von Diagrammen zu geben.
 
Cabranium schrieb:
Interessanter Artikerl, aber mich hätte interessiert wo der reale sweetspot bei der karte ist und der vergleich, wie die Leistung und Verbrauch bei Einstellungen der nonxt gelegen hätten.
Ich hab meine Hellhound auf inzwischen auf -100mV und PT-10% laufen.
Leistungsverlust ist im Rahmen der Messungenauigkeiten.
Also kurz gesagt: Alle Hersteller fahren die Karte mit definitiv zu viel Spannung auf den Chips und selbst mit 10% weniger PT kommt man noch an die gleiche Leistung.

Hier hat AMD wohl viel zu konservative Angaben gegenüber den Board-Partnern gemacht.

Mein Rat, solltest du eine XT haben oder bekommen:
Stell erst mal den Regler für die Spannung auf -50 bis -70 mV. Das geht eigentlich immer.
Von dort aus musst du dich dann vortasten, wo der exakte Sweetspot deines jeweiligen Chips liegt.
Entweder freust du dich über mehr Leistung, wenn du das PT unangetastet lässt oder du reduzierst das PT mit nach unten, um den Chiptakt gleich zu halten. Dann freust du dich über deutliche Einsparungen.
 
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Simanova schrieb:
Mir ist jetzt nur die Aussage bekannt, dass sie unempfindlich gegenüber langsamen RAM Modulen sind.

Sowas hab ich auch im Kopf, von 2666 MT auf 3200 MT waren beim 5800X3D ja nur um die 4% und nochmals um die 2-3% von 3200 auf 3600.

Daher das ist nicht soo dramatisch. Das bringt normalerweise auf den normalen CPUs sehr viel mehr.
 
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Der Umstieg von einer 7900XT lohnt sich, meiner Meinung nach nicht. Der neue Treiber und auch der Fix in Stalker2 haben mir auch wieder Hoffnung gemacht. Gerade bei diesen ganzen Bäumen hat es in der Vorversion sowas von gezittert und war einfach Fehlerbehaftet.

Das hat Merklich nachgelassen. Sie haben es wirklich gut hinbekommen muss ich sagen. Bin gestern 2h in Stalker hin und hergelaufen. Klar, an das 4 FSR kommts nicht drann aber es ist wirklich gut geworden.

Übertakten wegen 5-10fps kosten also ca. 95Watt - lohnt eigentlich nur wenn man an der Grenze zu 60fps steht. Wenn die Karte 59fps schafft da nochmal 5 rausholen lohnt. Aber so ?

Die Karte ist auch zu wenig weg von meiner. Kaufgedanke - winke winke :)
 
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peru3232 schrieb:
Verdammt schade, dass das Powerlimit auf max -30% fest scheint. Ich würde sie gerne im Bereich um die 100-150W sehen und so betreiben wollen. Oder noch weniger. Mit FPS Limitter geht es ja, wie zu sehen. Aber Unstet... schade. Verstehe nicht, dass AMD da solche Sperren drin hat. Bei meinem Laptop mit einem 5850U war es auch problemlos möglich die TDP von 25W auf 9W runter zu regeln und damit lautlos. Auch weniger wären noch machbar gewesen, aber dann bricht die Leistung wirklich massiv ein. Egal, jedenfalls so eine Offenheit würde ich mir bei den GPUs auch wünschen! Und verstehe nicht, warum da genau nicht...
Das geht doch ohne Probleme. Stelle einfach den Zieltakt soweit runter bis du zum Wunschverbrauch kommst.
Dazu noch UV um die Spannungskurve etwas nach unten zu verschieben und fertig.
Der Regler für das Powertarget ist nur einer der möglichen Wege um die Leistungsaufnahme zu senken.
 
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Simanova schrieb:
Mir ist jetzt nur die Aussage bekannt, dass sie unempfindlich gegenüber langsamen RAM Modulen sind.
Es gibt einen Unterschied zwischen "unempfindlich" und "unempfindlicher".
Leute pauschalisieren gerne und treffen solche Aussagen, die aber meist auf falschen Vergleichen beruhen, oder nur schlau klingen sollen.

Ich habe einen 5800X3D und einen 5700X und der 5700X reagiert(in Spielen) im CPU Limit stärker auf unterschiedlich schnellen RAM.

Das heißt aber nicht, dass der X3D wenig reagiert...da finden schon noch genug RAM Zugriffe statt, dass der RAM einen deutlichen Einfluss hat.

Was er schreibt mit riesen Einfluss und problemlosen 2000 MHz IF, klingen für mich aber sehr suspekt. Egal ob X3D oder nicht...meiner Erfahrung nach schafft kaum eine Zen2 oder Zen3 CPU(mit IO Chiplet) 1900er IF.
Es gibt die Gewinner, die 2000 stabil schaffen, aber bei meinen Tests waren es 2 aus 8, die 1900 können...keiner konnte mehr.

Ich nehme mal meine Werte aus den Anno 1800 Artikel. Da bin ich mir sicher, dass die Werte zuverlässig sind und das Spiel auch überwiegend durch RAM Zugriffe limitiert wird.

Der 5700X auf fester Taktrate gewinnt von 2133 auf 3400 MT/s bei festgesetzten Timings 38,3% FPS und der X3D mit Stock konstanten 4450Mhz auf 26%, wobei hier schon ein GPU Limit eingesetzt hat.

Aussagekräftiger sind die 0,1% low Frametimes, die nicht von der GPU beeinflusst werden.
27,1 zu 23,9% Steigerung....definitiv ein Unterschied wie 32 zu 96MB L3 Cache reagieren, aber auch der X3D profitiert stark.


Mit nochmal schnellerem RAM von 3733 MT/s(aber anderen Timings), sind es 31,3 zu 26,9%

Und der X3D Cache hilft in dem Spiel viel! Bei gleichem Takt kommt der 5700X auf 41,2 FPS und der X3D auf 57,1.

Ein anderes Spiel mag anders reagieren. Es gibt ja auch Spiele, wo der Extra Cache gar nichts bringt, obwohl man im CPU Limit ist....oder wo die Reaktion auf die RAM Geschwindigkeit stärker auseinander läuft.

Ich denke nicht, dass es ein Spiel gibt, wo ein non X3D weniger von schnellem RAM profitiert als ein X3D.

Die meisten Tests die man dazu findet sind halt nicht sauber gemacht oder vermischen verschiedene Dinge....anderen Takt, variablen Boost, andere RAM Kits mit unterschiedlichen Timings, Ranks, GPU Limits, usw.

Bei mir sind die Timings bei 3400 und bei 2133 gleich und der Taktunterschied verbessert daher sowohl Bandbreite, als auf Latenzen in gleicher Weise.
Wenn jemand aber ein XMP mit 2133 CL15 und 3200 CL16 und 3600 CL20 vergleicht(mit völlig verschiedenen Subtimings), dann ist das 3600er Kit nicht zwangsläufig "schneller". Hat dann aber nix mit X3D oder nicht zu tun.
Ergänzung ()

Maklas schrieb:
Das geht doch ohne Probleme. Stelle einfach den Zieltakt soweit runter bis du zum Wunschverbrauch kommst.
Nein, denn der Slider geht nur bis -500Mhz, was dann aus 3400, 2900 macht. Je nachdem wie tief der Wunschverbrauch liegt, erreicht man den auf diese Weise nicht.
Ergänzung ()

modena.ch schrieb:
Sowas hab ich auch im Kopf, von 2666 MT auf 3200 MT waren beim 5800X3D ja nur um die 4% und nochmals um die 2-3% von 3200 auf 3600.
Kann man so pauschal nicht sagen...kommt ja auch stark auf die Timings an und auf das Spiel.
 
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Wan900 schrieb:
Ist bei mir ähnlich. 9500 Punkte sind dann schon 4090 Territorium.
 
Baal Netbeck schrieb:
schafft kaum eine Zen2 oder Zen3 CPU(mit IO Chiplet) 1800er IF.
Auch wenns OT wird, nur kurze Korrektur, die Obergrenze war meistens 1900MHz, nicht 1800MHz, 1800MHz machen praktisch alle Zen2/3 mit. Wenn man auf WHEA Gespamme stand, konnte man auch über 1900MHz hinaus gehen, führte durch die Fehlerkorrekturen aber gar nicht zu mehr Performance.
 
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Im Freundeskreis laufen 2 5800x3D mit 1900 und 2 non 3D ebendso, das ging tatsächlich immer, Kann aber natürlich mal sein man erwischt eine Gurke^^
 
qiller schrieb:
Obergrenze war meistens 1900MHz, nicht 1800MHz
Danke für den Hinweis. :)
Mein Gehirn hat aus 3800MT/s, 1800MHz gemacht...es hat manchmal Aussetzer, :)
 
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modena.ch schrieb:
Sowas hab ich auch im Kopf, von 2666 MT auf 3200 MT waren beim 5800X3D ja nur um die 4% und nochmals um die 2-3% von 3200 auf 3600.
Bei den Timings konnte man da viel mehr rausholen als nur beim Takt, aber von 3600 CL16 auf 3733 mit scharfen Timings sind in PUBG zum Beispiel nochmal 20 FPS mehr drin mit einer 3D CPU. Ist natürlich aufwendiger die Timings einzustellen als nur den Takt..
 
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Ich bediene mittlerweile echt nur noch den PL-Regler (auch nur bei 4090/5090, nicht darunter) und das wars. Dazu cappe ich die fps mit der Nvidia-App und nutze auch dessen für mich ausreichendes OSD (um mir damit ein neues Spiel vernünftig einzustellen). Die Lüfter der GPU steuere ich, wie alle anderen Lüfter auch, stets über FanControl (Lüfter schließe ich zudem am Mainboard an). Afterburner sowie RTSS oder was vergleichbares werden somit nicht benötigt.
Grund ist, dass es eigentlich kein / kaum ein wirklich stabiles UV-Setup gibt. Es kommen immer wieder neue Spiele, wo das bisheriges UV-Setup dann doch abstürzt und man korrigiert nach. Irgendwann ist man nicht mehr weit von stock entfernt. Ich habe, insbesondere bei Online-Spielen mit Freunden, keine Lust mehr auf sowas, selbst wenn es wegen UV nur 1-2 Abstürze im Jahr sein sollten. Desktop-GPUs haben es meiner Meinung nach auch nicht nötig, bekommt man alles stets leise und kühl genug gekühlt (die Leistungsaufnahme / der Stromverbrauch interessiert mich nur wenig, da ich nur wenige Stunden täglich - und nicht mal täglich - zocke).
 
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